Berlin

Querfront und Nazischweine raus aus dem Wedding!

Heute am 1.Mai ab 13 Uhr wollen Coronaleugner*innen und Faschos, getarnt als linke Demo mit roten Fahnen, durch den Wedding marschieren. Mit dabei sind Antisemit*innen der Partei Die Basis und Nazi-Friends wie Michael Bründel. Bründel stand noch vor kurzem mit Neonazis am Balaton auf einer Bühne. Zu seiner Gruppe Freedom Parade gehören Leute wie der Reichsbürger Oliver Becker, der gestern Abend sein Haus am Brunsbütteler Damm 427 für ein Konzert der rechten Band Rapbellions zur Verfügung stellte, oder Bettina Lube, die bis vor wenigen Tagen mit dem Faschisten Ignaz Bearth am Balaton völkische Treffen (u.a. mit IB Nazi Martin Sellner) organisierte. Eingeladen wurden diese Nazischweine von der Gruppe Freie Linke, die die Demonstration angemeldet hat.

 

attack on gorillas, flink and getir

on the night between april the 30h and the 1 of may, the warehouses from gorillas, flink and getir have been attacked.

#R1MB Anarchist Block: Last infos // #R1MB Anarchistischer Block: Letzte Infos

Sunday is May Day again. A day with a fixed place in the collective memory of the oppressed. A recurring moment of insurrection against the rulers.
We therefore call for an anarchist block on the annual #R1MB (call: https://a1mb.noblogs.org ).

Hand in Hand mit den Bullen - Die politische Mission von Jörg Reichel (dju)

 

Jörg Reichel, Geschäftsführer der „Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union Berlin-Brandenburg“ (dju - eine Untergliederung der Gewerkschaft ver.di), nutzt seinen Job und seine beruflich erworbene Reichweite, um politisch missliebige Meinungen mundtot zu machen. Sein Monitoring von vermeintlichen „Angriffen auf die Pressefreiheit“ unterläuft dabei in vielen Fällen fachliche Standards. Letztendlich schreckt er nicht davor zurück, die Polizei hinzuzuziehen und gezielt staatliche Repression gegen Teilnehmende von nicht-rechten Demonstrationen zu provozieren. Dieser politische Missbrauch beruflicher Privilegien macht ihn auch zu einer Gefahr für linke Versammlungen, die ihm nicht in den Kram passen.

 

[B] We take back the night – also on the 1.May! Let’s join the anarchist block!

ENGLISH BELOW!

Liebe Kompliz*innen,
Wir rufen dieses Jahr auch am Tag nach der antipatriarchalen Walpurgisnacht auf, sich die Straßen Berlins zu nehmen. Der 1. Mai ist ein Tag des gemeinsamen Kampfes und dort wollen wir zusammen im anarchistischen Block laufen. Wir schließen uns dem Aufruf der Koordination des anarchistischen Blocks an.

35 Jahre: Der 1. Mai als Spiegel der Zeit

Ob innerhalb oder außerhalb der radikalen Linken: Der (West-) Berliner 1. Mai ist seit 1988 mit dem Vorwurf der Ritualisierung konfrontiert! Sicherlich wird nicht jedes Jahr das Rad neu erfunden, doch über etwas längere Distanz kann man an diesem symbolischen Datum die Entwicklung sowohl der Stadt als auch der radikalen Linken recht gut nachvollziehen.

(B) 1. Mai Wedding – Keine rechte Demo durch unser Viertel!

Am 1. Mai ruft die sogenannte “Freie Linke” mit anderen Gruppen aus dem verschwörungsideologischen Spektrum, namentlich “Die Basis”, “Freedom Parade” und “Wir sind viele”, zur Demo durch den Wedding auf. Einen Aufruftext gibt es nicht, das beworbene Layout verspricht in einer wilden Mischung die Themen Anti-Corona-Impfungen und Krieg miteinander zu verbinden. Startpunkt soll der Nettelbeckplatz sein, wo in der Vergangenheit bereits mehrmals Feste der Berliner Coronaleugnungs-Szene stattfanden. Dies ist eine bewusste Provokation gegen linke Strukturen aus dem Wedding, die auf dem Nettelbeckplatz in den vergangenen Jahren mehrere Demos und Kundgebungen gegen Femizide abgehalten haben und sich für eine Umbenennung des Platzes als Widerstandsplatz einsetzen.

