Repression

[KA] Free All Antifas Solifoto

In Leipzig kam es vergangenes Wochenende, im Rahmen der Solidaritätsdemonstration zum Urteilsspruch im Antifa Ost Verfahren, zu massiver Repression und Polizeigewalt. Bis zu 1000 Genoss:innen wurden über 11 Stunden in einem Kessel festgehalten. Es folgten erkennungsdienstliche Behandlungen, Genoss:innen wurden in die Gefangenensammelstelle gebracht oder mussten mehrere Stunden in den Zellen der Gefangenenbusse verharren. Handys und weitere persönliche Gegenstände wurden beschlagnahmt und am Ende 10 Genossen in Untersuchungshaft gesteckt, unter ihnen auch ein Kommunist aus Suttgart.

In letzter Zeit zieht der Staat seine Repression gegen fortschrittliche Bewegungen und vor allem gegen antifaschistische Strukturen und Einzelpersonen massiv an. §129 Verfahren, Sonderkommissionen gegen Linke, Öffentlichkeitsfahndungen, Festnahmen und Einsätze des SEK sind aktuell keine Seltenheit mehr. Unterstützt wird diese Jagd auf Linke auch durch die bürgerliche Presse, welche sich immer öfter mit reißerischer Berichterstattung und wilden Spekulationen an der Hetze beteiligt. Derzeit fahnden Deutsche und Ungarische Behörden, wegen Angriffen auf Faschist:innen in Budapest im Februar diesen Jahres, nach mindestens 9 untergetauchten Antifaschist:innen aus Deutschland, teilweise mit internationalem(!) Haftbefehl.

Die Repression soll uns einschüchtern und spalten, doch davon werden wir uns nicht beeindrucken lassen. Wir müssen ihr gemeinsam die Stirn bieten, zusammenstehen und weitermachen, denn das ist das effektivste Mittel, dass wir dagegen haben. Auch wenn dieser Staat uns kriminalisiert und verfolgt, für uns ist und bleibt der Kampf gegen den Faschismus legitim und notwendig. Wir senden solidarische Grüße an alle von Repression betroffenen und untergetauchten Genoss:innen!

Zur Praxis der angemeldeten Demonstration

Eine Reflexion vom 1. Mai und dem 3. Juni 2023

Sicheres Maskieren mit einem T-Shirt – eine kurze Beschreibung wie es gehen kann

Skizze einer vermummten Person

 

Wir vermuten: Die meisten wissen, dass ein T-Shirt eine nützliche Hilfe ist, wenn du dein Gesicht nicht zeigen möchtest. Es gibt sie in jedem Freeshop. Wenn die Cops bei dir ein T-Shirt finden, ist es eben ein Kleidungsstück und kein verräterischer Schlauchschal oder Dreieckstuch.

Wir haben festgestellt, dass viele sich das T-Shirt halb über den Kopf ziehen, so als würdest du es anziehen. Eh es dann aber komplett angezogen ist, die Halsöffnung also auf Augenhöhe ist, wird in die Arme ein Knoten gemacht. Die Halsöffnung dient dann als Sichtfenster.

Der Nachteil dabei ist, dass das “Fenster” oft sehr groß ist und dass Teile der Nase und auch der Augenbrauen sichtbar sind. Es ist viel sicherer, solche markanten Teile des Gesichtes abzudecken. Da das T-Shirt sehr leicht über deinen Kopf fällt, zeigt es auch keine Gesichtsform oder andere Ausschnitte wie es zum Beispiel bei einem Schlauchschal oder Dreieckstuch sein kann. Sowohl deine Ohren als auch deine Frisur, deine Kopfform, der Hals, alles ist damit abgedeckt.

Wir wollen hier eine kleine Anleitung geben, wie es besser gefaltet werden kann.

 

(A-Radio) Libertärer Podcast Mairückblick 2023

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Mairückblick 2023: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Interview zum Wahlsieg von Erdogan, einem Gespräch mit dem Ermittlungsausschuss in Dresden zum Antifa-Ost-Verfahren, einem Beitrag zum Poliklinik-Syndikat,dem Teil 2 unseres Countdowns zu St. Imier mit praktischen Infos zur Vorbereitung, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Solidarische Grüße von Saarbrücken nach Leipzig

Solifoto aus Saarbücken an die Angeklagten im Antifa-Ost-Verfahren

[Le] Jetzt erst recht! Aufbautipps für selbstverwaltete Kickboxgruppen

Wir wollen euch hier in Kurzform Tipps zum Aufbau einer Boxgruppe geben, die nach unserer Reflexion zustande gekommen sind. Wir hoffen auf weitere Tipps und Erfahrungen von anderen Gruppen. Es wäre schön, wenn es genaue Leitfäden zum Aufbau von selbstverwalteten Boxgruppen gäbe. Unser überarbeitetes Konzept seht ihr weiter unten, genauso wie die Trainingspläne der ersten 14 Einheiten. Unsere Reflexion könnt ihr hier nochmal genau nachlesen: https://offeneanarchistischevernetzungleipzig.blackblogs.org/2023/06/07/reflektion-nach-einem-halben-jahr-selbstverwaltetem-kickboxen/

[Le] Reflektion nach einem halben Jahr selbstverwaltetem Kickboxen

 Dieser Text zeigt unser Training und wie es sich in dem halben Jahr entwickelt hat, sowie die Probleme und Fragen, die während des Trainings und der Reflektion danach aufgekommen sind. Er soll als Orientierung für den Aufbau eigener linker Sportgruppen helfen, insbesondere die Erfahrung, dass wir auch viele Fehler und Zerwürfnisse hatten.

[linksunten] Soligrüße nach Leipzig

Wir schicken solidarische Grüße von Freiburg nach Leipzig, wo seit dem letzten Wochenende zehn Personen in U-Haft sitzen.

Kriminell und hammer solidarisch – wir sind alle §129! Antifa bleibt Handarbeit. Feminismus auch.

Wir senden hammermäßige Grüße aus Erfurt an alle Kompliz:innen und Genoss:innen. Wo auch immer ihr seid.

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