Antifa

Hannover: Ihr braucht uns nicht jagen - wir kommen zu euch!

Am 23.10.2025 rief Murad Dadaev über seinen Instagram-Account zu einem Treffen in seiner DMS-Villa auf, um Antifaschist:innen in Hannover zu "jagen" und setzte ein Kopfgeld auf Linke aus. Hintergrund: Vor einigen Wochen wurde die Villa von Antifaschist:innen mit Farbe und Steinen angegriffen. Eine Gruppe von 50 Antifaschist:innen erleichterte dem AFD Mitglied heute die Jagd und stellte sich vor Beginn des Treffens vor die Villa. 

Di. 28.10. Workshop Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen

Dienstag, den 28.10.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) vom AStA der Technischen Universität in Berlin eingeladen. Um 18h veranstalten wir dort im Plenarium im AStA-Gebäude den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Wir sind die Töchter und das ist unsere Antwort, Friedrich Merz! #WirSindDieTöchter

https://innn.it/toechter

Herr Merz, auf die Frage, was das „Problem im Stadtbild“ sei, sagen Sie, man solle mal die Töchter fragen. Hier sind wir und das ist unsere Antwort:

Wir sind die Töchter und lassen uns von Ihrem Rassismus nicht einspannen, Herr Merz! Sie sprechen nicht für uns.

Wir sind die Töchter mit und ohne Migrationsgeschichte. Die Töchter, die in Ihrem „Stadtbild“ vorkommen – als „Problem“, als „Fremde“, als „Feindbild“. Die Töchter, deren Freund*innen angespuckt, geschlagen und ausgegrenzt werden.

Wir sind die Töchter, deren Freund*innen aus einem sicheren Leben gerissen wurden, weil sie abgeschoben wurden – mitten in der Nacht, aus Schulen, Kirchenasyl.

Wir sind die Töchter, die Deutsche sind, hier geboren und aufgewachsen und trotzdem von Ihnen, Herr Merz, niemals als Deutsche gesehen werden.

Wir sind die Töchter, die sagen: Rassismus ist keine Meinung – er ist Gewalt. Hören Sie auf, ihn salonfähig zu machen!

Herr Merz, wenn Sie sich wirklich um die Sicherheit von uns Töchtern sorgen:

Wir haben ein strukturelles Problem mit Gewalt gegen Frauen – fast immer im eigenen Zuhause. Die Täter sind nicht irgendwelche Menschen im „Stadtbild“, sondern Ehemänner, Väter oder (Ex)Partner. Wenn von „Beziehungsdramen“ die Rede ist, wissen wir, dass eigentlich von Femiziden die Rede sein sollte!

Denn wir alle kennen die Zahlen. Strukturelle Gewalt gegen Frauen ist das Problem. Das sollten Sie auch benennen, Herr Merz!

Wir fordern: Erklären Sie Schutz vor häuslicher Gewalt zur Chefsache und erkennen Sie Femizide endlich als eigene Straftat an.

Sind Sie unser aller Bundeskanzler? Ihre Worte haben Gewicht – und Ihre jüngsten Aussagen werden der Verantwortung dieses Amtes nicht gerecht. Im Gegenteil: Sie schaden unserer Demokratie und spalten „das Volk“.

Wir sind das Stadtbild.
Wir sind die Töchter.

… aber wir sind auch Söhne, Enkel, Eltern, Kinder und Großeltern – und wir antworten: So nicht, Herr Merz!

Jede Unterschrift ist eine Mahnung.
Jede Stimme eine klare Antwort gegen Rassismus!

Cesy Leonard, Gründerin von Radikale Töchter

https://innn.it/toechter

Do. 13.11. Workshop zu Adbusting mit Bundeswehr-Werbung! Hannover, Elchkeller, 18h

Donnerstag, den 13.11.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) vom AStA der Universität in Hannover eingeladen. Um 18h veranstalten wir im Elchkeller, Schneiderberg 50, 30167 Hannover, den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Recherche Bericht Durlangen 17.10.2025

Vergangenen Freitag, am 17.10.2025 hat die von Querdenken geprägte Veranstaltungsreihe „ToleranzRäumeZukunft“ den rechten Pseudogewerkschafter Oliver Hilburger zu einem Vortrag unter dem Thema „Gemeinschaft macht Stark“ geladen.

 

Ausgetragen wurde das Schwurbel Event im Gasthaus Krone (Kronengasse 1, 73568 Durlangen).

 

 

 

Auschwitz-Spruch und Kollaboration mit der faschistoiden AfD: Seevetaler CDU-Politiker entlarvt seine wahre Gesinnung

Der CDU-Politiker Marco Walczak aus Seevetal hat mit der über den Eingängen deutscher Vernichtungslager bekannten Losung „Arbeit macht frei“ seine wahre Gesinnung offenbart. Mit dieser menschenverachtenden Aussage, die er in einem Kommentar unter einem Beitrag des Landesverbandes der Linken zum Thema Bürgergeld und Sanktionen bei nicht eingehaltenen Terminen machte, bekundete er seine Abscheu über "Arbeitslose". Im Nachhinein versuchte er, seine Aussage als Versehen abzutun.

