Antifa

Kuriositätenkabinett marschiert durch Bad Nenndorf

Gestern marschierten wieder Neonazis durch Bad Nenndorf. Ungefähr 250 Personen nahmen daran teil. Weniger als in den Vorjahren, aber immer noch mehr als die niedersächsische Kurstadt verkraften will. An vielen Häusern hängen Plakate, Fahnen und Transparente mit der Aufschrift „Bad Nenndorf bleibt bunt“. Und zumindest bei einem Gang durch Straßen und Wege bleibt tatsächlich Eindruck einer bunten und weltoffenen Stadt. Wenn da nicht immer jenes Wochenende im August wäre, wenn dutzende Neonazis aus der ganzen Bundesrepublik anreisen um ihre braune Gesinnung zu rechtfertigen.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/presseservice_rathenow/sets/72157646133182...

ARD-Monitor: Error-Regime am Flachbildschirm

Wir haben gestern festgestellt, es ist still geworden um MH17. Der Monitor-Chef Georg Restle begründet am 31. Juli 2014 das Verschwinden der Ukraine aus den Nachrichten damit, dass für mehr als einen Krieg kein Platz in den Nachrichten ist. Wer hat wen getötet? Wohl deshalb hat er als Redaktionschef nur Zeit sich, statt über die unkrainischen Bombardements von Zivilisten, viel lieber über den Widerstand gegen die Putschisten aufzuregen. Über die Opfer des von Kiew begonnen Krieges gegen die Zivilbevölkerung meint Restle: „Mehr als Tausend sind getötet worden, mehr als Hunderttausend auf der Flucht. Gegen die Separatisten erhebt die UNO Vorwürfe schwerster Menschenrechtsverletzungen.“ Das illegale Kiewer Regime (gewaltsam und verfassungswidrig mit 5 Mrd. US$ an die Macht geputscht) wird einfach unter den Teppich gekehrt. Die Toten und Flüchtlinge sind - so dargestellt - den (Achtung, gleichgeschaltetes einheitliches NATO-Wording:) „prorussischen Separatisten“ anzulasten. Dann geht es los; gegen die privaten Helfer in Deutschland, die Lebensmittel, Geld und Verbandstoffe für die Ost-Ukraine sammeln. Müßig, all die verquasten demagogischen Behauptungen zu sezieren. Für die einstige Alibi-Sendung, die einen Rest von journalistischer Qualität im deutschen Staatsfernsehen darstellte, galt das journalistische Ethos nur solange bis der Propagandakrieg der NATO offiziell wurde. Natürlich sind das im ethnisch-russischen Osten der Ukraine für einen Staatssender keine Widerstandskämpfer, deren Gegner eine Junta ist. Vorgegebenes Mantra ist „prorussische Separatisten“. Das im Deutschen positivere „Rebellen“ ist für NATO-Freunde wie die Islamisten in Libyen („Bei den Rebellen waltet Milde.“ O-Ton ARD) und die Halsabschneider in Syrien vorgegeben. http://hinter-der-fichte.blogspot.co.uk/2014/08/ard-monitor-error-regime...

Vorankündigung: Große AZ-Demo am 18.10 in Wuppertal

AZ-Wuppertal bleibt an der Gathe!

Zückt die Terminkalender! Und kommt zur phänomenalen „AZ Wuppertal bleibtan der Gathe“-Demo am 18. Oktober 2014.

Treffpunkt: 15:00 Uhr Wuppertal-Elberfeld Innenstadt in der Nähe vom HBF (genauere Infos folgen!)

 

[Hessen] Antifa Sommercamp

Fünftes Antifaschistisches Sommercamp in Hessen. Das BASH (Bündnis antifaschistischer Strukturen Hessen) lädt ein, vom 14.-18. August 2014 am antifaschistischen Sommercamp in Südhessen teilzunehmen.

Provokation endete mit Rauswurf

Neuruppiner (Neo)nazis fielen bei Konzert in Berlin auf /
Mögliche Propagandaaktionen für TDDZ oder NPD unterbunden

[AC] Aachener Hooligans und Neonazis am 20.7. in Wuppertal

Ausschreitungen von Aachener Neonazis und Hooligans beim Spiel Alemannia Aachen gegen Wuppertal am 20.7.2014.

Ist „Neonazis & Euromaidan“ ein Buch, in dem Nazis über Nazis schreiben? (Rezension)

Cover des Buches 'Neonazis und Euromaidan' von Stanislav Byshok und Alexei Kotschetko

Im Juni 2014 tourten zwei bisher unbekannte russische Autoren mit einem Buch namens 'Neonazis und Euromaidan' durch Europa. In Berlin wurde eine Präsentaiton abgesagt, als herauskam, dass die Referenten ihre Jugend in der Neonazisszene verbracht haben und bis heute einschlägige Kontake dorthin pflegen. Diese Rezension befasst sich mit dem Buch selbst, seinem Inhalt, der Arbeitsweise der Autoren und der ideologischen Ausrichtung.

[B] Nach Tod am Plötzensee - War Rassismus das Motiv?

Web-Flyer für die Antifa-Kundgebung am Freibad Plötzensee

Als Anneck E. (35) am 19. Juli im Plötzensee ertrank, schaute Mike Z., der Bademeister des Freibades, einfach weg. Er half dem Menschen aus Kamerun nicht. Das Verhalten Mike Z.’s ist kein unglücklicher Zufall, wie es die BetreiberInnen des Freibades darzustellen versuchen. Mike Z. war über Jahre in der Neonaziszene aktiv, unter anderem bei der NPD Neukölln und der Kameradschaft der “Freien Nationalisten Berlin Mitte“. Inzwischen behauptet er aus der Neonaziszene ausgestiegen zu sein. Jedoch hat er sich weder öffentlich von seiner Ideologie und seinen Taten distanziert, noch hat er Szeneinternas preisgegeben. In der aktuelln Berichterstattung findet Mike Z.’s politischer Hinterhrund aktuell keine Erwähnung. Die Betreiber des Strandbades wissen seit Sommer 2013 von Mike Z.’s Neonazi-Hintergrund. Aneks E.’s Tod hätte vieleicht verhindert werden können. Doch statt Mike Z. zu entlassen, verteidigt ihn die Strandbadleitung auch jetzt wieder öffentlich gegen jede Kritik.

antifaschistischer Spaziergang durch Halle-Silberhöhe

 

Am Abend des 29.07.2014 haben wir (ca. 20 Antifaschist*innen) spontan beschlossen einem Plattenbaublock in Halle-Silberhöhe einen Besuch abzustatten. Der Grund: In der halleschen Silberhöhe hetzen seit Wochen einige Bewohner virtuell gegen zugezogene Roma. Dazu starteten sie sogar eine (mittlerweile gelöschte) Petition und erhielten Anerkennung durch den lokalen CDU-Bundestagsabgeordneten Christoph Bergner. Am 9.August 2014 soll es um 14:00 an der S-Bahnhaltestelle Silberhöhe eine Demonstration gegen die örtlichen fremdenfeindlichen Spießbürger geben.

 

Re: Wenn Nazis über Nazis schreiben

Den folgenden Text hab ich am 25.7. als Kommentar unter folgende Artikel gesetzt:

 

https://linksunten.indymedia.org/de/node/119183 

http://de.indymedia.org/node/1384 

 

Auf Anraten von Freund_innen und Bekannten hab ich mich entschieden, einen eigenen Artikel daraus zu machen, weil ich die erhobenen Vorwürfe nicht unwidersprochen stehen lassen möchte und außerdem einige Erklärungen von den Autor_innen des ursprünglichen Textes erwarte.

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