Indymedia

30.4.16 / 01.05.16 Bundesweite Demo in Hamburg - Demowochenende - Hamburg sieht rot!

Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression -Die Stadt gehört allen!
30.04.16 - 18 Uhr Schanzenstraße / Ecke Bartelsstraße Hamburg

Hamburg sieht rot!

01.05.16 - 18 Uhr Bahnhof Altona

Bericht zur Infoveranstaltung am 14.4. zur geplanten Geflüchtetenunterkunft in Neumünster (SH)

Bericht über die Infoveranstaltung
zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Färberstraße (Neumünster)

 

Zum Ablauf der Veranstaltung im Allgemeinen:
Begrüßung durch die Stellvertretung des Bürgermeisters, danach folgte ein strukturierter Vortrag durch ihn, in dem über die geplant Unterkunft aufgeklärt wurde (Vorhaben, Planung, Kosten etc.)
Fragen und Anmerkungen wurden hinter den Vortrag gestellt und vereinzelte Zwischenfragen wurden abgewiesen.

 

Vor der Infoveranstaltung:
Die drei anwesenden Antifaschisten waren bereits vor Beginn der Veranstaltung vor Ort und auch Mark Michael Proch und ein weiterer Neonazi kamen frühzeitig, woraufhin es zu einem Zusammenstoß kam, aus der auch eine kleinere Rangelei, ausgehend von Proch zustande kam und seitens Proch Drohungen ausgesprochen wurden. So sagte er, man habe ebenfalls Autos, Namen und Adressen, woraufhin man besser aufpassen solle und auf die Bemerkung hin, dass sein Auto gut gebrannt habe, meinte er, dass man auch schnell eine Axt im Kopf stecken haben könne.

 

Zur generellen Situation bei der Infoveranstaltung:

Die Stühle der Aula der Immanuel-Kant Schule Neumünster, in der die Veranstaltung stattfand, waren beinahe komplett besetzt, nur vereinzelt waren noch Plätze frei. Es herrschte somit ein reges Interesse, wobei fraglich ist, wo die insgesamt 3000 Personen welche zu der Veranstaltung eingeladen wurden hätten Platz finden sollen, wenn denn so viele gekommen wären.

Die Stimmung war anfangs weitestgehend entspannt und während des Vortrages ebenfalls ruhig, außer zwischenzeitliche Unmutsbekundungen und höhnisches Gelächter.
Den Großteil der dort anwesenden Menschen waren über ihre 50er hinaus, gutbürgerlich, mittelständisch. Den Rest machten Menschen mittleren Alters aus und sehr wenig junge Menschen.
Unten den Anwesenden befanden sich auch der bekannte Neonazi Mark Michael Proch, Vorstand der NPD Neumünster-Segeberg, sowie zwei weitere Neonazis.
Jedoch kamen auch drei Antifaschisten zu der Veranstaltung.

 

Zur anschließenden Diskussionsrunde:
Allgemein lässt sich zu der Diskussionsrunde sagen, dass die Stimmung relativ schnell kippte, vor allem nach einer Frage durch den Neonazi Proch, die durch die anwesenden Antifaschisten lautstark unterbrochen wurde und er als Neonazi „geoutet“ wurde. Jedoch wurden die Antifaschisten beschimpft anstatt sich über die Anwesenheit von Neonazis zu beschweren.
Aufgrund des Protests der Aktivisten wurden sie erstmals durch die dort anwesenden Polizisten ermahnt.
Während der Diskussion kam es nur vereinzelt zu positiven Stimmen bezüglich der Flüchtlingsunterkunft, jedoch wurden diese Stimmen meist schnell durch Flüchtlingsgegner unterbrochen.
Es wurden somit hauptsächlich negative Stimmen zur geplanten Unterkunft laut, auf welche meist ein recht starker Applaus und Zustimmung folgte.
Man hatte das Gefühl, dass jedes noch so kleine Haar herbeigezogen wurde um gegen die geplante Unterkunft zu agitieren.

 

Beispielsweise fühlt sich eine ältere Anwohnerin dadurch gestört, das Busse in der Färbestraße über Kopfsteinpflaster fahren und es laut klappern würde und dies durch zusätzlichen Busverkehr durch die Flüchtlinge zunehmen und sie dadurch massiv gestört würde.

Eine Sorge einer anderen Anwohnerin, die nach eigenen Aussagen dort gar nicht wohnen würde, könnten die ja meist jungen Männer unter den Flüchtlingen die Anwohnerinnen auf ihren Balkonen von der Unterkunft aus beobachten.
Bei anderen geht es lediglich ums Geld - wenn die Flüchtlingszahlen zurückgehen würden und somit das Gebäude nicht weiter genutzt werde, hätte man das Geld umsonst ausgegeben (als ob es danach nicht mehr brauchbar wäre).