Blinder Fleck Antisemitismus - Ein Appell

Der Beitrag «Zwei Jahre Palästinasolidarität and all I got were zehn verbrannte Proletarier*innen» (https://de.indymedia.org/node/545616) bekam eine Anmerkung von der Moderation, mensch solle doch bitte eine konstruktivere Sprache nutzen. Mir sprach der erwähnte Beitrag aus der Seele.

Patriarchat sterben lassen! - Polizeistaat? Lassma!

Die Mieten werden erhöht, in den Schulen wächst der Schimmel und Menschen können sich ihr Essen kaum noch leisten. Und man fragt sich: Hat der Staat etwa kein Geld mehr? Doch - aber er pumpt die Milliarden lieber in Panzer, Drohnen und Raketen. Das nennen sie dann "Sicherheit".Gemeint ist aber nicht deine, sondern die der Reichen und Herrschenden.Zeitenwende? Ja, klar: weg von sozialen Grundlagen, hin zu Militär, Polizei, Repression, Kriegstreiberei. Längst rollt der Propaganda-Panzer wieder durchs Land. Bundeswehr und Bullen präsentieren sich als hippe Arbeitgeber. Sie posten Selfies aus Kasernen und auf Einsatzfahrzeugen.Auf TikTok wird Krieg, Militär und Tarnfleck zum Trend. Überall sind Deutschlandfahnen zu sehen. Zusätzlich wird über die Rückkehr zur Wehrpflicht diskutiert. Der Zwangsdienst an der Waffe: Junge Menschen werden zu Patronenhülsen nationalistischer, geopolitischer Interessen gemacht. Und wofür? Für einen Staat, der nur auf Macht aus ist und sich einen Scheiß für uns interessiert. Denn wer widerspricht, spürt den Quarzhandschuh. Auf Demos wird gepfeffert,geprügelt, abgeführt, gewürgt, an den Haaren oder sogar Genitalien gezogen. Hunde werden scharfgemacht. Kameras, Flutlicht, Maßnahmen, Personalienaufnahme, GeSa. Früher angeblich noch "Einzelfälle" - heute längst Normalzustand. Insbesondere für migrantisch gelesene Menschen ist Widerstand gegen diesen Staat nochmal um einiges gefährlicher. Jeder palästinensische Protest erfährt die rohe Gewalt dieses Staates. Sie faseln von "Staatsräson", meinen aber nur den tief verwurzelten Rassismus. Polizeigewalt hat System. Grundrechte sind Willkür "Da für dich"? Für wen? Denn die Polizei ist nur dafür da, den Staat und das Kapital zu schützen und ihre Interessen durchzusetzen. Die Bullen waren und werden nie für uns da sein.Ganz im Gegenteil sind sie für viele eine reale Gefahr, wenn nicht sogar DIE Bedrohung schlechthin. Mindestens 16 Tote durch Polizeihand dieses Jahr - mindestens die Hälfte davon migrantisch. Im Namen der "inneren Sicherheit" wird gekesselt. Im Namen der "öffentlichen Ordnung" wird geknüppelt. Kein Ausrutscher, kein Zufall, keine "Fehlentwicklung", nicht "antidemokratisch", sondern die logische Konsequenz eines Staates, der sich Stück für Stück aushöhlt. Ein Staat, der Bildung, Gesundheit, Infrastuktur verfallen und Sozialleistungen kürzen lässt, während er von Krieg träumt. Sie reden von "Gefahrenabwehr" und meinen "Kontrolle". Sie reden von "Schutz der Demokratie" und meinen "Schutz der herrschenden Klasse". Wir aber sprechen von Zukunft, von Freiheit, von Miteinander. Während sie ihre Waffen polieren, arbeiten wir an einer Gemeinschaft, füreinander. Wir lassen uns nicht spalten - weder in der Bewegung, noch in "Nationen" oder anderen ausgedachten Linien. Kommt mit uns am 25.10. auf die Straße, denn nicht nur im Dezember ist der 13.12.

 

35. Todestag von Eberhard Arnold

Am 21.10.1990 wurde der 23- Jährige SSV Ulm Fan Eberhard Arnold nach einem Basketballspiel in einem geplanten Angriff von rechten Skinheads in Ludwigsburg getötet.

Antifa Ost Prozess: Schulter an Schulter gegen die Repression

DATUMSÄNDERUNG: Der 18. November ist der erste Prozessstag

Am 18 November startet in Dresden ein weiteres Verfahren gegen Antifaschist*innen. Ihnen werden zahlreiche Angriffe auf Neonazis vorgeworfen. Antifaschismus - zumal autonomer und militanter Natur - steht unter akutem Repressionsdruck. Wir bleiben dabei: für mehr militanten Antifaschismus. Kommt zum Prozessauftakt und zur Kundgebung in Dresden!

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