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Zwangsräumung in Berlin-Kreuzberg: der soziale Krieg schläft nie

Nach den Ereignissen am Montag auf dem Berliner Breitscheidplatz hatten manche vielleicht erwartet, dass es einen Moment der Besinnung gäbe, aber der soziale Krieg in der Stadt schläft nicht. Die Polizei sperrte am Dienstag gegen fünf Uhr morgens einen Teil der Skalitzer Strasse, eine Hauptverkehrsader zwischen Kreuzberg und Friedrichshain, sowie den angrenzenden Wrangel-Kiez, um eine Zwangsräumung durchzusetzen, die im ersten Anlauf  erst vor einigen Wochen an Anwohner*innen Protesten gescheitert war.

Hamburg sehen, solange es noch steht - Am 2.7. alle nach HH!

Vom 7.-8.7.2017 findet in Hamburg das Treffen der G20 statt. Ein Vierteljahrhundert nachdem das „Ende der Geschichte“ verkündet und triumphierend der weltweite Siegeszug der liberalen Demokratie angekündigt wurde, zerfällt die Welt.

[B] Die Linke Berlin: Julia Schramm kandidiert für Landesvorstand (korrigierte Fassung)

Julia Schramm, hochumstrittene Politikerin und Buchautorin, ehemaliges Mitglied der Jungen Liberalen und der Piratenpartei, stellt sich am heutigen Samstag für den Berliner Landesvorstand der Partei Die Linke zur Wahl. (Korrigierte Fassung eines gleichnamigen, inhaltlich identischen Artikels vom 10.12.2016)

Wieviel Transparenz vertragen wir noch hinter Gittern....?"

 

 

Immer weiter zieht die Moderne hinter Mauern ein.Alles wird transparent,alles und jeder kann kontrolliert werden. Der Gefangene ist zum Überwachungsobjekt geworden.... Von der Zellenkontrolle bis hin zur Auswahl des TV-Programms haben wir,die Gefangenen hinter Gittern keinen Einfluss auf Auswahl des TV, Bücher bis zum Eingang von Bücher,Zeitungen/Schriften über Dritte ...wird alles zensiert,kontrolliert und je nach Kritik(gegen Vollzug)dem Gefangenen nicht ausgehändigt.

Erfolgreiche antifaschistische Solidarität in der Nürnberger Innenstadt

 

Trotz Einschränkungen durch das Nürnberger Ordnungsamt haben am heutigen Samstag Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Nürnberger Innenstadt demonstriert, um sich mit einem Genossen zu solidarisieren, der am Montag vor Gericht stehen wird. Im Vorfeld hatte die Stadt Nürnberg die geplante Demonstrationsroute nicht genehmigt. Die AntifaschistInnen reagierten kreativ und verteilten stattdessen mehrere tausend Flugblätter entlang der ursprünglich geplanten Route.

 

 

 

Bereits bei der Auftaktkundgebung am Jakobsplatz machte ein Sprecher des Antifaschistischen Aktionsbündnisses (AAB) deutlich: „Antifaschismus lässt sich nicht verbieten! Und nicht mundtot machen. Auch wenn wir es langsam gewohnt sind, dass RassistInnen und FaschistInnen den roten Teppich ausgerollt bekommen, während wir um unser Recht um Versammlungsfreiheit kämpfen müssen: hinnehmen werden wir diese Linie der Stadt Nürnberg niemals!“

 

In Nürnberg ist es nicht ungewöhnlich, dass die Stadt Antifas den Weg durch die Innenstadt verwehrt, während für Pegida, AFD, Die Rechte und Konsorten gerne mal ganze Stadtviertel abgesperrt werden und Hauptverkehrsadern dichtgemacht werden. Statt zu jammern gilt es für Linke, Methoden zu finden, die staatlichen Repressionsversuche ins Leere laufen zu lassen und dennoch fortschrittliche Inhalte unter die Menschen zu bringen. In Nürnberg ist das heute gelungen, die KundgebungsteilnehmerInnen bedienten sich an den bereitgestellten Flugblättern. Statt zu versuchen trotz Demoverbot eine Demonstration durchzusetzen wurde massenhaft antifaschistisch agitiert.