 

 

Unzumutbare Bemerkungen gegen Geflüchtete und rassistische Stimmungsmache wurde durch die 3! anwesenden Antifaschisten lautstark kommentiert, woraufhin sie von immer mehr Menschen beleidigt und angegangen wurden.
Ein Antifaschist wurde nach mehrfacher Störung der Veranstaltung verwiesen, die Personalien durch die Polizei festgestellt und erhielt einen Platzverweis.

Die zwei in der Aula verbliebenden Aktivisten wurden später noch vom Neonazi Proch beim Hinausgehen bedroht und später unter Bewachung der Polizei ebenfalls aus der Aula begleitet.

Die geplante Unterkunft ist für die seit über Jahrzehnten leerstehende Kaserne in der Färberstraße geplant und soll 80 bis maximal 110 Menschen beherbergen und umfasst ein umzäuntes Gebiet von ca 4.400 Quadratmeter und 1 Gebäude der Kaserne, welche bis zum 1.1.17 saniert werden und ca. 2,3 Millionen kosten soll.

Zuletzt muss man sagen, dass es äußerst schade ist, das dem Aufruf des Antifaschistischen Bündnis Schleswig-Holstein lediglich 3 Menschen nachgekommen sind, welche auch ohne diesen Aufruf die Veranstaltung besucht hätten.
Man muss, wenn möglich, auch bei solchen Veranstaltungen gegen anwesende Nazis vorgehen und nicht, als Erlebnistour, auf Demos gehen!

 

30.04.16 Überregionale Vorabend Großdemonstration in Hamburg - Breite Solidarität - Die Stadt gehört uns allen

Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression -Die Stadt gehört allen!
18 Uhr Schanzenstraße / Ecke Bartelsstraße Hamburg

Seit Monaten findet in Hamburg ein aufgeblasenes Verfahren gegen vermeintliche Besetzer*innen der Breiten Straße statt. Mit dem Prozess sollen Aktivist*innen beispielhaft eingeschüchtert werden, während an vielen Orten der Stadt selbstbestimmte Projekte bedroht sind. Wir setzen eine Kampfansage dagegen.

http://florableibt.blogsport.de/2016/03/23/30-april-2016-ueberregionale-...

PARTEITAG: Junge AfD, junge NPD und Identitäre Bewegung in Hessen auf Rendezvous-Kurs ---> Ein Schulterschluss zwischen Rechtspopulisten und Rechtsextremisten

NAZIS KLATSCHEN IN GIEßEN!

Am Samstag, den 16. April 2016, findet in Gießen (im Kongresszentrum/Kerkraderaum) ein Parteitag der jungen AfD statt. Angekündigt haben sich nach veröffentlichten internen E-Mails, welche dem Gießener Anzeiger vorliegen, auch Vertreter der Identitären Bewegung und der jungen Nationaldemokraten. Geplant scheint ein inoffizielles Treffen zu sein, bei dem über gemeinsame Aktivitäten verhandelt werden soll. Auch inhaltliche Überschneidungen sollen Gesprächsthema sein.

 

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giess...

 

Die AfD in Hessen war schon früh dem rechtsaußen Flügel um Höcke und Poggenburg zugehörig. Da verwundert es nicht, dass auch deren Jugendorganisation die Junge Alternative in Hessen gemeinsame Schnittmengen mit ihnen ideologisch nahen Organisationen wie den jungen Nationaldemokraten und der Identitären Bewegung sucht. Beide Organisationen werden vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft und beobachtet. Ob der Verfassungschutz zukünftig ein Auge auf die Junge Alternative in Hessen haben wird oder ob sich dieser wieder einmal auf dem rechten Auge blind zeigt, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen.

 

Allerdings wurde schon die vergangenen Wochen bekannt, dass der saarländische AfD-Landesverband aufgelöst wurde, da führende Vertreter des Landesvorstands einschlägige Kontakte zu Rechtsextremisten (NPD) pflegten. Wie jetzt durch die veröffentlichten internen E-Mails bekannt wurde ist dies kein Phänomen einiger weniger Ränder in der AfD, sondern wohl eher ein weit verbreiteter Normalfall. Nach dem AfD-Landesverband Saarland trifft es jetzt den ersten Landesverband der Jungen Alternative in Hessen.

