Antifa

Polizei-Kollaborateure im Leipziger Osten angegriffen

Wo sich die eine Tür öffnet, schließt sich eine andere: In der Nacht vom 01. auf den 02. November haben Antifaschist*innen im Leipziger Stadtteil Reudnitz den Schlüsseldienst „LSS Leipzig“ attackiert.

Let’s be serious - Eine Antwort auf die Kritiken am Auswertungstext zur Zschocher-Demo der AVL

Im Nachgang der “A Monday Without You”-Demonstration Ende Juli in Zschocher veröffentlichten wir einen kurzen Auswertungstext. Auf knack.news erschienen in der Folge zwei Antworttexte mit Kritik an unserer Auswertung: “Einige Gedanken zu der Demo in Zschocher am 31.07 und deren Auswertung” (https://knack.news/6654; folgend als „Text 1“ bezeichnet) und “Are you serious? Antwort auf die Auswertung zur Demo in Zschocher am 31.07” (https://knack.news/6661; folgend bezeichnet als „Text 2“).

Einige Anmerkungen vorweg

Unser Auswertungstext war keine Analyse und diesen Begriff haben wir auch nie verwendet - es ging eher um das Sammeln von Eindrücken und Perspektiven. Das vermeintliche Durchsetzen einer persönlichen Meinung „unter dem Titel Analyse“ (Text 2) war nie unser Ziel - eine Fokussierung auf diesen Begriff hätte Text 2 nicht nötig gehabt. Uns ist aber klar, dass wir unsere Gedanken rund um die Aspekte von Auftreten, Außenwirkung und Black Block nicht gut vermittelt bzw. nicht ausreichend formuliert haben, worum es uns ging. Ja, sicherlich war auch manches davon vorgeschoben, verklausuliert und halbgar. Dass wir dafür kritisiert werden, ist verständlich.

[Berlin] Admins of Telegramm channel VeranstaltungsTERMINE Berlin - Cancel all palestinian events and kick out people who criticize their behaviour

The administrators of the Telegram group VeranstaltungsTERMINE Berlin delete all posts and events with a Palestinian connection in an undifferentiated and sweeping manner.

The admins of the Telegram group VeranstaltungsTERMINE Berlin   accuse all events of being anti-Semitic. From demonstrations to solidarity evenings to theatre plays, regardless of who organises them. People who criticise this or the non-transparent behaviour of the admins in general are cancelled by being deprived of the right to post to the group. The group is part of the left infrastructure and needs grassroots democratic control.

(B) [Statement] Antisemitismus bekämpfen!

Am 7.Oktober ermordeten Angreifer*innen unter dem Befehl der Hamas über 1000 Zivilist*innen weil sie Jüd*innen waren oder von den Angreifer*innen dafür gehalten wurden.

Dieser brutale, menschenverachtende, antisemitische Massenmord hat nicht nur Bestürzung, sondern auch Jubel hervorgerufen.
Und zwar nicht nur in Nazikneipen, sondern auch auf der Sonnenallee feierten dutzende Leute die Morde und verhöhnten die Toten, in dem sie Süßigkeiten verteilten. Es kann nie richtig sein, den Tod von Unschuldigen zu feiern, und wer den Mord an Unschuldigen feiert, weil diese jüdisch sind, ist eindeutig Antisemit.

 

Bremen: Gemeinsam gegen Repression - Für eine antifaschistische Praxis: Kundgebung am 1.12.2023

Gemeinsam gegen Repression - Für eine antifaschistische Praxis: Kundgebung am 1.12.2023, 17Uhr

[Berlin] Autoritäres Verhalten der Administrator*innengruppe des Telegramkanals VeranstaltungsTERMINE Berlin - Canceln jeglicher (pro)palästinensischer Stimmen

Die Administrator*innen der Telegramgruppe VeranstaltungsTERMINE Berlin löschen undifferenziert und pauschal alle Posts und Veranstaltungen mit Palästinabezug. Dabei werfen sie allen Veranstaltungen Antisemitismus vor. Von Demonstrationen über Soliabenden zu Theaterstücken, unabhängig der organisierenden Gruppen. Menschen die das oder allgemein das intransparente Verhalten der Admin*as kritisieren, werden gecancelt, indem ihnen das Recht Beiträge zu schreiben entzogen wird. Die Gruppe ist Teil der linken Infrastruktur und bedarf basisdemokratischer Kontrolle.

Bürgis, redet nicht mit Faschos!

