Ökologie

(FFM) Knastspaziergang mit Pyro und Parolen

Am Samstag den 31.10 waren wir an der JVA Preungesheim und haben mit Feuerwerk und Parolen unsere Genoss*innen besucht. Gefangen gehalten werden 7 Personen wegen Identitätsverweigerung nach einer Autobahnblockade als Protest gegen die Rodungen im Dannenröderforst und eine Person wegen Identitätsverweigerung nach einer sogenannten Widerstandshandlung vor 2 Wochen.

In und um den Danni haben am 1. Oktober die Rodungen für den Ausbau der A 49 begonnen, seitdem gibt es vielfältigen Widerstand von militanten Aktionen gegen die Bullen bis zu den Waldspaziergängen jeden Sonntag. Der Danni, sowie auch der Hambi sind Symbol gegen die Zerstörung unserer Umwelt und Lebensgrundlagen mit dem einzigen Ziel, aus allem und jedem Profit zu machen. Für uns ist das nicht hinnehmbar! Macht Aktionen und beteiligt euch am Widerstand rund um den Dannenröder Forst.

Der Kampf um den Danni ist nicht nur ein ökologischer Abwehrkampf. Gleichzeitig wird versucht eine kollektive Alternative zu leben, fern von Rassismus, Sexismus und der kapitalistischen Leistungsgesellschaft. Mit den fortschreitenden Rodungsarbeiten intensiviert sich der Widerstand und damit auch die Repression. Diese Repression in Form von Kontrollen, Festnahmen, Anzeigen und massiver Bullenpräsenz sollen uns einschüchtern und unseren Widerstand brechen. Bullen und Politik wollen einen Keil der Spaltung zwischen uns und unsere verschiedenen Aktionsformen treiben. Die verhängte Untersuchungshaft gegen 8 von uns ist ein klarer Fingerzeig der Bullen: Der militante Teil der Proteste soll isoliert und vernichtet werden. Die übrigen Teile sollen unter diesem Druck befriedet und in die sogenannte friedliche und legale Sphäre eingegliedert werden. Dadurch soll unserem Protest die Kraft genommen werden die dieser durch Vielfalt und Zusammenhalt hat. Die unterscheidlichen Protestformen lassen sich nicht voneinander trennen, sondern gehören zusammen!

Für uns steht fest: Wir lassen uns nicht einschüchtern!
Kommt in den Wald, beteiligt euch an (militanten) Aktionen und organisiert eigene Aktionen im Wald und ausserhalb!
Unterstützt die Betroffenen von Repression und besucht die Gefangenen in eurer Stadt!
Wir lassen niemanden allein!
Feuer und Flamme dem Knastsystem!

[FFM] ThyssenKrupp-Auto zerstört - Kriegsmaschinerie angreifen #RiseUp4Rojava

 

Im Frankfurter Stadtteil Nordweststadt haben wir ein Firmenauto des Rüstungskonzerns ThyssenKrupp entglast, zerstochen und mit dem Slogan "Waffenexporte stoppen!" besprüht. Wir stellen uns damit in den Rahmen der Aktionswoche von RiseUp4Rojava, dessen Motto des heutigen 2. November "Kriegsmaschinerie angreifen" lautet.

 

 

"United we fight" beginnt

Von "united", also vereinigt, ist nicht viel zu spüren am ersten Abend der "United we fight"-Tage. Von "fight" erst recht nicht, wobei man entschuldigend anmerken muss, dass auf dem Freitagsprogramm außer einem Aktionstraining nichts praktisches auf dem Programm stand. Bei der Eröffnungs-Veranstaltung, deren Ort man in der Meuterei erfahren konnte, waren ca. 90 Prozent nicht-deutsche.

[BUNDESWEITER AUFRUF] Heraus zur Internationalen Aktionswoche vom 01. – 08. November 2020

Wir werden nicht länger zusehen, wie sie versuchen unsere Hoffnung zu ersticken und rufen zwischen dem 1. und 8. November zu einer Woche des internationalen Widerstandes auf. Wir wissen, dass der Kampf gegen den Faschismus und für eine andere Welt nur vereint zum Sieg geführt werden kann.

