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Die Breite Straße 28 in Halle ist nun besetzt!

In Halle (Saale) ist heute nacht ein Haus besetzt worden. Um die Breite Straße 28 ist in den letzten drei Jahren vor Gericht und auf der Straße gekämpft worden. Am Ende hat der neue Eigentümer "Wohnprojekte Herold" die Bewohner*innen rausschmeißen können. Damit ist auch ein wichtiger Freiraum für Kunst, Kultur und Politik verloren gegangen. Wir haben der Stadt diesen Raum heute nacht zurückgeholt. Die Breite Straße ist nicht das einzige Haus, das schon verloren oder noch bedroht ist. Wir fordern: Die Häuser, denen die darin wohnen.

Wir finden überhaupt: Wohnen ist ein Grundrecht, Häuser dürfen nicht der Profitlogik unterliegen!

Italien: Andreas Krebs bleibt weiter im Knast!

Hallo,

 

in den letzten Minuten des 6.Mai, Tag der Verhandlung beim Kassationsgericht in Rom, haben wir erfahren. dass die vorangehenden Urteile gegen Andreas Krebs (24 Jahre) bestätigt wurden. Ohne weitere Information. Einfach nur das. Das hat uns etwas blockiert, die Information direkt weiter zu geben.

 

Dass schon am ersten Tag beschlossen wurde, lässt uns vermuten, dass man den gegenwärtigen Zustand des Gefangenen gar nicht berücksichtigt, sich auch keine Mühe gegeben hat, den "Fall" noch einmal gründlich zu überprüfen. Und das, obwohl ein Gericht nach der ersten Festnahme und Einsicht in das Videomaterial der Überwachungskamera zu dem Schluss gekommen war, dass kein Mord vorlag.

Fotos: Bitte lebn! Urbane Kunst und Subkultur in Berlin 2003–2021

„Reclaim your City!“ – Eine über viele Jahre gewachsene Graffiti-Szene traf sich mit Künstler*innen und Aktivist*innen aus aller Welt, um neue ästhetische Ausdrucksformen zu finden und ein Recht auf Stadt für alle einzufordern. Ein beeindruckendes Buch mit dem Titel „Bitte lebn“ erzählt jetzt ihre Geschichte – zwei Jahrzehnte Urbanart und Subkultur in Berlin und anderswo. Eine Buchvorstellung mit Fotos:
https://umbruch-bildarchiv.org/bitte-lebn/

(Italien) Gegen den 41bis, revolutionäre Solidarität mit dem Anarchisten Alfredo Cospito

Am Donnerstag, den 5. Mai, wurde der inhaftierte Anarchist Alfredo Cospito über die Verhängung des 41-Bis-Haftregimes informiert, das ihm aufgedrückt wurde.

Enrico Gase (JN) in Lichtenberg geoutet

Am Eingangsbereich eines Plattenbaus in der Herzbergstraße steht in großen Schwarzen Buchstaben: "Enrico Gase Neonazi". Daneben ein eingekreistes A.

In der Nacht auf den 13.05. wurde Enrico Gase in der Nachbar*innenschaft seines Wohnorts in der Herzbergstraße 154 bekannt gemacht. In der gesamten Gegend um den Roederplatz wurden Plakate verklebt, an der Fassade des Wohnhauses wurde Farbe hinterlassen.

Leipziger Linke in der Klimakrise - Misstrauensvorschuss statt Solidarität?

Gedanken zu fehlendem Support Leipziger Gruppierungen bezüglich der Besetzung des Audimax durch die Gruppe "Letzte Generation - Für eine kritisch - solidarische Gegenhegemonie!

Sundiata Acoli endlich frei

 

 

Am 14. Januar wurde er 85 Jahre – mehr als 50 Jahre davon verbrachte Sundiata Acoli jedoch im Knast

 

Vergangene Woche am Dienstag kam Sundiata auf Bewährung frei. Der ‚Elder‘ (Ehrentitel für ältere Gefangene) „sei nunmehr keine Gefahr für die Öffentliche Sicherheit“ mehr, beschied der Oberste Gerichtshof von New Jersey in reichlich später Einsicht. Sundiata Acoli war nur einer von einem Dutzend der ‚Black Panthers‘ (Schwarzen Panther), die nach wie vor inhaftiert bleiben.

 

 

 

 

[HB] Zusammendenken, was zerstört gehört

Das Problem ist nicht nur ein Profitieren von Kriegen im Speziellen, sondern auch alltägliches Profitieren und Verfestigen von kapitalistischen Besitzverhältnissen im Allgemeinen. Kapitalismus bedeutet Normalisierung von Ausbeutung. Wir stören diese Abläufe.

