Kultur

[B] Dankeskarten für Judenmord - Ein Veranstaltungsbericht aus dem kfetisch und Kritik des Palästina-Nationalismus

Am Mittwoch, 19.11., fand im kfetisch in Berlin-Neukölln eine Veranstaltung mit der stalinistischen Gruppe Zora statt. Bereits im Vorfeld hatten wir darauf hingewiesen, dass Zora und deren Mutterorganisation young struggle das pogromartige Massaker vom 7.10 als legitim betrachten. Das kfetisch entschied sich dennoch, die Veranstaltung durchzuführen. 

Von der Veranstaltung wurde uns ein Augenzeugenbericht zugesandt, den wir im Anschluss analysieren. 

Warum die „Jugend Antifa Rostock“ gar keine antifaschistische Gruppe ist

Mit großem Getöse und wenig Inhalt hat die Rote Jugend Rostock (RJR) vor einiger Zeit eine neue Tarnstruktur präsentiert: Die „Antifa Jugend Rostock“. Von tatsächlichem Antifaschismus ist sie jedoch so weit entfernt wie von glaubwürdiger Solidarität mit Palästina.

Währenddessen hat sich in vielen linken Gruppen der Stadt längst die Einschätzung durchgesetzt, dass die RJR keinen emanzipatorischen Anspruch verfolgt. Stattdessen reproduziert sie autoritäres Denken, männliches Dominanzgebaren und gefährdet linke Strukturen, um ihren eigenen Machtphantasien nachzueifern. Nicht zuletzt häufen sich Berichte, dass Mitglieder der RJR andere Linke bedrohen, die diesen Phantasien im Weg stehen oder schlicht nicht ihrer Meinung sind. Dieses Verhalten unterläuft damit jeglichen Kern antifaschistischer Arbeit.

[B] kfetisch: Analyse von antisemitischen Angriff und damit verbundener Ideologie +++ Stalinistische Israelhass-Veranstaltung im kfetisch geplant +++ Dringende Forderung nach Wechsel des Kollektivs

Im Oktober wurde im Berliner linken Kollektivcafé Kfetisch eine Person rausgeworfen, weil sie ein T-Shirt unter anderem mit einer hebräischen Aufschrift trug. Damit nicht genug, wurde dieser Übergriff auch im Nachhinein noch von Seiten des Kollektivs durch eine unsägliche Stellungnahme gerechtfertigt. Und das, obwohl bereits vor zwei ja das Kfetisch mit einem antisemitischen Statement an die Öffentlichkeit trat.

 

///  exklusive Veröffentlichung des Textes auf Indymedia ///

(A-Radio) Libertärer Podcast Oktoberrückblick 2025

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Oktoberrückblick 2025: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Interview zum Profeministischen Kongress in Berlin, Infos zu den Räumungsbestrebungen in der Habersaathstraße, einer satirischen Umschau, einer Reportage zum Stadtbild, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

[B] Anarchist speech at the rally for free Western Sahara on November 7th

Symbolic Image for a free Western Sahara

Some days exist to remind us of what we continually live through. The Green March occurred on November 6, but it was enabled by decades of colonial occupation.

On November 6, 1975, the Green March, openly promoted by the Moroccan monarchy and quietly supported by European governments, particularly the Spanish state, unfolded. This event paved the way for a new phase in the colonial history of the region. The colonial occupation of Western Sahara by Moroccan forces resulted in the division of a people, with communities and friendships torn apart and violated at the most intimate levels of their existence. Languages were prohibited, customs criminalized, initially through extermination and forced displacement into the desert, followed by a local plan for assimilation and unification under a single national identity: in this case, Moroccan.
But this is not a unique case; this is history repeating itself. It is crucial to acknowledge that the infrastructure and military conditions were already established because this territory had been under Spanish colonial dominance for decades.

Aktionsaufruf ZAP Games 15.11. - 28.11.

Kein Bock auf Black Friday, Werbung und Kapitalismus?Macht mit bei den ZAP Games!Z.A.P. (Zone Anti-Publicité) ist Französisch und steht für Werbefreie Zone. Bei den ZAP Games stellen sich Menschen weltweit der Werbeindustrie und Konsumkultur entgegen.

 

Leipzig: Rechte Konzerte?! Doch nicht in Plagwitz…

Felsenkeller im NS

Doch genau da! Am 31.01.2026 wird im Felsenkeller ein rechtes Neofolk-Konzert stattfinden. Eingeladen sind Darkwood aus Dresden, eine Band, die aus ihrer Liebe zu Deutschland keinen Hehl macht und sich bereits an einem Sampler zu Ehren des rumänischen Faschisten Codreanu beteiligt hat. Auch der Rest des Abends ist nicht weniger problematisch.

Äshü und Yxa und die leere Wohnung

Eine halboffene Tür eines Hauses, in der eine Nacktschnecke ist. Vor der Tür eine Schnecke mit Haus und BesetzenZeichen. text "Äshü und Yxa und die leere Wohnung.  Heimlich still und leise Ein Erfahrungsvericht aus einem Jahr stiller Besetzung und ein Leitfaden zum Türen öffnen".

Äshü und Yxa haben fast ein Jahr eine Wohnung besetzt und möchten die gemachten Erfahrungen des Wohnens, des TÜren Öffnens für weitere Menschen und anderem nützlichen Wissen teilen. Es gibt außer dem ein Comic, in dem erklärt wird, die sich einfach Türen öffnen lassen. 

Gedanken für eine zeitgemäße politische Praxis

 

Dies sind Gedanken, ein Versuch, grob eine linke Praxis zu entwerfen, die sowohl kurzfristig den Rechtsruck bzw. die Machtübernahme rechtsradikaler Kräfte verhindern als auch langfristig eine Revolution ermöglichen sollen.

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