Mecklenburg Vorpommern

[HGW] Montagsdemos in Greifswald - Ein Überblick

03.01.2022 Greifswald

 

Auch in Greifswald gibt es seit April 2021 jeden Montag Versammlungen von Querdenker*innen. Spätestens ab dem Herbst 2021 konnte eine vermehrte Beteiligung von Personen aus dem Spektrum des örtlichen Pegida-Ablegers (FFDG) diverser Burschenschaften und der IB beobachtet werden. Während sich die Beteiligung bis Anfang Oktober noch auf unter 40 Menschen belief, hat sich mittlerweile analog zur bundesweiten Entwicklung eine deutliche Dynamik entwickelt.

 

In diesem Artikel möchten wir einen Blick auf die Akteure der Montagsdemos und deren Hintergründe werfen.

 

 

[MV] Tapeten und Banner zur Erinnerung an die NSU-Morde

 

Zum 10. Jahrestag der Selbstenttarnung des NSU wurden in Mecklenburg-Vorpommern Tapeten aufgehängt sowie ein Banner in der Nähe eines Schauplatzes des NSU aufgehängt. Der NSU ermordete in Rostock Mehmet Turgut und beging in Stralsund 2 Banküberfälle.

 

 

 

 

Offener Brief von Gefangenen aus dem Knast Bützow

Gefangene des Hauses H aus der JVA Bützow haben sich mit einem offenen Brief an das Justizministerium Mecklenburg Vorpommern gewandt. Dabei kritisieren sie vor allem die Hausleiterin Christiane Anischewsky: 

Seit Jahren wird beobachtet, dass die zuständige Hausleiterin Christiane Anischewsky jegliche Kritik an Ihrem Führungsstil unterbindet. Sachbearbeiter, Psychologen und Bedienstete werden verbal durch die Hausleiterin Christiane Anischewsky angegriffen. Vollzugspläne oder auch interne Schriftsätze werden einfach von Ihr abgeändert, damit der Inhaftierte als „Bestie“ und als „Vollzugsresistent“ abgebildet wird. Mehrfach sind solche Schriftsätze von der Hausleiterin geändert und vorsätzlich gefälscht worden. Insbesondere auch gegenüber von Gerichten, was kein Einzelfall ist.

Innenminister Caffier mit Nordkreuz-Verbindungen: Nazi-Terroristen beim Namen nennen

Einem aktuellen Artikel der taz zufolge (https://taz.de/Rechte-Prepper-in-Mecklenburg-Vorpommern/!5728354/) hat der mecklenburg-vorpommerische Innenminister Lorenz Caffier eine Waffe von einem ehemaligen Nordkreuz-Mitglied erworben und außerdem gemeinsam mit den Nazis von Nordkreuz schießen geübt - zumindest hatte er dies auf einer Pressekonferenz nicht dementiert, sondern als "Privatbereich" bezeichnet.

Es wird allerhöchste Zeit, die beteiligten Nazis mit engen Verbindungen zum Staat öffentlich beim (vollen) Namen zu nennen und aus dem "Privatbereich" herauszuholen.

Sommertour der Identitären in Vorpommern!

Vier Aktivist*innen der Identitären sind seit 10:00 Uhr in Demmin. Sie starten da ihr sogenannte Sommertour und verteilen an ihrem Stand Flyer mit ihrer rassistischen Hetze. Laut aktuellem Stand plant die Gruppen im Anschluss nach Stralsund zu fahren, um dies dort fortzuführen. Zeigt ihnen, dass sie nicht ungestört durch die Städte ziehen können! Haltet die Augen und Ohren auch in den nächsten Tagen offen! Es ist davon auszugehen, dass sie in den nächsten Tagen auch in anderen Städten Mecklenburg-Vorpommerns unterwegs sein werden.
Organisiert euch und werdet kreativ!

Kein Fußbreit den Faschist*innen!

[MV] Leave no one behind!

Nicht nur in den Städten sondern auch auf dem Dorf– Leave no one behind!

8. Mai Tag der Befreiung - Grund zum feiern!

 

Transpi Aktion an der B105 in Ribnitz-Damgarten. Der 8.Mai zum Feiertag!

 

„Über Ängste, Versagen und dem Spiel mit Leib und Gesundheit“ – Bericht aus dem Knast Bützow

Nachfolgend ein Brief von Andreas Bach, Gefangener aus dem Knast Bützow, vom 15.04.20. Er beschreibt ausführlich die Situation im Knast bezüglich der Corona Pandemie.

Knäste sind grundlegend faschistisch – Bericht aus der JVA Bützow und Aufruf, Faschist*innen zu benennen!

Den folgenden kurzen Bericht erhielten wir von Andreas Bach. Er schreibt über einen arabisch sprechenden Gefangenen, welcher alltäglichen institutionellen Rassismus ausgesetzt ist. Den Gefangenen haben wir anonymisiert.

MV-Kampagne: Hinter ihrer Repression steht ein System...

smash the system

Die Kampagne „Hinter ihrer Repression steht ein System…“ will aufzeigen, wie staatlich repressive Institutionen sich gegenseitig bedingen und aufeinander aufbauen. Das „ihrer“ im Titel bezeichnet demnach in erster Linie das staatliche System als Ganzes. Die Kampagne will die Grundlage dafür bieten Menschen bewusst zu machen, dass die Strukturen und Institutionen dahinter angreifbar sind.

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