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[DO] Nach antisemitischen Sprühereien – Volle Solidarität mit dem Nordpol

In der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober wurde die Außenfassade der linken Kulturbar Nordpol besprüht.

Rausgeworfen aus dem EKH – Zwangskollektivierung, Ausschluss und patriarchale Strukturen

Ich wurde aus dem EKH geworfen. Ohne Gespräch, ohne Verfahren, ohne Solidarität. Das Schloss zu meinem Raum wurde bereits zum zweiten Mal ausgetauscht – ich komme nicht mehr rein. Meine Möbel und persönlichen Gegenstände wurden „zwangskollektiviert“, also ohne meine Zustimmung vereinnahmt. Was als kollektive Praxis verkauft wird, ist in Wahrheit ein autoritärer Akt.

Jetzt leben mein Hund Lina und ich im Zelt. In einem der reichsten Länder Europas, vor den Türen eines selbstverwalteten Hauses, das sich Solidarität und Emanzipation auf die Fahnen schreibt. Die Realität sieht anders aus.

Im EKH bestimmen cis Männer, wer bleiben darf und wer gehen muss. FLINTA*-Personen sollen die Klappe halten, sich fügen oder verschwinden. Kritik wird als Angriff gewertet, Bedürfnisse als Störung. Wer nicht ins Machtgefüge passt, wird rausgedrängt – mit psychischem Druck, mit strukturellem Ausschluss, mit Gewalt durch Ignoranz. Ich fordere, dass diese Sache wieder in Ordnung gebracht wird. Dass Verantwortung übernommen wird. Dass Räume nicht durch patriarchale Strukturen und informelle Hierarchien kontrolliert werden. Selbstverwaltung heißt nicht Willkür. Solidarität heißt nicht Schweigen.

Lina und ich sind noch da. Wir sind sichtbar. Und wir lassen uns nicht ausradieren.

Aktionsaufruf ZAP Games 15.11. - 28.11.

Kein Bock auf Black Friday, Werbung und Kapitalismus?Macht mit bei den ZAP Games!Z.A.P. (Zone Anti-Publicité) ist Französisch und steht für Werbefreie Zone. Bei den ZAP Games stellen sich Menschen weltweit der Werbeindustrie und Konsumkultur entgegen.

 

Totenkopf statt Bundeswehr-Werbung! Adbustings in der TU Berlin

Ein Totenkopf? So hatte sich die Bundeswehr das mit der Werbung in der TU Berlin sicher nicht vorgestellt. Seit Anfang der Woche sucht dort der bundeswehr-eigene IT-Dienstleister BWI mit Plakaten im Hauptgebäude Nachwuchs-Mörder*innen. „Doch nicht mit uns!“ dachten sich einige Aktive aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a). Sie beklebten die Plakate mit einem Totenkopf. Diesen ergänzten sie um einen schwarz-weißen Warnhinweis, wie er auf den Verpackungen von Tabak-Produkten zu finden ist. Der Hinweis lautet: „Militär schadet ihrer Gesundheit und der ihrer Mitmenschen.“ 

Solidarität mit Maja im ungarischen Knast – Freiheit für alle Antifas

In Solidarität mit Maja, die von den deutschen Behörden an das unmenschliche und faschistische Regime in Ungarn ausgeliefert wurde, haben wir in der Nacht auf den 6.11 das Haus und Auto des ungarischen Honorarkonsuls in Frankfurt - Jürgen Illing - angegriffen. Er wohnt im GEISELSTEINWEG 20 und wir haben seine Fassade verschönert und seinen schwarzen BMW SUV tiefer gelegt, sowie einen Feuerlöscher in seinem Inneren entleert. Diese Tage wird Illing mit unsereins, dem Pöbel, ÖPNV fahren müssen.

Leipzig: Rechte Konzerte?! Doch nicht in Plagwitz…

Felsenkeller im NS

Doch genau da! Am 31.01.2026 wird im Felsenkeller ein rechtes Neofolk-Konzert stattfinden. Eingeladen sind Darkwood aus Dresden, eine Band, die aus ihrer Liebe zu Deutschland keinen Hehl macht und sich bereits an einem Sampler zu Ehren des rumänischen Faschisten Codreanu beteiligt hat. Auch der Rest des Abends ist nicht weniger problematisch.

Antifaschistischer Zeitenwechsel - Gedanken zum Protest gegen die rechte Buchmesse "Seitenwechsel" in Halle (Saale)

Am kommenden Wochenende, vom 08. bis 09. November, findet auf dem Gelände der Messe Halle (Saale) die erste Auflage eines neurechten Stelldicheins statt. Das Verlagswesen und die Autorenschaft der Neuen Rechten treffen in der Saalestadt zusammen. Neben Akteuren aus Zusammenhängen der Identitären Bewegung, der AfD und der extrem rechten Denkfabrik in Schnellroda treten auch rechte Zeitungs- und Zeitschriftenverlage wie die Junge Freiheit oder das Compact-Magazin um den Antisemiten Jürgen Elsässer auf, um ihre Publikationen im Rahmen einer seriös wirkenden Buchmesse zu präsentieren. Dass es sich dabei in erster Linie um eine groß angelegte Vernetzungsveranstaltung der extremen Rechten handelt und erst in zweiter Linie um den Verkauf von Büchern, sollte jedem klar sein.

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