Weltweit

Endlager Kommission endlagern

Australische Botschaft Berlin (Wallstr. 76-79, Mitte):

Am gestrigen Montag (8.9.2014) haben wir vor der Australischen Botschaft eine Kundgebung gegen die sogenannte „Atommüll-Endlager-Kommission“ abgehalten.

Die Kommission lehnen wir vor allem deshalb ab, weil wir es sinnlos finden, in Deutschland nach einem Lager zu suchen, während deutsche Unternehmen weiter munter an der atomaren Produktionskette beteiligt sind – sei es in Lingen, Gronau oder durch den Bedarf an Uran, das in anderen Regionen der Erde abgebaut wird. Mit fatalen Folgen für Menschen und Umwelt.

Um den Widerspruch zwischen vermeintlichem Atom-Ausstieg, Atommüllproblematik und  sogenannter „Atommüll-Endlager-Kommission“ auf der einen und dem gleichzeitigen Abbau von Uran auf der anderen Seite zu thematisieren, haben wir zeitgleich zum Treffen der Kommission am eine Kundgebung vor der Australischen Botschaft abgehalten , denn Australien zählt zu den größten Uran-Förderern weltweit.

Vor Ort zeigte das "Un-Glücksrad" den schrecklichen Dreiklang aus Atomunfällen, Fast-Unfällen und dem  bereits wahnsinnigen „Normalbetrieb“ – Fukushima, Wismuth, Asse, Tschernobyl, Harrisburg und Windscale.   Die Angestellten der Botschaft folgten dem Aufruf von Rasseln, Pfeifen, Töpfen und Deckeln und kamen zu unserer kleinen Gruppe auf die Straße. 

Wir fordern weiterhin und zunächst die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit!

Euer Anti-Atom-Plenum Berlin

(A-Radio) Libertärer Augustrückblick 2014

Seit dem 6.9.2014 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Augustrückblick 2014 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit Infos zu den Squatting Days in Hamburg, der Avanti-Besetzung in Dortmund, der Olympiabewerbung in Berlin, einem homophoben Urteilsspruch in den USA u.v.m.

Webseite zur Solidarität mit Bernhard Heidbreder

Anfang Juli 2014 wurde Bernhard Heidbreder von venezolanischen Sicherheitskräften in Mérida festgenommen.

Es gibt nun eine Webseite, auf der ihr alle aktuellen Informationen finden könnt. Ihre Adresse lautet:

https://dageblieben.net/

Wie deutsche Medien ein Flugzeug abschossen

Kriegspartei statt Berichterstatter: Leitmedien nach dem Abschuss der MH17 - ..... Bezüglich des malaysischen Flugzeugs, das in der Ukraine abstürzte, gab es von Anfang an nur drei mögliche Interpretationen. Die erste: Es wurde von pro-russischen Separatisten abgeschossen. Die zweite: Es wurde von ukrainischen Regierungstruppen abgeschossen. Die dritte: Wir wissen es nicht. Die dritte kommt für die meisten Medien nicht in Frage: Wie könnte man denn mit solchen Kürzestmeldungen lange Seiten und noch längere Sendungen füllen? Politiker haben es leichter. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wusste über die Übeltäter bereits Bescheid, als die Trümmer noch vom Himmel prasselten, also wenige Minuten nach dem Abschuss. Ihm folgten auch andere ukrainische Würdenträger. Etwas anderes erwartet man von der ukrainischen Regierung nicht. Die verheerende Katastrophe mit fast 300 Toten dem Feind anzulasten, ist eine plausible Reaktion. Dem Präsidenten-Vorsänger schloss sich die gesamte ukrainische Presse an. Sie berichtete von abgehörten Separatisten-Gesprächen, die mutmaßlich über eine abgeschossene zivile Maschine sprachen, über einen „Buk“-Komplex, den die Separatisten angeblich besitzen, und der in der Lage sei, ein Flugobjekt in zehn Kilometer Höhe zu treffen. Als ein „Buk“ für die Argumentation nicht reichte, schoben sie dem ersten „Beweis“ einen zweiten nach, indem sie mit einem Film zu belegen suchten, dass Russen einen „Buk“ über die Grenze schickten, den sie nach dem Abschuss gleich zurück über die Grenze in die Russische Föderation schafften.

Video: Lauffeuer - Die Gräueltaten von Odessa am 02.Mai 2014 [Trailer]

https://www.youtube.com/watch?v=DH_Wwd1bASU

 

In Odessa starben bei einem Brand am 2. Mai mindestens 48 Menschen. Ein rechter Mob warf Molotow-Cocktails auf das Gewerkschaftshaus, in das sich regierungskritische Aktivisten geflüchtet hatten.

Video: Machet die Tore weit - Eine Aktion von Lebenslaute

Am Sonntag, den 31.08.2014 fand das diesjährige Protestkonzert des Ensembles "Lebenslaute" statt. Orchester und Chor hatten sich vor dem Zaun des Abschiebegefängnisses in Eisenhüttenstadt eingefunden, um gegen die dortigen Zustände und die deutsche Flüchtlingspolitik zu demonstrieren. Die Musiker_innen ließen sich weder durch strömenden Regen, noch durch das baldige Eingreifen der Polizei beirren und spielten ein neunzig minütiges Konzert.

Radio hören

Dienstag, den 2.September, von 18 - 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“

In der September-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

USA: Zum Mord an Michael Brown

Zu Repression in Magdeburg und Umgebung

Keine Auslieferung von Berndhard Heidbreker nach Deutschland

Zu empfangen per Livestream über: www.radioflora.de
Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 4. September von 11 - 12 Uhr.
www.radioflora.de

Gǎi Dào Nr. 45 – September 2014 erschienen

Hallo Menschen,

wir bleiben uns treu und bringen euch verschiedenste Beiträge aus aller Welt: Kuba (mit den ersten Libertären Tagen unter einer Castro-Regierung!), Japan, Griechenland und Kurdistan. Wie in früheren Ausgaben erwähnt, würden wir allerdings gerne noch mehr interessante Texte auf Deutsch veröffentlichen, die leider nur auf Englisch oder auf Spanisch (!) vorliegen. Leute, die uns dabei helfen, unsere spärlichen Übersetzungsressourcen zu schonen, sind mehr als willkommen. Meldet euch einfach bei der Redaktion unter der unten angegebenen E-Mail.

International Week of Solidarity with Anarchist Prisoner

 

Am letzten Samstag endete die vom 23.8. bis 30.8 dauernde „International Week of Solidarity with Anarchist Prisoner“. Der Beginn der Solidaritätswoche geht einher mit dem Todestag der aus der Arbeiterbewegung stammenden Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzettidie in der Nacht vom 22. auf den 23. August 1927 in den USA auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurden.

 

 

Seiten

Weltweit abonnieren