Berlin

[B]Solidarität mit H.G. und dem M99

Letzte Woche wurde der altbekannte „M99 – Laden für Revolutionsbedarf“ in Kreuzberg mehrfach von antisemitischen Jugendlichen heimgesucht. Die Täter, attackierten den Betreiber, meist nur H.G. genannt, mehrfach mit Pfefferspray und einmal mit einem stumpfen Gegenstand und versuchten die Ladentür einzutreten. Die Jugendlichen sind H.G. teilweise bekannt und bereits mehrfach unangenehm aufgefallen. So fragten Sie ihn in der Vergangenheit in provozierender Absicht ob er „Jude sei“, und versuchten im Laden zu klauen. H.G. geht daher von einem Zusammenhang der Angriffe mit Aushängen wie „Kampf gegen Judenfeindschaft – We will dance again“ aus, die er anlässlich des 7. Oktober aufgehängt hatte.

 

 

Internationaler Tag zur Abschaffung der Todesstrafe - Kundgebung in Berlin

 

Am 10. Oktober ist der Internationale Tag zur Abschaffung der Todesstrafe. Ursprünglich 2003 von der Weltkoalition gegen die Todesstrafe ins Leben gerufen, gab es grade in der EU breite politische Unterstützung für das Anliegen. 2007 schlossen sich der Europarat und die EU an, um dieses Anliegen auch staatlicherseits mit Aktionstagen zu verstärken. Inzwischen sind autoritäre Debatten dermaßen bestimmend, dass die grundsätzliche Verteidigung von Menschenrechten zumindest in der Bundesrepublik kein Anliegen von Regierungspolitik mehr zu sein scheint. 2026 fand in Berlin z.B. nur eine einzige Veranstaltung zu dem Thema statt, und zwar als Protestkundgebung vor der US Botschaft, einem der Henkerstaaten in der Welt. Aufgerufen hatte Free Mumia Berlin.

 

 

 

 

Berliner Versammlungsbehörde beschränkt Anti-Todesstrafen Protest

Ortswechsel: Abschaffung der Todesstrafe überall! Stoppt die Hinrichtung von Keith LaMar!

 

Am kommenden Samstag, den 10. Oktober ist Internationaler Tag zur Abschaffung der Todesstrafe. Nominell setzen sich auch die EU oder die Bundesregierung dafür ein. Praktisch sind dieVerteidigung von grundlegenden Menschenrechten jedoch fast nie erkennbares Merkmal offizieller Äußerungen oder gar Handelns. Ohne den Bogen hier noch weiter zu spannen, geht der grundsätzliche Protest gegen staatliches Morden (nichts anderes ist die Todesstrafe nachjuristischer Betrachtung) oder auch die praktische Unterstützung kämpfender Gefangener jedoch fast immer von Angehörigen, Abolitionist*innen und auch von Gefangenen selbst aus. Die Berliner Versammlungsbehörde vollbrachte am Donnerstag die Leistung, eine seit Monaten angekündigte Kundgebung zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe und Unterstützung des von Hinrichtung bedrohten Gefangenen Keith LaMar (Ohio, USA) auf dem Pariser Platz zu untersagen, wo sich der repräsentative Eingang der US Botschaft unter der Nummer 2 befindet. Als Begründung wurde der zu erwartende Publikumsverkehr für das „Festival of Lights“ angeführt. Zwar ist diese Einschätzung vermutlich nicht ganz falsch, aber warum der Behörde das erst drei Tage vor der Kundgebung auffällt, während am gleichen Tag andere Demos rund um das Brandenburger Tor angekündigt sind, verwundert bei genauerer Betrachtung.

 

 

Redo XXL: Neonazi Celine Müller bringt Ihnen Ihr Essen

Ladenfront vom RedoXXL

Gestern Nacht wurde Celine Müller an ihrem Arbeitsplatz dem Burgerladen Redo XXL an der Uber Eats Arena in Berlin Friedrichshain geoutet.

Wir haben gewonnen! Unser Görli bleibt offen!

... Dank der vielen widerständigen Initiativen, Nachbar:innen, Kläger:innen, Nachtaktiven und Osterhäs:innen, die vielfältig, kreativ und unermüdlich dafür gesorgt haben, dass der Görli jetzt nachts wieder für alle offen bleibt. Die letzten 3 Jahre haben gezeigt: Protest lohnt sich und gemeinsam Kämpfen macht Spaß. 

Unser Görli bleibt offen!
Zäune zu Altmetall!
Widerstand lohnt sich!
Und wir bleiben unregierbar!

Das wurde am 01.10. und 3.10. gemeinsam mit dem Bündnis Görli Zaunfrei gebührend in der Kuhle im Görli gefeiert.

Initiative Görli 24/7

 

PS: Nach dem repressiven Bann von Autistici/Inventati (A/I) mussten auch wir umziehen und haben jetzt eine neue Website: https://goerli247.org/

 

(Berlin) Feuer der KI-Kriegsindustrie! CleanTech Business Park Marzahn sabotiert

 „Was haben die Zielauswahl durch die israelischen Streitkräfte (IDF) im Gaza-Krieg, die Verschleppungen durch die US-Migrationsbehörde ICE und die sogenannte Abwendung drohender Gefahren durch deutsche Landespolizeien gemeinsam? Sie setzen ein neues Modell datengetriebener Herrschaft über Menschen durch, ein Modell, das von wenigen Tech-Konzernen kontrolliert wird. Es basiert auf den Daten, die wir alle täglich bei der Nutzung der Systeme von Unternehmen wie Meta, X, OpenAI und Google erzeugen. […] Unsere zivilen Daten sind notwendiger Bestandteil dieser zivil-militärischen Infrastruktur – oder andersherum: Es gibt keine rein zivile Nutzung zivil-militärisch entwickelter Technologien! Wir sind Teil der KI-Kriegsindustrie und Teil der Zerstörung! […] Es ist an der Zeit, […] aus der Architektur des Krieges zu desertieren, verbunden mit der konsequenten Sabotage der vielfältigen Prozesse und Knotenpunkte, in denen sich das Zivile ins Militärische einwebt.“

 

Solidemo Hugo-Haus

Am Donnerstag wurde das Hugo Haus illegal und brutal geräumt!
Jetzt sind viele der Bewohner*innen obdachlos.
Wir sind verdammt wütend!
Kommt zur Demo und lasst uns unsere Wut auf die Straße tragen.
Zusammen holen wir uns kämpferisch die Stadt zurück!

Samstag, 26.09.26
20:00 Uhr
Annemirl-Bauer-Platz (Ostkreuz)

Spontanes Kirchen-konzert für anti-Abtreibungs Fundis

Christliche Kirchen sind designt um eine hervorragende Akustik zu haben. Wer sich auch nur räuspert, hallt damit durch die ganze Kirche. Ein Handy Klingelton ist unüberhörbar. Ein Handyklingelton über eine Box noch mehr.

 

 

 

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