Netactivism

Hitzealarm: Reiche entlassen!

An: An den Bundeskanzler, die SPD-Parteispitze und die sozialdemokratische Bundestagsfraktion
Hitzealarm: Reiche entlassen!

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Es reicht! Während die Temperaturen immer neue Extreme erreichen und europaweit Stromnetze zusammenbrechen, Menschen sterben und Wasser rationiert wird, befeuert Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die Klimakrise mit ihrer Politik immer weiter.

Als Gaslobbyistin mit Regierungsverantwortung macht sie großzügige Geschenke an dreckige Gaskonzerne und zerstört dabei unser aller Lebensgrundlagen. Wir fordern die sofortige Entlassung der Bundeswirtschaftsministerin!

Warum ist das wichtig?
Großeltern und Kinder mit Hitzschlag, aufgeplatzte Straßen, abgesagte Sportveranstaltungen und Züge, die wegen überhitzter Schienen nicht fahren können: Die vergangenen Tage haben uns allen die katastrophalen Folgen der Klimakrise vor Augen geführt. In weiten Teilen Frankreichs muss das Trinkwasser rationiert und Atomkraftwerke abgeschaltet werden, hunderte Menschen sind bereits an der Hitze gestorben, Kommunen entwickeln Schutzkonzepte und stellen Trinkbrunnen auf.

Überall gilt Alarmstufe Rot! Überall? Nein, in einem Ministerium in Deutschland wird fleißig daran gearbeitet, dass genau diese Extreme zur neuen Normalität werden. Denn die Wissenschaft ist eindeutig: Ohne die Klimakrise hätte es diese Hitzeextreme nicht gegeben.

In den 13 Monaten seit ihrem Amtsantritt hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bewiesen, dass wir Menschen, unsere Lebensgrundlagen und unser Zusammenleben ihr herzlich egal sind. Katherina Reiche ist und bleibt Gaslobbyistin. Sie ist zum Symbol geworden für eine Politik, der Menschen egal sind, für eine Politik zugunsten der Profite fossiler Konzerne, für Intransparenz und dreckige Gaspolitik mit der Brechstange. Die Konsequenzen dieser Politik bekommen wir jetzt schon alle zu spüren: Reiche zerstört Klima und Energiewende. Als Ministerin arbeitet sie nicht für, sondern gegen die Interessen der Öffentlichkeit.

Wir rufen Sie auf: Schützen Sie uns vor der Hitze – Stoppen Sie die schlechteste Wirtschaftsministerin aller Zeiten! Wir fordern die sofortige Entlassung der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.

Während überall in Europa neue Hitzekonzepte diskutiert werden, sabotiert Katherina Reiche im Alleingang jede Anstrengung, Menschen besser zu schützen. Solange fossile Konzerne weiter ungehindert Kohle, Öl und Gas verbrennen, bleiben begrünte Innenstädte und mehr Klimaanlagen ein Tropfen auf die von RWE, Shell und Co. immer weiter aufgeheizte Erde. Diese Hitze ist nicht eine Katastrophe aus heiterem Himmel: Diese Hitze ist das Ergebnis einer Politik, die immer und immer wieder Profite von fossilen Konzernen geschützt und das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas zu ihrem obersten Leitsatz gemacht hat.

Indem Katherina Reiche die Wärmewende torpediert, den Ausbau von Wind und Sonne verhindert, mit der Abschaffung von Klimazielen kokettiert und sich Gesetze von Gaskonzernen schreiben, ist sie konkret dafür verantwortlich, dass die tödliche Hitze häufiger und Überschwemmungen verheerender werden. Es ist Alarmstufe Rot: Sehr geehrter Bundeskanzler, sehr geehrte Mitglieder der SPD-Fraktion: Entlassen Sie diese Katastrophen-Ministerin!

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Innnenminister:innen blasen zur Jagd auf indymedia und „Linksextremist:innen“

Nachdem vor einigen Jahren das Bundesinnenministerium schon die Internetseite „linksunten“ verboten und deren angeblichen Betreiber:innen mit massiver Repression überzogen hatte, wird nun die linke Plattform indymedia ins Visier genommen. Zudem sind Reisebeschränkungen für „Linksextreme“ angedacht.