[K] Gegen den Staat des Kapitals

Die Gesellschaft in der wir leben taumelt von einer Krise in die nächste – die Leidtragenden sind die Menschen aus der lohnabhängigen Klasse. Die Probleme liegen auf der Hand: Die Löhne stagnieren, die Mieten steigen, Heizen wird teurer, die Lebensmittel und der Sprit auch. Wir müssen mit immer weniger Geld auskommen. Es wird Krieg geführt, die Gesundheitsversorgung liegt brach, alle Bereiche des Lebens werden immer schneller auf Profit ausgerichtet. Das Patriarchat hält sich trotz aller feministischen Bewegungen der letzten Jahre hervorragend, der Rechtsruck ist nach wie vor präsent, Faschist:innen organisieren sich und verüben rassistische Anschläge. Durch die Klimakatastrophe steuert diese Gesellschaft auf den Abgrund zu. Es gibt so viel zu tun, dass es schwierig wird den Ansatzpunkt zu finden. Wir wollen mit diesem Text einmal rauszoomen und einen Blick auf die Struktur unserer – kapitalistischen – Klassengesellschaft werfen, unsere eigene Perspektive dagegen stellen und ein paar Schlussfolgerungen für die konkrete Praxis ziehen. Wir wollen aber kein Buch schreiben, sondern uns anlässlich der Landtagswahl „nur“ mit unserer Haltung zum heutigen Staat und unserer gesellschaftlichen Perspektive beschäftigen.

EU-Grenze in Fußgängerzone platziert

Um gegen das brutale Grenzregime der EU zu protestieren, wurde in der Nach zum 12.05. die Pontstraße in Aachen mit einem "Grenzzaun" versperrt.

Von Nürnberg bis nach München – Wir sind alle 129!

Wir senden Solidarität an unsere Gefährt*innen nach München. Bei diesen fanden am 26. April koordinierte Razzien in der anarchistischen Bibliothek Frevel, einer Druckerei und Privaträumen statt, vorgeworfen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Militantes Grußwort an „TOGETHER IN LOVE AND RAGE – Kongress für die anarcha-queerfeministische Revolte!“

Militantes Grußwort an
 „TOGETHER IN LOVE AND RAGE – Kongress für die anarcha-queerfeministische Revolte!“

"Selbstorganisierung von Queers und FLINTAs hat Potential für Selbstermächtigung und revolutionäre Perspektiven"

Schön, dass Ihr zusammen kommt.
Bezugslosigkeit und Vereinzelungen sind Merkmal dieser Zeit. Wir wollen mit unserem Grußwort politische Bezüge und Verbindungen her stellen, weil auch wir es wichtig finden, soziale Isolierung aufzubrechen.
Wir, die Verfasser:innen, eine organisierte Zelle, bleiben in Deckung und werden nicht an dem Kongress teilnehmen. Im Geiste und Herzen sind wir dabei.

Wir finden es toll, dass im wohlstandsgetränkten Deutschland Menschen nach Auswegen suchen, um mit dem patriarchalen Rollback, den patriarchalen Kriegen und dem Militarismus, dem Rassismus, der Ausbeutung, dem Klassismus, der Zerstörung der Umwelt und des Klimas, den Feminiziden und den Sexismen im Alltag, Schluss zu machen. Eure Initiative und Präsenz macht uns Mut.

Unterschätzen wir nicht die eigene Kraft und Wichtigkeit unserer Initiativen und Aktionen. Unterschätzen wir nicht gute Bündnisse auf Augenhöhe mit anderen. Auch international. Wir könnten stärkere Akzente setzen, als wir uns alle derzeit zutrauen, so unser Eindruck.

Wir alle werden einen langen Atem brauchen. Und starke, solidarische Strukturen gegen Repression.

Wenn wir uns was wünschen dürften, dann:

      Eine Diskussion über antipatriarchale und queerfeministische, soziale und sozialrevolutionäre Perspektiven von Widerstand, ohne oder fern von Identitätspolitik und identitären Strukturen. Einen Widerstand, welcher die Blase verlässt und sich gesellschaftlich überall einmischt.

      Eine Diskussion, ob und wie die Wechselwirkung von sozialen Kämpfen und militanten und verborgenen Gruppen wie der unseren, wünschenswert wäre und wie sich diese gestalten könnte. Wir fragen uns, ob wir uns politisch mit  konkreten Ideen und Vorschlägen in der Zukunft einbringen sollten.

