Bildung

Die Mobi zum Entsichern Kongress und der Demonstration gegen den Europäischen Polizeikongress 2020 beginnt

Auf dem Europäischen Polizeikongress tauschen sich jedes Jahr internationale Polizeifunktionär*innen mit Politiker*innen und Geschäftsführer*innen der Sicherheitsindustrie über aktuelle und zukünftige Sicherheitskonzepte aus. Der Kongress findet über zwei Tage im Berlin Congress Center (bcc) am Alexanderplatz statt. Ziel ist die Vernetzung politischer und polizeilicher Entscheidungsträger*innen mit dem direkten Zugriff auf die Innovationen der Kriegs und Überwachungsarchitektur. Hier trifft sich das ‚Who is Who‘ der reaktionärsten Bereiche der Gesellschaft: der Verfassungsschutz, die Waffenlobby, Forensiker*innen, Grenzsicherungsfirmen, Mitglieder des Bundestages und die Polizei. Auf der Homepage findet sich eine ansehnliche Liste der privatwirtschaftlichen Partner*innen.

 

Rückblick zu den Protesten am 16.11.2019 in Remagen

 

Am Samstag, den 16.11.2019, haben wir uns den antifaschistischen Protesten gegen den Naziaufmarsch in Remagen beteiligt. Bereits zum elften Mal sollte ein „Trauermarsch" bzw. ein „zentrales Heldengedenken" von u.a. NPD, Die Rechte, Der III. Weg und weiteren Kameradschaften stattfinden. Der Grund dafür:

 

 

 

Nach dem 2. Weltkrieg haben die Alliierten in den Rheinwiesenlagern deutsche Soldaten festgehalten. Ca. 5-10 Tausend starben an Hunger und Kälte. Die Neonazis in Remagen nennen dies den ,,wahren Holocaust“. Dabei sagen sie in ihren Redebeiträgen ganz offen, dass sie der Wehrmacht, Waffen-SS, der Hitlerjugend und ,,ihrer Ideen“ gedenken. Sie sprechen von einer Macht (,,den Juden“), die alles im Hintergrund kontrollieren und das deutsche Volk auslöschen wolle.

 

Video: Was ist los in der Türkei? Ein Interview mit Max Zirngast

Vor einigen Tagen führten wir ein Interview mit Max Zirngast zur aktuellen Situation in der Türkei, dem Syrienkrieg & der AKP- Regierung.

Video auf YouTube: https://youtu.be/1tJ3h6qrHSY

Weitere Artikel zur Thematik und darüber hinaus findet ihr unter https://revoltmag.org

Einladung zum Entsichern Kongress und Demonstration gegen den Europäischen Polizeikongress 2020

Auf dem Europäischen Polizeikongress tauschen sich jedes Jahr internationale Polizeifunktionär*innen mit Politiker*innen und Geschäftsführer*innen der Sicherheitsindustrie über aktuelle und zukünftige Sicherheitskonzepte aus. Der Kongress findet über zwei Tage im Berlin Congress Center (bcc) am Alexanderplatz statt. Ziel ist die Vernetzung politischer und polizeilicher Entscheidungsträger*innen mit dem direkten Zugriff auf die Innovationen der Kriegs und Überwachungsarchitektur. Hier trifft sich das ‚Who is Who‘ der reaktionärsten Bereiche der Gesellschaft: der Verfassungsschutz, die Waff enlobby, Forensiker*innen, Grenzsicherungsfirmen, Mitglieder des Bundestages und die Polizei. Auf der Homepage findet sich eine ansehnliche Liste der privatwirtschaftlichen Partner*innen.