 

Selbst-Doxxing des rechten Aktivisten Aron Pielka alias „Shlomo Finkelstein“

Aron Pielka, der unter dem Pseudonym Shlomo Finkelstein im rechten Spektrum unterwegs ist, hat kürzlich vor der Nazi-Fraktion im Europäischen Parlament einen Vortrag gehalten – inklusive anschließender Fragerunde. Die Aufnahme dieser Fragerunde hat er nun auf seinem eigenen YouTube-Kanal Honig Clips hochgeladen.

Überwachungsfrei - gegen Ausbau staatlicher Überwachung

Bund und Länder treiben neue Überwachungsgesetze voran. Dazu gehören biometrische Rasterfahndung, automatisierte Massendatenauswertung, die Erhebung von Bewegungsdaten aus Fahrzeugen, Vorratsdatenspeicherung und Chatkontrolle. Hinzu kommt die Auswertung von Standortdaten aus Apps, ganz ohne gesetzliche Grundlage, sowie das Training intransparenter „KIs“ mit den frisch gesammelten Daten.

ZDF: Kein Einknicken vor Trump!

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Wer Donald Trump politisch im Weg steht, muss mit Sanktionen rechnen – und damit, dass das ZDF ihn aus dem Programm wirft. Der Sender hat freiwillig US-Sanktionslisten übernommen. Damit gefährdet das ZDF seine unabhängige Berichterstattung. Intendant Norbert Himmler muss Trumps Listen sofort zurücknehmen. Unterzeichne jetzt unseren Appell.

UNSERE FORDERUNG

Appell-Empfänger
ZDF-Intendant Norbert Himmler

Das ZDF könnte Menschen, die dem US-Präsidenten politisch unbequem sind, künftig nicht mehr zu Wort kommen lassen. Der Sender nutzt seit Kurzem Sanktionslisten der US-Regierung. Wer darauf steht, könnte als Interviewpartner*in oder Gast vom ZDF ausgeschlossen werden. Damit unterwirft sich der Sender einem Instrument, mit dem Donald Trump seine politischen Gegner*innen einschüchtert: Auf den Listen stehen auch Richter*innen des Internationalen Strafgerichtshofs und mehrere Menschenrechtsorganisationen.

Diese Stimmen könnte das ZDF nun ausgrenzen. Das wäre ein tiefer Einschnitt in die Presse- und Meinungsfreiheit. Dabei handelt der Sender ohne Zwang. Trumps Sanktionspraxis ist international höchst umstritten, selbst in den USA laufen mehrere Gerichtsverfahren dagegen.

Wir fordern Sie auf: Bewahren Sie die politische Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Hören Sie auf, Trumps Sanktionslisten anzuwenden.

5-Minuten-Info

Was sind die US-Sanktionslisten und wer steht drauf?
Auf den Sanktionslisten der US-Regierung landen Personen, Organisationen, Unternehmen oder sogar ganze Staaten mit denen US-Bürger*innen und oft auch internationale Firmen keine Geschäfte machen dürfen. Die OFAC, das „Office of Foreign Assets Control“ des US-Finanzministeriums, führt diese Liste.

Ursprünglich richteten sich diese Listen gegen Terrororganisationen, Drogenkartelle oder autoritäre Regime. Doch US-Präsident Donald Trump nutzt sie zunehmend gegen Personen oder Organisationen, die ihm politisch missfallen.
So stehen inzwischen auch palästinensische Menschenrechtsorganisationen, die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese und Richter*innen des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag darauf. Die Sanktionen gelten vielen als Versuch, internationale Strafverfolgung und Kritiker*innen an Israels Kriegsführung einzuschüchtern.

Wie nutzt das ZDF die OFAC-Listen?
Es gibt belegte Fälle in denen das ZDF die Sanktionslisten in seine „Mitwirkendenverträge“ integriert hat. Journalist*innen sollten unterzeichnen und damit versichern, dass sie weder direkt noch indirekt mit Personen oder Organisationen zusammenzuarbeiten, die auf internationalen Sanktionslisten stehen – ausdrücklich auch auf den Listen der US-Behörde OFAC. US-Präsident Donald Trump entscheidet also indirekt mit, wer im ZDF zu Wort kommt.