In der Nacht von Donnerstag, dem 26., auf Freitag, den 27.10., haben Antifas die Wände des Bürger:innenamts in Heidelberg-Kirchheim mit Farbe markiert, weil in dem Gebäude am darauffolgenden Freitagvormittag ein Bürger:innengespräch stattfand. Wir wollen zeigen, dass Menschenhass keine Lösung ist, war und auch niemals eine Lösung sein wird. Rechtsextremist:innen und -populist:innen geben einfache, gemütliche und privilegierte Antworten auf komplexe Fragen, inszenieren Minderheiten als Feindbilder und machen sich unter anderen queere Menschen zur Zielscheibe. 

In Zeiten, in denen auch von der neoliberalen "Mitte" Abschiebungen und Gewalt an Grenzen gefordert werden, Diskurse sich ins Unmenschliche verschieben und der "Grünen" Partei der Lack abblättert und sie zu rosten beginnt, müssen wir solidarisch zusammen stehen und dürfen Faschist:innen keinen Raum geben. Wir müssen unseren Widerstand hörbar machen und sichtbar machen, dass es zu diesem rassistischen, queerfeindlichen und faschistischen Gedankengut eine Alternative gibt, die nicht blau und braun ist, sondern violett, schwarz und rot.

Wir brauchen: Queerfeminismus radikal, gegen Faschismus international!

 

 

Tübingen Farbe und Eier an Arminia Straßburg nach Vortrag von HG Maaßen

Am 28. Oktober fand im Haus der Straßburger Burschenschaft Arminia (Gartenstraße 46) ein Vortrag von Hans-Georg Maaßen statt. Dass es bei der Arminia Straßburg Sympathien für diesen Antisemiten und Rassisten gibt ist keine Überraschung, sie war bis 2013 teil der Deutschen Burschenschaft die für ihre Mitglieder einen "Ariernachweis" einführten.

Jetzt hat das Haus in der Gartenstraße 46 rote Farbe an die Wand und einige Eier in den Eingangsbereich abgekriegt. Solche Rassisten und Antisemiten dulden wir in Tübingen nicht!

 

Eine Nachricht von InternationalistInnen in Rojava

Wir sind InternationalistInnen in Rojava,

Wir sind im Herzen der Frauenrevolution.
Wir sind im Geist der revolutionären Jugend.
Wir sind in der Stärke der YPG und YPJ Verteidigungseinheiten.
Wir sind in Infrastrukturarbeiten wie Wasser- und Energieversorgung tätig.
Wir sind in Schulen, Universitäten, Kommunalräten, Volksgerichten und Stadtverwaltungen zu finden.
Wir sind in den Tunneln und trainieren für die Verteidigung der Städte unter den schwierigen Bedingungen der technischen Überlegenheit des Feindes.
Wir sind in den Mala Jin und lernen von den weisesten Frauen dieser Revolution.
Wir sind in den Dörfern und lernen die wahre Bedeutung von Kommunalität.
Wir sind in den Geflüchteten-Camps und sehen den lebendigen Widerstandsgeist.
Wir besuchen Familien und reden über die Bedeutung davon, im eigenen Land, mit der
eigenen Kultur und Sprache leben zu können.
Wir versuchen mit unseren Berichten einen Teil der Wirklichkeit hier mitzuteilen.

(LE) Einige Gedanken zum Angriff auf die Ganze-Bäckerei

Wir wollen uns zu allererst mit denjenigen Menschen verbunden zeigen, die noch offen für die Debatte und Auseinandersetzung sind. Mit denjenigen, für die der Ausgang von Diskussionen nicht vorbestimmt ist. Für die, die Diskussionen und Argumente nicht von Beginn an in den Dienst der eigenen, starren und vorab gebildeten Weltanschauung stellen.

Das Casa ist ein über zehn Jahre altes Hausprojekt, welches in den letzten Jahren viel Veränderungen durchgemacht hat. Angefangen in einem Stadtteil, der damals so gar nicht schick und hipp war und in unmittelbarer Nähe zu dem Nazizentrum in der Odermannstraße, wurde das Casa und die dazugehörige Ganze-Bäckerei aufgebaut, saniert und entwickelte sich zum dem heutigen von nicht-Weißen bewohnten Hausprojekt. Das Casa und die Bäckerei waren aber – so unsere Wahrnehmung von außen – nie identisch miteinander.

 

Seiten

Antifa abonnieren