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[S] Der Juni im Zeichen des G20 – Infopost, Stadtverschönerungen und Mobivideo

Nicht nur die sommerlichen Temperaturen – auch das Mobi-Barometer steigt fortlaufend nach oben. Die Mobilisierung in Stuttgart läuft auf Hochtouren: Es wird geflyert und plakatiert. An vielen Ecken der Stadt rufen Parolen zu Protesten gegen die G20 auf. Transparente wurden an Brücken und Zäunen aufgehängt und große Wandbilder gemalt. Es wird gebastelt, diskutiert und vernetzt. Das NoG20 Bündnis Stuttgart hat eine Kundgebung organisiert und weitere Vorfeldaktivitäten sind im Raum Stuttgart geplant (Terminliste weiter unten). Folgendes neues Mobivideo gibt einige Einblicke zu Stadtverschönerungen der letzten Tage und Wochen.

ZuG20 – Crowdfunding-Kampagne für den Sonderzug nach Hamburg

Der Sonderzug zum G20-Gipfel ermöglicht eine kollektive und  kostengünstige Anreise für 1000 Menschen. Damit wir den Sonderzug finanziell stemmen können, sind wir neben dem Ticketverkauf auf Spenden angewiesen!

Mit deiner Spende finanzierst du Solidartickets und die Finanzierung des Sonderzuges. Damit wollen wir allen Menschen die Anreise nach Hamburg ermöglichen, die selbst nicht genügend Geld in der Tasche haben um sich ein eigenes Ticket zu finanzieren. Auch kleine Beträge helfen dabei, den Widerstand ins Rollen zu bringen. Gemeinsam mit zehntausenden Menschen werden wir Anfang Juli gegen den G20-Gipfel protestieren.

Aachener Anarchist*innen-Prozess endet mit einer hohen Haftstrafe

Radio Aktiv Berlin

Radio Beitrag hier hören

Im zweiten Anlauf gelang es der Justiz in Aachen, doch noch jemanden für einige unaufgeklärte Banküberfälle zu verurteilen. Unter aktiver Hilfe der spanischen Polizei waren zwei Anarchist*innen festgenommen und ausgeliefert worden, deren DNA angeblich mit denen aus Aachen übereinstimmen soll, obwohl selbst dieses Indiz juristisch heftig umstritten ist. Ansonsten gibt es keine Beweise für eine Tabeteiligung der Beschuldigten. Eine der beiden wurden am 7. Juni 2017 nun zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Wir sprachen mit einem Beobachter des Verfahrens.

Hausbesetzung in Gasteiz (Baskenland)

Dem besetzten Stadtteil Errekaleor in der baskischen Hauptstadt Gasteiz wurde der Strom abgeschnitten. Nun setzen die Bewohner*innen auf erneuerbare Energie, um sich selbst zu versorgen. Dazu wurde eine Spendenkampagne gestartet zur Anschaffung der notwendigen Solarzellen. Gleichzeitig heizen die bürgerlichen Parteien im Stadtrat die Stimmung an, bezeichnen die Besetzer*innen als „gewalttätig“ und setzen alles daran, die Häuser abreißen zu lassen. Ein weiterer Konflikt scheint vorprogrammiert.

 

Die Rede ist von Errekaleor (baskisch: trockener Fluss), einem kleinen Stadtteil im Süden der baskischen Hauptstadt Gasteiz (spanisch: Vitoria). Das Viertel besteht aus mehreren Häuserbocks, die das franquistische Regime in den 50er Jahren im Rahmen einer massiven Industrialisierung der Stadt für zuwandernde Arbeiter*innen aus anderen spanischen Regionen bauen ließ. Seit Jahren plant die Stadtverwaltung den Abriss der Gebäude und hat dafür die bisherigen Bewohner*innen nach und nach umgesiedelt. Offizieller Plan der Verwaltung ist, die alten Blocks abreißen zu lassen und dort „ökologische Gärten“ anzulegen. Ausgerechnet ökologische Gärten!

Anti-Lebensmittelverschwendungsaktion in Gießen

Wir haben in der Nacht auf den 8.Juni im Stadtgebiet Gießen bei allen Märkten, die genießbare, weggeschmissene Lebensmittel unzugänglich machen, die Schlösser geschrottet bzw. Türen verklebt. Das werden schon ca. 20 gewesen sein.

documenta 14 für die Presse eröffnet

Es ging noch gar nicht richtig los, da war sie schon da- die Protestiererin ! SUPER

(A-Radio) Libertärer Podcast Mairückblick 2017

Seit dem 6.6.2017 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Mairückblick 2017 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Interview zur aktuellen Besetzung in Bochum, Infos zum NSU-Tribunal, dem Fokusthema rechten Bewegungen in Europa und den USA, einem Linktipp zu Solidarischen Perspektiven, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

kreuzberg 36 beerdigen

bergpartei trägt kreuzberg symbolisch zugrabe

Ca. 60 Menschen namen teil an einer spontanen Trauerfeier, die gestern Abend von der bergpartei, die überpartei an der Cuvrybrache anberaumt wurde. Auf der grössten und letzten Brache an der Spree in Kreuzberg 36 wird bereits mit dem Bau eines gigantischen Bürokomplexes.

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