Das ZDF behauptete zunächst, die Regelung gelte nur für „die Zusammenarbeit mit Mitwirkenden im Ausland“. Doch die Süddeutsche Zeitung hat recherchiert, dass auch Mitwirkende in Deutschland diese Anlage erhalten haben. Ebenso gab das ZDF an, die Sanktionsanlage gelte nur für geschäftliche Beziehungen und nicht für journalistische Tätigkeiten – auch dem widersprechen die Recherchen der Süddeutschen Zeitung. Auf unsere Nachfrage hin verpasste das ZDF, hier Transparenz zu schaffen.

Warum ist es problematisch, dass ZDF-Mitwirkende den Sanktionsbestimmungen zustimmen müssen?
Mitarbeitende beim ZDF könnten dadurch Personen meiden, die auf der Liste stehen – selbst wenn sie keine Straftaten begangen haben, sondern etwa wegen ihrer Arbeit oder politischen Haltung sanktioniert wurden. Es entsteht die Gefahr von Selbstzensur: Aus Angst vor Konflikten könnten Redaktionen bestimmte Kontakte oder Kooperationen vermeiden. Besonders problematisch ist, dass Donald Trump über diese Sanktionslisten Einfluss auf Medien und öffentliche Debatten in Deutschland gewinnt.

Warum übernimmt das ZDF die US-Sanktionslisten überhaupt?
Das ZDF begründet die Übernahme der US-Sanktionslisten mit rechtlicher Vorsicht. Die USA setzen ihre Sanktionen ein, um auch außerhalb ihres Territoriums Druck auszuüben. Deshalb fürchtet das ZDF rechtliche oder wirtschaftliche Folgen, sollte es gegen OFAC-Sanktionen verstoßen. Das kann vor allem Auslandsbüros des Senders betreffen und deren Konten bei Banken oder US-Firmen wie Google oder Meta.

Der Rechtswissenschaftler Kilian Wegner, Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, kritisiert, dass deutsche Akteur*innen so womöglich die außenpolitischen Vorgaben der USA unkritisch übernehmen könnten. Auch Reporter ohne Grenzen wirft dem ZDF im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung vor, aus Angst vor möglichen Problemen freiwillig die politischen Sanktionen der US-Regierung zu übernehmen – und damit Pressefreiheit und Meinungsvielfalt zu gefährden.

Nutzen ARD und Deutschlandfunk die US-Sanktionslisten ebenfalls?
Nach unseren Recherchen nutzen die anderen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und Deutschlandradio die Sanktionslisten nicht.

Aus den Compliance-Regeln der ARD geht hervor, dass die Verantwortlichen eigene Risikoanalysen durchführen sollen. Von Sanktionslisten ist dort nirgends die Rede. Der Deutschlandfunk distanzierte sich auf seinem Instagram-Kanal sogar vom Vorgehen des ZDF und stellt klar, dass dort niemand wegen der neuen Einträge auf Trumps Sanktionsliste von Interviews ausgeschlossen wird. Öffentliche Kritik kommt auch vom öffentlich-rechtlichen Format funk.

Weitere Informationen
OFAC-Sanktionsliste
Compliance Leitfaden der ARD (PDF)
„ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung”, Süddeutsche Zeitung, 30. März 2026
„ZDF übernimmt Trumps Sanktionslisten – und nennt es Compliance“, Telepolis, 9. April 2026
„Die Sanktionierung des Rechts“, Verfassungsblog, 17. Dezember 2025
„US-Maßnahmen gegen UN-Mandatsträgerin: Bedrohung für die internationale Menschenrechtsordnung“, ECCHR, 10 Juli 2025
„Nicolas Guillou, French ICC judge sanctioned by the US: 'You are effectively blacklisted by much of the world's banking system'“, Le Monde, 19. November 2025
US-Sanktionen gegen palästinensische NGOs sind Angriff auf Menschenrechte, Amnesty International, 9. September 2025

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Zur Einschränkung von Meinungsfreiheit in linken Strukturen – Ein Erfahrungsbericht und Appell

