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[HGW] Es gibt kein Ende der Geschichte - Wir schreiben sie weiter!

Was für ein Tag! Vielen Dank an alle! Mit euch (250 Teilnehmer_innen) war es uns möglich unsere Inhalte gestern trotz widriger Umstände kraftvoll auf die Straße zu tragen. Natürlich heißt es auch jetzt: weiterkämpfen. Lasst die gewonnene Energie nicht einfach so verpuffen.

In diesem Sinne: Kampf dem Kapital, jetzt und für immer!
Für mehr Solidarität gegen Faschismus!

[HAL] Glasbruch und Bitumen bei Inkassobüro am 1. Mai

 

Vorletzte Nacht, in der Nacht des 1. Mai, haben wir das Büro von Creditreform mit Steinen und Bitumen angegriffen. Wir wollen damit auf die Rolle von Inkassounternehmen im kapitalistischen Normalvollzug aufmerksam machen.

 

Bericht zur 1.Mai Kundgebung in Duisburg

Der diesjährige 1.Mai stand selbstverständlich im Zeichen der Corona-Pandemie und -Krise, sowie den Kontaktbeschränkungen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB hatte bereits vor einem Monat alle Demonstrationen für den 1.Mai abgesagt und die Kommunen versuchten lange Zeit jeglichen öffentlichen Protest mit dem Verweis auf den Infektionsschutz zu unterbinden. Dennoch fanden in dutzenden Städten Deutschlands kleinere und größere Protestaktionen statt.

1. Mai 2020 in Kiel: Auf der Straße trotz und wegen Corona

Handgezählte 50 genehmigte Teilnehmer*innen plus etwa 200 solidarische Zuschauer*innen versammelten sich am Freitagmittag bei durchwachsenem Wetter zur 1. Mai-Bündniskundgebung am internationalen Kampftag der Arbeiter*innenklasse unter dem Motto Krise? Nicht auf unsere Kosten! – 1. Mai Kundgebung Kiel auf dem Platz der Matrosen am Hauptbahnhof. Die eineinhalbstündige Aktion, die als Reaktion auf die bedauerliche Komplettabsage der traditionellen Gewerkschaftsdemo in diesem Jahr kurzfristig von linken Gruppen und Organisationen initiiert wurde, wurde in Zeiten der Corona-Pandemie unter Einhaltung der Abstandsmaßgaben durchgeführt, die Teilnehmer*innen trugen zudem Mundschutze. Einige Teilnehmer*innen nutzten den Weg zur Kundgebung zudem zum politischen Ausdruck als kleine Fahraddemo oder Autokorso.

Wochen des Widerstands in Pennsylvania: Mumia Abu-Jamal und Gefangenenkämpfe

Der April 2020 hatte es in sich. Damit meinen wir nicht nur die katastrophalen Auswirkungen von Covid 19 in den US Gefängnissen und weltweit, die die Dringlichkeit der Freilassung aller Gefangenen deutlich machen, sondern auch die enorm kreative Solidarität, die Unterstützer*innen von Mumia Abu-Jamal weltweit anlässlich seines Geburtstages organisiert haben. Das die Gefängnisleitung Mitte April versuchte, Verunsicherung durch Falschmeldungen über Mumia zu verbreiten, scheiterte ebenso wie der Versuch, Mumia und andere Gefangene während des Corona Shutdowns verstummen zu lassen. Mumia selbst war im April trotz Lockdown sehr aktiv und konnte bei den wenigen Gelegenheiten, die er zum telefonieren hatte, mehrere Beiträge zur aktuellen Situation aufnehmen. Außerdem sind inzwischen Teile der aufgeschobenen bundesweiten Vortragsreise von Johanna Fernandez aus New York online zu sehen.

 

lesen - weiterverteilen - praktische Solidarität organisieren

1. Mai: Sächsische AfD protestiert gegen Corona-Bekämpfung

Urban

Mit einer Serie von Kundgebungen in verschiedenen sächsischen Orten inszeniert sich die AfD als Anti-Lockdown-Partei. Für den Versuch, sich an die Spitze der neuen Corona-Proteste zu setzen, argumentiert man mit dem Grundgesetz – geht aber auch auf Tuchfühlung mit Neonazis.

(Spanischer Staat) Corsino Vela: „Wir müssen unser Leben selbst in die Hand nehmen, weil der Staat nichts garantiert“.

