Freiräume

#CloseFactoriesNotParks

Corona-Hotspot Arbeitsplatz für 3 Wochen dicht machen! Bezahlte Pause für alle statt Ausgangssperre!

Soli-Aktion mit trans*Fläche: Vonovia Auto besprüht

Vonovia Auto, auf das "Trans*Fläche" und ein Herz gesprüht wurde

Liebe Trans*fläche, wir liefen seit Tagen durch die Stadt auf der Suche nach einer geeigneten Leinwand. Wir meinen sie gefunden zu haben. Ihr nehmt uns die Räume, wir holen sie uns zurück! Solidarität mit der Trans*fläche! Eine Gruppe autonomer FLINTA* aus Leipzig

Zum Räumungsversuch der Potse am 19.05.21

In Berlin soll weiter Geräumt werden. Nach der Liebig34, Dem Syndi, der Meute und all den anderen Räumen und Projekten ist nun das autonome Jugendzentrum drann. Die Bullen und Gerichtsvollzieher*in haben sich für den 19.05.21 um 8:00 Uhr früh angekündigt. Das werden wir nicht hinnehmen. Seid solidarisch, geht auf die straße, seid laut, wütend und kreativ, plant Aktionen und Organisiert euch dezentral. Jede Räumung hat ihren Preis! Solidarität mit der Potse!

[S] Stadtteilmobilisierung: Rein in die Viertel und heraus zum 1. Mai!

 

Wir haben heute den sonnigen Tag genutzt, um in verschiedenen Stadtteilen Stuttgarts zum 1. Mai zu mobilisieren. Los ging‘s zeitgleich in drei Vierteln mit drei Mobilisierungsteams, ausgestattet mit Lautsprecherwägen, Unmengen an Flyern, Plakaten und weiterem Material zur Stadtverschönerung.

 

 

[KeineA14] Moni Bleibt - Neue Waldbesetzung gegen Autobahnausbau

In der Altmark, die Teil des größten noch autobahnfreien Raumes Deutschlands ist, soll die A14 fertig gebaut werden. Dafür soll durch den Seehausener Forst eine Schneise geschlagen werden.

A new highway, the A14, is meant to be built in the Altmark, a part of Germany's largest highway-free area. The highway track will cut through the Seehausener forest.

(W) Pyro, Barrikaden und Farbe – Wütende Sponti gegen Ausgangssperre

Wuppertal

 

Pünktlich zu Beginn der Ausgangssperre um 22.00 Uhr zog am 21.04. eine kleine, aber entschlossene Sponti mit Rauch und Pyro über den Wuppertaler Ölberg. Dabei wurden Anwohner_innen mit Redebeiträgen über die Kritik an der Ausgangssperre informiert. Es wurden Barrikaden errichtet und der Ölberg wurde in Rauch in allen Farben des Regenbogens getaucht. Leider haben wir es nicht geschafft, alle Straßen dicht zu machen und die Schweine haben einen Weg gefunden, recht schnell auf dem Ölberg auszuströmen. Auch haben wir es nicht geschafft, in die direkte Konfrontation zu gehen. Es bleibt zu hoffen, dass ein kollektiver Lernprozess entstanden ist und wir es zukünftig in solchen Situationen schaffen, die Schweine vom Berg zu jagen. Bevor sich die Demo am Otto-Böhne-Platz auflöste, wurde allerdings noch die anliegende Marien41 mit Farbe eingedeckt.

 

Keine Räumung vom Wiesencamp!

Am vergangenen Freitag, den 16. April, kam das Verwaltungsgericht Aachen zu der Entscheidung, dass eine Räumungsverfügung des Kreises Düren gegen das Wiesencamp rechtmäßig sei. Was für eine Überraschung.

In vielen Onlinezeitungen wird jetzt darüber berichtet, dass das Wiesencamp geräumt werden muss. Müssen tut hier erstmal niemand irgendwas. Richter*innen, Bullen & Secus gehen jeden Tag völlig freiwillig zur Arbeit und konstruieren diese ganzen Sachzwänge, mit der sie diese Scheiße rechtfertigen. Dabei behaupten sie oft genug das auch noch gerne zu tun. Wenn dann in der Springerpresse der Artikel auch noch mit den Überresten eines abgebrannten Baumhauses bebildert wird, ist die Dramatisierung perfekt.

Fakt ist: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und zunächst wird hier nichts geräumt.

Erste Einschätzung der Meuterei-Räumung

 

Erste Einschätzung zur Meuterei-Räumung

 Es sind nun über zwei Wochen vergangen seit uns unsere Räume entrissen wurden und ehrlich gesagt sind wir gerade erst am Anfang, diese und auch die Zeit davor zu verarbeiten.Wir wollen hier zumindest eine Ersteinschätzung unsererseits zur Räumung mit euch teilen. Davor möchten wir aber vor allem erst mal Danke sagen. Danke für all die Aktionen, Demos, Kundgebungen und Transpis. Aber auch all die Unterstützung in den vergangenen Jahren, in denen wir versucht haben den Raum der Meuterei zusammen zu einem Ort zumachen, der uns unsere Utopien ein wenig näher bringt.

