Militarismus

Wie Cop City beenden und den Wald verteidigen?

Am 18. Januar wurde Manuel Teran – „Tortuguita“ – von der Staatspolizei Georgias bei einer Razzia im Weelaunee Forest getötet. In den Wochen seit their Tod ist der Kampf weltweit bekannt geworden. Tausende Menschen haben mit Mahnwachen und Solidaritätsaktionen ihre Unterstützung für die Bewegung bekundet und die Botschaft verbreitet, dass Cop City niemals gebaut wird. Wir danken euch für eure Unterstützung und für die Unterzeichnung des Solidaritätsbriefes. Wir sind entschlossen, Cop City zu verhindern. Im Folgenden werden wir Wege aufzeigen, wie jede_ Einzelne_ von euch sofort etwas zum Erfolg dieser Bewegung beitragen kann, ganz gleich ob es sich bei euch um eine Organisation, einer Gruppe von Freund*innen handelt oder ob ihr alleine an eurem Computer sitzt.

 

Brandanschlag auf Siemens

In der Nacht vom 7. auf den 8. Februar 2023 haben wir Brandsätze mit Zeitzündern an vier Fahrzeugen der Firma Siemens in Hannover/Laatzen angebracht. Leider haben nicht alle gezündet, wir wissen jedoch sicher von mindestens einem Auto, das komplett ausgebrannt ist.

Von Lützerath bis Yucatán, bei jeder Sauerei ist Siemens mit dabei!

 

Göttingen - Aktivist*innen überkleben Bundeswehr-Poster mit lustigen Smileys und Sprechblasen

Seit einigen Tagen wirbt die Bundeswehr in Göttingen für verschiedene Laufbahnen als Führungskraft im Militär. Die Aktionsgruppe Störpflicht ergänzt mehr als ein Dutzend der Werbeplakate vergangene Nacht mit lustigen Aufklebern, die die Bundeswehr kritisieren. Die Aufkleber erhielt sie von der Kampagne "Werbung abrüsten!", die bundesweit zum Überkleben von Militärwerbung aufruft.

[Kolumbien] Waffenstillstandsprotokolle beschlossen – Treffen der Guerillakommandanten

Der Waffenstillstand zwischen der FARC-EP (Zentraler Generalstab) und der kolumbianischen Regierung verfestigt sich, zudem wurde ein Treffen der Guerillakommandanten beschlossen.

Es reicht! - auch für linksradikale Schwurbel-Fans

Meme "Schwurbel - Klingt nach berechtigen sozialen Anliegen"

Ein gewisser Teil der radikalen Linken zeigt sich auch im dritten Jahr der Pandemie immer noch von einer faschistischen Bewegung beeindruckt. Aus strategischen Gründen wird sogar die Zusammenarbeit gesucht. Das hat logische Konsequenzen: Notwendigerweise muss Antifa-Arbeit diskreditiert und ein revolutionäres Subjekt „Volk“ herbeiimaginiert werden. Das vielbemühte „Wir dürfen den Rechten das XXX-Thema nicht überlassen“ führt zu dem Schluss, ihnen seien auch Menschen und Organisationen zu opfern. Inhaltliche Zugeständnisse an die Rechten werden als antisektiererische Maßnahmen übertüncht.

[B] Kollwitzplatz, Prenzlauer Berg: Der "Provisorische anarchistische Antikriegsrat Berlin" hat Feindkontakt aufgenommen - ein Frontbericht

Ein Rekrutierungskommando der Arbeitsgruppe Wehrertüchtigung des "Provisorischen anarchistischen Antikriegsrats Berlin" startete am Samstag, den 28.01.2023, eine Mobilmachung. Primäres Ziel des Werbefeldzuges war die Aushebung möglichst vieler freiwilliger Männer und Frauen innerhalb des grünen Klientels. Denn der Chai Latte wird nicht am Kollwitzplatz sondern in der Ukraine verteidigt.

Anmerkungen zu der Begründung der Aktion zur Störung der Grünen Kriegsveranstaltung in Donaueschingen.

 

Vorweg, die Grünen anzugreifen für ihren olivgrünen Kurs ist überhaupt nicht die Frage. Super, richtig und trifft nicht die Falschen.Wir wollen aber ein paar Gedanken loswerden. Weil wir auch schon bei anderen Aktionen ähnliche Begründungen hörten, die sich gegen Krieg aussprechen. Aber uns viel zu kurz greifen. Wir können mehr. Und sollten uns aus dem Fahrwasser sozialdemokratisch, bzw. staatstragendes, kommunistisch angehauchten Politikverständnisses hinaus bewegen.

 

Antimilitarist:innen stören Veranstaltung der Partei die Grünen in Donaueschingen

Zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Zukunft Bundeswehr – Einsatz für Krieg oder Frieden?“ hatte der Kreisverband der Grünen im Schwarzwald-Baar-Kreis eingeladen. Wir ließen uns die Einladung am Montag, 30. Januar nicht entgehen und kamen um zu stören.

[BERLIN] 4.2.2023 DEMO "Nicht fordern, handeln! Don't demand, fight!" 17:00 Hermannplatz

(english below)

Hallo Genoss:innen, Hallo Gefährt:innen,

 wir, die Offene Versammlung "Der Preis ist heiß – gegen Inflation, für soziale Revolution" rufen gemeinsam mit weiteren Zusammenhängen, wie u.a. der Interkiezionalen, zu einer Demonstration unter dem Motto "Der Preis ist heiß – Nicht fordern, kämpfen!" am Samstag 04.02.2023, 17 Uhr Hermannplatz, Berlin-Neukölln auf: https://derpreisistheiss.noblogs.org.

 

Berlin: Zwei Jahre (fast) ohne Polizei-Werbeplakate

2022 ist zu Ende, und damit verstrich das zweite Jahr in Folge, in dem die Polizei Berlin auf Plakatwerbung mit City-Light-Postern verzichtet. Bundespolizei, Zoll, JVA-Vollzugsschläger*innen: Sie allen machten Nachwuchswerbung im Stadtbild. Nur die Landespolizei Berlin nicht. „Die vielen Adbustings in der Stadt scheinen nicht ohne Wirkung zu bleiben!“ freut sich Benjamin Pendro, Sprecher*in der Kommunikationsguerilla-Gruppe „110% subversiv“.  Mit veränderten Werbeplakaten hatten Bürger*innenrechtler*innen immer wieder auf Gewalt, Rassismus und Sexismus in der Polizei aufmerksam gemacht. Deswegen habe die Polizei erfolglos versucht, dem Verändern und Bekleben von Werbepostern mit Hausdurchsuchungen, DNA-Analysen und Meldungen ans Terrorabwehrzentrum Herr zu werden. „Die Cops haben eingesehen: Das einzige Mittel gegen Adbusting ist der Verzicht auf Werbeplakate“, freut sich Benjamin Pendro.

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