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Support anarchist and antifa prisoners in St.Petersburg and Penza!

,We are currently fundraising to pay the lawyers working on several cases related to the police raids and arrests of anarchists and antifascists in St. Petersburg and Penza, Russia.

As of now, two people in St. Petersburg and five in Penza are under arrest, while many others have been connected to their cases as witnesses. The raids and repressions are likely to continue.

The arrestees are charged with part 2 of article 205.4 of the Russian Criminal Code, participation in a Terrorist Organisation, and the entire process has been started at the request of the court in Penza.

On January 23rd, on his way to Pulkovo Airport, Victor Filinkov was detained by the Federal Security Service (FSB). In order to force a testimony out of him he was beaten, and tortured with electric shocks in the woods. Signs of torture have been confirmed by the Filinkov's lawyer and members of the Public Monitoring Commission (ONK) who have visited him in the pre-trial detention center. Filinkov is currently in pre-trial detention/remand for the next two months.

On January 25th the FSB raided Igor Shishkin's apartment. After the raid neither his lawyer, nor members of Public Monitoring Commission were able to find Igor for more than a day. On January 27th Igor was brought to a session in court with clear signs of beating. He is currently in pre-trial detention/remand for the next two months. Journalists were not allowed to attend the hearing and furthermore two of them were arrested.

Several witnesses were also tortured: Ilya Kapustin was beaten up and tortured with electric shocks while police demanded he give testimony that some of his acquantances are up to "something dangerous." Medical services later recorded numerous traces of stun gun usage.

In Penza, arrests began in October 2017. Local FSB officers have arrested six people, five of whom are currently in pre-trial detention. All of those arrested were brutally tortured. The events in Penza are described in detail in this article.

Legal help is needed for prisoners and witnesses, as their numbers are constantly increasing. It is early to speak about an exact amount of money, but it will cost at least 200 thousand rubles (around 3000 Euros/3500 USD) to pay for lawyers' fees in the next months. 

Anarchist Black Cross St.Petersburg

DETAILS FOR TRANSACTIONS TO SUPPORT ARRESTED

PayPal: abc-msk@riseup.net ABC Moscow
   
In case you want to support a particular prisoner, add a note about that. In case you want to donate to St. Petersburg and Penza case, write a note For "St. Petersburg and Penza". We recommend to send euros or dollars, as other currencies are automatically converted to euro according to PayPal rates.

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If you need another way to transfer money/make a donation please contact Anarchist Black Cross Moscow:

abc-msk@riseup.net

(B): Werbung auf den Kopf stellen gegen den Google Campus

Heute hat das Kommunikationsguerillakommando Roter Oktober in Kreuzberg rund um den geplanten Google Campus Adbustings in Bushaltestellen angebracht. Unter dem Motto „Werbung auf den Kopf stellen“ wurden wurden die Werbevitrinen aufgemacht, Plakate umgedreht und ein Zettel drübergeklebt mit dem Text: „Werbung auf den Kopf stellen – Offline und Online! Autonome Zentren statt Google Campus!“ Für weitere Informationen verweist das Kommando Roter Oktober auf die Webseiten googlecampusverhindern.blogsport.de und fuckoffgoogle.de.

(B) Solidarität mit Efrîn – Tod dem Faschismus!

 

Am 20.1.2018 startete die lange vorbereitete Militäroffensive des Regime Erdogans gegen die kurdische Selbstverwaltung in Nordsyrien, Rojava. Hier, in Deutschland, versuchen die Regierung und Wirtschaft aus diesem Krieg und dem Leiden unzähliger Menschen nicht nur finanziell sondern auch politisch Profit zu schlagen. Wir verstehen den Angriff auf Efrîn auch als einen Angriff auf alle, die für ein Leben jenseits der kapitalistischen Ordnung, jenseits von Staat, Macht und Gewalt einstehen und kämpfen. Wir verstehen ihn auch als einen weiteren Grund, hier vor Ort faschistische und staatliche Strukturen zu bekämpfen. Lassen wir die Kämpfenden in Efrîn wissen, dass sie nicht alleine sind und zeigen wir dem deutschen Staat, dass er jederzeit mit unserem Widerstand gegen seine Ordnung rechnen muss. Wir rufen euch auf, die Nutznießer dieses Krieges zu benennen und anzugreifen, auf allen Ebenen, mit allen Mitteln oder euch in vielfältiger Weise an der internationalistischen Demonstration am 4.2. um 15:00 vom Oranienplatz zu beteiligen!

