Demo

Lichtenberg: Femizide stoppen! - Wieder wurde eine Frau ermordet. Genug ist genug!

Lichtenberg: Femizide stoppen! - Wieder wurde eine Frau ermordet. Genug ist genug!

"Am Sonntagmorgen, den 06.09, kam es in Lichtenberg zu einem Femizid an einer 27 Jahre alten Frau, der sich im Wohngebiet Rosenfelder Ring ereignete.Sie wurde von einem Mann durch mehrere Etagen des Hochhauses mit einer Axt gejagt und schließlich in einer Wohnung, die an sie untervermietet war, ermordet."

Gedenkdemonstration für die Opfer von Polizeigewalt | 11. Juni 2022 | 14 Uhr | Gutenbergplatz – Wuppertal

11. Juni 2022 | 14 Uhr | Gutenbergplatz (Schwebebahnhaltestelle Pestalozzistr.) | Wuppertal-Elberfeld

Am 11. Juni 2022 wollen wir in Gedenken an Alexander demonstrieren. Alexander wurde in der Nacht des 12. auf den 13. Juni 2021 von der Wuppertaler Polizei in seiner Wohnung in der Tannenbergstraße erschossen! Wir gedenken auch allen anderen Toten durch die Polizei in Wuppertal und überall! Wir wollen gemeinsam Protest und Widerstand gegen die allgegenwärtige Gewalt der Polizei organisieren und entwickeln.

28.02.22 HEUTE Dülmen - Demo gegen Querdenker und Ukraine Krieg

Gelb und Blau - das sind die Farben der Stadt Dülmen und der Ukraine. Wir zeigen deshalb bei der nächsten Demonstration gleich doppelt Haltung: Für solidarisches Impfen - und gegen den Krieg Russlands in der Ukraine. Komm' also am Montag um 18:30 Uhr zum Löwendenkmal, gerne mit etwas Gelbem oder Blauen. Nach kurzen Reden werden wir einen Protestzug durch die Innenstadt veranstalten.

14.02.22 Dülmen Dezentrale Aktionen gegen Querdenker und Nazis

Am Montag, den 14.02.22 setzen wir unsere Aktionen gegen die Querdenker in Dülmen fort. Wir rufen alle Leute dazu auf, den Querdenkern und Nazis zu zeigen, dass sie in Dülmen unerwünscht sind. Die Demo ist offiziell zu 18:30 Uhr am Löwendenkmal angemeldet! Darüber hinaus gibt es viele dezentrale Aktionen entlang der Marschroute der Querdenker. 

07.02.22 Dülmen Spaziergang der Querdenker und Nazis unmöglich machen

Am Montag, den 07.02.22 setzen wir unsere Aktionen gegen die Querdenker in Dülmen fort. Wir rufen alle Leute dazu auf, den Querdenkern und Nazis zu zeigen, dass sie in Dülmen unerwünscht sind. Die Demo ist offiziell zu 18 Uhr am Löwendenkmal angemeldet!

Die "Montagsspaziergänger treffen sich ungefähr eine Stunde später. Insbesondere nutzen sie als Sammelpunkte die Parkplätze "Alter Wasserturm" und "Altes Mesem" in der Nähe vom Kino.

Nächsten Montag gilt es, nicht nur den Spaziergang zu stören, sondern ganz zu verhindern!

Dülmen (HEUTE 31.01.22 ) Querdenker blockieren!

Bisher diente ein Infostand zur Gegendemo, am kommenden Montag (31.01.22) gibt es nun eine größere Veranstaltung. Alle Dülmener und Auswärte seien hier eingeladen Flagge für ein buntes Dülmen zu zeigen. Die Demo ist offiziell zu 18 Uhr am Löwendenkmal angemeldet!

Ahaus 21.01.22 Freitag Querdenker und Nazis vertreiben!

Schon lange machen sogenannte Querdenker in mehreren Städten gegen die Coronamaßnahmen mobil, wie auch im Münsterland. In Ahaus treffen sie sich seit einigen Wochen regelmäßig freitags um 18 Uhr am Mahner (Markt 16) in der Innenstadt. Der Ton wird immer rauher und auch im Münsterland ist es zu Bedrohungen durch Amtsträger gekommen, wie jüngst in Ochtrup, siehe https://www.wn.de/muensterland/kreis-steinfurt/ochtrup/drohbrief-abscheu...

Dort hat ein breites Bündnis eine Gegendemo aufstellt, zu dir viele Menschen kamen. Lasst uns daran anknüpfen! Kommt morgen zahlreich nach Ahaus und lasst uns gemeinsam die Querdenker vertreiben. Nur dagegen sein reicht nicht mehr aus.

10.01.22 Querdenker - Spaziergang in Dülmen entgegentreten

Viel zu lange "spazieren" wöchentlich immer mehr Menschen in Dülmen gegen die Coronamaßnahmen montags ab 19 Uhr durch die Innenstadt. Darunter auch viele Rechtsradikale, Verschwörungstheoretiker und Querdenker, die sich in der Telegramgruppe "Dülmen spaziert" zusammengetan haben. Beim letzten Mal waren schon über 500 Leute am Start und es werden leider immer mehr

Am kommenden Montag wird es erstmalig organsierte Gegenaktionen geben.