 

Bereits im Vorfeld versuchte das AAB die “Nachrichtensperre“, beziehungsweise den großen Unwillen und die daraufhin häufig ausbleibende Berichterstattung über antifaschistische Aktionen zu unterlaufen. 10.000 Flugblätter wurden an Nürnberger Haushalte verteilt, um so Öffentlichkeit für den Fall herzustellen.

 

 

 

Anlass für die angekündigte Demonstration war eine am kommenden Montag stattfindende Gerichtsverhandlung. Der angeklagte Antifaschist hatte sich an einer Aktion gegen einen Infostand der AFD beteiligt, bei der die Anhänger der Partei mit einem Maschendrahtzaun symbolisch eingegrenzt werden sollten. Die Aktion wurde von der Politzei verhindert, es kam zu 19 Festnahmen. „Der am Montag verhandelte Fall ist der einzige, der tatsächlich vor Gericht gelandet ist – ein Indiz dafür, dass es einen staatlichen Verfolgungswillen gegen den Angeklagten gibt. Besonders aktive AntifaschistInnen werden regelmäßig vor Gericht gezerrt, um sie einzuschüchtern und ein Exempel zu statuieren“ so Achim Berger vom AAB.

 

 

Im Anschluss an die Auftaktkundgebung zogen die KundgebungsteilnehmerInnen durch die Innenstadt und verteilten Flugblätter, um sich dann am Kornmarkt nochmals zu versammeln.

 

Dort kündigte ein Sprecher an, dass dies nicht das Ende der Solidaritätsaktionen für den Angeklagten sei. Für Montag rief er zu einer Kundgebung ab 08:00 Uhr vor dem Gerichtsgebäude in der Fürther Straße 100 und zur anschließenden Prozessbeobachtung auf. Für den Fall einer Verurteilung kündigt das AAB weitere Aktionen an.

 

Gefängnisaufstand in Birmingham, UK

In dem Privatgefängnis HMP Birmingham in Grossbritanien fand am Freitag, den 16. Dezember 2016 ein Gefängnisaufstand statt. Mehrere hundert Gefangene überwältigten Wärter, verschafften sich Schlüssel und steckten verschiedene Räume in Brand.

PM zur Besetzung des Audimax durch die Studierenden (15.12.2016)

Die Pressemitteilung vom Morgen des 15.12.2016 stellt die Forderungen und Beweggründe der Audimax-Besetzer*innen dar.

 

Presseanfragen unter 015166990017

Policeviolence in Greece

This is what happened yesterday (12.12.16) in Mytilini Lesvos. The police is aggressive and victims have no chance to protect themselve or to go for it...

They dont care about if its a european volunteer or a refugee.

[Do] "Abschiebebescheide" an Dortmunder Haushalte verteilt

Vergangene Woche wurden im Dortmunder Stadtgebiet Schreiben an Haushalte verteilt, die den Anschein erwecken, es handle sich um Abschiebebescheide.

[S] Krieg beginnt hier - Demonstration gegen die anstehenden Mandatsverlängerungen

Am 10.12.2016 beteiligten sich rund 400 Menschen an der Demonstration gegen die Verlängerung der deutschen Bundeswehrmandate. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Friedens-, Gewerkschafts-, migrantischen, antimilitaristischen, internationalistischen und revolutionären Gruppen.

 

 

Gemeinsam wurde lautstarker Protest gegen die deutsche Kriegspolitik und die weltweite imperialistische Einmischung Deutschlands auf die Stuttgarter Straßen getragen.

 

 

Mit Reden von Heike Hänsel, Jürgen Grässlin, Christoph Marischka, Rex Osa und einer Vertreterin von den Offenen Treffen gegen Krieg und Militarisierung aus Karlsruhe und Stuttgart wurden die unterschiedlichen Kriegseinsätze thematisiert und durch Beiträge von Holger Burner musikaliisch untermalt.

