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[LE] Sommer der Besetzungen - Ein Aufruf von LeipzigBesetzrn

+++english version below+++ In zahlreichen Städten, wie Dresden, Weimar, Berlin, Essen und Bremen, ist es im Laufe des letzten Jahres zu neuen Besetzungen gekommen. Wir finden das ziemlich klasse!Deshalb: bringt euch ein in den Sommer der Besetzungen! Wir selbst wollen neue Aktionen starten und die Erfolge der Luwi71 ausbauen. Wir wollen euch einladen,es den Immobilienhaien schwierig zu machen, in Leipzig weiter Spekulation, Miet-Abzocke sowie den Neubau von Eigentumswohnungen und Luxussanierungen zu betreiben. Lasst uns gemeinsam eine Stadt für alle und solidarische Kieze durch direkte Aktionen durchsetzen!

Sponti vom 10.04.2021 in Halle (Saale)

Sponti am 10.04.2021 in Halle Am 10.04.2021 fand in Halle (Saale), im Glaucha-Kiez, eine Sponti mit ca. 80 Teilnehmern für eine Solidarische Krisenlösung statt. Kraftvoll und mit viel Pyro bewegte sich die Sponti über die Willi-Brandt-Straße, den Rannischen Platz, die Steinstraße sowie die Jakobstraße. Nachdem die Polizei eingetroffen war, löste sich die Sponti auf. Es folgt ein Statement Disclaimer: Wir Distanzieren uns ausdrücklich von jeglichen Antisemitischen Verschwörungstheorien rund um Corona, sowie einer Kritik, die einzelne Akteure und nicht die Gesamtheit des Systems für die Aktuelle Situation verantwortlich macht. Keine Querfront mit Antisemiten und Faschisten! Seit Monaten schon, setzen sich diverse Gruppen für eine Solidarische Krisenlösung ein. Die einen richten dabei Forderungen an den Staat, andere fordern grundlegende Änderungen des Systems. Doch verändern tut sich nichts. Nach wie vor stehen, in klassisch kapitalistischer Manier, wirtschaftliche Belange vor den Bedürfnissen, der Gesundheit und den Grundrechten der Menschen. Die Pandemiebekämpfung wird zum Wohle der Wirtschaft im Privatleben der Menschen abgeladen. Dass das nicht nur für die Physische sondern auch für die Psychische Gesundheit der Menschen Katastrophal ist, spielt dabei anscheinend überhaupt keine Rolle. Statt einem Wirtschaftlichen Shutdown, setzt man lieber die Gesundheit der Menschen aufs Spiel. Weil wir nun mal nicht mehr als eine Ressource sind. Zudem stellt die Beschaffung von ausreichend Impfstoff für die Regierung offensichtlich ein unüberwindbares Problem dar. Denn offensichtlich schützt man lieber Impfstoffpatente, sprich die Möglichkeit der Pharmaindustrie mit der Pandemie Kapital an zuhäufen, als die Pandemie mit allen Mitteln und Wegen zu Bekämpfen. Und während man sofort schreit, man könne das Patentrecht nicht guten Gewissens beschneiden, scheint das Gewissen bei Ausgangssperren wohl zu schlafen. Auch die übliche Feindschaft, der sogenannten politischen „Mitte“, allem Sozialen gegenüber darf natürlich nicht fehlen und so tut ein Rudolf Henke (CDU) im Bundestag so, als ob die Aufhebung von Patenten in einer Notsituation uns Geradewegs in den Sozialismus führen würde. Und wir alle wissen ja, wenn es eines gibt, dass noch gefährlicher ist als eine Tödliche Seuche, dann ist das dieser Sozialismus. In schöner Konsequenz dazu stehen dann diverse Korruptionsfälle, wie zuletzt die Maskenaffäre, was ja in CDU und FDP Kreisen fast schon zum guten Ton gehört. Aber auch Finanziell leiden unter der Aktuellen Situation vor allem die Menschen, die so oder so schon die Verlierer der Kapitalistischen Verwertungslogik sind. Wo für Bankenrettung und große Konzerne Milliarden Summen bereitgestellt werden, ist man bei einkommensschwachen und Einkommenslosen knauserig. Auch Pflegekräften applaudiert man lieber vom Balkon der Privatvilla aus, anstatt ihnen anständige löhne zu zahlen. Mit am härtesten sind zudem Wohnungslose und Menschen in der Prostitution betroffen. Die aktuellen Lebensbedingungen dieser Personengruppen sind mit einem Begriff von Menschenwürde schon lange nicht mehr vereinbar. Wieso diese Leute auch nicht einfach Impfstoffe entwickeln … es könnte so einfach sein. Uns ist natürlich vollkommen bewusst, dass eine Sponti recht wenig an den unmenschlichen Verhältnissen des Kapitalismus ändern wird und die Regierungsparteien entweder Kapitalinteressen pflegen oder völlig Rückradlos sind. Es gilt auch klar zu stellen, dass wir nicht der Illusion erliegen, dieser kapitalistische Staat könnte in naher Zukunft seine soziale Ader entdecken. Aber das bedeutet nicht, dass man die aktuellen Umstände stillschweigend akzeptieren muss. Wir sehen nicht ein, uns den Schikanen einer korrupten und wirtschaftsorientierten Krisenpolitik zu beugen. Wir sehen nicht tatenlos zu, wie die Pandemie auf dem Rücken der Menschen stattfindet, die eh schon die Verlierer des Systems sind. Die Krise zeigt bisher vor allem, dass das Interesse an einer gerechten und Solidarischen Corona Strategie nicht vorhanden ist. Da geben wir nur zu gern einen Ansporn. Impfstoff für alle, sonst gibts Krawalle!

