Freiräume

Hausbesetzung in Pamplona (2)

Demozug zur neuen Besetzung in Pamplona

Seit dem 5.Dezember gibt es in Pamplona (baskisch: Iruñea) nach 11 Jahren wieder eine neues Gaztetxe, ein neues besetztes Sozialzentrum. Die Besetzung durch mehrere Dutzend von jungen Leuten erfolgte im Anschluss an eine Demonstration unter dem Motto „Zeit für ein Jugendhaus“ (Ordua da – gaztetxea), sie führte am Standort des seinerzeit geräumten und abgerissenen Alai Alai Gaztetxes vorbei. Der neue Squat ist nur wenige Meter entfernt, es handelt sich um ein seit Jahren leer stehendes Wohnhaus, das nun als selbstverwaltetes Jugend- und Sozialzentrum genutzt werden soll. Das Gebäude gehört der Regionalregierung von Navarra, die seit Mai von einer Koalition aus vier Gruppen gebildet wird: baskische Linke, nationalistische Christdemokraten, Vereinigte Linke und Podemos. 

Hausbesetzung Pamplona

Hausbesetzung in Pamplona (Iruñea, Navarra)

Nach einem Straßenumzug unter dem Motto “Iruñerria berpizten” (die Stadt Pamplona erneuern) haben Hunderte von jungen Leuten in der Calle Compañía (Hausnummer 3) der Altstadt ein Gebäude besetzt. In einem festlichen Ambiente mit Theater und Musik wurde das leer stehende Haus von Clowns „gestürmt“. 

LEIPZIG: RÄUMUNG DROHT HEUTE AB 12 – ALLE HIN WENNS LOSGEHT!

 

Der neue Wagenplatz in Leipzig-Paunsdorf Güterbahnhofstr. ist akut Räumungs-bedroht!

 

Die Duldung läuft bis heute 12Uhr.

 

Der Grundstücks-Eigentümer sprach 23:30Uhr (5.12.) per Sms Räumungs-Absichten aus.

 

 

 

Kreative Zivilcourage --- (Anm. d. V.: moderne Sprache; veralterte Bezeichung war "Ziviler Ungehorsam")

Heyho,

"KIPPT DIE TONNE AUF DIE STRAßE", das war das Thema einer kleinen Sondersitzung.

Sprache bildet Realität. "Aktion zivilen Ungehorsams", das klingt ganz schön verboten!

"Kreative Zivilcourage", das klingt wie es ist: Erforderliche Handlungen zum Allgemeinwohl!

 

Aktion "Scheiße" ist eine solche couragierte Maßnahme wobei gegen Atommülllager der Inhalt eines Kompostklos den Tätern vor die Tür gekippt wurde:

http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv200/252-253/252-253atomklo.html

 

Desweiteren las ich von der Idee die wöchentlich aufgestellten Biotonnen zu nutzen um kreative Zivilcourage zu leisten.

Assoziationen könnten mit den Verbrechern und Täterinnen der Atomwirtschaft entstehen.

Aber auch der Handel mit Lebensmitteln um andere im Hunger verenden zu lassen spielt eine Rolle.
Thema Agrosprit, auch das könnte relevant erscheinen.

Viele Täter und Verbrecherinnnen sind direkt erkennbar und lassen sich oft in sehr großer Nähe zu gefüllten Biotonnen finden.

Man könnte sich vorstellen wie die Eingangshalle einer Bank oder der Eingangsbereich eines Privathaushaltes einer Täterinn voll mit dem Abusus einer Biotonne gekippt würde!

Ein störender Faktor im Getriebe wäre auch das kreativ couragierte Gestalten der öffentlichen Straßen im Sinne einer wichtigen gesundheitsfürsörglichen Maßnahme für die Allgemeinheit.

 

Diese Idee wollte unbedingt mal dargelegt werden.

 

Es würde natürlich niemand von einer "geheimen" Aktion sprechen wollen, bei welcher KIPPT DIE TONNEN AUF DIE STRAßEN ein Thema sein könnte.

 

[Brüssel] Besetzt: La Maison des Migrants im Brüsseler Stadtteil Elsene

Vor zwei Wochen haben wir im Brüsseler Stadtteil Elsene ein neues Haus für und mit Menschen ohne Papiere besetzt. Der ehemalige Bürobau wurde inzwischen umbenannt in La Maison des Migrants.

Ein Teil des Gebäudes wird als vorerst als Auffangplatz für Asylsuchende und Familien ohne Papiere die in Schwierigkeiten stecken genutzt, sowie als Aufenthaltsort für Menschen, die am Projekt beteiligt sind.

Bayern: Verschärfung des Versammlungsgesetz

Die CSU gibt auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/CSU/?fref=photo die Verschärfung des bayrischen Versammlungsgesetz bekannt. Vermummung ist nun eine Straftat.

HH - "koZe goes Collective_Welcome Center"

 

 

KOZE GOES COLLECTIVE REFUGEE WELCOME_CENTER“

 

 

Much has happened in the last few weeks , the police repression and its
aftermath have left marks in the political life of the collective
center (koZe).Currently the collective center ( koZe) is going through a structural change so far having the
working title " koZe goes collective refugee Welcome Center "We will continue to provide space for emancipatory , neighborly and
creative ( self-) organization. Let the signs of the time, the
repressive EU border regime , criminalization of migrant movements
and racist attacks show us, there is an urgent need of space in which
refugees and supporters can organize themselves.Important practical refugee supportis already running at koZe (which needs always support, come by!!!).
The koZe is part of the network Refugees Welcome St. Georg, providing support for travelling refugees, such as
food , laundry and showers.
For more than half a year, there are german courses three
times a week. There is a freeshop in which people can stock up on clothing, shoes or other useful items of daily life.
A lot of different groups are working in koZe offering support and advices for refugees.We want to work together to expand , to create a nodal point to build up
further opportunities . We understand this process and its
consequenses as a political counter-proposal to the daily shit and
therefore we up to pushing it through. We want to fight Fortress
Europe , reasons of escape, the awful german
welcome-culture-hypocrisy, the daily racist life and open outcropping
Nazi structures. We want networks and to organize in bases and force
political struggles.We want safer spaces. We want spaces for people to met and cook, to have
exchange across linguistic barriers and the possibility of legal
advice. The idea is to have a sleeping-places-network, Internet with
access to Skype, seminars and workshops, infoevents, demonstration
arrangements and a new info-café, which can be used by everyone.
To reduce language barriers and to create a basis for discussions and
information exchange, there will be simultaneous translation
equipment and hopefully many interpreters. The aim is also to support
self-organization of refugee women by providing spaces and times of
use.

So,here is a lot to do and think. Comes along, be in solidarity and
lets unite to be able to act together again.
In solidarity, from the koZe !!

 

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