Repression

Bei der Solidarität mit dem Kampf in Israel/Palästina geht es nur um Macht

Nachdem der Waffenstillstand in Kraft getreten ist, die Palästinenser:innen in ihre zerstörten Häuser zurückkehren und die Israelis die Bunker verlassen, glauben wir, dass es notwendig ist, weiter über den Konflikt zu sprechen. Und obwohl für viele unter den Anarchist:innen und Linken in Deutschland die Situation klar ist und die Meinung feststeht, denken wir, dass es noch viel zu sagen gibt.

Solidarische Prozessbegleitung bei Weberplatz-Prozessen in Essen

Bis zu 13 Strafprozesse stehen in den nächsten Wochen am Amtsgericht Essen wegen einer Hausbesetzung im September an. Solidarität mit den angeklagten Personen!

Interkiezionale Anti-Repressions-VV

Interkiezionale – Einladung zur Anti-Repressions-VV am 30.6.21 um 18Uhr im Hof der Magda (Magdalenenstr. 19)

 

Interkiezionale – Invitation to an anti-repression-VV at the 30.6.21 starting 6pm in the yard of Madga (Magdalenenstr. 19)

An unsere Freund*innen in der R94 // To our friends in the R94

Wir möchte hiermit noch einmal alle dazu aufrufen die Rigaer94 mit allen Mitteln zu unterstützen auch gerade jetzt wo vermeintliche Ruhe eingekehrt ist. Nach all den Jahren direkter Nachbar*innenschaft liegt uns die R94 besonders am Herzen.

We would like to call on everyone to support the Rigaer94 with all means, even now that supposed calm has returned. After all the years of direct neighborhood, the R94 is especially close to our hearts.

 

[S] Siamo tutti Adil - Gewerkschafter Adil Belakhdim für LIDL Profite ermordet!

Am 18. Juni wurde während eines organisierten Logistikstreiks Adil Belakhdim, Koordinator der Provinz Novara und Mitglied der nationalen Gewerkschaftskoordination SI Cobas, getötet. Ein LKW krachte in die Streikpostenkette vor LIDL in Biandrate (Novara). Von den zehn Arbeitern wurden zwei verletzt und Adil starb. Dies war kein Unfall oder die Tat eines einzelnen Verrückten. Die Ermordung von Adil ist Teil einer gewalttätigen und kriminellen Kampagne gegen kämpfende Gewerkschafter, insbesondere im Logistiksektor. Wir haben in Stuttgart am Eingang einer LIDL Filiale mit einer Parole und einem Bild von Adil auf den Mord und die Verantwortung vom LIDL Konzern aufmerksam gemacht.

Oberstleutnant Bohnert und die „Social Media Division“ versuchen Adbusting-Kollektive mit „Follower-Power“ zu canceln

Offiziell gibt sich die Bundeswehr gegenüber Adbustings, die das Militär kritisieren, cool: Es handle „sich um eine Kunstaktion, welche man offensichtlich dem Formenkreis der Satire zuordnen kann“, sagt die Presseabteilung des Kriegsministeriums über gefälschte Bundeswehrplakate aus dem Mai 2021. Die Werbeabteilung sagt: „Wir kämpfen auch dafür, dass du gegen uns sein kannst.“ Doch hinter den Kulissen brodelt es. Nachdem die Adbusting-Kampagne „Tag ohne Bundeswehr“ den offiziellen „Tag der Bundeswehr“ in den Schatten stellte, mobilisiert Oberstleutnant Marcel Bohnert, bis vor kurzen im Pressestab des Kriegsministeriums zuständig für Social Media, auf Instagram seine Follower. Das Ziel: Die Sperrung von Accounts, die Adbustings zeigen, die das Militär kritisieren. Doch das geht selbst einigen Soldat*innen zu weit: Sie kritisieren dies auf Twitter als Angriff auf die Meinungsfreiheit und fordern, dass die Military Community sich endlich mit dem Naziproblem der Truppe auseinander setzen müsse.

Zum Todestag von Ferhat Mayouf: Laut, wütend und offensiv gegen Knäste!

Für die Freiheit, für das Leben!

– Call in english and other languages coming soon-

Am 23.07.20 wurde Ferhat Mayouf durch den Knast Moabit ermordet. Seine Zelle brannte, er schrie mehrere Minuten um Hilfe, doch die Schließer*innen öffneten die Zellentür nicht. Ferhat kam aus Algerien, war 36 Jahre alt und Person of Color. Die Justiz spricht von Suizid – aber wir wissen, das war Mord!

Gedenken nach den tödlichen Polizeischüssen in Wuppertal-Elberfeld

Gedenken nach den tödlichen Polizeischüssen in Wuppertal-Elberfeld

Rund 25 Menschen trafen sich heute bei hochsommerlichen Temperaturen um 15:00 Uhr an der Tannenbergstraße am Wuppertaler Arrenberg zu einem offenen Gedenken an den von den Cops ermordeten 35 Jahre alten Mann.

Nachbericht Forum gegen Polizeigewalt und Repression am 05. Juni 2021 in Essen

Wie viele Einzelfälle braucht es? No Justice - No Peace - No Racist Police

 

„Rechte Chats, Misshandlung in der Zelle, das sind keine Einzelfälle!“

 

Die Parole trifft es auf den Punkt. Das Motto des Forums 2021 lautete „Wie viele Einzelfälle braucht es?“ [no justice, no peace – no racist police]. Der Großteil der weißen deutschen Dominanzgesellschaft hält die Polizei trotz all dessen immer noch für „Freund und Helfer“ Polizeigewalt, rassistisches Gedankengut und/oder Nazis bei den Bullen, rechte Strukturen bei der Bundeswehr, Umsturzfantasien, terroristische Pläne von Sonderkommandos, das alles wird weiterhin unter den Tisch gekehrt. Das gehört geändert. Deswegen sind wir am 5. Juni gemeinsam auf die Straße gegangen.

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