 

 

 

[S] Farbe auf den Kriegstreiber und Klassenfeind! United we stand!

Wir haben vergangene Nacht das SPD Büro in der Stuttgarter Innenstadt mit Farbbeuteln beworfen.

 

Gründe eine symbolische Aktion gegen die zukünftige Regierungspartei zu machen gibt es genug.

 

Über den Streik der GefängniswärterInnen in Frankreich und seine Folgen für die Gefangenen

In Frankreich läuft seit mittlerweile über zwei Wochen ein Streik der GefängniswärterInnen. Der Streik wird zum Teil von Gefängnisblockaden begleitet. Blockaden, die für die Insassen und deren Angehörigen ein richtiges Elend bedeuten, da dadurch die Besuchszeiten, Hofgänge oder sogar die Duschzeiten ausfallen. Eineinviertel Jahr nachdem in Frankreich im Herbst 2016 PolizistInnen über Wochen auf die Straße gingen, um für mehr Mittel, für härtere Strafen und gegen den “Hass ihnen gegenüber” zu protestieren, tun es ihnen ihre KollegInnen aus den Gefangenenanstalten gleich. Als Auslöser dienen auch dieses Mal, wie ein Jahr zuvor bei der Polizei, verschiedene Angriffe oder Aggressionen gegen die WärterInnen. Die Forderungen der Gewerkschaften, Force Ouvrier, Unsap und CGT sind: mehr Lohn, mehr Personal, separate Abteilungen für radikalisierte, gewaltbereite Häftlinge und eine Aufwertung des Beamtenstatus der WärterInnen.

Selbstverständlich muss internationale Solidarität sein

KLEINE BEZUGNAHME ZUM AUFRUF VON NAV-DEM FÜR EINE DEMONSTRATION AM 4.2.2018  15 UHR  ORANIENPLATZ.

[HRO/MV] Kein Krieg in Afrin! - Aktionen in Rostock und Lübstorf

Kämpfen Afrin!

Mit zwei Aktionen machten am Samstag unzählige Menschen in Mecklenburg-Vorpommern auf die Situation im Nordsyrischen Afrin aufmerksam und verurteilten den türkischen Angriffskrieg gegen die dortige Bevölkerung und die deutsche Beihilfe zum Morden.

G-20 Repression, Poster für Internationalist comrades

 

Der G20 Gipfel und die Tage der euphorischen Stimmung auf den Straßen im Schanzenviertel waren geprägt von einer massenhaften Wut und Agriffslust, die wir so schon seit Heiligendamm und Frankfurt nicht mehr in Deutschland vermuten konnten.

 

Die Repression, die folgte und auch im vornherein schon durch die Gesetzesänderung (§114ff.) und präventive polizeiliche Maßnahmen ihren Lauf nahm, erreichte mit der Veröffentlichung der Fahndungsfotos durch die „Sonderkomission (Soko) Schwarzer Block“ am 18.12.2017 wohl ihren abscheulichen Höhepunkt.

 

The g20 summit and the euphoric days in the streets of the Schanzenviertel were shaped by the massive anger and motivation to attack, which we did not expect since Heiligendamm and Frankfurt. The wave of repression that followed afterwards, and actually had already started before the summit with the implementation of the new §114ff and preventive policing, reached its climax with the publication of dozens of mug shots, by the special commission „Soko Schwarzer Block“ on December 18th, 2017.

 

 

[FR] Solidarität mit Afrin - Plakataktion vor Rüstungshersteller Northrop Grumman Litef GmbH

Am Freitag, den 26.01.2018, haben wir zwei Großplakatwände vor dem Freiburger Rüstungsunternehmen Northrop Grumman Litef GmbH umgestaltet. Die Firma produziert Teile für den Leopard 2 Panzer, den die Türkei aktuell bei ihrem Angriffskrieg gegen den kurdischen Kanton Afrin einsetzt. Stoppt den Angriffskrieg der Türkei! Defend Afrin! Biji YPG! Biji YPJ!

 

WELCHES ZIEL VERFOLGEN EIGENTLICH KURDISCHE ORGANISATIONEN?

Die Unterdrückung von kurdischen Menschen durch Erdogangeführte Kreise der türkischen Gesellschaft ist sicher zu verurteilen.