 

Offener Brief von WissenschaftlerInnen der Universitäten Freiburg, Frankfurt/M und Northumbria (UK) gegen den unbegrenzten Einsatz erweiterter DNA-Analysen in der Verbrechensaufklärung

Angesichts der kontrovers geführten Diskussion um erweiterte DNA-Analysen in der Forensik, die durch den Mord an der Freiburger Studentin Maria angestoßen wurde, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Freiburg, der Universität Frankfurt/M und der Northumbria University (UK), am 7.12.2016 einen Offenen Brief publiziert, der vor den Risiken warnt. Wir möchten damit zu einer Versachlichung und Differenzierung der Diskussion auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse beitragen, mehr unter https://stsfreiburg.wordpress.com/ und hier http://aktuelles.uni-frankfurt.de/gesellschaft/dna-analysen-wissenschaftler-warnen-vor-risiken/.

Festliche Tage im Knast.. in besonders gesicherten Räumen

und nix zu kiffen ... nicht mal ein paket von draussen...

Polnischer Fake: Was bezweckt Warschau damit?

Wieder einmal versucht Polen, Deutschland und der EU ein Bein zu stellen. Es geht um den im Internet kursierenden gefälschten Brief vom Stellvertreter der Bundeskanzlerin sowie Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, an den Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk.

35 Jahre Haft und keine medizinische Hilfe - Mumia Abu-Jamal

Heute jährt sich zum 35. Mal die Inhaftierung des afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal in Philadelphia, USA. Am 9. Dezember 1981 wurde er von dem Polizisten Daniel Faulkner nieder geschossen, der zuvor Mumias Bruder schwer verprügelt hatte. Mumia überlebte diese Nacht trotz Lungendurchschuss und anschliessender Folter durch weitere Polizeibeamte. Mit manipulierten und teilweise klar gefälschten Beweisen wurde er im Sommer 1982 in einem unfairen Verfahren zum Tode verurteilt. Der absurde und bis heute nicht bewiesene Vorwurf lautet auf Mord an Daniel Faulkner.

[S] Website Relaunch und neue Aufkleber

Ab Heute sind wir mit einer neu gestalteten und erweiterten Website online. Neben allen Beiträgen der alten Seite findet ihr in neuen Rubriken nun z.B. antimilitaristische Musik, Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen, eine Parolensammlung, Video-Empfehlungen und Buchtipps. Über den neuen Kalender findet ihr ab sofort auch alle Termine rund um antimilitaristische Aktivitäten in Stuttgart und der Region.

„Paris Rebelle“ | Ab jetzt als Stream & Download!

In English

Im September 2016 feierte unsere Dokumentation „Paris Rebelle – zwischen Rechtsruck und Revolte“ im Baiz Berlin Premiere. Inzwischen wurde der Film mehrmals in Berlin und in zahlreichen weiteren deutschen Städten von verschiedenen Gruppen und Initiativen vorgeführt. „Paris Rebelle“ stieß auf großes Interesse und regte zur Diskussion und zur Auseinandersetzung mit den politischen Ereignissen in Frankreich an.

Abschiebung am Frankfurter Flughafen heute Nacht, JETZT VERHINDERN

Wir brauchen dringend Hilfe. Einer unserer Jungs soll um 02:00 Nachts, heute, 06.12.2016 abgeschoben werden. In sechs Tagen würde er nicht mehr abgeschoben (Dublin III), er sitzt aber bereits im Flüchtlingsknas t.

Wir brauchen dringend Kontakt zu Leuten, die wissen, wie wir die Abschiebung am Flughafen verhindern können. Antifa, Aktionsbündniss e, helfende Hände... Wer weiß mehr? Wer kennt wen? Wie können wir ihn hier behalten? Wir müssen ihn nur sechs Tage hier behalten.

Dieser Beitrag darf gerne geteilt werden. Bei Fragen kommentieren, eine PN an mich oder mich direkt anrufen unter 0177/5071991

 

Mir wurde das von einem Freund zugetragen. Wenn jemand Kontakte hat, schreibt die Dame an. Ich glaube (ist unsicher), der Mensch soll aus Syrien kommen aber dort schon Flüchtling gewesen sein.

