Feminismus

[Österreich] 1000 Gründe für die Revolte, keinen Einzigen für autoritäre Maßnahmen!

Hier gibts brandneue Poster & Flyer gegen die autoritären Zustände! Zum Lesen und auch zum Ausdrucken und Verbreiten. Only local images are allowed.
Dafür brauchst du nur einen Drucker oder Kopierer (Uni, Copyshop, ...)

Die Flyer sind zum Verteilen auf Demos usw. gedacht aber auch, um sie in deiner Nachbar*innenschaft in die Briefkästen zu stecken, unter Scheibenwischer an Autos zu klemmen, ...

 

Zweites Statement im Bezug zum Outing von Johannes Domhöver. Eure Kritik, unsere Antworten.

Triggerwarnung: dieser Text befasst sich mit sexueller/körperlicher/psychischer Gewalt.

Im Kontext des Outings zu Johannes Domhöver (folglich J.) gab es auf de.indymedia.org viele Kommentare, ebenfalls erreichten uns einige Mails u.a. mit Kritik an unserem ersten Statement. Wir haben folglich versucht, einige vorgetragenen Kritikpunkte, welche uns direkt oder indirekt erreichten, zusammen zu tragen und zu beantworten. Wir wollen in diesem Rahmen auch Bezug nehmen auf die veröffentlichte Kritik der "Antikolonialen Aktion". Leider haben wir ihren Text nicht immer ganz verstanden - viele Fachwörter und eine akademische Schreibweise hinterließen bei uns viele Fragezeichen. Insgesamt konnten wir an dem Text auch nicht so viel Kritik an unser Statement erkennen, wie uns der Text vermutlich vermitteln wollte, weil wir auf einer abstrakten Ebene die Punkte, die aufgemacht worden sind, teilen. Auf der konkreten Ebene, also im Bezug auf das Outing, versuchen wir nun folglich auf einige "Kritikpunkte", die angesprochen wurden (von der "Antikolonialen Aktion" und darüber hinaus) einzugehen.

Bonn(BN) Callout: Marc Brech - Sexueller Gewalttäter seit Jahren

+++ Trigger-Warnung: Sexualisierte Gewalt +++

Marc Brech (Spitzname: „VeganerMark“, „KackeMark“) ist eine sexuell gewalttätige Person, die in mehreren Fällen, gegenüber verschiedenen Personen tätig geworden ist. Die Fälle reichen von Belästigung, über Nötigung bis hin zur Vergewaltigung in mehren Fällen. Uns sind die ersten Fälle aus dem Zeitraum 2002-2004 bekannt, zu dieser Zeit absolvierte er eine HEP-Ausbildung auf dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg in Bonn. Der traurige Anlass für dieses Callout ist der Suizid einer der Betroffenen vor ein paar Jahren. Wir können ihren Tod nicht unbeantwortet lassen.

 

 

 

Öffentliche Stellungnahme des Solidaritätsbündnisses Antifa Ost zu den Outcalls betreffend Johannes Domhöver

++++ Triggerwarnung: Der folgende Text bezieht sich auf die Benennung und Beschreibung von  sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt ++++

Nach den Outcalls zu Johannes Domhöver (1) Ende Oktober 2021 und darauf folgenden Erklärungen und Diskussionen sehen wir uns als Solidaritätsbündnis Antifa Ost (SAO) in der Verantwortung, unserem Statement vom 26.10 (2) eine weitere öffentliche Erklärung folgen zu lassen.

Christlicher Fundamentalist Klaus Hengstebeck geoutet

Wir haben den christlichen Fundamentalisten Klaus Hengstebeck an seinem Wohnort in der Krummen Straße 7 in Münster geoutet.

Intervention bei R78 zum Fall von sexistischer Gewalt/ Intervention at R78 regarding the case of sexist violence (DE, ENG)

Am 20. Dezember haben Interkiezionale und Soligrupe bei der Plenum von R78 interveniert und die folgenden Forderungen in Bezug auf den Fall von sexistischer Gewalt angekündigt:

FORMELLES ÖFFENTLICHES STATEMENT

Wir fordern eine klare Positionierung eures Hauses zum Fall A. und eine Reflexion eurer Rolle. Wir erwarten eine Erklärung, aus der hervorgeht, wie es zu den Verstößen gegen die Entscheidungen kommen konnte, die ihr nach Bekanntwerden des Falles getroffen habt, in der ihr Position zu dem von euch praktizierten und bis heute anhaltenden Schutz des Täters bezieht sowie zur mangelnden Solidarität und fehlenden Unterstützung der betroffenen Person.
Wir erwarten zudem eine konkrete Strategie, wie ihr in Zukunft mit möglichen Fällen von Sexismus und Gewalt in eurem Haus umgehen wollt.

Aufruf zur Solidarität gegen sexistische Gewalt innerhalb unserer Strukturen und Räume [DE & EN]

Am 31. August 2021 wurde folgendes Statement zu den Vorfällen von sexistischer Gewalt, die von einem Bewohner des Hauses der Rigaer Straße 78 begangen wurden, von einer Soligruppe intern, d.h. an verschiedene private Empfänger, per Email veröffentlicht:

Aufruf zur Solidarität gegen sexistische Gewalt innerhalb unserer Strukturen und Räume

TW: Grenzüberschreitendes Verhalten, Beleidigungen, Drohungen, psychische und physische Gewalt

(B) Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am 11.01.22

Am 11.01.22 findet um 12 Uhr die Gerichtsverhandlung einer Gefährtin in Moabit statt.

 

 

War da was?

Das Jahr 2021 ist zu Ende. Einen anarchistischen Kronstadtkongress im Jahr 2021 in Berlin zu veranstalten ist gescheitert.

Es gibt keine Orgagruppe mehr. Es gibt keine Struktur mehr, die Verantwortung für eine Absage übernimmt. Versuche, einen Text aufzusetzen, wurden entweder gar nicht erst gemacht oder scheiterten. Es gibt kein minimales „Wir“ im Moment. Dieser Text entstand aus der Verantwortung Jenen gegenüber, die ein Recht haben davon zu erfahren, dass dieser Kongress nicht stattfinden wird. Es ist inakzeptabel, wenn Unterstützer*innen nicht davon in Kenntnis gesetzt werden.

Damit ist die Position geklärt, aus der dieser Text einen Einblick in das Scheitern des Kronstadtkongresses geben will.

Die angesprochenen Punkte sind eine Sicht auf das Scheitern, es kann nicht für andere Sichtweisen gesprochen werden.

Warum also kein Kongress?

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