Interview mit Corsino Vela, ein Veteran der autonomen und revolutionären Arbeiter*innenbewegung im spanischen Staat, über die jetzige kapitalistische Krise und dem Coronavirus

1.Mai in Oldenburg

Pressemitteilung zur Kundgebung am 1.Mai in Oldenburg

Der autonome 1. Mai in Wuppertal war wie letztes Jahr geprägt von Überraschungen!

Da konnten wohl einige nicht einschlafen, dachten sich "Heraus zum autonomen 1. Mai!" und sind spontan & pünktlich um kurz nach 0:00 Uhr über den Ölberg in Wuppertal gezogen.

Und diese Überraschungen haben die Bullen kalt erwischt und darüber freuen wir uns! Doch vielleicht fangen wir mal damit an, was so geschehen ist im Tal.

Angefangen hat es in der Nacht vom 30.04. auf den 01.05. mit einer Demonstration über den Ölberg, begleitet von Feuerwerk und anderen tollen Lichtern und (Sound-)Effekten. Auf unserem Weg durch die Elberfelder Nordstadt haben einige Nachbar*innen an ihren Fenstern mit uns gefeiert, dass der 1. Mai begonnen hat. So konnten wir frohem Mutes mit Streich zwei unter erschwerten Bedingungen in den Tag starten. Bereits beim ersten Streich im letzten Jahr konnten wir die Bullen auf dem falschen Fuß erwischen und so dem Bullenapparat ein Schnippchen schlagen. Davon ab ist es gelungen, für kurze Zeit das de facto Außerkraftsetzen des Demonstrationsrechts zu durchbrechen. Zumindest für eine kurze Zeitspanne konnten wir die Dunkelheit zum Leuchten bringen (Video).

(B) Prozessfortsetzung am 07.05.2020

07.05.2020 - 09:30 Uhr - Saal 456 - Turmstrasse 91, 10559 Berlin

Am Donnerstag , dem 7. Mai 2020 geht der Prozess gegen die 7 Angeklagten, denen gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung und die Anstiftung dessen vorgeworfen wird weiter.

Während die meisten Prozesse aktuell verschoben werden, um alle Beteiligten vor einer Infektion zu schützen, gibt es wohl noch einige hoch motivierte Richter und Richterinnen, die ihre "Fälle" für so relevant halten, dass diese keinen Aufschub dulden.

[RMK] Unangemeldete 1. Mai Demonstration in Waiblingen

Wie in der ganzen Bundesrepublik wurde auch in Waiblingen die traditionelle 1.-Mai-Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes abgesagt. Das stieß bei vielen auf Unverständnis, denn die gesellschaftlichen Widersprüche pausieren in Corona-Zeiten natürlich nicht und es gibt durchaus die Möglichkeit, eine Demonstration so durchzuführen, dass kein Infektionsrisiko besteht. Deshalb haben sich im Rems-Murr-Kreis linke GewerkschafterInnen und politische AktivistInnen zusammen getan und eine erste Mai Demonstration organisiert. Diese wurde im Vorfeld mit Flugblättern, Betriebsverteilungen, Plakaten und einer kleinen Mobilisierungskundgebung beworben. Auch einige Graffiti im Waiblinger Stadtbild riefen zur Teilnahme auf. Die bundesweite Kampange #nichtaufunseremrücken fand so auch im Rems-Murr-Kreis ihren Ausdruck. Ein Video zum ersten Mai mit einigen Auschnitten der gehaltenen Reden, findet ihr auf Youtube.

 

#LinkerMainstreamIstAlternativlos : Eine Kampagne gegen „Schülersprecher.info“

Seit knapp einem Jahr propagiert die JN (Jugendgruppe der NPD) mit ihrer Kampgagne "Schülersprecher.info" ein faschistisches Weltbild, getarnt mit bürgerlicher Freundlichkeit und modernem Web-Design. Es besteht besonders die Gafahr, dass junge Menschen durch Themen wie Klimawandel und Antikapitalismus von Faschist*innen angesprochen und beeinflusst werden. Wir haben die Kampagne #LinkerMainstreamIstAlternativlos gestartet, um der JN und ihrer kampagne etwas entgegenzusetzen.Wir lassen nicht zu, dass Rassismus und rechte hetze alltagstauglich werden.

5 spannende Videos zu 100 Jahre Märzrevolution im Ruhrgebiet

Die plattform Ruhr hat zum 100 Jahrestag der Märzrevolution im Ruhrgebiet eine Reihe von Videos veröffentlicht, auch weil durch Corona der größere Teil der Aktivitäten nicht stattfinden konnte.

