Antirassismus

Gedenkaktion für Clément Méric

Wir gedenken Clément Méric.

Kein Hotelzimmer für Nazis

Mindestens zwei der Augsburger Hotels haben auf die Buchung von Hotelzimmern durch bekannte Angehörige der AfD reagiert und diese kurzerhand rausgeworfen: Das Hotel “Holiday Inn Express” hat nach Presseinformationen Alexander Gauland, Alice Weidel, Beatrix von Storch Albrecht Glaser und Kay Gottschalk rausgeworfen und diesen Rauswurf damit begründet, dass in der Vergangenheit von diesen Personen wiederholt rassistische und Homofeindliche Agressionen ausgingen und mensch Personal und Gäste vor solchen Ausfällen schützen wolle.

AZ Köln bleibt!!! AZ Cologne rimane !!! AZ Cologne se queda !!! AZ Cologne reste !!! Η AZ Κολωνία παραμένει !!!

Kommt zu unserer europaweiten Demo! Vieni alla nostra demo in tutta Europa! Ven a nuestra demostración en toda Europa! Venez à notre démo européenne! Ελάτε στο demo σε όλη την Ευρώπη!

[VS] Gegen den Bundesparteitag der AfD in Augsburg

Am Wochenende vom 30. Juni - 1. Juli plant die AfD, diesmal in Augsburg, ihren Bundesparteitag durch zu führen.

Die Partei welche im Stramm rechten Lager tonangebend ist, versucht auch in Villingen-Schwenningen stärker zu werden. Seit den Bundestagswahlen im vergangenen Herbst buhlen die Rechten hier verstärkt um Öffentlichkeit. Sei es bei Infotischen zu Wahlen, bei regelmäßig stattfindenden Stammtischen oder Veranstaltungen. Bei den Kommunalwahlen im Mai 2019, ist ihr erklärtes Ziel: mehr Stimmen zu Gewinnen, das heißt mehr Sitze im Gemeinderat ergattern und damit auch mehr Einfluss in Villingen-Schwenningen zu erlangen.

(B) Unser Feminismus: Antirassistisch & internationalistisch! AfD- "Frauenmarsch" 2.0 blockieren!

Unser Feminismus: Antirassistisch & internationalistisch!
Gegen Rassismus und Sexismus!
AfD-„Frauenmarsch“ 2.0 am 09.06.2018 stören und blockieren!

Proteste gegen rassistischen Aufmarsch:
Sa, 09.06.2018 | 14:00 Uhr | Mehringplatz (Kreuzberg)

Mehr Infos: Berlin gegen Nazis & Indymedia
Infos zum letzten „Frauenmarsch“: Berlin rechtsaußen

Material: [Flyer] | [Banner]

11.06. Rostock Lütten Klein - Der AFD (erneut) entgegentreten!

Am kommenden Montag (11.06.) will die AfD erneut im Rostocker Stadtteil Lütten Klein aufmarschieren. Bereits am 14.05. versuchten die Rassist*innen dort, ihre menschenverachtende Propaganda auf die Straße zu tragen. Auch dieses Mal gilt wieder: Der AFD entschlossen entgegentreten!

Augsburg für Krawalltouristen – Mobivideo

Mobi-Video für die Proteste gegen das Kollektiv der Deutschen anlässlich des AfD-Bundesparteitags in Augsburg am 30. Juni/01. Juli 2018 im Rahmen der Kampagne Augsburg für Krawalltouristen
Webseite: https://augsburgfuerkrawalltouristen.noblogs.org

Brandanschläge und rassistische Angriffe 2017

aus dem Flyer-Text

Noch ein paar Worte:
der Karte liegen Auswertungen von Medienberichten, Auskünften von Monitoringstellen (RAA Sachsen, ezra, usw.) und von Rassismus betroffenen Menschen, Zahlen des Bundeskriminalamtes und der Landeskriminalämter, sowie Ergebnisse parlamentarischer Anfragen auf Bundes- und Landesebene zugrunde.