 

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10211102744706067&id=1279873793

[S] Keine Kriegsmandate – Mobi Video zur Demonstration am 10. Dezember

In den letzten Wochen haben wir in verschiedenen Ecken Stuttgarts das Stadtbild verschönert. Mit Plakatierungen und gesprühten Schriftzügen wurde auf die Demonstration am 10. Dezember hingewiesen.
Zur Zeit ist die Bundeswehr mit einer weiteren Werbeoffensive im öffentlichen Raum präsent. Mit großflächigen Plakaten und der jüngsten Youtube-Serie "Die Rekruten" versucht sie neuen Nachwuchs zu gewinnen und eine gesellschaftliche Akzeptanz für ihre weltweiten Kriegseinsätze zu erreichen.

Da wir der Auffassung sind, dass Kriegspropaganda generell und natürlich auch im öffentlichen Raum nichts verloren hat, haben wir einige der Bundeswehr-Plakate kurzerhand demontiert und konnte das Stadtbild mit einzelnen antimilitaristischen Akzenten aufgewertet werden.

 

Mobi-Video: https://www.youtube.com/watch?v=Mdx6Z36j_Xk

(A-Radio) Libertärer Podcast Novemberrückblick 2016 (50. Podcast!)

Seit dem 6.12.2016 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Novemberrückblick 2016 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Interview zur aktuellen Situation in den USA nach dem Wahlsieg von Trump, einem Blick auf die AfD-Strukturen in Berlin, einem Rückblick zur Kiezdemo in Dortmund, vielen Infos aus dem November, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Fotos: Sleep-in für Wohnungslosenunterkunft in der Berlichingen Str. 12

Seit fast einem Jahr kämpfen jetzt die Männer der Wohnungslosenunterkunft in der Berlichingenstraße 12 in Moabit um ihre Zukunft. Dem Betreiber des Hauses war Anfang des Jahres gekündigt worden. Aber da es für die wohnungslosen Männer keine Chance auf dem Wohnungsmarkt gibt, besetzten sie das Haus, indem sie einfach nicht auszogen. Zu ihrer Unterstützung organisierte das "Bündnis gegen Zwangsräumungen" am 1. Dezember 2016 ein Sleep-in in der Kantstraße 30 vor dem Firmensitz des Eigentümers.

Eine Fotoseite unter: http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/011216berlichingen1...

Fotos: Linien 206 ... bringen wir den runden Tisch zu ihnen

Mit einem Spektakel vor dem Firmensitz des Eigentümers Bernd-Ullrich Lippert haben Unterstützer*innen der Linienstraße 206 am Freitag einen runden Tisch eingefordert. Seit Jahren kämpfen die Bewohner*innen der Linienstraße 206 um den Erhalt ihres Hausprojektes. Aufgrund der einmaligen Lage ist das Haus zum begehrten Spekulationsobjekt mit wechselnden Eigentümer*innen geworden. Alle Versuche, das Haus in Selbstverwaltung zu übernehmen und dem Markt langfristig zu entziehen, sind bisher daran gescheitert, dass die Eigentümer sich jeglicher Kommunikation oder Verhandlungen verweigern.

Eine Fotoseite unter: http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/021216linie206.html

(Ffm) No-DAPL

 Kurz nach dem heftige Schneestürme über Nord Dakota tobten, sich in

Helikopter Scharfschützen postierten, neben den hunderten Veteranen
sich eine weitere Veteranen-Gruppe von 4000 Personen Richtung
Standing Rock aufmachten um dort als lebendes Schild die Protectors
zu schützen, hat Obama für Atemluft gesorgt. Der Weiterbau und die
Räumung des Camps sind vorerst gestoppt!

 

Trotzdem fand heute eine Protest Kundgebung statt.

 

 

- OSZE Außenministertagung und G20 Gipfel angreifen -

Wir haben das Wohnhaus Amandastraße 56, 20357 Hamburg, in dem der außenpolitische Sprecher und Experte der SPD Bundestagsfraktion Nils Annen wohnt, mit roter Farbe beworfen.

Ungestrafter Polizeimord in Bilbao

Vor 4 Jahren und 7 Monaten wurde in Bilbo nach einem Europa-Fußballspiel ein Athletic-Fan von der Polizei getötet, mit einem aus kurzer Distanz abgeschossenen Gummigeschoss. Nun ist zu befürchten, dass das in der Folge eröffnete Verfahren gegen die potentiellen Schützen nun eingestellt wird. Frist ist der 6.Dezember, deshalb fand am vergangenen Freitag (1.12.2016) eine Demonstration statt, an der sich mehr als 500 Personen beteiligten.

