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[OL] Solidaritätsdemonstration für Kobane

Am Montag, den 06.10.2014, versammelten sich ab 23 Uhr spontan bis zu 300 Menschen am Hauptbahnhof in Oldenburg. Grund war die verheerende Lage für die Menschen in Kobanê. Mit lautstarkem Sprechchören wurde sich auf die kommende Demonstration eingestimmt und aktuelle Informationen zur Lage in Kobanê ausgetauscht. Nach massiven Angriffen des Islamischen Staates(IS) droht die Stadt Kobanê unter Kontrolle der Islamisten zu fallen.

Milanrakete birgt gefährliche Langzeitfolgen: Radioaktive-Waffenlieferungen für die kurdischen Peschmerga

Milanrakete birgt gefährliche Langzeitfolgen ... Waffenlieferungen für die kurdischen Peschmerga .... Verteidigungsministerin von der Leyen muss den Export der radioaktiven Panzerabwehrrakete Milan zurücknehmen und die Waffe vollkommen aus dem Verkehr ziehen. Das fordern die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und die deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen - ICBUW Deutschland. 30 Panzerabwehrwaffen vom Typ Milan mit insgesamt 500 Raketen zum Einsatz gegen den IS werden an die kurdische Regionalregierung geliefert. Die kurdischen Peschmerga üben zurzeit in Hammelburg die Handhabung der Waffe.
Doch die Milanrakete hat gefährliche Langzeitfolgen für die Gesundheit der Bevölkerung. Jede Milanrakete enthält in ihrem Infrarotstrahler des Lenkflugkörpers radioaktives Material: 2,4 Gramm Thorium 232 mit einer extrem langen Halbwertszeit von 14 Milliarden Jahren. Bei 500 Raketen summiert sich das Thorium also auf 1,2 Kilogramm. Beim Einschlag der Rakete wird der Infrarotstrahler zerstört und das Thorium tritt aus. Thorium ist besonders durch die in seiner Zerfallsreihe gebildeten Radionuklide gefährlich. Thorium ist ein Alphastrahler und ein Gammastrahler. Es wurde früher als Röntgenkontrastmittel Thorotrast angewandt, aber wegen seiner Radiotoxizität verboten. Ähnlich wie bei Munition aus abgereichertem Uran entsteht nach dem Aufprall der Rakete ein feiner, radioaktiv und toxisch wirkender Staub, der über Nahrung, Atmung und Trinkwasser in den menschlichen Körper gelangt. Die Folgen sind schwere Gesundheitsschäden wie z.B. Lungenkrebs oder Schädigung des Erbguts.
Schon der damalige Verteidigungsminister Scharping wurde mit der radiotoxischen Gefährlichkeit konfrontiert, aber die Bundeswehr ist bis heute nicht bereit auf den Einsatz zu verzichten. Zuletzt setzten Bundeswehreinheiten MILAN-Raketen 2010 in einem Gefecht mit Taliban-Kämpfern in Afghanistan ein.

Soli-Demo in Offenburg zu Kobane

Am heutigen Dienstag Abend demonstrierten gegen 18:30Uhr mehr als 100 Personen in Offenburg für die Solidarität mit den Kämpfer*innen von Kobane. Die Linksjugend Ortenau hatte gestern in den späten Abendstunden spontan dazu aufgerufen.  

Solidaritätsaktionen für Kobane: Demonstration und Sitzblockade

In Freiburg gingen mehr als 600 Menschen auf die Straße um vor einem drohenden Massaker in der kurdischen Enklave Kobane, die in diesen Stunden von den IS-Terroristen angegriffen wird, zu warnen. Mit einer Demonstration und einer anschließenden Sitzblockade am Hauptbahnhof zeigten sich die Demonstrierenden solidarisch mit der kurdischen Bewegung in Rojava und warnten vor Tatenlosigkeit.

Infopost > Primark sabotieren!