Wir haben uns dagegen entschieden tätliche Angriffe/ Körperverletzungen (soweit sie nicht vor oder in Unterkünften stattfanden) grafisch in die Karte mit aufzunehmen, da die Dunkelziffer gerade bei diesen Angriffen sehr hoch ist. Wir benennen aber diejenigen, die (nach den Daten des BKA) bekannt sind, numerisch. Gleichfalls haben wir antimuslimische und antisemitische Angriffe auf Moscheen/Synagogen/Gedenkorte mit aufgenommen und benennen antimuslimische und antisemitische tätliche Angriffe. Damit wollen wir mit dazu beitragen, den rechten Terror auf der Straße sichtbarer zu machen. Schlussendlich kann aber auch das nur als ein Ausschnitt des rechten Terrors begriffen werden. Hinzu kommen noch die Leerstellen von homofeindlichen, transfeindlichen Angriffen, asylfeindlicher Hetze, rechten Demos/Kundgebungen und dem staatlichen Terror gegen Geflüchtete, sei es in Form von Lagerunterbringung, Abschiebungen oder Vorenthaltungen von Rechten und Menschenwürde.

Zuletzt kann innerhalb der Karte auch nicht der Massenmord an den EU-Außengrenzen dargestellt werden. Wir hoffen darauf dass dieser von den Betrachtenden mitgedacht wird. Ein Ausschnitt kann es auch nur deswegen sein, da nicht alle rassistischen Angriffe, die zur Anzeige gebracht werden, als solche aufgenommen werden. Desweiteren werden bei Weitem nicht in allen Landesparlamenten parlamentarische Anfragen hinsichtlich der Angriffe, sei es nun flüchtlingsfeindliche, antimuslimische oder antisemitische Angriffe, gestellt.
Dies ist insofern relevant, da die Abweichungen zwischen den Daten aus der parlamentarischen Anfrage im Bundestag und denen aus den Anfragen in den Landesparlamenten und den Monitoringstellen erheblich abweichen.

Seit 2017 werden auch antimuslimische Angriffe gesondert gezählt. Jedoch wurden dazu, abgesehen von einer Anfrage im Bundestag, nur in zwei Landesparlamenten Anfragen formuliert (Niedersachsen und NRW). Ähnlich verhält es sich mit antisemitischen Angriffen (NRW und Sachsen) und ferner mit flüchtlingsfeindlichen Angriffen (Hamburg, NRW, Hessen, Sachsen, Sachsen- Anhalt, Brandenburg und Berlin). Dies führt zu einem unscharfen Bild der Bedrohungslage. Da die wenigen Daten die uns vorliegen trotzdessen zur rassistischen Kakophonie des Strassenterrors beitragen, führen wir sie auf und vertrauen darauf, dass die Betrachtenden dies nicht als Gesamtschau verstehen, sondern, wie bereits gesagt, nur als einen Teilausschnitt. 

Die Karte soll für die Bedrohungslage sensibilisieren, in der jüdische, muslimische  und migrantische Menschen (oder die so gelesen werden) leben. Sie soll als Aufruf verstanden werden, von Rassismus Betroffenen zuzuhören und sich an der Seite von Betroffenen zu organisieren, jetzt. In Zeiten der breiten Raumnahme durch Rassist*innen ist es wichtig, unsere Vorstellungen von Solidarität und einer Welt ohne Unterdrückung, Nationalstaat und Grenzen offensiv zu erkämpfen und dem Rechtsruck quer durch alle Parteien und Bevölkerungsschichten den Kampf anzusagen. Dies soll wörtlich verstanden werden, ohne dabei so skrupellos zu werden wie die Nazis oder die, die uns regieren.

(Berlin) LKA5 macht Hausdurchsuchung wegen verändertem Plakat

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Am 31.05.2018 um 6 Uhr standen die Cops in einer Berliner Wohnung und suchten nach Plakaten. DerDurchsuchungs-Beschluss hatte mutmaßlich ein anti-rassistisches Plakatzu Anlass, welches im öffentlichen Raum in einer Werbevitrine angebrachtworden sei. Für das Plakat „Hirn einschalten. Rassismus ausschalten.“ interessierten sich Cops besonders Ein weiteres Plakat soll aus der Werbevitrine entwendet worden sein. Aus dem Beschluss geht hervor, dass der Durchsuchung mutmaßlicher,schwerer Diebstahl nach §243 sowie Sachbeschädigung (§303, II)vorausgesetzt wurde.  Die Cops sammelten viele Plakate, Schablonen, Werkzeug, Warnweste undArbeitslatzhose ein. Infoflyer Hausdurchsuchung:https://www.rote-hilfe.de/rechtshilfe-und-unterstuetzung/rechtshilfetipps/82-nach-einer-hausdurchsuchung

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