Dresden

Prozessbericht: 2026.03.04 / 21. Pozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Der Prozess beginnt gegen 9:40 Uhr mit der Reaktion der GBA auf Anträge der Verteidigung, die in den Wochen zuvor gestellt worden waren. Unter den Zuschauer*innen befinden sich circa 20 solidarische Menschen.

Von der Nebenklage sind die Anwält*innen Schneiders und Thomas anwesend.

Prozessbericht: 2026.02.17 / 20. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Zum heutigen Prozesstag waren ca. 15 solidarische Begleiter*innen gekommen und der Prozess startete verspätet gegen 10:10 Uhr. Inhaltlich ging es um die Tatkomplexe Eisenach I und den Angriff am Bahnhof Desslau-Roßlau. 

 

Ausblick: Prozesstage 24 und 26 (10. und 12.03.2026) // Antifa-Ost-Komplex

Prozesstag 24 (Di., 10.03.2026)
Als Zeuge ist der Neonazi Robert Schwaab geladen. Es ist nicht das erste Mal, dass er vor dem OLG Dresden vernommen wird. Bereits im Verfahren gegen Lina und drei weitere Antifas war er am 35. Prozesstag als Zeuge vor Gericht.

2026.02.16 / 19. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Am Montagmorgen des 20. Prozesstages finden sich circa 12 solidarische Beobachter*innen vor dem OLG Dresden ein, daneben auch zwei Pressepersonen. Der Prozess beginnt mit einer Verspätung von 45min, da sich die erste Zeugin aufgrund des winterlichen Wetters verspätet. 

Für den Tag sind drei Zeug*innen geladen, alle zum Tatkomplex Eisenach I, dem Angriff auf die Nazikneipe Bull‘s Eye. 

 

05.02.2026 / 18. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Der Prozess beginnt um 9:39 und endet ca. 14 Uhr frühzeitig. Es sind ca. 16 solidarische Menschen anwesend, wenig Presse und zwei Neonazis. Bei dem einen handelt es sich um Marvin Wolf, während der andere nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Aber es sich wahrscheinlich um Kevin Noeske handelte. Parlamentarische Beobachter*innen waren (zumindest sichtlich) keine vor Ort. Des Weiteren befinden sich im Zuschauer*innenraum rotierend immer ca. 4-5 Justizbeamt*innen. Die Nebenklage ist durch die Anwält*innen Schneidrs, Thomas, Wippert und Hammer vertreten.

26.02.04 / 17.Prozessbericht / Antifa-Ost-Komplex

Die Verhandlung beginnt um 09:35. Zu Beginn wird der Antrag der Nebenklagevertretung auf komplette Akteneinsicht genehmigt. Die Verteidigung legt hiergegen Beschwerde ein. Die Herausgabe der entsprechenden Akten muss warten, bis das Gericht über die Beschwerde entschieden hat. Falls das Gericht wieder zustimmt, besteht die Möglichkeit, eine Beschwerde beim Bundesgerichtshof einzulegen.

Demonstration am TagX der Urteilsverkündung gegen Maja

Demo am Tag der Urteilsverkündung gegen Maja, 18 Uhr Carolaplatz

18 Uhr Carolaplatz

 

Aktuell ist der letzte Termin und damit der Tag der Demo, der 4. Februar! Achtet auf Ankündigungen!

 

Holt Maja zurück!
Antifaschismus ist notwendig, nicht kriminell!

Voraussichtlich am 4. Februar 2026 soll das Gerichtsverfahren gegen Maja in Ungarn enden. Nach 17 Verhadlungstagen und 587 Tagen in Isolationshaft soll hier ein juristisches Urteil gesprochen werden.
Dabei ist der Inhalt doch längst klar: der ungarische Staat hat Antifaschismus als terroristisch deklariert. Ungarn verbietet und zensiert queere Lebensformen. Der ungarische Staat geht gegen Opposition
und kritische Öffentlichkeit mit Demonstrationsverboten vor.

Es lebe der Aufstand im Iran, Rojhilat und der Widerstand in Rojava! - Die antinationale Solidarität organisieren!

Zur aktuellen Situation Vor einigen Tagen griffen durch die Türkei unterstützte islamistische Milizen der syrischen Übergangsregierung (HTS) die kurdischen Stadtteile Sêxmeqsûd, Eşrefiyê und Beni Zeyd in Aleppo an. Die Angriffe richteten sich gezielt mit Bomben und schweren Waffen gegen die kurdische Zivilbevölkerung. Menschen wurden getötet und verschleppt. Ziel dieser Angriffe ist die Zerschlagung der kurdischen Selbstverwaltung. Die Selbstverteidigungskräfte der SDF und Asayîş leisteten Widerstand und versuchten, die Bevölkerung und die Stadtteile zu verteidigen. Weiterhin treffen auch zivile Proteste in Aleppo auf Repression der HTS.Nun kündigt die HTS eine Offensive auf Rojava an und damit direkt auf die Errungenschaften der Revolution und auf den Sieg über den IS im Jahr 2019. Über 100.000 Menschen sind bereits auf der Flucht.  Gleichzeitig erheben sich im Iran erneut landesweit Menschen gegen das islamistische Regime. Ausgelöst durch die anhaltende wirtschaftliche Krise und die prekäre Lebenslage der Bevölkerung knüpft der aktuelle Aufstand an den Versuch der feministischen Revolution von 2022 an. Besonders in Rojhilat, dem kurdischen Teil des Irans, liefern sich die Protestierenden erbitterte Kämpfe mit den Repressionsorganen des Staates, die hier wie im gesamten Land mit brutalster Gewalt reagieren. Seit einigen Tagen blockiert das Regime zudem den Internetzugang. Die wenigen Nachrichten, die dennoch aus dem Iran nach außen dringen, zeugen von einer der brutalsten Hinrichtungswellen in der Geschichte des Regimes. Berichten zufolge wurden bereits 12.000 Menschen getötet.

 

Ausblick: Der 11. Prozesstag (13.01.2026)

Cedric Scholz war eigentlich für den 10. Prozesstag geladen, jedoch wurde im Laufe des 9. Prozesstages mitgeteilt, dass die Befragung nicht wie geplant stattfinden könne.

Nun ist die Fortsetzung der Vernehmung von Scholz für den 11. Prozesstag (13.01.2026) um 9:30 Uhr vorgesehen. Er wird als Zeuge geladen. Scholz wurde bereits am 5. Prozesstag (09.12.2025) vernommen. Die Befragung wurde allerdings aus zeitlichen Gründen unterbrochen. Der Bericht vom 5. Prozesstag mit der Vernehmung von Scholz kann hier nachgelesen werden: https://www.antifaostkomplex.org/2025-12-09-5-prozesstag-bericht/

 

Ausblick: Der 10. Prozesstag (07.01.2026)

Am 10. Prozesstag (07.01.2026) vorm OLG Dresden ist die Fortsetzung der Vernehmungen des Neonazis Cedric Scholz geplant. Dieser wird als Zeuge geladen. Scholz wurde bereits am 5. Prozesstag (09.12.2025) vernommen. Die Befragung wurde allerdings aus zeitlichen Gründen unterbrochen. Der Bericht vom 5. Prozesstag mit der Vernehmung von Scholz kann hier nachgelesen werden: https://www.antifaostkomplex.org/2025-12-09-5-prozesstag-bericht/

 

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