Biopolitik

Internationaler Parking Day Berlin

Eine soziale Oase inmitten der Blechwüste

Eine soziale Oase inmitten der Blechwüste

Konzertuierende Sitzung des Max-Punk-Instituts für Rebellische Kultur im Technologiepark Tübingen

 

Tübingen/ Obere Viehweide/ Baufeld 13 – Am Abend des 16.09.2019 trafen sich zum Sonnenuntergang rund 40 AdvancedRebellious Citizens der Stadt Tübingen und den umliegenden Gemeinden zur Konzertuierenden Sitzung des Max-Punk-Instituts für Rebellische Kultur. Ort der Veranstaltung war das Baufeld 13 im Technologiepark auf der Oberen Viehweide, dem zukünftigen Sitz des MPI-RK.

 

 

Aktionstage gegen Amazon und das Cyber Valley: 10. Sept. bis 10 Okt. 2019

Protest gegen Amazon und Cyber Valley in Tübingen

Der Großkonzern Amazon ist Teil des Forschungsverbandes Cyber Valley in Tübingen. Nun ist der Bau eines firmeneigenen Forschungszentrums in Tübingen geplant - Das wollen wir verhindern!

Niemand rettet das Klima - Aufruf zur Selbstorganisation

Die Anarchistische Gruppe Dortmund hat auf Youtube ein neues Video veröffentlicht. Dazu heißt es:

"Angesichts der drohenden Klimakatastrophe ruft Niemand zur Selbstorganisation auf. Es ist notwendig den Verbrennungsmotor abzuschaffen, den ÖPNV zu stärken und die Kohleverstromung zu stoppen. Dafür braucht es uns alle - werdet aktiv! Für eine solidarische Gesellschaft, fernab vom Kapitalismus"

 

Zu finden ist das Video hier:

https://www.youtube.com/watch?v=H3vLlHnk9ug

Sabotage von Mastanlagenbaustelle in Solschen bei Peine.

mitte juli 2019 sabotierten wir die baustelle für die geplante hühnermastanlage in solschen bei peine. nach fertigstellung dieser neuen mastanlage soll sie eine kapazität von 45.000 hühnern pro mastdurchgang besitzen.

Der Lejuc-Wald ist wieder besetzt!

 

Der Lejuc-Wald neben dem Dorf Bure (Frankreich) ist seit dem 18. Juli um 14 Uhr wieder besetzt. Wir rufen dazu auf hierher zu kommen! Sowohl im Wald, auf dem Boden und in den Bäumen, als auch in den umliegenden Dörfern wird Unterstützung gebraucht!

 

 

Statement der OG Darmstadt zu dem Vorfall mit AfD- Mitglieder*innen auf der Demo am 14.06.2019

Am Freitag, den 14.06.2019 fand unter dem Motto “Fridays for Future” wieder
eine Demo für mehr Klimagerechtigkeit in Darmstadt statt. Es wurden 3.500
Teilnehmer*innen gezählt.
Auf der Demo waren auch zwei Anhänger*innen der Partei “Alternative für
Deutschland” (AfD). Dies sorgte für viel Unruhe und Streit während und
nach der Versammlung.

„Fridays for Future“-Aktivistis bei legaler Sprühaktion von Polizei umstellt

Ein Bild der Sprühkreidetags

Mit legalen Sprühkreidetags wollten „Fridays for Future”-Aktivistis in der Nacht von Sonntag (9.6.19) auf Montag (10.6.19) in der Darmstädter Innenstadt auf den nächsten  Klimastreik am 14.6.19 aufmerksam machen. Die Polizei reagierte mit Einschüchterungsversuchen.

Biomüll für Arme ?

