Covid 19

JVA Freiburg: Nur äußerst restriktive Zulassung von Besuchen

 

Seit nunmehr 100 Tagen dürfen sich in Baden-Württemberg Gefängnis-Insassinnen und -Insassen nicht mehr besuchen lassen. Ab dem 29.Juni 2020 werden nun wieder Besuchspersonen eingelassen – jedoch nur Angehörige!

Verleugnung und Radikalität: eine Hypothese

Eine weitere Analyse von anarchistischen Gefährt*innen aus Frankreich zu Covid 19 und der absurden Welt der Vergleiche

Coronavirus – Draußen der Sarg, drinnen der Fernseher. Das geöffnete Fenster, auf eine geschlossene Welt!

Coronavirus – Raoul Vaneigem | Übersetzung aus dem französischen Claude Buttoir / Veröffentlicht am 21.03.2020 bei Lundi Matin #234 https://lundi.am/16-mars

Die Gefahr des Coronavirus zu bestreiten, ist sicher absurd. Ist es andererseits nicht ebenso absurd, dass eine Störung des üblichen Krankheitsverlaufs Gegenstand einer solchen emotionalen Ausbeutung ist und die arrogante Inkompetenz schürt, die einst die Tschernobyl-Wolke aus Frankreich fegte? Natürlich wissen wir, mit welcher Leichtigkeit das Schreckgespenst der Apokalypse aus seiner Kiste kommt, um den ersten kommenden Kataklysmus zu ergreifen, an den Bildern der universellen Flut zu basteln und die Pflugschar der Schuld in den sterilen Boden von Sodom und Gomorrha zu treiben. [1]

 

 

 

 

 

 

Vor den Knastmauern bleiben die Nächte unsere: WISAG bitumiert!

 

In Solidarität mit allen gefangenen, obdachlosen und geflüchteten Menschen haben wir in der Nacht von Samstag auf Sonntag (4. auf 5.4.2020) eine WISAG Karre in der Offenburgerstraße in Freiburg kunstvoll zerlegt, indem wir Bitumen in den Lüftungsschacht gekippt haben.Es lebe die nächtliche Intervention! Gegen staatliche Kontrolle, Überwachungswahn und das absichtliche Töten von den „Schatten unserer Gesellschaft“1!

 

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