 

Wir fordern alle aufrechten Demokraten dazu auf, sich diesem Bündnis zwischen Rechtspopulisten und Rechtsextremisten zur vereinigten neuen Rechten in Hessen entgegenzustellen und sich am 16. April um 11 Uhr 30 im Kerkraderaum einzufinden. JA-, JN- und IB-Vertreter freuen sich, wenn man ihnen einen Besuch abstattet und diesen wie Frau von Storch eine Torte überreicht. JA- und JN-Parteitag zum DISASTER machen! STÖRT, SCHREIT, RANDALIERT UND SEID LAUT!!! Faschisten und Rassisten dürfen im öffentlichen Raum keinen Platz erhalten!

 

Wir werden vor Ort sein und entsprechende Teilnehmer abfotografieren, ihre Profile im Internet durchforsten und diese hier veröffentlichen, damit jeder aufrechte Demokrat, jeder Arbeitgeber, die Verantwortlichen zu Gesicht bekommt! NAZIS AUFS MAUL!!!

[ HAMBURG ] 1. MAI 2016 DEMONSTRATION – WUT ZU WIDERSTAND! HAMBURG SIEHT ROT!

1. MAI 2016 – WUT ZU WIDERSTAND! HAMBURG SIEHT ROT! Revolutionäre 1. Mai-Demonstration 2016

KLASSE GEGEN KLASSE
HERAUS ZUR REVOLUTIONÄREN 1. MAI-DEMONSTRATION 2016

1.Mai | 18 Uhr | Bf. Altona

DDOS auf de.indymedia.org

Ein langanhaltender und schwerer dedizierter Denial-of-Service (DDOS)-Angriff wurde in den letzten zwei Wochen auf de.indymedia.org durchgeführt. Wir mussten die Seite zum Schutz vom Netz nehmen.
Die nur über Tor erreichbare Seite ging aber schon nach einigen Tagen wieder: https ://4sy6ebszykvcv2n6.onion/ (bitte bookmarkt Euch diese Adresse)

linksunten.indymedia.org zensiert Kampagne gegen AfD-Wahlkampf

In Freiburg existiert seit einigen Wochen eine kleine Kampagne gegen den AfD-Wahlkampf. Die Kampagne wird getragen von der Anarchistischen Gruppe Freiburg, der Antifaschistischen Initiative Freiburg und der Antifaschistischen Linken Freiburg (iL) und ist angedockt an die bundesweite "Nationalismus ist keine Alternative"-Kampagne. Sowhl der Aufruf als auch mehrere Hinweise auf Proteste und Veranstaltungshinweise wurden auf linksunten.indymedia.org veröffentlicht und jeweils nach kurzer Zeit gelöscht/zensiert. Die Texte sind auf dem Blog der Kampagne einsehbar. Was ist da los? Wieso sabotiert linksunten diese wichtige antifaschistische Kampagne gegen die rechte Hetze der AfD? Viele Fragen, bislang keine Antworten.

20.2.16 Ahaus Antifaschistische Kundgebung Demo nach Schüssen auf Asylbewerber

Ahaus ist BUNTGemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz

 

Am letzten Wochenende kam es in einer Ahauser Flüchtlingsunterkunft zu einer widerwärtigen Tat. Ein Täter betrat das Gebäude, zielte auf einen Bewohner und schoss mit einer Schreckschusspistole.

Es ist unvorstellbar, welche Ängste dieser Mensch ausstehen musste.

Die Ahauser Parteien, Vereine, Glaubensgemeinschaften, Kirchen und die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt verachten die Tat. Mit einer Menschenkette möchten wir ein Zeichen für Toleranz und Menschlichkeit und gegen Rassismus setzen.

- Wir verurteilen die Tat auf das Schärfste -

Am Samstag, 20.02.2016, um 11 Uhr, treffen wir uns am Rathaus, um eine Menschenkette zu bilden.

 

http://www.bi-ahaus.de/

Ahaus 20.02.16 Demo nach den Schüssen auf Asylbewerber - dezentrale Aktionen

Ahaus ist BUNT - gemeinsam gegen Rechts!!

Am Samstag findet um 11 Uhr eine Menschenkette in Ahaus statt. Wir treffen uns am Rathaus, bilden dann die Menschenkette und beenden sie in der Nähe des Mahners an der Marienkirche in der Innenstadt.

Warum das Ganze? Wir wollen ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz und gegen Ausgrenzung und Rassismus setzen. Den Angriff auf Menschen im Flüchtlingsheim der Wessumer Straße am Sonntag http://www.welt.de/politik/deutschland/article152231648/Maenner-schiesse... verurteilen wir aufs Schärfste.

Kommt alle!

Zusammenfassung der (Brand)-Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte und rassistische Übergiffe

Neuste Zusammenfassung der (Brand)-Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte und rassistische Übergiffe der letzten zwei Wochen

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