Leipzig - Connewitz

[LE] Angriff auf Connewitzer Restaurant "Willsons" - Gegen Nazis! Gegen Sexismus!

In der Nacht zum 14. Oktober haben wir dem Willsons am Connewitzer Kreuz einen Besuch abgestattet.

Wir zerstörten die Scheiben und verpassten dem Innenraum mit Bitumen und Buttersäure einen neuen Anstrich. An der Fassade hinterließen wir eine klare Botschaft: "No Nazis, No Sexism!".

Presse: https://www.tag24.de/leipzig/nach-angriff-auf-lokal-in-connewitz-gab-es-...

„Verbaler Antifaschismus ist Käse. Militant soll er sein, vor allem aber: erfolgreich.“

Heute fand in Leipzig eine Demonstration der aktiven Supportcrews des Roter Stern Leipzig (RSL) mit knapp 100 Menschen statt. Hintergrund ist das Fußballspiel gegen die 1. Herrenmannschaft des SV Tapfer Leipzig 06 mit dem Spieler Ronny Taube. Er gehörte zu den mehr als 250 Neonazis, die am 11.01.2016 in Connewitz mehrere Menschen, Geschäfte und Kneipen angriffen. Immer wieder spielen Teams des RSL gegen Vereine, die Neonazis in ihren Reihen haben.

Der sächsische Fußballverband und die Vereine interessiert dies jedoch kaum. Daher gab es heute eine Demonstration unter dem Motto: „Nazis sichtbar machen - für gesellschaftliche Verantwortung im Fußball“.

[LE] Wir sind alle 129 a/b! - Demo, 21 Uhr

21 Uhr,  Herderpark

Heute gab es in Berlin und Athen Hausdurchsuchungen wegen eines neuen 129 Verfahrens! Die steigende Kontinuität der Angriffe des Staates bedarf einer Antwort! Lasst uns den betroffenen Genoss*innen zeigen, dass sie nicht alleine sind!

[LE] Demo in Solidarität mit der R94 und den bedrohten Projekten in Berlin! Feuer und Flamme der Repression!

 

***21 Uhr, Herderpark***

 

 

Nach den Angriffen der letzten Wochen auf linke Strukturen, Personen und Projekte, wurde nun auch noch in Berlin die R94 gerazzt.

Wir wollen dies nicht unkommentiert lassen und treffen uns daher heute 21 Uhr am Herderpark, um eine geschlossene Demo durch Connewitz zu machen!

Kommt zahlreich und lasst eure Handys zu Hause!

 

 

[LE] Linke Politik verteidigen! Solidarität mit den Betroffenen der Hausdurchsuchungen in Leipzig am 10.06.2020

Am 10.06.2020 gegen 6:00 Uhr in der Früh stürmten mit Maschinengewehren bewaffnete Polizist*innen von LKA bis BFE neun Wohnungen in Leipzig.

Im Nachfolgenden berichtet eine von den Repressionen betroffene Person von der Durchsuchung, den konkreten Vorwürfen und dem politischen Kontext, in den dieser Angriff eingeordnet werden muss.

Connewitz: „Baut euren eigenen Stadtteil auf!“

"Anwohner*innen" räumen Barrikaden für die Cops weg

In Connewitz gibt es eine Baustelle, das Wetter lädt zum verweilen auf den Straßen ein und jenes Treiben auf den Straßen führt zu Konflikten. Ein Teil dieser Auseinandersetzungen soll hiermit aufgeschrieben werden. Für alle, die noch wirklich daran glauben, dass mit inhaltlichen Diskussionen die Konflikte geklärt werden könnten. Für alle anderen: „manchmal helfen Schellen“.

Leipzig: Linke Politik verteidigen!

Cops in Deckung

Was ist bekannt? Heute durchsuchten die Cops nach eigenen Aussagen neun Wohnungen in Leipzig. Es handelt sich nach deren Aussagen um unterschiedliche Ermittlungsverfahren gegen unterschiedliche Beschuldigte. Begründet wurden die koordinierten Razzien auch damit, dass Corona vorbei sei. Was die Hintergründe der Repression sind, wird von den staatlichen Stellen nicht verraten. Gehofft wird auf öffentliche Spekulation und Gerede. Wir sollten der Polizei und Staatsanwaltschaft diesen gefallen nicht tun - weder im Internet, am Telefon oder persönlich.

[LE] Repression nach Auseinandersetzung mit den Cops

In der Nacht zum 10. Mai kam es zu Auseinandersetzungen mit den Cops in Connewitz. Drei Personen wurden verhaftet, für eine Person wurde U-Haft angeordnet.

Wenn ihr betroffen seid, gilt wie immer: Kommt in die Sprechstunde der Roten Hilfe! Keine Aussage bei Polizei und Justiz!

Connewitz, der Staat und eine Baustelle der inneren Sicherheit

Seit Wochen brodelt es in Connewitz, vor allem rund um die Baustelle zwischen dem Wiedebachplatz und der Ecksteinstraße. Durch diese werden die Bullen daran gehindert, einen großen Teil der Bornaischen Straße zu bestreifen und zu kontrollieren. Das bietet vielen die Möglichkeit ihre Abende zu verbringen ohne willkürlichen Polizeikontrollen ausgesetzt zu sein. Immer wieder kommt es zu Bränden an der Baustelle, die Teil eines großangelegten Aufwertungsprozesses des Viertels ist. Dies veranlasst die Staatsmacht ständig im Großaufgebot die Baustelle zu stürmen und willkürlich Menschen zu kontrollieren und zu schikanieren. Die Wut auf die vergangenen Schikanen der Bullen hat sich schließlich am 09.05.2020 spontan entladen. Hier eine kleine Übersicht über die Geschehnissen der letzten Wochen.

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