Köln

KÖLN: Mobilisierung zum Anarchist Barrio im Rheinmetall entwaffnen Camp – Jetzt erst recht!

Jetzt erst recht: kommt alle nach Köln! Während die Kölner Bullen mit einem Verbot des antimilitaristischen Camps Ende August in Köln drohen, sind bei zahlreichen linken, alternativen und anarchistischen Projekten und am Rheinufer quer durch ganz Köln Plakate mit dem Slogan „Sabotage War“ (deutsch: Den Krieg sabotieren) aufgehängt worden. Angesichts der Verbotsdrohung der Bullen nimmt die Mobilisierung zum Rheinmetall entwaffnen Camp vom 25. bis 31. August 2025 in Köln nun richtig Fahrt auf.

Die verschiedenen Zusammenhänge, Gruppen und Organisationen, die zum Rheinmetall entwaffnen Camp mobilisieren, gehen von einer deutlich höheren Beteiligung im Rheinmetall entwaffnen Camp und bei den antimilitaristischen Aktionstagen aus, als in den Jahren zuvor. Angesichts der aktuellen Militarisierung der Gesellschaft durch die deutschen Eliten und ihren Waffenlobbys sowie des andauernden Genozids gegen die Bevölkerung im Gaza und der Ausweitung der Kriege durch die imperialen Großmachtsinteressen ist das auch kein Wunder.

Während die Kölner Bullen als Handlanger der Eliten mit einer Verbotsandrohung gegen die erfolgreiche Mobilisierung dagegenhalten, wird von den zahlreichen aufrufenden Initiativen „Jetzt erst recht“ nach Köln mobilisiert. Außerdem soll juristisch gegen das Verbot vorgegangen werden, so eine Verlautbarung der „Rheinmetall entwaffnen“ Initiative.

In diesem Jahr wird außerdem aus verschiedenen Städten bundesweit, mit internationaler Beteiligung, zu einer anarchistischen und autonomen Beteiligung – einem Anarchist Barrio – im Rheinmetall entwaffnen Camp mobilisiert – Anarchist*innen und Autonome dürften sich wahrscheinlich weniger um Verbotsandrohungen scheren und die Bullenfarce dazu nutzen, die Mobilisierung zu den antimilitaristischen Aktionstagen in Köln auszuweiten.

Et kütt wie et kütt – jetz eets rääch noh Kölle!*

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*kölsch für „Es kommt wie es kommt – jetzt erst recht nach Köln!“

„Das Camp wird stattfinden!“ – Rheinmetall Entwaffnen lässt sich nicht verbieten

Die Polizei Köln will antimilitaristischen Protest und das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp untersagen. „Dieser politische Angriff der Kölner Polizeibehörden reiht sich ein in autoritäre politische Maßnahmen im Zuge des Rechtsrucks, den die Regierung und staatliche Stellen maßgeblich vorantreiben“, erklärt dazu Jonah Fischer von „Rheinmetall Entwaffnen“. 

„Wir. Machen. Krieg“ – Der Kölner Anti-Militäratlas

Der Kölner Anti/Militäratlas wurde 2015 von der „Gruppe Bundeswehr- wegtreten“ erstellt. Sein Erscheinen damals war notwendig in jenen Zeiten, in denen sich die BRD auf immer mehr und riskantere Kriegsabenteuer einließ. Heute ist er nützlich für Proteste im Rahmen des Rheinmetall Entwaffnen Camps.

Köln, Anarchist Barrio: Mobi zum Rheinmetall entwaffnen Camp gestartet

Erstes Offenes Treffen und Plakatierung des Anarchist Barrio in Köln; und warum wir alle gemeinsam nach Köln mobilisieren.

Am 13.07.2025 gab es ein erstes öffentlich angekündigtes Treffen des „Anarchist Barrio“ im Autonomen Zentrum in Köln mit Infos zur anarchistischen/autonomen Beteiligung im Rheinmetall entwaffnen Camp, welches vom 25. bis 31. Augst in Köln stattfinden wird.

In mehrere Stadtteilen von Köln, unter anderem in Köln-Süd/Student*innen-Viertel und in Köln-Mülheim, das von Bevölkerung mit migrantischen Hintergrund geprägt ist, wurden zahlreiche Plakate vom "Anarchist Barrio" verklebt.
In Köln-Mülheim liegt die Keupstraße, in der von den Nazis des sog. NSU – wahrscheinlich mit Hilfe des VS (sog. “Verfassungsschutz“), wie viele annehmen – 2004 ein Nagelbombenanschlag verübt wurde.