 

 

Sanitätsdienst mit Repressionsgefahr am 1. Mai 2022 in Berlin

Alerta! 
Am diesjährigen Revolutionären 1. Mai wird wieder ein kommerzielle Firma unter dem Namen "S.N.A.P. Berlin" auftreten, welche in rettungsdiensttypischer Kleidung Demosanitätern zum verwechseln ähnlich sieht. Dies war in den Vorjahren bereits der Fall. Wir weisen darauf hin, das bei diese Organisation mit repressiven Behörden zusammenarbeitet und die Gefahr besteht, das eure Daten an Behörden weitergegeben werden. 
Die Einsatzkräfte kommen nicht aus der Szene, sind eher an diesem "Großevent" interessiert, als euch zu helfen und legt keinen Wert auf eure persönliche Sicherheit und eure Bedürfnisse. Wir empfehlen euch, sich von diesen Kräften fernzuhalten und euch weiterhin an eure Demosanitäter*innen zu wenden, wenn ihr Hilfe benötigt. 

Im Anhang findet ihr noch Bilddateien von den Fahrzeugen und der Einsatzkleidung der Firma, welche von den 1. Mai Demos der Vorjahre bestehen.

Wir wünschen euch einen Klassenkämpferischen 1. Mai

[B] Jene, die von der Lava überrascht werden, sind sich des Vulkans nicht bewusst: Diskussionswochenende 6.- 8. Mai (DE/EN)

Wir laden euch zu einem Diskussions,- und Veranstaltungswochenende vom 6.bis 8. Mai 2022 in Berlin ein.

Wir sind die offene Vollversammlung in Berlin „Wir sind alle 129 a, b, c, d..", bestehend aus verschiedenen Gruppen, Zusammenhängen und Individuen, die sich solidarisch offensiv mit den Repressionsschlägen auseinandersetzen und aktiv kämpfen.

Solidarität war immer ein untrennbarer Bestandteil des Kampfes. Wer gegen den Staat und den Kapitalismus kämpft, ist immer mit Repressionen konfrontiert. Heute sehen wir eine zunehmende Zahl von Ermittlungen wegen der Bildung von kriminellen oder terroristischen Vereinigungen und andere Formen der Repression. Unserer Meinung nach besteht die Solidarität aus mehreren Faktoren: Konkrete Solidarität mit den Gefangenen, wie die Organisation von Geld, Büchern, Kleidung und emotionaler Unterstützung. Und eine offensive Art der Solidarität, die sich in unseren Erklärungen oder bewusstem Schweigen gegenüber den repressiven Institutionen ausdrückt und unsere anhaltende Ablehnung der bestehenden Verhältnisse zum Ausdruck bringt. Also: Die Verteidigung unserer Ideen auf allen Ebenen und in jedem Terrain, in dem wir uns bewegen. Es geht uns um offensive Solidarität, die tatsächlich zeigt, wofür wir kämpfen. Es sollte primär um die Fragen unseres Kampfes gehen, warum intervenieren wir an diesen Punkten und worin besteht die Notwendigkeit dieser Kämpfe? Der Staat greift diese an, weil sie stören. Was gibt es Schöneres, als diese zu stärken und zu verbreitern? Eine horizontale, offene und gemeinsame Organisierung und Austausch bildet die Grundlage von Solidarität. Lasst uns also gemeinsam Wege finden, um gegen die Repressionsschläge des Staates zu kämpfen. Dieses Wochenende ist zu aller erst ein Versuch, sich mal wieder zusammenzuraufen, um Ideen, Kritiken und Vorschläge zu entwickeln für ein „Wie denn jetzt weiter?“.

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