Aktionärsversammlung Rheinmetall

Krieg beginnt hier – Kundgebung gegen Rheinmetall in Berlin-Wedding anlässlich der Aktionärsversammlung

Am 12. Mai haben wir als Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion vor dem Rheinmetall-Werk am Humboldthain gegen die Aktionärsversammlung des Konzerns protestiert. Rund 70 Menschen beteiligten sich an der Kundgebung gegen Aufrüstung, Kriegsvorbereitung und den Start der Waffenproduktion in Berlin.
 
Rheinmetall profitiert weltweit von Krieg, Militarisierung und Zerstörung, während gleichzeitig bei Bildung, Gesundheit, Sozialem und Kultur gekürzt wird. Dagegen haben wir gemeinsam ein Zeichen gesetzt. Unsere Botschaft war klar: Krieg beginnt nicht erst an der Front – er wird auch hier organisiert, finanziert und produziert.
 
Die Polizei belegte die Kundgebung schon im Vorfeld mit Auflagen. Anders als angemeldet konnten wir unseren Protest nicht direkt vor dem Werkstor abhalten, um mit den Beschäftigten in einen Austausch zu kommen. Erst durch Druck wurde uns ermöglicht, zumindest gegenüber des Eingangs auf dem Gehweg zu demonstrieren. Die Polizei begründete dies mit der Befürchtung, Teilnehmende könnten sich auf der Zufahrt festkleben, um den Zugang zum Werk zu blockieren.
 
Trotzdem blieb die Stimmung kämpferisch. Gemeinsam wurden Parolen gegen die deutsche Aufrüstung und für internationale Solidarität gerufen. In einem Brief an die Beschäftigten des Werks machten wir deutlich, dass nicht die Arbeiter*innen verantwortlich für die Umstellung auf Rüstungsproduktion sind. Statt Kriegsindustrie braucht es sichere Arbeitsplätze und eine Produktion für die Bedürfnisse der Menschen.
 
Mehrfach wurde auf der Kundgebung zu den Aktionstagen gegen den Start der Rüstungsproduktion bei Rheinmetall in Berlin vom 10. bis 12. Juli 2026 aufgerufen, unter anderem vom bundesweiten Bündnis Rheinmetall Entwaffnen. Geplant sind vielfältige Aktionen, eine Großdemonstration sowie Veranstaltungen und Möglichkeiten zum Austausch im Volkspark Humboldthain. Auf der zentralen Wiese wird hierfür ein großes Aktionszelt aufgebaut.
 
Eine Grußadresse kam außerdem von Lars Hirsekorn, Betriebsrat bei VW in Braunschweig. Er berichtete über die Debatten innerhalb der Belegschaften gegen den Umbau zur Kriegswirtschaft und sprach sich gegen die zunehmende Militarisierung und Rüstungsproduktion aus.
 
Für uns bleibt klar:
Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!
Keine Waffenproduktion in Berlin!
Rheinmetall stoppen!
 
Berichte zur Kundgebung:
LabourNet TV: https://www.instagram.com/p/DYRq-GfxNYT/
ND: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1199681.antimilitarismus-geld-fuer-den...

 

Wenn Rheinmetall sich erlaubt, ihre Gewinne zu feiern, erlauben wir uns zu stören

Der größte deutsche Rüstungskonzern lädt trotz Corona-Krise seine Aktionär*innen für den 5. Mai nach Berlin ein. Die ungehorsamen Aktionär*innen und Rheinmetall Entwaffnen kündigen an, ihre Mobilisierung ebenfalls bis auf weiteres fortzuführen. Denn grade in diesen Zeiten ist es notwendig gegen das leidbringende und zerstörerische Schaffen von Rheinmetall vorzugehen.

Operation Bühnensturm: Massive Proteste gegen die Rheinmetall-Aktionärsversammlmung am 5. Mai angekündigt

Einladung zum rebellischen Bühnensturm

Das Rheinmetall-Entwaffnen-Bündnis ruft auf, die Hauptversammlung des größten deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall zu stören. Die Kriegsgegner*innen kündigen an, am 5. Mai in Berlin mit einer dreistelligen Zahl von "ungehorsamen Aktionär*innen" die Bühne zu stürmen.

Protest anlässlich Rheinmetall-Hauptversammlung in Berlin

Unter dem Motto „Gegen Rheinmetall – Für das Leben!“ rufen linke Gruppen zu einer Demonstration gegen die Aktionärsversammlung des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall am 28. Mai in Berlin auf.

Der Protest gegen Rheinmetall ist nicht zu verurteilen! - Auf zur Aktionärsversammlung am 28.5.2019 in Berlin

Transparent gegen Rheinmetall am 18.03.2019 vor dem Amtsgericht Berlin

Der Strafprozess gegen die beiden Aktivisten von RheinmetallEntwaffnen Rhein-Main endete heute in Berlin mit einer Einstellung. Sie waren angeklagt, am 8. Mai 2018 während der Rheinmetall-Hauptversammlung ein Transparent gegen den Rüstungskonzern vor dem Eingang zur Aktionärsversammmlung im Maritim-Hotel aufgespannt und festgehalten zu haben.

Bannerdrop gegen Rheinmetall

Wir klagen an: Die Beihilfe an Morden von tausenden Menschen durch die deutsche Bundesregierung und Rheinmetall. Heute, am 8. Mai 2018, fand die Aktionärsversammlung von Rheinmetall im Maritim Hotel in Berlin statt. Direkt gegenüber befindet sich die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Um auf die mörderischen Geschäfte der Rheinmetall aufmerksam zu machen, ließen wir ein Banner aus dem Fenster mit der Aufschrift: "Wir klagen an: Rheinmetall & Bundesregierung - Beihilfe zum Mord an tausenden Menschen." Rheinmetall ist das größte deutsche Rüstungsunternehmen und produziert Kriegswaffen von Panzer, über Bomben bis zum Sturmgewähr. Diese sind weltweit an Kriegen beteiligt, bspw. kam der Leopard 2 Panzer in Afrin zum Einsatz. Auch in der Türkei wird eine Panzerfabrik bei Istanbul durch die mit Rheinmetall verbundene Firma BMC vorbereitet. Über Umwege exportiert die Rheinmetall AG auch Bomben und komplette Munitionsfabriken in Länder wie Ägypten oder Saudi-Arabien. Aktionär*innen, die bei Rheinmetall in Aktien investieren beteiligen sich so indirekt an Morden von Tausenden von Menschen. Die Politik lässt dies ungehindert zu. Im Jahr 2017 hat die deutsche Bundesregierung für 3,8 Millarden Euro Waffen verkauft. Insbesondere wurden noch nie so viele Waffen in Kriesengebiete geliefert. Wir fordern: Stoppt alle Waffenexporte!

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