Antirassismus

Press Release of Refugee Protest in Hannover

#ageeb1999

Theoretically, colonial part of Europe history, was over. But practically, not.

 

Sources and Lands of African countries still get used by Companies, Industries and institutes.

Sanctions, Wars, military intervention and millions dead, are the Facts.

Fü: Das war die antikapitalistische Vorabenddemo 2014

Über 300 Leute de­mons­trier­ten am Mitt­woch den 30. April unter dem Motto „Nazis be­kämp­fen – Ka­pi­ta­lis­mus ab­schaf­fen – ge­mein­sam|ent­schlos­sen|so­li­da­risch“ in Fürth und zeig­ten in kämp­fe­ri­scher At­mo­sphä­re, dass sie nicht mit dem Sys­tem ein­ver­stan­den sind. Auf­ge­ru­fen hat­ten die Ju­gend­an­ti­fa Fürth (JAF) und die An­ti­fa­schis­ti­sche Linke Fürth (ALF)

Gö: Rassistische Krisenakteure markiert

 

In der Nacht vom 24. auf den 25. Mai 2014 haben wir verschiedene rassistische Krisenakteure in Göttingen durch das Anbringen von Kacheln markiert. Wir wollen mit dieser Aktion rassistische Institutionen benennen und sichtbar machen. Auch auf lokaler Ebene gibt es viele Orte an denen rassistische Praxen konkret und täglich stattfinden.

 

Beispielhaft haben wir folgende Orte und Institutionen gewählt:

 

Rostock: UFR-Parteizentrale markiert

„Rechtsoffen? Wir doch nicht!“ UFR-Zentrale markiert
Anlässlich der Kommunalwahl in Mecklenburg-Vorpommern markierten Unbekannte den sogenannten „Bürger-Treff“ des Rostocker Wahlbündnis' „Unabhängige Bürger für Rostock“ (UFR) mit Farbslogans und Überklebern über den Wahlplakaten in den Schaufenstern der Ladenzeile. Die Farbslogans kritisieren die Politik des Wahlbündnisses und des Bürgermeisters. Dem UFR wird Rassismus, Sexismus, Nationalismus und Korruption unterstellt. Die Sprechblasen hingegen legen den abgebildeten KandidatInnen die typische hohle Distanzierung a la „Authoritär? ...Wir doch nicht!“ in den Mund.

1st International Self-organized Antifascist Martial Art Tournament of Salonika

In recent years in Europe, while the condition of crisis is shifting from a period of adjustment to a quite permanent situation, we observe many contradictive phenomena. One of them is that while the constant crisis has created many areas of conflict against the governors, a part of the society was drawn by the fascists’ rhetoric, ignoring that the fascists themselves are an extension of the authoritarian complex.

[B] Keine Zukunft für Nazis! (TddZ 2014 in Dresden verhindern)

Der "Tag der deutschen Zukunft" findet dieses Jahr zum sechsten Mal, diesmal in Dresden, statt. Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet wollen an diesem Tag unter dem Motto "Unser Signal gegen Überfremdung" durch Dresden marschieren. Ausrichter des Aufmarsches ist der Personenkreis um die Organisatoren der "Trauermärsche" im Februar - Dieter Riefling, Christian Worch (Chef von „die Rechte“) und Thomas Wulff. Letzterer wurde neulich aus der NPD ausgeschlossen, da er sich öffentlich dazu bekannte, Nationalsozialist zu sein.

 

Sich in die rassistischen Kampagnen gegen Flüchtlingsheime einreihend, hetzen Neonazis in ihrem Aufruf zum „TddZ“ gegen das immer wiederkehrende Gespenst der „Ausländerkriminalität“ und die vermeintlich zunehmende Zahl von Asylbewerber*innen. Damit propagieren sie völkischen Rassismus und nationalsozialistische Blut-und-Boden-Ideologie. Die deutsche Zukunft sei in Gefahr, und daher gelte es dagegen kämpferisch auf die Straße zu gehen. Angesprochen fühlen sich davon spektren- und parteiübergreifend vor allem Neonazis, die sich im mit dem aktionsorientierten Demokonzept mehr identifizieren können, als mit dem der „Trauermärsche“. Neben dem aggressiven Teil der radikalen Rechten bietet der „Tag der deutschen Zukunft“ jedoch auch Anknüpfungspunkte an rechtspopulistische Stimmungsmache. Die Veranstalter zielen so auf die Mobilisierung von Bevölkerungsteilen aus der bürgerlich-rechten Mitte ab.

 

In den letzten beiden Jahren kamen beim "TddZ" in Wolfsburg und Hamburg jeweils 500-1000 Neonazis zusammen. Mit einer Zahl in dieser Größenordnung ist auch dieses Jahr wieder zu rechnen.

 

Wir rufen daher alle berliner Antifaschist*innen auf, mit uns zusammen nach Dresden zu reisen um den Aufmarsch der Neonazis zu verhindern.

 

Bustickets (Kosten: 10-15 €) für die Fahrt bekommt ihr im "Buchladen zur schwankenden Weltkugel" in der Kastanienallee 85 (Prenzlauer Berg). Abfahrt ist 6.00Uhr vom Parkplatz vor der O2 World. Kommt rechtzeitig und ausgeschlafen.

 

Keine Zukunft für Faschisten in Dresden und überall!

 

weitere Infos: no-tddz.org

Landkreis Leipzig: Im Endspurt geht der NPD die Puste aus

Allein auf dem Markt: Die NPD am 14. Mai 2014 in Rötha. Foto: Indymedia linksunten.

Im Europa- und Kommunalwahlkampf scheint bei der NPD im Landkreis Leipzig kurz vor dem Wahlsonntag, dem 25. Mai 2014, die Wirkungsmacht zu verpuffen. Als kürzlich bekannt wurde, dass im Röthaer Alpha-Apparthotel nun doch dauerhaft AsylbewerberInnen einquartiert werden sollen, ließ die Reaktion von NPD und “Jungen Nationaldemokraten” nicht lange auf sich warten. Für den 14. Mai riefen sie zu einer Kundgebung unter dem Motto “Nein zum Heim in Rötha” auf, auch unter dem Deckmantel der thematisch ähnlich gelagerten “Bürgerinitiative Wir sind Borna”.

"Faschismus AG": Griechenland und Europas rechtsradikaler Schatten

In Griechenland und anderen europäischen Ländern würden Teile der ökonomischen Eliten faschistische Parteien fördern, um in der Krise eine radikal-neoliberale Agenda durchzusetzen, sagt der Filmemacher Aris Chatzistefanou aus Athen. In seinem neuen Dokumentarfilm „Faschismus AG“ zeigt er, wie Industrielle und Bankiers in den 20er und 30er Jahren Faschisten unterstützten, um sozialistische Bewegungen und Gewerkschaften zu zerschlagen.

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