Daher rufen wir alle Leute dazu auf, am Montag, 10.01.22 zahlreich nach Dülmen zu kommen und sich den Coronaleugnern in den Weg zu stellen. Die "Spaziergänger" treffen sich um 19 Uhr am Rathaus. Lasst uns schon um 18 Uhr da sein, um ihnen nicht den Platz zu überlassen.

Scheiß-Antifa! Wir sind das Volk! Gegen jeden Antisemitismus? HÄH?

Scheiß-Antifa! Wir sind das Volk! Gegen jeden Antisemitismus? HÄH?

Zunächst unangemeldet trafen sich am heutigen Samstag mehrere hundert Menschen zu einem „Protestspaziergang“ gegen die Coronamaßnahmen und zogen vom Rathaus, wo sie zunächst Kerzen entzündeten, lautstark durch die Stadt. Weitgehend ohne Masken und ohne Abstände. Die Polizei stoppte den Zug erstmals am Südermarkt und sodann erneut in der Angelburger Straße und Marko Wölbing von der Partei die Basis meldete den Spuk schließlich an. Den eigentlich anvisierten Weg bis zur Hansen Brauerei konnte die Demo dann jedoch nicht gehen, weil es mehrfach zu Blockaden antifaschististischer Gruppen auf Höhe vom ZOB kam.

 

Wer? Was? Wofür? Wogegen? Als die Blockierenden „Gegen jeden Antisemitismus“ skandierten, stimmte die erste Reihe der Anti-Maßnahmen-Demo mit ein. Bereits bei vergangenen Demos haben wir das beobachtet: Nach außen soll die Fassade gewahrt werden, rechte Tendenzen seien unerwünscht, doch glaubwürdig ist diese Distanzierung nicht.

 

So war es der Anmelder der heutigen Demo selbst, der mit explizitem Bezug auf den Widerstand der weißen Rose, anlässlich einer Hausdurchsuchung bei einem Querdenken nahestehenden Anwalt weiße Rosen vor dem Flensburger Amtsgericht niederlegte. Eine respektlose Verharmlosung der NS-Verbrechen. Auch mit Reichsbürgern auf Demos die er in anderen Städten besucht hat oder AfD-Funktionären auf den Demos von Flensburg-für-Grundrechte scheint Wölbing keine Probleme zu haben. Und auch Siber, ebenfalls von der Basis, lief in den ersten Reihen der Demo. Er bewirbt regelmäßig rechtsoffene bis offen rechte Kanäle. Mehr zu den beiden findet sich hier.

 

Und auch heute auf der Demo wurden Sprüche gerufen wie „Antifa – SA – SS“, „Deutschland den Deutschen“ und „Wir sind das Volk“. Auch „Ausländer raus“ war zu hören und es wurde die deutsche Nationalhymne angestimmt. Die Gegenproteste wurden als Nazis, Faschisten, geistig eingeschränkt oder wahlweise Scheiß-Schwuchteln bezeichnet. Genug Gründe, mit solchen Leuten nicht Seite an Seite zu demonstrieren. Wir werden sehen, ob es bei der nächsten geplanten Demo am kommenden Samstag zu ähnlichen Szenen kommt.

 

Im Gegensatz zur (zwar beängstigend großen aber doch vergleichsweise ruhigen) Demo mit Wodarg im Wahlkampf am Hafen, erinnerte der heutige Marsch in seiner Verbal-Radikalität und im Auftreten eher an die Pegida-Proteste. Verständnis für ängstliche Menschen ist dann fehl am Platz, wenn sie gemeinsam mit offenkundigen Rechten auf die Straße gehen.

 

Die Redebeiträge der Gegenproteste wurden zum Teil zu übertönen versucht, so dass viele der Anti-Maßnahmen-Protestierenden vermutlich nichtmal mitbekamen, dass sich auch der Gegenprotest explizit für das Impfen aber gegen eine Impfpflicht aussprach.

 

Wir dokumentieren hier den Redebeitrag der Gegendemo:

 

Die Welt ist nicht schwarz-weiß

 

Rückblende: Ende März 2020 standen wir auf dem Südermarkt. Unter dem Motto „Freiheit stirbt mit Sicherheit“ haben wir uns dafür stark gemacht, dass die Versammlungsfreiheit auch zu Pandemiezeiten gelten muss.

 

Wenig später habt ihr uns verwundert gefragt, warum wir dann gegen euch demonstriert haben. Die Antwort lautete damals wie heute: Eure Strukturen sind rechtsoffen, ihr toleriert rassistisches Gedankengut in euren Reihen, in euren Kreisen ist Antisemitismus weit verbreitet. Ihr habt es zunächst geleugnet und uns gefragt, wo die Nazis seien. Bis wir sie euch gezeigt haben, weil ihr euch das Auto eines Rassisten ausgeliehen hattet als Lautsprecherwagen und AfD-Funktionäre auf euren Demos waren.

