Repression

Die neueste Nullnummer des Staates und seiner unzählbaren Adepten

Vorab: Der folgende Text wurde in einer Melange aus Verzweiflung, Unverständnis und Wut verfasst, über den konstruktiven Gehalt können die Leser*innen selbst streiten. Zu einigen Punkten ließen sich ganze Bücher verfassen. Der vorliegende Beitrag stellt in erster Linie nur einen Versuch dar, die Diskussion um #zerocovid und die staatliche Pandemie-Bekämpfung in eine kritische Richtung zu lenken. In den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten sind mehrere Texte erschienen, die sich mit der Thematik auseinandersetzen und vieles wurde bereits gesagt. Dennoch halten wir es für notwendig, gerade jetzt, unter den widrigsten Bedingungen, das staatliche Narrativ der autoritären Pandemie-Bekämpfung, dem zahlreiche linke (auch linksradikale) Gruppen brav Gefolgschaft leisten, anzugreifen. Weder wollen wir die Gefahr der Pandemie relativieren, noch wollen wir uns mit Querdenker*innen gemein machen. Es ist schon skandalös genug, dass sich jeder Versuch, der es wagt das staatliche Narrativ aus linker Perspektive in Frage zu stellen, erneut diesen absurden Vorwürfen stellen muss. Wir sind keine Virolog*innen, Epidemiolog*innen oder Gesundheitsexpert*innen und wissen letztlich auch nicht mehr als die armen Teufel, die hier und da noch klandestin in kleiner Runde biertrinkend vor den Kiosken stehen und sich wortlos einig darüber sind, dass wirklich fast alles den Bach runter geht. Wir arbeiten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Refugee- und Obdachlosenunterkünften, in Schulen, Lagern und Fabriken (oder im besten Fall gar nicht) und teilen als Freund*innen eine gemeinsame Einschätzung der Situation, vor allem aber Wut auf alle, die beständig reden und dann das machen, was man sowieso schon wusste und für sich in Anspruch nahm.

 

Adbusting zum Todestag von Maria B.

Maria B. das war Mord - am 24.01.20 von Bullen ermordet

In Gedenken an Maria B hingen wir an ihrem Todestag ein Plakat vor dem Arbeitsplatz ihrer Mörder auf.
"Maria B das war Mord! - Am 24.01.20 von Bullen ermordet" ist hinter der Werbevitrine vor der Bullenwache in der Wedekindstr zu lesen.

[Analyse] Die Tyrannei der Flexibilität

"Es lohnt sich es immer wieder zu wiederholen. Der Industrialismus, die Technologien, sind nicht nur für die Verwüstung und dauerhafte Vergiftung des Planeten und seiner Bewohner verantwortlich. Sie implizieren auch eine Mentalität, die das paradoxe Verdienst hat, viele Aspekte der Freiheit darzustellen, indem sie sie von innen heraus völlig entleert, d.h. sie unfähig macht, nach Freiheit zu streben."

The whole system must go

Soli-Foto für die wütenden Demonstrant_innen in Tunesien

[B] Call for the gathering in front of Maria B's house on the 24th of January

Never forget, never forgive!

+++ Kundgebung gegen Polizeigewalt und Polizeimorde | Gedenken an Maria, ermordet von Berliner Polizisten +++

24.01.2021 - 15:00 Uhr | Grünberger Straße 46 - Friedrichshain

SELF-ORGANISATION AGAINST THE VIRUS OF CONTROL (Email address updated)

WHY WE CAN'T STOP THE STRUGGLE DURING COVID TIME 

This is a call for all groups, collectives and individuals within the anti-capitalist and anti-authoritarian Berlin city scene. 

THE VIRUS IS HERE AND WE ARE HERE TOO!

Naziblockade am 03.10. in Berlin: Post vom Ordnungsamt?!

Aktuelle Infos anlässlich der Anhörungsbögen im Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen vermeintlichen Verstößen gegen die Infektionsschutzverordnung am 03.10. Die Repression nach der erfolgreichen Blockade des Aufmarschs der Nazipartei “III. Weg“ am 3. Oktober 2020 in Berlin-Wartenberg geht weiter und erreicht eine neue Dimension: In den letzten Tagen erhielten Genoss:innen Briefe vom Ordnungsamt mit dem Hinweis, dass gegen sie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren* läuft und der Aufforderung, sich zu äußern. Der Vorwurf lautet, im Rahmen der Blockade seien die Abstände von 1,5 Metern nicht eingehalten worden. Die Vorwürfe sin dpolitisch unhaltbar und rechtlich falsch. Was Betroffene tun können.

Zweites Update zur Demo Lockdown Capitalism! Corona ist das Virus – Kapitalismus die Pandemie

Organisiert von Criminals for Freedom und Death in Custody beginnt bereits um 14Uhr vor der JVA-Moabit die Kundgebung in Gedenken an Ferhat Mayouf, welcher am 23.07.2020 von der Justiz ermordet wurde. Wir rufen hiermit dazu auf, an der Kundgebung teilzunehmen und bereits schon eine Stunde vor dem Beginn unserer Demonstration um 15Uhr zahlreich und lautstark vor dem Knast zu sein, denn: Jede*r Gefangene, der*die im Knast stirbt, wird vom Staat ermordet.

 

 

 

Corona-Winter in der Justizvollzugsanstalt in Freiburg

Nicht nur vor den Mauern wird es winterlich und kalt, auch in den Gefängnissen der Republik, wobei auch dort jedes Bundesland macht, was es möchte, für sinnvoll oder rechtlich vertretbar hält.

 

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