Sponti: AZ Köln oder es knallt!

Heute Abend, am 11. Geburtstag des AZs sind 100 Freund*innen des Autonomen Zentrums zu einer unangemeldeten Sponti durch Köln gestartet.

[K] Farbe und Feuerwerk gegen die Ausgangsperre

Heute wurde in Köln die Ausgangsperre zur Eindemmung der Corona Pandemie beschlossen.

Nur knapp 12 Stunden nach der Veröffentlichung der neuen Regel trat diese auch direkt in Kraft.

Wir nutzen die erste Nacht der Ausganssperre um unsere Wut über diese Klassenfeindliche und autoritäre Politik zu äußern:

Wir haben den Raatssaal der Stadt Köln mit Lack angegriffen und es auf dem Theo Burauen Platz, mit Hilfe von ein wenig Feuerwerk, ordentlich krachen lassen!

Außerdem waren wir in unseren Veedeln unterwegs und haben unsere Forderungen auf den Wänden verewigt.

 

Für uns ist klar:

Das Virus geht nicht nachts spazieren, sondern tagsüber arbeiten!

Die Ausgansperren nützen nichts, da Arbeiter*innen und Schüler*innen weiterhin gezwungen werden in Schulen und Betrieben zu ackern, während die Reichen in ihren Villen immer reicher werden.

Die letzen Wochen zeigten stärker als je zuvor, dass es ein solidarisches Klassenbewusstsein braucht um die Corona Pandemie einzudemmen.

Wir fordern deshalb:

Impfstoff für ALLE sonst gibts Krawalle!

Klassenkampf statt Ausgangsperre!

Wirtschaftslockdown und eine Enteignung aller Bonzen!

 

Organisiert euch, lasst uns zusammen aus der linken Ohnmacht ausbrechen und gemeinsam eine starke Gegenmacht frei von Verschwörungstheorien und Antisemitismus aufbauen.

Kampf dem Kapitalismus und seinem Staat!

(B) hass auf streletzki

 

auf der halbinsel stralau befindet sich nur einen steinwurf entfernt von der ehemaligen zeltstadt das luxusquartier ‚spreegold‘. eigentümerin ist die streletzki gruppe, die den bau weiterer luxusobjekte in der rummelsburger bucht plant und mit kevin hönicke gemeinsame sache gemacht hat um die zeltstadt räumen zu lassen und den weg für coral world frei zu machen

 

 

[C]Unsere Herzen brennen heißer! - Solidarität mit dem Syndikat Jargowstraße!

 

Unsere Herzen brennen heißer!
Solidarität mit dem Syndikat Jargowstraße!

 

 

 

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde in Berlin Spandau das Syndikat Jargowstraße vermeintlich mit Molotowcocktails angegriffen.

Wir sind schockiert und wütend über die Ereignisse und solidarisch mit den Bewohner*innen.
Dieser Angriff auf das Leben unserer Genoss*innen war nicht der erste dieser Art, aber wir wissen genau, dass sich unsere Genoss*innen auch dieses Mal nicht einschüchtern lassen. Sie, wie auch wir werden nicht aufhören, von einer besseren Welt zu träumen, ein freieres Leben im hier und jetzt zu leben und widerständig gegen Herrschaft, Unterdrückung und Menschenfeindlichkeit aller Art zu kämpfen.

Kraft, Liebe und Solidarität gehen raus an das Syndikat Jargowstraße!

 

 

[B] Wir sind unregierbar! Gegen Ausgangssperren und Räumungen!

Trefft euch heute Abend mit Abstand auf den Straßen, Plätzen, Brücken und in Parks! Besetzen wir die Stadt! Zeigt euch solidarisch mit allen Menschen, die die Bullen wegen der Ausgangsperre drangsalieren! 
Lasst uns die Straßen gemeinsam zurückerobern, für Liebig34 am 9. April um 16.00 Uhr und am 10. April um 12:00 Uhr auf dem Dorfplatz!
Who’s streets? Our streets!

 

 

Der Aufruf ist zwar schon 2 Tage alt, sollte jedoch angesichts der derzeitigen Polizeirepression nicht nur auf Telegram verschimmeln, daher hier Reposting!

 

[H] versammlung und spontandemo gegen augangssperre

Am Donnerstag sind etwa 70 Leute einem Aufruf gefolgt, sich gegen die Ausgangssperre auf öffentlichen Plätzen zu versammeln. Einen kurzer Bericht, eine Meinung und den Aufruf findest du hier.

Autonomes Blättchen Nr. 44 erschienen

Das neue Autonome Blättchen ist erschienen. Wie immer bei euch im Infoladen, hier als pdf oder auf der webseite https://autonomesblaettchen.noblogs.org herunterzuladen. Da derzeit wenig Veranstaltungen stattfinden, müssen wir uns gemeinsam um die Weiterverbretung des Blättchens in den Städten an Gruppen und WGs kümmern.

Reflektion zur Räumung Casa Cantoniera Chez Jesoulx / Reflections on the eviction of the Casa Cantoniera Chez Jesoulx

Der folgende Text ist der Versuch einiger Menschen, die im besetzten Casa Cantoniera in Oulx aktiv waren, einer Analyse über die Räumung und einer Reflektion über die letzten Jahre unserer Präsenz in diesem Teil der Grenze.

 The following text is an attempt by some of the people that were involved in the occupied Casa Cantoniera to analyse the eviction of our space and reflect on the past years of our presence in this part of the border.  

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