Bannerdrop in der Nacht zum ersten Mai

Steine auf die Schweine, Banner an die Brücken!

1. Mai Leipzig Farbanschlag auf DGB

Am Morgen des 2. Mai wurde ein Graffiti an der DGB Zentrale Leipzig gefunden.

"70 Jahre DGB tun dem Kapital nicht weh!"

Eine "Gewerkschaft" die den Bossen in den Arsch kriecht statt in der Krise Klassenkampf zu machen braucht kein Mensch!

Antimilitaristische Adbustings in Alt-Tegel: Eine Festnahme

Endlich mal was los in Reinickendorf-Tegel: Plakate und Adbustings machen auf gefälschte Schreiben des Bezirksbürgermeisters, die den Tag der Bundeswehr absagen, aufmerksam. Leider wurde eine Person beim Adbusten auf frischer „Tat“ ertappt. Wir, eine namenlose Bezugsgruppe, fanden die Aktion des „Kommunikationsguerilla-Subversions-Kommando West-Berlin (KSK West-Berlin)“ ziemlich witzig. Solche Aktionen, die den alltäglichen Militarismus subtil aufdecken, sind leider sehr selten. Um die Reichweite zu vergrößern, wollten wir mit einer weiteren Aktion die indy-fernen Bürger*innen Tegels auf das Bekennungsschreiben des KSK West-Berlin aufmerksam machen.

Überall Polizei, nirgendwo Gerechtigkeit - Soli-Grüße nach Wuppertal

Vandalismus gegen Bullenpropaganda!

[LE] Scheinbesetzungen und Kampagnen-Start #LeipzigBesetzen am 1. Mai

In der Nacht zum 1. Mai haben Aktivist*innen zwei Gebäude im Leipziger Osten und einen Gebäude-Komplex in Großzschocher scheinbesetzt. Bei der symbolischen Aktion handelt es sich um den Startschuss der Initiative #LeipzigBesetzen zur Schaffung selbstverwalteter Freiräume und Rückeroberung des schönen und freien Lebens in der Stadt. Außerdem drückte sich in den Scheinbesetzungen die Solidarität mit den Menschen in den Auffanglagern von Moria und allen Anderen aus, die kein Zuhause haben und von der herrschenden Ordnung lebensbedrohlich betroffen sind. Hier die Erkärung von #LeipzigBesetzen:

Erste kurze Einschätzung zu den dezentralen Protesten am 30.April und 1.Mai 2020

Noch sind die Eindrücke sehr frisch und wir konnten auch noch nicht mit allen Rücksprache halten, daher an dieser Stelle nur eine kurze und unvollständige erste Einschätzung. Das Bündnis wird in den nächsten Wochen eine ausführliche Stellungnahme und Auswertung zu den verschiedenen und vielfältigen Aktionen rund um den 1. Mai 2020 veröffentlichen.

Corona ist das Virus. Kapitalismus die Krise.

Einige Hundert Menschen auf der Straße zum revolutionären 1.Mai!

Verfassungsschutz beobachtet den „Flügel“ auch in Sachsen

Das sächsische Innenministerium hat erstmals bestätigt, dass der verfassungsfeindliche AfD-Flügel auch im Freistaat ins Visier genommen wird. Besonders viele Erkenntnisse hat man beim zuständigen Landesamt für Verfassungsschutz aber angeblich nicht. Dort beruft man sich auf Quellenschutz.

FR - Rückblick auf den antiautoritären 1. Mai

Wie angekündigt gab es verschiedene Aktionen am 1. Mai - dem Tag gegen Arbeit und das System - in Freiburg. Hier ein kleiner Bericht.

1.Mai - Spontandemo in Prenzlauer Berg - #nichtaufunseremruecken

Am Nachmittag kam es in Prenzlauer Berg zu einem Demoflashmob gegen die Auswirkungen der "Coronakrise".

Gegen 15 Uhr zog roter Rauch im Mauerpark auf und ein Demozug aus 30 bis 40 Personen bewegte sich laut durch den Park. Angeführt von einem Fronttransparent mit der Aufschrift "Solidarität und Klassenkampf! Wirtschaftssubventionen und Rassismus #nichtaufunseremruecken".

Video:
Twitter: https://mobile.twitter.com/LeftstyleMag/status/1256244532909420545

Instagram: https://www.instagram.com/tv/B_pnd0ZCOyx/?igshid=1i1wwldcb23ga

[Wiesbaden] Transparente am 1. Mai

In Wiesbaden wurden am 1. Mai 2020 mehrere Transparente in der Innenstadt aufgehängt.

