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[BURE] Zur Verteidigung des Bahnhofs LA GARE:

 (übersetzt von bureburebure.info)

Seit dem 11. Oktober ist der Bahnhof illegal besetzt. Wir haben die ersten anstrengenden Tage voller Angst und Hoffnung, Furcht und Freude hinter uns, die eine solche Situation mit sich bringt. Die Festsetzung eines neuen Verhandlungstermins auf den 5. November verschafft uns eine kleine Atempause und die Möglichkeit, wieder zu Atem zu kommen. Wir wissen noch nicht, ob wir ab dem 6. November (erneut) rechtmäßig geräumt werden können oder ob das Urteil zu einem späteren Zeitpunkt gefällt wird. Die aktuelle Situation schützt uns auch nicht vor der realistischen Möglichkeit einer illegalen Räumung, ganz zu schweigen von der Gefahr von Angriffen und den seit einigen Tagen zunehmenden Provokationen durch die Ordnungskräfte. Es gibt also noch viel zu tun, sowohl für uns vor Ort als auch für Sie, die uns unterstützen möchten! Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen (sicherlich unvollständigen) Überblick über die Situation geben...

 

Fotos: A 100 – Kein Meter weiter!

Tausende Menschen auf Fahrrädern, Inlineskates und zu Fuß protestierten am 18. Oktober 2025 unter dem Motto „Kein Meter weiter!“ auf dem 16. Abschnitt der Berliner Autobahn A100.

[B] Gerichtsvollzieherin in der Habersaathstraße - Cops brechen unsere Tür auf

Gerichtsvollzieherin in der Habersaathstraße – Cops brechen unsere Tür auf

Hannover: Ihr braucht uns nicht jagen - wir kommen zu euch!

Am 23.10.2025 rief Murad Dadaev über seinen Instagram-Account zu einem Treffen in seiner DMS-Villa auf, um Antifaschist:innen in Hannover zu "jagen" und setzte ein Kopfgeld auf Linke aus. Hintergrund: Vor einigen Wochen wurde die Villa von Antifaschist:innen mit Farbe und Steinen angegriffen. Eine Gruppe von 50 Antifaschist:innen erleichterte dem AFD Mitglied heute die Jagd und stellte sich vor Beginn des Treffens vor die Villa. 

Di. 28.10. Workshop Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen

Dienstag, den 28.10.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) vom AStA der Technischen Universität in Berlin eingeladen. Um 18h veranstalten wir dort im Plenarium im AStA-Gebäude den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Do. 13.11. Workshop zu Adbusting mit Bundeswehr-Werbung! Hannover, Elchkeller, 18h

Donnerstag, den 13.11.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) vom AStA der Universität in Hannover eingeladen. Um 18h veranstalten wir im Elchkeller, Schneiderberg 50, 30167 Hannover, den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Der "Antifa-Prozess-Dresden" – Herausforderungen und Widersprüche unserer Solidaritätsarbeit.

antifa

Wir schreiben diesen Text als Soligruppen der angeklagten Antifaschist*innen, denen ab dem 4. November 2025 in Dresden vor dem Oberlandesgericht (OLG) der Prozess gemacht wird.

Einige von uns leisten eher Hilfe während der Haftzeit, während andere versuchen, die Ermittlungen und den Prozess politisch einzuordnen. Wir arbeiten als selbständige Gruppen, unsere Positionen sind daher nicht zwingend deckungsgleich mit denen der Angeklagten. Wir verstehen uns als antifaschistisch, feministisch, emanzipatorisch, linksradikal und sehen, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse antifaschistische Selbstverteidigung erfordern. Daraus resultiert unserer Anspruch an Solidarität im anstehenden Prozess.

[Nbg] 30. Linke Literaturmesse

30. Linke Literaturmesse von Freitag, den 31.10 bis Sonntag, den 02.11.25 +++ Buchvorstellungen – Lesungen – Verkaufsmesse +++ Eintritt frei. Drei Tage lang präsentieren über 30 linke Verlage ihr aktuelles Programm. Über 60 Buchvorstellungen und Lesungen mit AutorInnen und kulturellem Rahmenprogramm.

Adbustings basteln in Barcelona

In Barcelona solidarisieren sich Adbuster*innen mit angeklagten Aktivist*innen in Berlin? So kam es dazu! Einige Aktive aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) waren im September in Barcelona auf einer Konferenz. Sie hieß „Ban Fossil Ads Gathering“. Sie vernetzt Leute, die Werbung für Produkte, die viel fossile Energien verschlingen, verbieten wollen. „Dort hat uns „Subvertisers International“ mit netten freundlichen Adbuster*innen aus Barcelona zusammen gebracht“ freut sich Kai N. Krieger, Sprecher*in der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a). Gemeinsam mit Adbuster*innen aus ganz Süd- und Westeuropa haben sie aus der gerade in Werbevitrinen hängenden Werbung Adbusting-Plakate gebastelt. „Wir möchten uns ganz herzlich für die Soli-Plakate für die am 6.11. in Berlin vor Gericht stehenden Adbuster*innen bedanken“ fügt Kai hinzu.

 

Gedanken zum ersten Urteil im sog. Budapest-Komplex

Am 26. September ging der Prozess gegen Hanna in München zu Ende. Zeitgleich wird die Terminierung der weiteren Verfahren im sog. „Budapest-Komplex“ in Düsseldorf bzw. Dresden absehbar und diese sollen noch dieses Jahr starten. Maja erwartet unterdessen im Oktober ein Urteil in Ungarn. Das jetzige Urteil stellt damit einerseits einen Startschuss in die weiteren Verhandlungen dar, die nochmals größer und umfassender werden. Andererseits gibt das Urteil auch eine klare Schlagrichtung für die kommenden Prozesse und die weitere Kriminalisierung militanter Politik vor.

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