      Eine Diskussion, wo militante Interventionen gewünscht wären, wo militanten Interventionen politischen Auseinandersetzungen und Kämpfe konkret unterstützen können. Dann können wir unsere Kräfte bündeln und Widerstand in seiner gesellschaftlichen Wirkung verstärken um ein oder mehrere Vorhaben und Projekte durchzusetzen.
      

Wir sind da. Wir hören Euch. Ihr habt von uns gehört. Und Ihr hört von uns. Wir werden versuchen, Kämpfe mit unseren Mittel zu supporten und zu flankieren, wenn das ausgesprochen und gewünscht wird.

Eine organisierte Zelle

Machtpolitik statt Menschenrechte - UNO-Gericht als Drohkulisse Erklärung zu der Rücknahme der Klage Deutschlands gegen Italien in Den Haag

Deutschland hat im Streit um Entschädigungszahlungen wegen
Nazi-Verbrechen im Zweiten Weltkrieg in Italien vor dem Internationalen
Gerichtshof (IGH) am 29.4.22 in den Den Haag Klage gegen Rom
eingereicht. Deutschland will verhindern, dass italienische Gerichte
weiterhin über die Ansprüche von NS-Opfern entscheiden. Es geht vor
allem um Prozesse ehemaliger NS-Zwangsarbeiter, darunter viele
sogenannte „Militärinternierte“, die von Deutschland keine Entschädigung
erhalten haben. Die Überlebenden der Naziverbrechen bzw. deren
Nachkommen klagen vor italienischen Gerichten, weil sie keine andere
Möglichkeit haben zu ihrem Recht zu kommen. Die Bundesregierung
verweigert beharrlich jegliche Zahlungen.

Polizeikongress: Fake-Werbeplakate kritisieren Polizei als gewalttätig und rassistisch

Schlimm, schlimm, schlimm: Während in Berlin der Polizeikongress gastiert, müssen die dafür angereisten Beamt*innen in der ganzen Stadt den Anblick polizeikritischer Poster ertragen. Denn die Aktionsgruppe „100% subversiv“ gestaltete Plakate im Design der offiziellen Werbekampagne der Polizei Berlin und kaperte unerlaubt über 60 Werbevitrinen in der Berliner Innenstadt. „Der Polizeikongress ist jedes Jahr wieder eine willkommene Gelegenheit die dort versammelten staatlich bezahlten Gewalttäter*innen mit Kritik zu konfrontieren“ sagt Benjamin Pendro, Sprecher*in der Aktionsgruppe 100% subversiv: „Und weil das die Schergen so schön ärgert, machen wir das mit gefälschten Werbeplakten in aller Öffentlichkeit.“

[Kolumbien] Die Bolivarischen Grenzkommandos

 

Viel wurde in der letzten Zeit, auch von unserer Seite, über den bewaffneten Konflikt im Süden Kolumbiens geschrieben. Internationale Beachtung fand eine Militäroperation in Alto Remanso, die sich gegen vermeintliche Mitglieder des bolivarischen Grenzkommandos richtete, aber auch Zivilisten tötete. Vor geraumer Zeit erschien eine Reportage, die sich den Grenzkommandos widmet. In ihr wird über die Entstehung, ihre Ziele und ihr Operationsmodus berichtet. Teile der Reportage (Las guerras del posacuerdo: ¿quiénes son los Comandos de Frontera?) haben wir nun übersetzt, weil wir finden, dass es einen guten Einblick in die Struktur des Grenzkommandos gibt und auf der anderen Seite die Lügen und Falschmeldungen der systemtreuen Medien berichtigt.

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Fotos: My Gruni 1. Mai 2022 - Umverteilung auf die Kette kriegen!

Auch in diesem Jahr lud das Quartiersmanagement Grunewald am 1. Mai zu einem Besuch ein im sozial verwahrlosten Problembezirk Grunewald.
Fotos: https://umbruch-bildarchiv.org/mygruni-2022/

Rückblick auf den 1. Mai und andere Aktionen [AB]

Lange haben wir darauf hingefiebert und Alles gut über die Bühne gebracht. In diesem kurzen Artikel gibt die Bewegungsmelder Redaktion einen Einblick in die Vorbereitung, Zielsetzung und Durchführung des Antikapitalistischen Blocks auf der Gewerkschaftsdemo am 1. Mai. Bewegte Bilder liefert unser neues Aktionsvideo.

Jan ist frei!

Es ist uns als Solikreis Jamnitzer – Freiheit für Jan eine Riesenfreude euch mitteilen zu können, dass unser Freund, Genosse und Gefährte Jan Freitag Morgen, den 6. Mai 2022 kurz vor 8:00 Uhr nach knapp 8 Monaten Haft zur Halbstrafe aus der JVA Bayreuth entlassen wurde.