Erster Mai in Gmünd, Aalen, Heidenheim

Raus der Vereinzelung - aktiv werden für eine solidarische Gesellschaft!

 

Video der Aktivitäten im Ostalbkreis:

 

1steMai2020-GD

[VS] Kämpferische 1. Mai Demonstration in Villingen-Schwenningen

Unter dem Motto „Nicht auf unserem Rücken – am 1.Mai auf die Straße“ fand die Demonstration zum 1.Mai in Schwenningen statt.

Da die Ordnungsbehörde der Stadt VS im Vorfeld neben anderen Auflagen erlassen hatte, dass maximal 50 Personen an der Demonstration teilnehmen dürfen, waren es demnach also 49 TeilnehmerInnen die selbstbewusst und kämpferisch am heutigen 1.Mai in Schwenningen auf die Straße gingen und am diesjährigen Kampftag der ArbeiterInnenklasse für eine friedlich und solidarische Ordnung demonstrierten.

Kapitalismus ist die Krise | Freiheit für Müslüm Elma | Antifa KW

Banner und Verteilaktion der Antifa KW

PANDEMIE, KRISE: FÜR DIE UNTERDRÜCKTE KLASSE SIND ALLE ZEITEN MOMENTE DES KAMPFES!

“Der 1. Mai muss ein Symbol der internationalen Solidarität sein, einer Solidarität, die sich nicht auf den Rahmen des Nationalstaates beschränkt, der immer den Interessen der privilegierten Minderheiten des Landes entspricht. Unter den Millionen von Arbeitern, die das Joch der Sklaverei tragen, gibt es eine Einheit der Interessen, unabhängig von der Sprache, die sie sprechen, und dem Standard, unter dem sie geboren wurden. Aber zwischen den Ausbeutern und den Ausgebeuteten ein und desselben Landes herrscht ein ununterbrochener Krieg, der von keinem Autoritätsprinzip gelöst werden kann und in den widersprüchlichen Interessen der verschiedenen Klassen verwurzelt ist. Jeder Nationalismus ist eine ideologische Verkleidung wahrer Tatsachen: Er mag die großen Volksmassen auf einmal zu seinen lügnerischen Vertretern hinreißen, aber er hat es nie geschafft, die brutale Realität der Dinge in dieser Welt zu beseitigen.“ ( Rudolf Rocker, 1936 )

1. Mai Berlin - Erste Bilanz

Erstaunlich viele Leute in Kreuzberg, einiges an Chaos aber auch noch Luft nach oben. Über 2.000 Menschen kamen zur Revolutionären 1. Mai Demo und nahmen sich das Recht zu demonstrieren! Wir haben versucht zusammenzufassen, was heute (und gestern) in Berlin alles passiert ist. Ergänzungen erwünscht!

[S] Das war der Revolutionäre 1. Mai in Stuttgart

Der 1. Mai fand in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen statt. In erster Linie ist es die gesellschaftliche Situation, die sich nicht mit den Vorjahren vergleichen lässt. Die Entwicklung der kapitalistischen Krise, die sich schon vor der Pandemie abgezeichnet hat, wurde durch das Virus in einer Dimension vertieft und beschleunigt, die nicht vorstellbar war. Klassenwidersprüche werden für viele Lohnabhängige wieder deutlicher erfahrbar, die vermeintlichen Sicherheiten im Kapitalismus bröckeln, die harte Hand des bürgerlichen Staates wird spürbarer. Wenn der 1. Mai kein Ritual der Selbstbestätigung sein soll, dann muss er in diesem Jahr zumindest erste Antworten geben, einen kollektiven Umgang und konkrete Beispiele für Widerstand aufzeigen.

In den Mobilisierungen sowohl auf die klassenkämpferische Bündniskundgebung, als auch auf die revolutionäre Demo haben wir zusammen mit anderen GenossInnen, Initiativen und Organisationen versucht an der Arbeit anzuknüpfen, die wir in den letzten zwei Monaten zusammen mit vielen GenossInnen entwickelt haben: Solidarität zu den tagesaktuellen und dringlichen Problemen der KollegInnen aufbauen, die verschiedenen Forderungen und Perspektiven in die gemeinsamen Interessen als Klasse einordnen, als KommunistInnen den gemeinsamen Kampf für eine revolutionäre Umwälzung verständlich und in praktischen Aktionen greifbar machen.

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