[K] #k1704 – versuche einer hastigen analyse

am abend des 17.04. lief eine für kölner verhältnisse erfrischend militante und wütende sponti im az los (mehr dazu: https://de.indymedia.org/node/146958), die entrüstete reaktion der bürgerlichen presse und vor allem unserer besonderen freunde vom express, die ein paar beschmierte scheiben als ausbruch der totalen anarchie hochstilisieren (wir wünschten, es wäre tatsächlich so) wollen wir als anlass nehmen, die geschehnisse auszuwerten, zu schauen, was lief gut, was kann zukünftig besser laufen

 

definitiv positiv in erinnerung geblieben ist uns das sehr militante auftreten der demo von beginn an, kaum lief die erste reihe aus den toren des az, flogen schon erste böller auf eine grad vorbeifahrende bahn, und die komplette luxemburger straße war nachher voller umgeschmissener baustellenbegrenzungen, e-rollern und was sonst noch so rumstand, vereinzelt gab es wohl sogar glasbruch

als die demo dann allerdings den barbarossaplatz erreichte, wurde es schnell unschön, die etlichen bullen, die 30 minuten später anfangen sollten die absolut schwachsinnige ausgangssperre durchzusetzen, waren sehr schnell und sehr zahlreich zur stelle, woraufhin sich die sponti auflöste, immerhin haben die bullenkarren noch n paar steine und pyro abbekommen, trotzdem kam es zu 30 verhaftungen, und an jeder ecke in den straßen um den barbarossaplatz wurden irgendwelche menschen (die auch oft genug nicht mal was mit der demo zu tun hatten) von bullen festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt, wir prognostizieren die massenhafte konstruktion von verfahren wegen „landfriedensbruch“ für alle, die erwischt wurden

 

für die zukunft werden uns vor allem die aus der kollektiven wut gewonnene kraft, die sich auf den straßen kölns entlud positiv in erinnerung bleiben, gerne darf aber auch noch mehr kaputt gehen beim nächsten mal, außerdem wars schön zu sehen dass sich doch viel mehr passant*innen als gedacht mit uns solidarisierten

 

was aber auf jeden fall besser bedacht werden sollte wären uhrzeit und route, da reker und die bullizei wohl in zeiten der ausgangssperre extrem auf law & order stehen und gespenstisch viele bullen ab den frühen abendstunden unterwegs sind sollten etwaige spontis in zukunft entweder früher starten oder auf konfrontation vorbereitet sein (etwa als geschlossener block, der ggf versucht sich die straße zu erkämpfen und nicht sofort auseinanderbricht und wegläuft), und falls der anlass nicht grade der geburtstag vom az ist, sind aktionen etwas weiter von der innenstadt auch sinnvoller, da auch dann die cops nicht so schnell, und vor allem nicht so zahlreich zur stelle sind und nicht so viele genoss*innen dem repressionenapparat zum fraß vorgeworfen werden, vor allem die ringe sind unserer ansicht nach momentan zumindest mit dieser aktionsform alles andere als sinnvoll (dass überall an den kölner ringen hochauflösende überwachungskameras hängen, kommt noch dazu), eventuell wäre es sinnvoller in zukunft in den umliegenden vierteln zusammen zu kommen und unsere wut gegen ausgangssperre und verdrängung von freiräumen zum ausdruck zu bringen, außerdem wäre es eventuell sinnvoll, zwei-drei leute zum checken, von wo bullen kommen auf fahrrädern vorzuschicken, würde eventuell helfen, dass beim abhauen nicht alles durcheinander rennt und das chaos es den bullen nur noch einfacher macht, einzelne von uns rauszuziehen

 

zum medialen echo noch ein paar worte: es hat uns sehr überrascht, teils doch sehr nüchterne und wertneutrale berichterstattung in der bürgerlichen presse zu sehen, die plattform des protests gegen ausgangssperren sollten wir auf jeden fall weiter nutzen und auf keinen fall wieder den faschos überlassen

 

und zu den paar leuten auf sozialen medien, die sich darüber beschweren dass ja irgendwelche scheiben von ach so netten kleinunternehmern an der lux vollgetaggt wurden: wo gehobelt wird da fallen späne, nech?

 

lasst uns außerdem nicht die leute, denen jetzt gerichtsverfahren und bußgelder drohen alleine ihrem schicksal überlassen, wisst ja, betroffen sind einige, gemeint sind wir alle und so

 

in diesem sinne

kein tag ohne autonomes zentrum

 

- ein paar kölner anarchist*innen und autonome

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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