Rede zum 1. Mai/Klassenfest

Gehalten auf dem Klassenfest und auf der revolutionären 1. Mai Demo

Heute vor einem Jahr haben die Herrschenden versucht uns zu verbieten unsere Ablehnung ihres Systems zu zeigen und für unsere Klasse aufzustehen. Trotzdem haben wir uns selbstbestimmt die Straßen genommen und uns von Ihrer scheinheiligen Doppelmoral nicht einschüchtern lassen. Seit über 100 Jahren ist der erste Mai unser Tag und das wird er auch bleiben.

(A-Radio) Libertärer Podcast Aprilrückblick 2022

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Aprilrückblick 2022: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, einem Interview zur anstehenden Anarchistischen Buchmesse in Mannheim, einem CrimethInc-Text, einem Gespräch zu einer Broschüre über Polizeitaktiken im Verhör und Verteidigungsstrategien dazu, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Defend Kurdistan—Against Turkish occupation and American imperialism!

Kommt zur Bundesweiten Demonstration gegen den türkischen Angriffskrieg am 14.05. um 11 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin!

[KA] 1. Mai 2022 Krise. Krieg. Kapitalimus. Die klassenlose Gesellschaft erkämpfen!

Wir blicken auf einen ereignisreichen und kämpferischen 1. Mai 2022 zurück. Vormittags konnte der klassenkämpferische Block des antikapitalistischen Bündnisses den Ausdruck der DGB Demo immer wieder bereichern. Mit verschiedensten Aktionen wurden während der Demonstration immer wieder Forderungen von Verdi unterstützt, eigene Akzente gesetzt und die traditionelle erste Mai Demonstration durch eine klassenkämpferische Perspektive aufgewertet.
Die, dieses Jahr so zum ersten Mal stattfindende, anschließende revolutionäre Demonstration bot uns einen Rahmen die konsequente Ablehnung des bestehenden Systems und dem notwendigen Bruch mit eben diesem einen angemessenen Raum zu bieten. Selbstbewusst nahmen wir uns mit 300 Genoss:innen die Straße und machten klar, dass das bestehende System der Krisen ausgedient hat. Unsere Zukunft ist die klassenlose Gesellschaft!

[S] Bundeswehrstand eingefärbt

 

Letzten samstag haben wir die bundeswehr in stuttgarts größtem shoppingcenter milaneo mit farbe angegriffen. Wir haben die bundeswehr eingefärbt und an ihrem stand einen sachschaden von mehreren tausend euro verursacht – so die cops und die lokalpresse. Solche aktionen sind in der heutigen zeit bitter nötig. Die bundeswehr ist in der ganzen welt aktiv um die interessen der deutschen burgeoisie mit waffengewalt durchzusetzen. Ob in mali, auf dem mittelmeer oder im jemen. Es geht nie um menschenrechte sondern immer nur um profite. Das 100 mrd. Aufrüstungspaket der bundesregierung zeigt außerdem das der kurs nicht in richtung abrüstung sondern ganz im gegenteil in richtung aufrüstung geht. Denn deutschland will seine großmachtsambitionen weiter ausbauen und im wetteifern der imperialisten mitspielen können. Ohne große armee geht das nicht. Natürlich ist die bundeswehr nicht der einzige akteur – deutsche konzerne, politiker und auch teile der medien überbieten sich gerade in ihrer kriegspropaganda. Das problem liegt im system – im kapitalismus. Denn sein konkurenzzwang führt zu krieg.

 

 

Wenn wir für den frieden kämpfen wollen müssen wir dieses system und seine aktuere angehen und überwinden. Denn der krieg beginnt hier – also ist es unsere aufgabe ihn auch hier zu stoppen.

 

Greifen wir die bundesewehr an wo immer sie auftaucht – verhindern wir, das sie neues kanonenfutter anwerben kann.

 

 

Krieg dem krieg!

 

Für eine befreite gesellschaft

Video von der aktion: https://vimeo.com/707577309

 

 

 

Kranzniederlegung zum Tag der Befreiung in Finsterwalde

Heute haben wir uns hier zur antifaschistischen Kranzniederlegung zusammengefunden, um in all seiner Heldenhaftigkeit an die Befreiung Nazideutschlands vor 77 Jahren zu erinnern. Dabei aber auch an den massenhaften, systematischen und industriellen Mord an Millionen Menschen zu erinnern, die aufgrund ihrer politischen, religiösen oder vermeintlich ethnischen Zugehörigkeit, sexuellen Ausrichtung oder Nützlichkeit von den Nationalsozialisten exekutiert wurden. Aus der Erinnerung an die Verbrechen entsteht für die heutige Generation die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich ein faschistischer Normalzustand niemals wieder aufbauen und etablieren darf. Geschichte wird zum Anlass genommen, zu erinnern und zu gedenken, aber auch um daraus zu lernen, Schlussfolgerungen zu ziehen und aktiv zu werden, für eine Welt ohne Faschismus und ohne Krieg.