Ich frage mich allerdings wie weit sich die Politik kurdischer Organisationen insbesondere in den syrischen Gebieten tatsächlich auf die Bevölkerung stützen kann und wie sehr diese zum Wohle dieses Teils der syrischen Bevölkerung aber auch der Bevölkerung Syriens insgesamt handeln.

Kurdische Organisationen in diesem Raum aber auch Organisationen in Deutschland, erheben ja oftmals einen Anspruch irgendwie links oder sogar revolutionär zu sein. Und um das gleich mal vorweg zu nehmen, die allermeisten derjenigen die dieser Politik folgen, werden auch einen aufrechten und ehrlichen Kampf für eine fortschrittliche Gesellschaftsordnung führen wollen und sogar bereit sein, Gesundheit und Leben dafür einzusetzen. Davor verneige ich mich.

Ich frage mich allerdings auch, inwieweit solch eine konsequente und mutige Haltung eventuell ausgenutzt wird, sei es bewusst oder aus politischer Fehleinschätzung. Ausgenutzt dahingehend, das mit der praktizierten Politik zumindest von Führungen solcher Organisationen, fortschrittliche Ziele gar nicht erreicht werden können.

 

„DIE USA HABEN EINE MORALISCHE VERPFLICHTUNG DIE DEMOKRATIE IN DIESER REGION ZU SCHÜTZEN“

 

Sagt die vom Berliner Tagesspiegel in seinem Artikel vom25.1.2018 als De-Facto-Außenministerin der Kurdenregionen bezeichnete Sinam Mohammed.

Hört, hört, es gibt wohl nicht viele Menschen und Organisationen auf der Welt, welche nach gesellschaftlichem  Fortschritt streben und gleichzeitig dem US-Imperialismus unterstellen, das er insbesondere international ein Garant für Demokratie wäre. Das ist für Kräfte, welche sich zwar oftmals nicht sehr eindeutig aber doch irgendwie im linken oder sogar revolutionären Lager verorten, schon eine erstaunliche Äußerung.

Nun kenne ich diese Frau und ihre politische Haltung nicht näher, aber diese Äußerung passt doch sehr gut zur Haltung kurdischer Organisationen insbesondere im syrischen Raum. Das da von Seiten führender Funktionäre offenbar keinerlei Berührungsängste im Hinblick auf den US-Imperialismus bestehen, ist ja leider auch an anderen Punkten eine erschreckende Tatsache.

Vollkommen auszublenden, das führend der US-Imperialismus die Destabilisierung und Zerstörung des souveränen syrischen Staates betrieben hat und immer noch betreibt, ist schon eine reife Leistung. Im Übrigen lange Zeit im Schulterschluss mit der Erdoganclique und diversen anderen faschistischen Islamistengruppen, staatlichen und nichtstaatlichen.

Diesem Ober-Banditen zu ermöglichen in den von kurdischen Organisationen kontrollierten Gebieten diverse Stützpunkte und Luftbasen zu errichten um die von Anfang an geplante systematische Zerstörung des souveränen Syriens doch noch zu vollenden, hat weder was mit links, noch mit revolutionär  oder internationalistisch zu tun, das heißt  einfach nur ,sich zum Büttel von mörderischen Imperialisten zu machen.

Um das bei der Gelegenheit klar zustellen, wenn das syrische Volk ein berechtigtes Problem mit Assad hat, soll es ihn zum Teufel jagen.  Das eine Herrschaft des US-Imperialismus in diesem Raum, vornehm ausgedrückt keine Verbesserung bedeutet, kann heutzutage allerdings jeder halbwegs politisierte Teenager wissen. Ansonsten reicht vielleicht auch ein Blick auf den Irak und Libyen zu welchen  Ergebnissen das Engagement des obersten Demokratie-Beschützers dieser Welt führt.

Von daher ist es nicht nachzuvollziehen das von kurdischen Organisationen ein dermassenes paktieren mit dem US-Imperialismus stattfindet.

Allerdings fällt es mir sowieso schwer, bei solchen Organisationen irgendwie eine klare Linie zu erkennen. Klassenkampf, Kampf für Sozialismus gegen Kapitalismus, findet ja irgendwie nicht statt. Was eigentlich das Ziel ist, bleibt für mich auch irgendwie diffus.

Ich hätte die Bitte, das die ehrlichen Kämpfer für fortschrittliche Ziele doch mal für Klarheit sorgen. Kräfte zu unterstützen welche dem US-Imperialismus für seine Schandtaten den Weg frei räumen, da habe ich ein Problem.

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