Am kommenden Donnerstag eröffnet in Stuttgart das Einkaufszentrum „Milaneo“ und die darin liegende Filiale der Modekette Primark. Verschiedene Gruppen rufen zu antikapitalistischen Protesten auf. Ab 16 Uhr soll mit einer Kundgebung, Aktionen und einer Filmvorführung Präsenz rund um das Shoppingcenter gezeigt werden.

(A-Radio) Libertärer Septemberrückblick 2014

Seit dem 7.10.2014 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Septemberrückblick 2014 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit Infos zu Anarchist*innen im Iran, einem Interview zur historisch-kartographischen Website "Berlin besetzt", Satire u.v.m.

Russia, Venezuela Agree on Ukraine, Middle East Issues: Russian Foreign Ministry

Russia and Venezuela share the same views on important international issues such as the situation in Ukraine and in the Middle East, as well as many other current affairs, Russian Foreign Affairs Ministry spokesman Alexander Lukashevich told RIA Novosti ......... Russia and Venezuela share the same views on important international issues such as the situation in Ukraine and in the Middle East, as well as many other current affairs, Russian Foreign Affairs Ministry spokesman Alexander Lukashevich told RIA Novosti on Tuesday.
"Russia and Venezuela show unity in assessing what is happening in Ukraine, in approaches to the settlement of the Middle East issues. Our countries express similar positions in the UN [United Nations], HRC [Human Rights Council]," Lukashevich said.
"Venezuela is Russia's second [-largest] trade and economic partner in Latin America after Brazil," Lukashevich said.
"Our investment cooperation is based on joint projects http://en.ria.ru/world/20140912/192868212/Russian-Projects-Safe-Despite-... in the energy sector, first and foremost, oil and gas field development," Lukashevich stated.
The plans to further develop cooperation between the two countries also include joint development of offshore fields, and construction of thermal power plant in Venezuela, among other projects. The countries are also cooperating in the military-technical sector.

Zensur gebrochen: Mumia spricht vor Goddard Schüler*innen

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Ende September/Anfang Oktober versuchte die ultrarechte Polizei Bruderschaft FOP erneut, Mumia Abu-Jamal zu zensieren. Gemeinsam mit dem Sender FOX News, der immer wieder instrumentalisierten Maureen Faulkner und dem Chef der Gefängnisbehörde in Pennsylvania wollten sie eine Rede von Mumia vor dem Abschlußjahrgang des Goddard Colleges in Vermont verhindern. Die Schüler*innen hatten Mumia einstimmig als ihren Festredner eingeladen. Die Schulleitung stellte sich trotz heftiger medialer Angriffe hinter ihre Schüler*innen. Mumia selbst hatte dort in den 1970ern bereits studiert und 1995 vom Todestrakt aus seinen Abschluss gemacht.

[S] Start der Kampagne | Stoppt den IS – Solidarität mit Rojava

Solidarität mit Rojava

+++ Infotisch & Kundgebung +++ Filmvorführung im Kino: „The Silent Revolution“ +++ Infoveranstaltung mit Haluk Gerger & Tobias Pflüger +++ Solidaritätsdemonstration mit Rojava +++

Seit mehreren Wochen konzentrieren sich die brutalen Angriffe des IS (Islamischer Staat) auf Kobanê in Rojava, eine hauptsächlich von KurdInnen bewohnte Region im Norden Syriens. Wenn dessen Verteidigung durch die bewaffneten Einheiten der kurdischen PYD (der PKK nahe stehende kurdische ArbeiterInnen-Partei) den IS Angriffen nicht standhalten kann, droht ein erneutes Massaker. Mehrere zehntausend Menschen sind durch die schwierige Situation aus der Region geflohen. Ausgerüstet mit modernsten Waffen, die sie von der irakischen Armee erbeutet haben, konnten die IS-Milizen innerhalb der letzten Monate ihr Einflussgebiet stark ausdehnen. Für die ethnisch und religiös vielfältige Bevölkerung Syriens und des Irak hat dies zu Folter, Flucht und Massakern geführt.

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