Adbustings zum Polizeikongress: Ein Rückblick. Teil 3

2022 gibt es keine Demo zum Polizeikongress. Vermutlich werden die Cops das Fehlen einer Demo gar nicht bemerken, denn besonders konfrontativ waren die Demos in den letzten Jahren aller Verbalradikalität zum Trotz nicht. Dafür ärgerten sich die Sicherheitsbehörden so sehr über veränderte Werbeplakate, dass Adbustings sogar Thema im Terrorabwehrzentrum GETZ waren. Doch die Repression war ein Bumerang: Sie führte letztlich dazu, dass in Berlin Adbusting de facto entkrimimalisiert ist und die Cops auf Werbung mit City-Light-Postern verzichteten. Teil 3 des analytischen Rückblicks, wie dieser seltene autonome Kampagnenerfolg ganz ohne Demos möglich war.

[B] Video: 8. Mai 1945 - "Erinnern heißt handeln!" (Esther Bejarano)

In diesen Tagen begehen wir als Antifaschist:innen den 8. Mai, um an die Befreiung vom deutschen Faschismus zu erinnern. Viele Aktionen rund um den 8. Mai greifen dieser Tage Zitate der bekannten Antifaschistin Esther Bejarano auf. Und das aus gutem Grund. Für Esther war die Ernennung des 8. Mai zum offiziellen Feiertag bis zu ihrem Tod immer einer ihrer Herzenswünsche gewesen. Die gelungene Flucht vom Todesmarsch am 3. Mai und das gemeinsame Feiern der Befreiung am 8. Mai, darüber sagte Esther oft: "Das war meine zweite Geburt!" Anlässlich des Tages der Befreiung wollen wir darum unser Gedenkvideo (in Zusammenarbeit mit Leftvision) für Esther Bejarano veröffentliche, um eine wichtige Mitstreiterin zu würdigen.

Das Gefangenen Info 441 ist erschienen!

Das neue Gefangenen Info (GI) Ausgabe 441 ist erschienen:

 

Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist der 1.Mai. Weiterhin erfolgen Berichte und Gefangenenbeiträge zum 18.März.

 

Dazu Berichte und ein Diskusionspapier zu den  diversen 129-Verfahren in Leipzig, Stuttgart, Frankfurt, Berlin  und Hamburg u.a.

Weiterhin gibt es einen Artikel „Imperialismus heißt Krieg“ sowie Briefe von Eingesperrten  aus dem In- und Ausland.

 

Das GI erscheint übrigens  schon  seit 1989!

 

Das GI ist in vielen Infoläden, Stadtteilläden und einigen linken Bücherläden  zu finden.

 

Auswertung revolutionärer 1.Mai Hamburg

Am 01.05.2022 gingen wir in Hamburg als breites Bündnis revolutionärer und antifaschistischer Gruppen auf die Straße. Zwei Jahre Pandemie im Nacken, aktuelle tobende Kriege und eine stetige Verschlechterung unserer Lebensumstände durch rasant steigende Preise sind Folgen eines Systems der Profitmaximierung und des stetigen Wachstums. Kapitalismus und Krise hängen nicht nur miteinander zusammen, sie bedingen sich gegenseitig. 

München: Über Razzien und ein §129-Verfahren gegen Anarchist*innen und den Raub einer Druckerei

Was ist passiert?

Wie bereits berichtet gab es am Dienstag, den 26. April koordinierte Razzien gegen Anarchist*innen aus München, aufgrund des Vorwurfs der Bildung einer kriminellen Vereinigung (§129). In diesem Rahmen wurden 4 Wohnungen durchsucht (2 davon, ohne dass dort überhaupt eine*r der Beschuldigten wohnt), sowie mehrere Kellerräume (teilweise auch die Nachbarräume von vermeintlich den Beschuldigten zugeordneten Räumen), eine Druckerei und die anarchistische Bibliothek Frevel.

[K] Polizeieinsatz im Autonomen Zentrum

Gestern Nacht, am Freitag den 06. Mai, kam es am Autonomen Zentrum Köln bei einem Soli-Konzert für Repressionskosten zu einem provokanten und äußerst aggressiven Polizeieinsatz. Der angebliche Grund: Ruhestörung.

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