Antifa

Auswertung der Diskussionsveranstaltung „Antifa heißt reflektieren, diskutieren und streiten“

Mit dem Anliegen, auf eine sinnvolle  Weise auf das bevorstehende Demogeschehen am 17.01.2026 in Connewitz zu reagieren, luden wir am 15.01. abends zu einer offenen Diskussionsveranstaltung ein. Etwa 50 Menschen kamen zur Veranstaltung, diskutierten schließlich miteinander über die Polarisierung in der linken Szene, Positionen zum sogenannten Nahostkonflikt und wahrgenommene Probleme.
Wir dokumentieren diese Veranstaltung hier, um Genoss*innen aus anderen Städten zu verdeutlichen, dass es in Leipzig verschiedene Sichtweisen gibt. Außerdem gibt es eine Menge Menschen, die sich nicht Staats-verherrlichender, militaristischer und antisemitischer Propaganda beugen.

2026.01.13/ 11. Prozesstag/ Antifa_ost-Komplex

Der 11. Prozesstag startete mit einiger Zeit Verspätung um 10:20. Hintergrund war vermutlich, dass sich die Zuganreise des heutigen Zeugen Cedrik Scholz verzögerte. Im Verhandlungsraum war heute nur eine RA der Nebenklage Nicole Schneiders anwesend.

[LE] Connewitz, was ist aus dir geworden!?

Versuch einer Einordnung der Geschehnisse rund um den 17. Januar 2026 in Leipzig-Connewitz aus autonomer antifaschistischer Perspektive

FREE MAJA SHOP im Rieselfeld aufgetauscht

FREE MAJA SHOP am Aktionstag für die Freiheit von Maja aufgestellt

Auto von Weichreite belüftet und tiefergelegt

Sebastian Weber (Weichreite TV) KFZ L-W2606 Reifen zerstochen Fenster zerschlagen

Gestern den 17.01. nahmen Autoritäre Gruppen zum Anlass ihre Feindbild Projektionen gegen unseren Stadtteil Connewitz auszuleben. Nur wenige Tage nach dem 10. Jahrestag des Angriffs auf Connewitz zogen Handala, Lotta und Co. mit einer Großdemonstration durch Leipzig. Mit dieser Mobilisierung öffneten sie unseren Kiez auch für Nazis und ihre Streamer. Anstatt sich um diese zu kümmern wurde lieber parallel zu ihnen gelaufen. Während ihr versucht habt Connewitz pauschal zu diffamieren, haben wir nicht vergessen was dieser Stadtteil ist: ein Antifaschistischer Schutzraum mit vielfältigen Positionen. Dieser  wurde in Sachsen erkämpft und wird weiter erkämpft. Heute wie morgen haben Faschos hier keinen Platz. So haben wir den Tag zum Anlass genommen das Privatauto (Kennzeichen L-W2606) von Sebastian Weber aka Weichreite TV tiefer zu legen und einmal rundherum zu entglasen. Weichreite du Opfer, du kannst dich auf einen Abo-Tarif bei Carglas einstellen denn wir werden dein Auto so oft zerlegen bis dein Stream entgültig aus geht! Egal wie oft du auf den Kopf fällst und wo du parkst. Die Proteste am 17.01 haben Ressourcen gefressen die es an anderen Orten aktuell dringender bräuchte. Wenn Faschos linke Projekte angreifen dann muss das für uns heißen: Antifa bleibt Handarbeit.

 

 

Minnesota: Shutdown gegen ICE Terror in 10 Tagen

 

Im US Bundesstaat Minnesota rufen Gewerkschaften nun in Protest gegen den Terror der I.C.E. Behörde zum "Shutdown" (Generalstreik) für in 10 Tagen auf.

 

 

Antifa means: Free Palestine - What da Fuck?