Lasst uns gemeinsam unserer Solidarität mit den kämpfenden Menschen Rojavas Ausdruck verleihen und am 1. November, dem Weltkobanetag auf die Straße gehen! Lasst uns, an den anderen Tagen, die Kämpfe und Ziele, die uns vereinen und global bewegen hervorheben und das gemeinsame Bündnis in unserer Unterschiedlichkeit stärken, und auch dezentral die Orte der internationalen Zusammenarbeit und Unterstützung des türkischen Staates stören – blockieren – besetzen. Ein ausführlicher Aktionsplan folgt weiter unten!

So Viele Gründe Sachen abzufackeln

Viel Hass für Staat, Patriachat, Kapital, Europa

Viel Liebe für feurigen Sachschaden

[CASTOR-Alarm !]

Offizielle Bestätigtung:

Die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH bestätigt die Abfahrt der “Pacific Grebe” am gestrigen Abend in einer aktuellen Meldung nun offiziell. An Bord befinden sich laut GNS sechs Castor-Behälter vom Typ HAW-28M mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im englischen Sellafield. Das Schiff werde “in den nächsten Tagen in einem deutschen Seehafen festmachen”, wo die Behälter für den Weitertransport ins bundeseigene Zwischenlager in Biblis vom Schiff auf Eisenbahnwaggons umgeladen werden.

München [M] Solidarität mit den Streikenden im ÖPNV - Die Automaten streiken mit!

Heute haben Aktivist*innen ihre Solidarität mit den Streikenden im ÖPNV gezeigt und Ticketautomaten sowie Fahrkartenentwerter der Münchner Verkehrsbetriebe außer Gefecht gesetzt. Es wurde klargestellt, dass im Kampf gegen die Klimakrise eine tatsächliche Verkehrswende unerlässlich ist. Die Grundlage dafür ist ein ausgebauter ÖPNV mit guten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten.

Im kapitalistischen System werden uns gute Arbeitsbedingungen und echter Klimaschutz aber nicht geschenkt, sondern müssen gemeinsam erkämpft werden. Das wirksamste Druckmittel der arbeitenden Menschen ist hierbei der Streik. Mit solidarischen Aktionen aus der Klimabewegung können wir die Streikenden unterstützen und klarstellen, dass Arbeitskämpfe und der Kampf gegen den Klimawandel zusammengehören.

Solidarity will win! Klimakampf ist Klassenkampf!

Autobahnblockerer*innen veröffentlichen Erklärung zu ihrer Aktion

 

1053 Verletzte und neun Tote gibt es durchschnittlich jeden Tag auf den Straßen in Deutschland.* Darauf weisen Aktivistis hin, die am 6. Oktober bei Reiskirchen Transparente an einer Autobahnbrücke befestigt hatten. Die Polizei erzeugte daraufhin einen künstlichen Stau, der über Stunden dauerte. „Mit unseren Aktionen kämpfen wir für eine Verkehrswende, die nicht nur Umwelt und Klima schont, sondern auch endlich dem täglichen Sterben und den vielen Verletzungen ein Ende setzt“, hieß es aus der Gruppe. Jetzt haben drei der an der damaligen Aktion beteiligten ein Video veröffentlicht, in der sie ihre Aktion erklären.

 

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Corona-Lagebericht vom Dannenröder Wald

Karten auf den Tisch: Wie ist die Corona-Situation vor Ort? Auf eine kurze Zusammenfassung der Konzepte innerhalb der Besetzung sowie der Offenlegung zweier Kontaktfälle wird vor allem die Polizei ermutigt, es ebenfalls mal mit der Strategie "maximale Transparenz" zu versuchen. Was soll schon schief gehen?

Feministische Grüße in die JVA Frankfurt! Danni bleibt!

Solidarität mit der Person in U-Haft, die im Zuge des Polizeieinsatzes zur Räumung des Danni (nahe Frankfurt am Main) von den Bullen mitgenommen wurde! Der Person wird anscheinend Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen, gestern Abend soll mensch einer Haftrichter*in vorgeführt worden sein. Damit hat die Repression gegen die, die sich dem unsinnigen Autobahnprojekt entgegenstellen, eine weitere Dimension angenommen. Menschen werden nun schon seit Wochen verprügelt, in Gewahrsam verschleppt, immer wieder in Lebensgefahr gebracht. Wie schon Herbst 2018 im Hambi wird mit einem Millioneneinsatz ein überholtes Großprojekt mit massiver Gewalt durchgesetzt. Uns reichts!

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