 

Ihr seid umgeschwenkt. Oberflächlich habt ihr euch distanziert von rechtem Gedankengut, um dann aber sofort zu betonen, Seite an Seite mit Reichsbürgern und Reichsflaggen unter Führung eines Reichsbürgers zu demonstrieren sei vollkommen in Ordnung. Euer Spitzenkandidat zur Bundestagswahl bewirbt rechte Verlage, rechtspopulistische Medien und sogar rechtsextreme Portale.

 

Nicht allen auf euren Demos war das egal. Einige sind deswegen nicht mehr zu euren Kundgebungen gekommen. Die, die blieben bestärkten sich immer weiter gegenseitig darin, dass alle anderen sich irren. Dass wer so nett aussieht wie der Herr Siber doch nun wahrlich kein rechtes Gedankengut verbreiten könne, immerhin hat er doch auch so nette Kinder. Wir wurden mehr und mehr zur Projektionsfläche. Antifanten, vermeintlich von Merkel bezahlt, ferngesteuert. Wir begriffen, dass ihr das wirklich glaubt. Wir begannen zu verstehen, wie schnell und wie weitreichend Realitätsverlust vor sich gehen kann, wenn Menschen sich nur noch in ihren Filterblasen bewegen. Wir veröffentlichten Kritiktexte und ihr habt aufgeschrien, es sei Verleumdung und alles Lüge. Aber Behauptungen werden nicht dadurch widerlegt, dass ihr laut schreit und uns beleidigt.

 

Einige von euch haben versucht juristisch gegen uns vorzugehen, Ihr wolltet uns verbieten online darüber zu berichten, wer bei euch mitmischt und auch Fotos von euch sollten wir löschen. Offenbar hatten wir mit unserer Berichterstattung eine Wunde getroffen. Eure juristischen Angriffe scheiterten.

 

Eine wirre These nach der nächsten habt ihr verbreitet, ungeachtet logischer Widersprüche. Immer neue Prognosen über die vermeintliche Nichtexistenz oder jedenfalls Harmlosigkeit von Corona, Schauergeschichten über Masken und dann Horrorstorys über die Impfungen überfluteten uns v.a. auf telegram. Sogar die Tests seien angeblich gefährlich. Wir haben begriffen, dass ihr das wirklich glaubt und so zu Rattenfängern wurdet für ängstliche Menschen, denen ihr eine Zuflucht geboten habt in den tiefsten Wirrungen eurer zwischen Herzchensmileys und Ken-Jebsen-Wahnsinn gefangenen Gedankenwelt. Wir können individuelle Wege nachzeichnen, die zu euch führen, aber das ändert nichts an unserer Überzeugung:

 

Ihr verhaltet euch unsolidarisch und irrational. Wer dazu aufruft QR-Codes von Teststationen zu sabotieren und von Menschen die Tests durchführen als Testnutten und Zuhälter spricht und sich in einem Bürgerkrieg oder einer Diktatur wähnt, hat echt richtig viel nicht kapiert. Wer sich mit verfolgten jüdischen Menschen gleichsetzt relativiert die Naziverbrechen.

 

Aber eure Politik abzulehnen bedeutet noch lange nicht, dass wir jetzt plötzlich Befürwortende autoritärer Maßnahmen werden.

 

Die allermeisten von uns sind geimpft, halten das für sinnvoll und bereuen es nicht im geringsten. Ihr erwartet nun vermutlich also von uns, dass wir die Impfpflicht begrüßen. Aber da täuscht ihr euch. Nur weil wir Impfungen für sinnvoll erachten, heißt das noch lange nicht, dass wir es sinnvoll finden, andere dazu zu zwingen. Auch euch nicht, obwohl wir euch politisch zutiefst verachten und für hochgefährlich halten.

 

Eine Gesellschaft, in der wir permanent Personenkontrollen erwarten können und müssen, lehnen wir grundsätzlich ab. Dass die Teilnahme an Veranstaltungen sowie die Möglichkeit den Nah- und Fernverkehr zu nutzen oder einzukaufen dadurch beispielsweise für illegalisierte Menschen noch gefährlicher bzw teilweise verunmöglicht wird und sie praktisch bei jeder Busfahrt mit der Einweisung in Abschiebehaft rechnen müssen, ist eine der widerlichen Folgen solcher law-and-order-Politik.

 

Die Welt ist nicht schwarz-weiß.

 

PS: So rein aus Interesse: Werdet ihr euer Märchen, wir würden von Merkel bezahlt jetzt anpassen auf Olaf Scholz? Jenen Brechmitteleinsatz befürwortenden, Polizeigewalt leugnenden law-and-order Politiker? Traut ihr in eurer Verblendung sogar dem zu, uns Antifanten für Protest gegen euch zu bezahlen?

Ahaus 16.09.21 Gegen Querdenker Demo beim CDU Kreisparteitag mit Jens Spahn

Querdenker und rechte Gruppen rufen zu Protesten gegen den Besuch von Jens Spahn beim Kreisparteitag am kommenden Donnerstag 16.09.21 um 19:30 Uhr in Ahaus auf. Dagegen regt sich auch antifaschistischer Protest.

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