Die letzten Vorbereitungen zu den antifaschistischen Aktionen gegen die AfD am 22. September in Rostock laufen. Unzählige Gegenveranstaltungen sind bereits angemeldet worden. Feministische Gruppen veröffentlichen Aufrufe. Rostock Nazifrei will blockieren und dutzende Menschen trainieren Blockaden. AfD und Polizei bekommen kalte Füße und wollen die Innenstadt lahm legen. Für den guten Überblick ist eine Aktionskarte auf antifaschistischen Seiten erschienen.
Moin Revolutionäre Jugend, Riot Kids, Schwarzfahrer, Sprayer, Ladendiebe und all die andern geilen Leute.
Am 22.09. wollen wieder Nazis durch Rostock marschieren. Dieses mal haben sie sich die Innenstadt ausgesucht, um ihre Scheiße zu verbreiten. Kommt deshalb mit uns auf die Straße und lasst eurer Wut freien Lauf.
Nun steht es fest: die Berliner Zivilgesellschaft und ihr Willen zum Protest gegen den Diktator machen Erdoğan und seine deutschen Freund*innen offenbar so nervös, dass sie praktisch den gesamten Staatsbesuch im Schnelldurchgang am 28.09. abhalten werden.
Eine Woche vor der Demo der Abtreibungsgegner_innen in Berlin haben Jurastudis der Gruppe “Feminist Horses” hinter dem Reiterstandbild Unter den Linden ein Banner gehängt. Mit ein bisschen gutem Willen erweckt das Gesamtkunstwerk nun den Eindruck, sich mit dem Slogan “Selbst ich alter Preuß’ fordere PRO CHOISE!” gegen die Abtreibungsgegner zu positionieren. Sogar Friedrich II. besinnt sich auf feministische Kernpositionen und mobilisiert nebenbei für die Proteste gegen den “Marsch für das Leben” am 22. September in Berlin. Diese Positionierung steht in starkem Kontrast zu der der erzkonservativen Zielgruppe des “Marschs für das Leben”.
Der folgende Text dokumentiert die Aktivitäten der Identitären Bewegung Bremen sowie deren Verstrickungen und Zusammenarbeit zur AfD und Jungen Alternative (JA). Der Text betrachtet den Zeitraum von Ende 2016 bis Anfang 2018.