Ein antimilitaristisches Camp in Köln macht voll Sinn, denn in Köln und dem Ruhrgebit haben nicht zur viele Konzerne und Firmen der Kriegsindustrie ihren Ursprung und Sitz – auch die Antimilitaristische Bewegung hat hier eine Historie des Widerstands...

OPEN MEETING “ANARCHIST BARRIO” IN COLOGNE (KÖLN)

Since 2017 the Initiative "Rheinmetall entwaffnen" participated in the protests against the Rheinmetall arms company at their main seat in Unterlüß (between the german cities Uelzen and Celle), and since 2018 the Antimilitarist Camps has been organized, with a growing number of participation. For this year an even bigger participation is expected. And this year Anarchist and Autonomous groups are calling for an ANARCHIST BARRIO at the Antimilitarist Rheinmetall entwaffnen Camp in Cologne (german: Köln) end of August 2025. On 13th of July there will be an Open Meeting for the ANARCHIST BARRIO in Cologne!

Like in the last years there will be marches, rallies and creative actions against amrs lobbies, arms factories, war tech and software companies, and so on. 

Und täglich grüßt das Murmeltier?

Wie eine Stadt sich in einer nicht enden wollenden Zeitschleife befindet, bei ihrer Bemühung die Obdach- und Wohnungslosigkeit von Menschen zu überwinden.

Konferenz gegen Krieg - 26. Juli in Köln!

Krieg dem Krieg – Aber wie?

Eine Konferenz für die antimilitaristische Bewegung.

In der BRD herrscht eine besorgniserregende Lage. Während die BRD Milliarden von Euro in Krieg und Aufrüstung steckt, und Israel unter Deutschlands mithilfe in Palästina einen Völkermord begeht und die Regierung die Kriegstüchtigkeit plant, bleibt der Widerstand in der Gesellschaft schwach.

Milliardensummen werden in die Rüstungsindustrie investiert, während soziale Bereiche wie Bildung und Gesundheit drastisch gekürzt werden. Militärisch Aufrüstung nach außen, militärische Aufrüstung nach innen – die derzeitigen Entwicklungen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis einer tiefgreifenden Krise des Kapitalismus.
Die Krise und die Kriege dieser Welt werden auf unserem Rücken ausgetragen. Wir zahlen für sie, wir werden für die Krieg eingezogen und am Ende sollen, die Arbeiter:innen und Lohnabhängigen, sollen wir für sie sterben.

Der Rechtsruck und die Militarisierung der Gesellschaft führen zu einem gefährlichen Klima, das auch militärische Aggressionen nach außen fördert.

Obwohl die antimilitaristische Bewegung derzeit noch klein ist, gibt es immer mehr Initiativen, die sich gegen Krieg und Militarisierung einsetzen. Immer mehr Menschen leisten Widerstand gegen die Bundeswehr an Schulen oder setzen sich aktiv gegen Rüstungskonzerne in ihrer Umgebung ein. Der israelische Genozid in Palästina weltweit Menschen politisiert.Auch hier wurden Unis besetzt, Tausende gingen auf die Straße.

Wie können wir unsere Kräfte bündeln und eine starke, internationalistische & antimilitaristische Bewegung aufbauen?

 

Ihr kriegt uns nicht: Kommt mit uns ab 26. August zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp nach Köln!

Wir sind überzeugt: Gegen Kriegstüchtigkeit hilft nur Widerstand von unten!

Die weltweite Zuspitzung von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und autoritären Rückschritten trifft uns nicht getrennt voneinander, sondern als Ausdruck eines globalen Systems, das auf Ausbeutung und Unterdrückung, auf Ausschluss und Gewalt basiert. Die Militarisierung ist dabei keine Randerscheinung, sondern ein zentrales Herrschaftsinstrument. 

 

50. Todestag von Werner Sauber

Weil die Revolution nicht gekommen ist, wurde nach Walter Pauli eine Strasse benannt und nach Werner Sauber gar nichts. Zu Werners 50. Todestag soll sich das ändern.

 

[K] Aktion gegen die SPD

Link zum Video: https://www.vidlii.com/watch?v=MxgLlR7wCp-

Wir waren heute an der SPD Zentrale Köln und haben diese mit Stencils und Bannern markiert.

Im Zuge des Arbeiter:innenkampftag war es uns nochmals wichtig, aufmerksam darauf zu machen, dass die SPD eine heuchlerische Kriegstreiber Partei ist, die außer des roten "Anstrichs" wenig für die Arbeiter Deutschlands und dem Rest der Welt übrig hat.

Für uns ist eines klar: Wir können uns nur selbst befreien!
Raus zum 1.Mai!

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