Militarismus

Freiheitsrechte verteidigen - Autonomie erkämpfen – Polizeigesetz verhindern

 

In Baden-Württemberg soll es eine Verschärfung des Polizeirechts geben – mal wieder!

 

In den letzten Jahren wurden Stimmen in Deutschland und auch in ganz Europa, unter dem Vorwand der „Terrorabwehr“, immer stärker, die nach einem „starken Staat“ und einer „gut gerüsteten“ Polizei schreien. Die Forderung nach einem „starken Staat“ beginnt aber nicht erst bei Seehofer oder der AfD, sondern setzt schon viel früher ein. Egal ob Palmer von den Grünen oder andere selbsternannte Sicherheitsexpert*innen von der SPD über die FPD bis hin zur CDU, geht es ihnen vor allem um eines:

 

Um Macht und Kontrolle über das Leben jeder einzelnen Person.

 

Bereits 2017 baute die grüne Landesregierung, in Zusammenarbeit mit der CDU, Grundrechte ab und verstärkte die polizeilichen Befugnisse. Ziel ist eine kontrollierte und normierte Gesellschaft, in welcher die Autoritäten vor der Wut der Unterdrückten sicher sind. Wir wollen hier nicht die Frage stellen, ob wir solche Dinge wie eine sogenannte „intelligente Videoüberwachung“, Body-Cams (auch in privaten Wohnungen), DNA-Untersuchungen, Schleierfahndungen, Staatstrojaner oder gar die Unendlichkeitshaft, ablehnen. Natürlich tun wir das und engagieren uns im #NoPolG Bündnis.

 

[Kolumbien] Weitere Morde an ehemaligen FARC-Kämpfern

Die Gewalt nicht nur gegen die oppositionelle Linke in Kolumbien nimmt weiter zu. Nun wurden erneut zwei Mitglieder der ehemaligen Guerilla FARC ermordet

B: Adbustings statt Flugshow

Adbusting Bundeswehr

Wer heute zum Tempelhofer Feld kam, um die Luftbrücken-Flugshow anlässlich des Tages der Bundeswehr zu sehen oder auch ahnungslos einen schönen Tag haben wollte, erlebte eine Überraschung. Die Flugshow fällt mangels Genehmigungen vermutlich aus. Dafür hingen an fast allen Eingängen Adbustings mit verbesserten Bundeswehr-Werbeplakaten. Dafür hatte das Aktionskollektiv „Nie wieder Bundeswehr“ gesorgt.

Bundeswehr-Propaganda sichergestellt und vernichtet

Antimilitarist_innen  druckfrische Propaganda der Bundeswehr entwendet, mit pinker Farbe unbrauchbar gemacht und öffentlich zur Schau gestellt!

„Wir geben jetzt keine Ruhe mehr“ - Erlebnisbericht von den Protesten gegen Rheinmetall in Berlin

Proteste mit Transparent während der Aktionärsversammlung

Ich habe das Gefühl, am 28. Mai 2019 hat etwas begonnen. Schon länger hört und liest man, dass eine neue Antikriegsbewegung nötig sei, die es zustande bringt, der gesellschaftlichen Ablehnung von Rüstungsexporten auch auf der Straße einen angemessenen Ausdruck zu verleihen. Jetzt kamen am Morgen des 28. Mai zwar nicht die Massen zur Demonstration gegen die Rheinmetall-Hauptversammlung, aber die gut 200 Leute haben – großteils mit Masken vermummt – für prächtige Stimmung in Berlins Botschafterviertel gesorgt. Die Stationen der Demo-Route waren gut gewählt, weil damit auch die Inhalte in der Berichterstattung gesetzt waren: Der Krieg im Jemen und die Drohungen des türkischen Despoten Erdogan gegen Rojava. Jeweils haben vor Ort Frauen kämpferische Redebeiträge gehalten.

Athen: Bekennung zum Angriff auf ein Fahrzeug der Firma MAN

Als im Februar und März 2017 die internationale Kampagne der Solidaritätsaktionen zur Unterstützung der Bevölkerung in Kurdistan begann, war es eine starke Erwiderung von anarchistischen, anderen militanten Gruppen und Individuen in ganz Europa, die die Feinde der Freiheit von hinten angriffen, in ihren „sicheren“ Metropolen, von wo der Krieg beginnt.

Krieg beginnt hier!

Tatort Vierenkamp 6 in Hamburg: Rohde & Schwarz produziert für den inneren und äußeren Krieg

[B] Stencil-Aktion: Rheinmetall zu Altmetall

In einer lauen Frühlingsnacht haben wir in Berlin-Kreuzberg an verschiedenen Stellen die Parole "Rheinmetall zu Altmetall" mithilfe einer Sprühschablone hinterlassen. Rheinmetall ist derzeit der größte deutsche Rüstungskonzern und exportiert Kriegsgerät an Krieg führende Länder wie Saudi-Arabien und die Türkei. Bei der Aktionärsversammlung am 28. Mai 2019 gab Vorstandschef Papperger steigende Gewinne beim Geschäft mit dem Tod bekannt.

Eine der Spühparolen wurde bei der Werbeagentur "Crossmedia" in der Kohlfurter Straße 41/ 43 angebracht. Sie ist für die aggressiven Werbekampagnen der Bundeswehr im öffentlichen Raum und in den sogenannten sozialen Medien mitverantwortlich und wurde schon mehrfach von Antimilitarist*innen markiert.

Eine Mehrheit der Bevölkerung lehnt Waffenexporte in Krisenregionen ab, aber es gibt nur wenig direkten Protest. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, Kriegstreiber*innen zu markieren, zu blockieren und zu sabotieren!

Eine Möglichkeit zum kollektiven Protest und Widerstand bietet sich beim war-starts-here-Camp in Unterlüß in der Lüneburger Heide, einem Produktionsstandort von Rheinmetall, vom 1. bis 9. September 2019.

[B] Bericht Protest gegen Rheinmetall-Hauptversammlung

Etwa 150 Menschen beteiligten sich am 28. Mai 2019 an der Demo gegen die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin unter dem Motto „Gegen Rheinmetall – Für das Leben“. Gleichzeitig störten 50 Aktivist*innen im Saal des Maritim-Hotels die Hauptversammlung, die für 45 Minuten unterbrochen wurde.

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