Ich bin verzweifelt. Ich fühle mich in meiner persönlichen Freiheit, insbesondere in der Entfaltung meiner Meinungsfreiheit, zunehmend extrem eingeschränkt. Selbst auf Plattformen wie Indymedia, die propagieren, dass Menschen selbst zum Medium werden sollen, anstatt Medien pauschal zu hassen, werde ich rigoros zensiert und gelöscht. Dies geschieht, wenn meine ausführlichen, ausgearbeiteten Texte nicht um das Doxxing vermeintlicher Neonazis kreisen oder oberflächliche Kritik im Stil linkslibertärer Antikapitalisten betreiben, sondern grundsätzliche Kritik an innerlinken Strukturen üben – etwa im Mediensektor.

Ein zentrales Beispiel sind die vielbeschriebenen „Freien Radios“ oder Bürgermedien. Offiziell handelt es sich um unabhängige, öffentlich geförderte Projekte mit Sendelizenz, die Vielfalt und Bürgerbeteiligung fördern sollen. Hinter vorgehaltener Hand weiß jedoch fast jeder Beteiligte: Viele dieser Sender funktionieren als klar ausgerichtete Agitationsmedien mit einer festen politischen Linie. Sie erreichen primär ein bestimmtes linkes Klientel. Ungerechtigkeiten innerhalb der Vereinsstrukturen, Ausbeutungsverhältnisse zwischen Ehrenamtlichen und Geförderten, sowie ein stark beschränkter Meinungskorridor dürfen offenbar nicht thematisiert werden. Das frustriert mich zunehmend. Ich appelliere daher, diesen Text stehen zu lassen, damit sich jede*r eine eigene Meinung bilden kann.

Support beim Flyern und Postern für die Demo gegen die dgitale Aufrüstung der Polizei

1. Samstag um 14:00 ist Demo gegen die digitale Aufrüstung der Polizei in Berlin!

2. Wir freuen uns über Support beim Flyern und Postern!

3. Wir sehen uns auf der Straße!

1. Mai: Wir kündigen deine Chefs

Normalerweise sind es die Chefs, die Kündigungen austeilen und abhängige Arbeitnehmer*innen darunter leiden lassen. Doch das muss nicht immer so sein. Am 1. Mai ist schließlich alles möglich.

In und um Leipzig bekamen 5 Chefs, bzw. Vorsitzende von großen Konzernen auf mysteriöse Weise zum selben Datum Kündigungsschreiben ausgestellt. Davon betroffen ist DHL Hub Express in Schkeuditz, das dadurch unangenehm aufgefallen ist, einen gewerkschaftlich aktiven Mitarbeiter, der an einer Demo gegen Waffenlieferungen teilnahm, zu kündigen.
Außerdem betroffen ist der Chef von Porsche Leipzig, der auf dem riesigen Unternehmensgelände Wildpferde hält. #free the ponys, kann mensch da nur sagen. Ein Kündigungsschreiben haben auch der Chef von Amazon in Leipzig und der Vorsitzende der AfD im Leipziger Stadtrat bekommen. Auch Sven Schwarzat, der größte Miethai Leipzigs, wurde zum 1. Mai 2026 gekündigt. Es wird gemunkelt,  dass dieser nun mit weihnachtlichen Pfefferkuchenhäusern statt Immobilien handelt.

Kaum zu glauben und zu schön, um wahr zu sein? Auch die Medienhäuser dürften verwirrt gewesen sein, als sie am 1. Mai reihenweise Pressemitteilungen von gekündigten Chefs bekamen, die die Vergesellschaftung ihrer Unternehmen ankündigten.
Eine Verbindung zu dem Clown Bolkow Brödelshrimp, der dieses Jahr auf der Demo sein Unwesen trieb, ist nicht auszuschließen. Aber vielleicht war es auch einfach der Zauber des 1. Mai… 

[BRD] Kabinettsbeschluss heißt Widerstand muss sichtbar werden!