Bild: Mensch sucht im Biomüll essbares

Biomüll für die Armen ? 
Den Kapitalismus in die Tonne !
Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne)  möchte das es straffrei bleibt, wenn Jemand Lebensmittel aus Biomülltonnen der Supermärkte nimmt. Da ihm die meisten Kollegen der anderen Länder nicht zustimmen möchte er nun die Hamburger Staatsanwaltschaft anweisen, entsprechende Vergehen wegen Geringfügigkeit einzustellen. Steffen will das weniger Lebensmittel weggeworfen werden und er meint das es dafür sinnvoll wäre, wenn Bedürftige sich aus der Biomülltonne bedienen und das zu kompostierende verzehren.
Zunächst muss man sich natürlich die Frage stellen warum Lebensmittel in der Biotonne landen. Steffen behauptet das diese verdorbenen Lebensmittel „noch gut“ seien. Es gibt jedoch die Gesundheitsämter, Wirtschaftskontrolldienst, Verbraucherschutz usw. sowie Angaben der Hersteller, bis wann und wie Lebensmittel noch solche sind und in den Verkehr gebracht werden dürfen. Die Fachkräfte in den Filialen der Lebensmittelgeschäfte müssen die Waren daher täglich mehrfach prüfen, ob sie noch in Verkehr gebracht werden dürfen oder ob sie in die Biomülltonne müssen. Sollten Sie die entsprechenden Vorgaben nicht einhalten dann müssten diese Mitarbeiter, das Geschäft oder der Hersteller für gesundheitliche Schäden der Verbraucher haften und könnten in schlimmeren Fällen wegen einer Straftat belangt werden. Auch Lebensmittel die äußerlich noch gut aussehen müssen öfter weggeworfen werden weil sie durch bestrahlen, besprühen oder durch Schutzgasverpackungen oberflächlich haltbarer gemacht wurden, aber von innen heraus verfaulen und verderben. Die Fachkräfte in den Supermärkten und Discountern sind ausgebildet und haben die jeweiligen Informationen der Hersteller, bis wann zum Beispiel bestimmte Produkte verkauft werden dürfen. Steffen glaubt es aber besser zu wissen, für ihn sind diese verdorbenen und ehemaligen Lebensmittel „noch gut“ für Bedürftige und er glaubt das es besser für die Umwelt wäre, wenn auf diese Weise weniger Biomüll entstehen würde. Sowohl moralisch als auch fachlich ist die Haltung des Ministers, der mit seiner Partei und deren „Agenda 2010“ zum Beispiel viel zur Verarmung breiter Bevölkerungsschichten beigetragen hat, sehr fragwürdig. Politiker wären verpflichtet dafür zu sorgen das alle menschenwürdig leben können und sich Nahrungsmittel normal kaufen können und sich und die Angehörigen nicht aus der Mülltonne „versorgen“ müssen. Diese zentralen Aufgabe kommt der Minister samt seiner kapitalistischen Partei nur ungenügend nach.

Es kann und muss aber natürlich alles viel besser organisiert werden, ohne das Lebensmittel aus dem Biomüll geholt werden müssen. Frischwaren die tatsächlich noch gut sind aber in absehbarer Zeit nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen, können verschenkt, zeitnah zu Konserven verarbeitet oder in Restaurants zu essen gekocht werden. Im kapitalistischen Konkurrenzkampf Jeder gegen Jeden und für Profitlohn ist das aber nicht möglich denn dieses ganze System bricht in sich zusammen, wenn man stattdessen gemeinwirtschaftlich, vernünftig und im Interesse der Menschen organisiert. Es ist dann keine Lohnarbeit mehr da und es gibt keinen Profit mehr zu machen und obendrein sind teure Bürokratenposten wie der von Steffen überflüssig. Der Staat selbst zahlt heute im Kapitalismus sogar große Summen um Lebensmittel zu vernichten und die Preise hochzuhalten.
Lebensmittel gehören wirklich nicht in die Tonne aber das kapitalistische System das großen Überfluss und gleichzeitig großen Mangel produziert und damit zur Verschwendung führt. Dieses System ist für Verbraucher, Beschäftigte im Handel und in der Produktion längst nicht mehr tragbar.

09.06.19
Siegfried Buttenmüller

[Berlin-Buch] Demonstration anlässlich der 19. Jährung des Mordes an Dieter Eich

Fronttransparent "Dieter Eich Demo 2019"

Dieter Eich wurde in der Nacht vom 23. auf den 24. Mai 2000 von drei Neonazis im Berliner Stadtteil Buch aus sozialchauvinistischen bzw. klassistischen Motiven ermordet. An einer Demonstration 24. Mai 2019 im Gedenken an Dieter Eich nahmen rund 100 Personen teil.

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