(KI) War on war - we do not enlist!
Im Zuge der internationalen Mobilisierung „war on war – we do not enlist!“, rund um den 8. Mai 2026, wurde auf dem Exerzierplatz in Kiel eine mehrere Meter große Parole gemalt. Am 8. Mai startete auf dem Platz der Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Video der Parole: https://streamable.com/xux5dx
Am 08 Mai, den Tag des Sieges über den Faschismus, sind hunderttausende Menschen in Europa auf die Straße gegangen. Historisch zeigt uns der Tag beispielhaft, warum wir gegen Krieg, Militarisierung und Aufrüstung kämpfen müssen. In diesem Jahr fand an dem Tag der Befreiung über den Hitlerfaschismus ebenfalls der Schulstreik gegen die Wehrpflicht statt. 50.000 Schüler:innen und Jugendliche waren in Deutschland auf den Straßen und haben deutlich gemacht, warum wir gegen die Wehrpflicht und die voranschreitenden Kriegsvorbereitungen des deutschen Staates sind. Junge Menschen wollen nicht in den Krieg, sie wollen eine Zukunft! Der Krieg ist nicht in unserem Interesse! Wir wollen nicht für die Profit- und Machtinteressen der Bonzen und Politiker:innen sterben.
War on war! We do not enlist!
In diesem Jahr wurde international unter diesem Motto gegen Wehrpflicht und Krieg mobilisiert. Es haben unterschiedliche Aktionen europaweit stattgefunden, unter anderem auch hier in Kiel.
In Kiel finden sich viele verschiedene Rüstungsunternehmen, wie Rheinmetall oder Thyssenkrupp Marine Systems, die in den letzten Jahren Rekordgewinne verzeichnen, während Kinder in Gaza durch ihre Waffen sterben. Kiel ist ein zentraler Ort in Deutschland, wenn es um die Aufrüstung und Kriegsvorbereitungen geht.
Genau deswegen ist es wichtig, auch hier vor Ort immer wieder aktiv gegen Krieg, Militarisierung und Aufrüstung zu kämpfen. Genau so wichtig ist es, sich international zu vernetzen und den gemeinsamen Feind, die Herrschenden und Reichen, zu benennen und anzugreifen. Egal ob in Frankreich, Italien, in der Schweiz oder hier vor Ort in Deutschland: Wir müssen uns selbst organisieren und handeln! Es ist wichtig unser geeintes Interesse, den Bruch mit dem kapitalistisches System und damit die Beendigung der Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiter:innen Klasse immer wieder deutlich zu machen. Der antimilitaristische Kampf muss also immer internationalistisch gedacht und geführt werden.
Die europäische Jugend ist bereit sich die Straßen zu nehmen und für ihre Interessen einzustehen. Die Message ist klar: War on War! We do not enlist!
English version:
On May 8th, the Day of Victory over Fascism, hundreds of thousands of people took to the streets in Europe. Historically, the day serves as an exemplary reminder of why we have to fight against war, militarization and rearmament. On the day of liberation from Hitlerfascism a school strike against forced conscription also took place. 50,000 students and young people were on the streets in Germany making clear why we oppose conscription and the advancing military preparations of the German state. Young people do not want to go to war; they want a future! War is not in our interest! We do not want to die for the profit and power interests of the rich people and politicians.
War on war! We do not enlist!
This year an international mobilization against conscription and war took place as an european campaign. Different actions took place across Europe, including here in Kiel.
Kiel is home to many different defense companies, such as Rheinmetall or Thyssenkrupp Marine Systems, which have recorded record profits in recent years while children in Gaza die from their weapons. Kiel is a central location in Germany when it comes to rearmament and military preparations.
That is why it is important to fight against war, militarization, and rearmament right now. At the same time we have to network internationally to identify and attack the common enemy, the politicians and the rich. Whether in France, Italy, Switzerland, or here in Germany: The only solution is our class organization. It is important to make clear that our united interest is to break with the capitalist system and thus to end the exploitation and oppression of the working class. The antimilitarist fight has to be thought of and conducted internationally.
European youth is ready to take to the streets and stand up for their interests. The message is clear: War on War! We do not enlist!
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