Heute hat das Kabinett der Bundesregierung die Überwachungsgesetze auf den parlamentarischen Weg gebracht. Datenabgleiche mit dem Internet, d.h. mit jedem Foto darin sollen dann den Ermittlungbehörden und Geheimdiensten erlaubt sein. Dafür wollen Sie Bild- und Stimmen-Biometrie nutzen und es ist davon auszugehen, dass Palantir und andere BigTechs hier Milliarden scheffeln während sie Bewegungsprofile von uns erstellen und unser Leben überwachen.
Doch es gibt den Versuch einen breiten Widerstand aufzubauen. Im Netzwerk Sicherheit ohne Überwachung finden sie bereits jetzt einige Organisationen, die aus diversen Hintergründen die Sorge vor dem Überwachungsstaat eint. Am 13.06.2026 wird es in Berlin eine Demo gegen die digitiale Aufrüstung der Polizei geben.
Es ist Zeit lautstark auf die Straße zu gehen! 

Aufruf: 01. Mai – nazifrei!

Am 1. Mai 2026 wollen Neonazis der Partei Die Heimat – ehemals NPD und Die Rechte – einen bundesweiten Aktionstag in Essen durchführen. Damit sucht die neonazistische Partei schon das vierte Mal nach 2001, 2015 und 2021 unsere Stadt am Tag der Arbeit heim. 
Die Heimat ist keine harmlose Kleinpartei. Sie ist eine extrem rechte und neonazistisch geprägte Organisation, deren Ideologie programmatische Nähe zu nationalsozialistischem Denken aufweist. 
Aus ihren Reihen kommt es immer wieder zu Gewalttaten, NS-Relativierungen und Bedrohungen gegen politische Gegner:innen. Die Partei arbeitet eng mit anderen extrem rechten Strukturen zusammen, vernetzt sich über Veranstaltungen und versucht, insbesondere junge Menschen ideologisch zu gewinnen. In der Vergangenheit führte dies mehrfach zu Übergriffen auf Menschen, die sich ihren Aufmärschen entgegenstellten. 
Seit rund einem Jahr nutzt Die Heimat ihre Essener Landeszentrale verstärkt für sogenannte „offene Abende“, bei denen Vernetzungen mit anderen extrem rechten Gruppen gepflegt und politische Strategien diskutiert werden. Diese Aktivitäten schaffen Räume für Ideologisierung, tragen zur Organisierung der Szene bei und stellen eine reale Gefahr für das gesellschaftliche Klima dar. 
Dass Die Heimat ausgerechnet den 1. Mai – den Tag der Arbeit – als Bühne für ihren bundesweiten Aktionstag gewählt hat, ist kein Zufall, sondern ein politischer Affront und bewusste Provokation. Der 1. Mai ist der Tag der Gewerkschaften, der Arbeiter:innenbewegung und des sozialen Fortschritts. Heute wie damals kämpfen Menschen für gute Arbeitsbedingungen, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. 
Gerade die historischen Erfahrungen zeigen, wie perfide rechte Strategien sind: Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften von den Nationalsozialisten zerschlagen, ihre Häuser zerstört und ihre Funktionär:innen verhaftet. Faschistische Ideologien waren und sind arbeiter:innenfeindlich. Dieses geschichtliche Erbe macht deutlich, worum es den Faschisten der Partei Die Heimat geht: Einen Angriff auf die Rechte von Arbeitnehmer:innen, Freiheitsrechte, demokratische Strukturen und gesellschaftlichen Fortschritt. 
Wir lassen nicht zu, dass Neonazis und Faschist:innen am Tag der Arbeit in unserer Stadt präsent sind und ihren Hass verbreiten! 
Deshalb rufen wir auf, an den Gegenprotesten am 1. Mai 2026 teilzunehmen und gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Faschismus, Rassismus und rechte Hetze zu setzen und für Solidarität, Demokratie und eine freie, offene Gesellschaft aufzustehen! 
Alle Antifaschist:innen, Gewerkschafter:innen, Demokrat:innen, Nachbar:innen und Menschen, die für eine gerechte Gesellschaft kämpfen: Seid am 1. Mai auf der Straße! Gemeinsam zeigen wir, dass rechte Hetze in Essen keinen Platz hat. 
Sobald Ort und Zeit unseres Gegenprotests feststehen, veröffentlichen wir sie auf essq.de und unseren Kanälen. 
1. Mai – Nazifrei!
Solidarität statt Hetze. Gemeinsam auf die Straße! 

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