Solidarität mit Kurdistan = Kampf dem Krieg um die Ägäis

Oder vielleicht ist der Krieg ja gut, weil dann Revolte und Revolution schlenner kommen?
Krieg ist ja schliesslich gut sein, weil die Armee immer so schöne Sachen wie Internet und Handys erfindet

Wenn Erdogun gegen Mama Märklin oder Jan Dönermann keilt, kommt er immer groß raus, aber wenn es ums östliche Mittelmeer geht, wird sich europaweit eingeschissen, denn schliesslich sind seine Schergen überall.
Zwar sollte man anerkennen, dass die große Mehrheit (der Rechten) mit türkischen Wurzeln sich überwiegend ruhig verhält oder dass es den meisten irgendwie dann doch "egal" ist, weil wir inzwischen in der BRD eine Situation haben, die ähnlich ist wie vor der Zeit als die anatolischen Völkermorde begannen und 25% der Bevölkerung ausradierten: "Türken" und "Griechen" leben nebeneinander und sind oft sogar befreundet, dass fast alle türkischen Geschäfte an Weihnachten aufhatten, ist inzwischen bald 40 Jahre her, wie der integrationssüchtige Pressepöbel formulieren würde "sie sind angekommen", man feiert inzwischen selbst Weihnachten, auch wenn uns Atheisten der Müll am Arsch vorbei geht, na ja L.U.L.L. (siehe das Buch "Berlin Potsdamerstrasse)
https://www.keeptalkinggreece.com/2019/12/16/erdogan-vows-to-drill-off-c...

Interventionen im Wahlk(r)ampf Teil 2

Noch mehr Bilder zum Artikel Interventionen im Wahlkrampf

https://de.indymedia.org/node/52630

Interventionen im Wahlk(r)ampf

Sie jähren sich regelmäßig, nur die Hälfte geht hin und trotzdem kommt keiner an ihnen vorbei: Wahlen. Durch die schiere Flut an Wahlwerbung sind sie eine Einladung an jede*n Kommunikationsguerill@. Durch die rund um die Wahlen erzeugte diskursive Bühne bietet es sich besonders an, gesellschaftlich unhinterfragten Konstrukte, wie Herrschaft, sichtbar zu machen. Das gilt besonders, wenn man dabei verschiedene Aktionsformen geschickt mit Adbusting kombiniert.

Nachruf auf Richter Matthias Borgmann (Liebig34 Prozess)

Matthias Borgmann

 

Der Tod von Richter Dr. Matthias Borgmann beunruhigt die Berliner Justiz. Aus linksradikaler Perspektive soll dabei nicht in Häme und Schadenfreude verfallen werden, sondern vielmehr die unmenschlichen Bedingungen in der Justiz, auch für ihre Repräsentant*innen, thematisiert werden. Bis vor wenigen Tagen war Richter Borgmann noch ein klarer Feind jedes freiheitsliebenden Menschen, jetzt wurde er von den Bedingungen, die er selbst geschaffen hat, in den Abgrund gerissen.

 

 

Rechte Adbustings oder die Ambivalenz des Verstehens

Rechte Adbustings sind vermutlich genauso alt wie linke Kommunikationsguerilla. Trotzdem sorgt die Verwendung dieser Aktionsformen auch durch Nazis für Irritationen. Dahinter steckt ein Missverständnis, dass dazu führt, dass linke Politik oft als Subkultur agiert. Handlung und Inhalt werden deshalb oft gleichgesetzt oder verwechselt. Ein selbstkritischer Umgang mit diesem Problem könnte helfen, Vereinahmungsversuchen von Rechts zu begegnen. 

Feuer, Rad und Werbung - Auschnitte aus dem Steinbruch der Geschichte des Adbustings und der Kommunikationsguerilla

Entgegen der üblichen Wahrnehmung sind Adbusting und und Kommunikationsguerilla sehr alt. Diese Aktionsformen gab es schon deutlich vor Postmoderne und Poststrukturalismus. Vermutlich gibt es sie seit es Gesellschaften mit sozialen Hierarchien gibt, in denen die wichtigen Leute auf die Idee kamen, per öffentlichem Aushang mit ihren Subalternen zu kommunizieren. Also so etwa seit 8000 Jahren. Leider führt die fehlende Historisierung emanzipatorischer Kämpfe dazu, dass wir das Rad immer neu erfinden...

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