 

Die Demo begann an jenem Ort, an dem Iñigo Cabacas getötet wurde, in einer Sackgasse vor einer linken Bar, die die baskische Polizei schon lange im Visier hatte. Sie endete vor dem obersten baskischen Gericht, wo die Entscheidungen getroffen wurden und werden. An der Spitze der Demo gingen die Eltern des Toten, die die Hoffnung nicht aufgegeben haben, dass der Tod ihres Sohnes zumindest juristisch aufgearbeitet wird.

Nazi-Demo und Gegendemonstration am 20.11.2016 in Mönchengladbach-Rheydt. Kriminalisierung von antifaschistischem Widerstand durch Polizei und Lokalpresse.

Regionen: 
NRW
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Indymedia
Repression

Gǎi Dào Nr. 72 – Dezember 2016

Hallo Menschen, wir Anarchist*innen wählen nicht. Eigentlich. Wir halten nichts von der parlamentarischen Demokratie. Sie entmündigt einerseits die meisten Menschen, indem sie bei Wahlen dafür sorgt, dass eine Minderheit über die Mehrheit bestimmen kann. Andererseits sorgt sie mit ihren Gesetzesbüchern dafür, dass der Kapitalismus reibungslos funktionieren und immer mehr Bereiche unseres Lebens vereinnahmen kann. Zwei starke Gründe, sich dem Wahlzirkus zu verweigern und selbstorganisierte Politik von unten zu machen.

Bure, Frankreich: Die Anspannung im befreiten Wald steigt, das Blaue Team hat das Spiel eröffnet – Verstärkung wird benötig!

 Vor kurzem haben wir einen Notruf hinsichtlich unserer erneuten, kleinen aber aktiven Waldbesetzung entsendet, die sich gegen das Atom-Monster Andra und seinen CIGEO – Plan richtet. Am 24. November wurde unsere Räumungsbedrohung konkret. Die Umweltbehörde hat enschieden, Andra von der Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu befreien und damit den Weg zur finalen Zerstörung des Waldes zu ebnen.

An diesem Morgen eröffnete das das Blaue Team das Spiel. Nach der letzten Entscheidung, versuchen sie mit allen möglichen Mitteln in den Wald einzudringen. Manchmal nutzen sie Entschuldigungen, wie „Wiederanpflanzung von Bäumen“ oder Zivilbullen kommen an den Sonntagsnachmittagen zu Spaziergängen mit ihren „Familien“. Heute statteten sie uns an der Eingangsbarrikade zwischen 6:30 Uhr und 8 Uhr drei Besuche ab. Schließlich versuchten sie sogar die Barrikade wegzuräumen, was wohl der komischen Versuch gewesen sein sollte, in unseren Augen überzeugend zu erscheinen.*

Offensichtlich wollen sie unsere Reaktionen testen und uns zermürben, damit sie ihre nächsten Schritte planen können.

So wie das blaue Team das Spiel eröffnet hat, bitten wir um MitspielerInnen. Wir benötigen dringende Verstärkung. Der erste offizielle Besetzer des Waldes von Lejuc, Sven Lindstrom möchte seinen Teil leisten und Andra die Räumung erschweren, indem er seine Wohnadresse „In die Wälder“ geändert hat und am 13. Dezember. eine themenbezogene Geburtstagsparty schmeißen wird. Weil die ersten „Party-Crasher” jetzt an den Zugängen gerüttelt haben, bitten wir unsere FreundInnen zu kommen, um sie beim nächsten Erscheinen gemeinsam aus dem Wald zu vertreiben

“Kommt vorbei, bringt euer eigenes Bier und viele FreundInnen!” wünscht Sven zu ergänzen.

Während wir Stellung beziehen gegen die Zerstörung des lebenden Planeten im Namen der kurzfristigen Profite, beziehen anderswo gute Menschen ebenfalls Stellung. Mit Liebe, Wut und Solidarität wollen wir diejenigen ermutigen, die härtester Repression in Standing Rock ausgesetzt sind. North Dakota – ein Kampf!