Der Text formuliert eine anarchistische Kritik an der Teilnahme von Anarchist*innen an einer pro-palästinensischen Demonstration in Leipzig. Er argumentiert, dass diese Teilnahme einen Bruch mit zentralen anarchistischen Prinzipien darstellt, insbesondere mit Schutzraumdenken, Herrschaftskritik ohne Lagerlogik und solidarischer Praxis ohne Feindbildprojektion. Ausgehend von der historischen Erfahrung jüdischer Verfolgung wird der jüdische Staat Israel als notwendiger Schutzraum anerkannt, ohne ihn von Kritik auszunehmen. Der Text unterscheidet zwischen verschiedenen Strömungen des Zionismus und betont, dass die Anerkennung des jüdischen Schutzraums eine Voraussetzung ernsthafter Solidarität ist. Gleichzeitig kritisiert er autoritäre, nationalistische und antisemitische Strukturen innerhalb der palästinensischen Gesellschaft sowie bewaffnete Organisationen, die Herrschaft ausüben und Emanzipation verhindern. Solidarität mit Palästinensern wird als Unterstützung ihrer Befreiung von eigenen Herrschaftsstrukturen verstanden, nicht als unkritische Parteinahme. Der Text weist die selektive Fixierung auf Israel im antiimperialistischen Milieu zurück und beschreibt sie als Ausdruck von Projektion und Untertanendenken. Abschließend wird betont, dass Anarchismus ohne Schutzräume, ohne Antisemitismuskritik und ohne Distanz zu autoritären Ideologien seinen eigenen Anspruch verliert.

Perspektive Leninismus auf der LL-Demo

 

 

 

Perspektive Kommunismus zählen zu den Gruppen, die Lenin verehren.

 

Sie betreiben Personenkult. Sie huldigen Lenin, weil sie selbst einer autoritären Vision anhängen.

 

 

Lenin hat die Revolution verraten. Und als Bolschewik konnte er sich autoritärer Strukturen bedienen. Sie löschten die Sowjets aus, um die Macht zu zentralisieren. Sie verfolgten Revolutionär*innen, die andere Anschauungen vertraten. Sie schlugen den mutigen Versuch der Kronstädter Matrosen die Revolution zu retten, mit Trotzki nieder. Lenin schuf eine autoritäre, bürokratische und repressive Verwaltung der, durch ihn und seinesgleichen, verratenen Revolution, die dem Stalinismus den Weg ebnete.

 

Stalin ist nicht ohne Lenin zu denken.

 

 

 

Und da Perspektive Kommunismus diesen Beitrag nicht ausgehalten hat, haben sie ihn in der Kommentarspalte zu ihrem Jubelartikel (http://dvqlamnbbzli62qfyt5faspxunueqdxc4csrslhcp2z3haiflnrn6dqd.onion/no...) auf Indymedia gelöscht.

 

 

 

Deshalb jetzt ein extra Beitrag als Kommentierung.

 

 

 

Werbung für Lenin, (und das ist es, wenn Gruppen nicht von der LL-Demo reden , sondern von der LLL-Demo) hat auf Indymedia nichts zu suchen.

 

 

 

Fanny Kaplan war eine linke Sozialrevolutionärin, die auf Lenin ein Attentat verübte und traf. An den Folgen starb Lenin später.

 

 

Am Sonntag die GD SH verhindern! Kein Fußbreit dem Faschismus!

Mobipic

Am 18.01.2026 möchte die AfD Jugendorganisation Generation Deutschland einen Landesverband für Schleswig Holstein in Neumünster gründen. Wie schon bei der Gründung des Bundesverbandes Ende letzten Jahres in Gießen wollen wir das nicht einfach still hinnehmen und rufen auf, uns gemeinsam gegen die AfD zu widersetzen. Wir haben keinen Bock auf neofaschistische Hipster und rassistische Idioten in unserer Stadt und sagen ganz klar: Kein Fußbreit dem Faschismus!

Kommt am 18.01. alle gemeinsam mit uns auf die Straße, widersetzt euch gemeinsam dem Rechtsruck und lasst der AfD kein ruhiges Hinterland!

18.01.
11 Uhr
Christianstraße 160
Neumünster

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