Wegbeschreibungen für BesucherInnen findet ihr unter: en.vmc.camp

* Glücklicherweise gibt es viele. Im ganzen Gebiet. Verteidigt sie mit uns!

Aufruf von …ums Ganze! zur Demo „In Remembrance of Oury Jalloh“ am 7. Januar in Dessau

Black lives matter – Oury Jalloh ist kein Einzelfall!

 

“Die Arroganz und das fehlende menschliche Verständnis, vor allem gegenüber Menschen nicht-europäischer Herkunft, innerhalb der Polizei und in der Gesellschaft im Allgemeinen lassen es zu, dass Menschen wie Oury Jalloh solch grauenhafte Tode sterben müssen.” Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

 

Rassistische Gewalt ist nach wie vor Alltag in unserer Gesellschaft: Angriffe gegen Menschen auf der Straße und auf Flüchtlingsunterkünfte, brutale Abschottung der EU-Außengrenzen oder Gewalt durch Beamt*innen in (Abschiebe-)Gefängnissen und Polizeiwachen. Ebenso alltäglich ist das daran anschließende Leugnen, Relativieren und Verdrängen. Nur so ist es möglich, dass nach wie vor jährlich Tausende von Menschen bei dem Versuch nach Europa zu kommen sterben, dass rechte Terrorist*innen wie der NSU jahrelang unbehelligt morden und dass Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle verbrannte — ohne ernsthafte Konsequenzen für die beteiligten Polizist*innen.

Shirley und Marilyns -die Frage nach der Erinnerungfähigkeit

vor der Frage nach der Strafrelevanz ,der Fage anch der Finnazierbarkeit unseres Tuns und der Frage nach den Tätern .Wir sind n Utopisches Projekt mit knappen Reaktionen und Mitteln und haben anfangs versucht ,Räume für Flüchtlinge zu suchen ,lso privaten Wohnraum im Osten ,ads sit unöglich in unterklüfteten Kellern verbrennen Haustiere von Kindesmißbrauchten ,glaubt man deren Erstberichten ,Vermittlungsbemühungen der Jobcenter sind voreilig ,unvorsichtig ,mit Kürzungen verbunden ,die eine von uns auf die 280 runtergefahren haben ,die alle kriegen ,jahrelang ,ads reicht nicht zumLeben ,genug ? Die Rede vom Futersammeln ist ansteckend ,Raum und Reaktion sind knapp.Und der Kontakt zu Kindesmißbrauchten ärgert uns ,gründet doch eigene Gruppen ,ihr redet ne Menge Mist und verzichtet auf mögliche Gelder !!!! Wir haben mit anderen ,netteren Randphänomenen genug sinnvolles zu tun ,der Feminismus anhand betroffener Subjekte in der linksalternativautonomen Subkulturszene ist uns nicht mehr zureichend ,die Raumpolitiken von Anarchisten hier sind gemein ,waste of und mit der Ausbildung metropolenrassistischer Regeln und deren aufseherhafter Ausführung verbunden ,wir sind erkältet und genervt von Radikalen und ihrer Sucht ,normales vor verschlossenen Türen geheizuhalten ,uns auszusetzen ,Privatheit und Schlüsselmacht zu genießen ,unsere Körper mit ihrer Stimme zu bewegen ,ökonomische Fragen ingeschlosenen Interessengruppen zu bestimmen im Rahmen des Möglichen ,und vor sozialen Problemlagen die Tür zu schließen ,uns nerven die langen Zeiten ,in denen öffentlich Gesundheitsschuhe ,Abtreibelatschen getragen werden wie die Halluzination ausgerechnet chinesischer Kinder,Mongolinnen habenw ir gesehen ,die bei homosexuellen Künstlern ankommen ,eventuell nur rausgeworfene Hausangestellte von Projektmitarbeitern ,Vorsicht ,tote Oma ,und jezt gehts llangsam aml weiter mit der Fallgeschichte ,private Flatrates mutiger Anbieter sind willkommen ,und das gibts doch nicht ,die psotsozialsitische Gesellschaft bringt Phänomene wenn ,dann gleich in größerer Anzahl auf die Straße ....   

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