Antifa

Findus mit Grußwort zum Jahreswechsel und Silvester

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich möchte kurz rückblickend für euch auf gut 1,5 Jahre Haft und die dazugehörigen Kämpfe, Niederlagen und auch Siege eingehen. Nun nach knapp 1,5 Jahren hinter Gittern gab es einige Rückschläge, sowie auch viele positive Momente und Ereignisse an diesem grauen und tristen Ort. Die zwei größten und auch tiefsten Rückschläge in Haft bis jetzt waren sicher:

Einmal die einmonatige Absonderung und dadurch auch die räumliche Trennung von meinen Weggefährten hier in Heimsheim. Die ersten Tage in Absonderung waren nicht gerade einfach, weil einem einfach so gut wie alle persönlichen Gegenstände und auch die eigene Kleidung abgenommen werden und man in diesem Moment auch die letzte eigene Selbstbestimmung und Identifizierung, wer & was man ist verliert. Daraus resultieren auch sehr eingedämmte bis gar keine soziale Kontakte – abgesehen von den Wärtern.

Ein weiteres prägendes Erlebnis war die erneute Verlegung in einen anderen Stockwerk, um mich erneut von meinen kurdischen Weggefährten zu trennen. Das war die Reaktion darauf, dass wir einen Antrag auf kurdische Fernsehsender gestellt haben, mit einer dazugehörigen Unterschriftensammlung, sowie auch der Vorwurf, ich hätte einen Hungerstreik organisiert, mit dem wir uns mit den kurdischen Gefangenen Merdan und Mazlum solidarisiert haben, welche zeitgleich in Stammheim im Hungerstreik waren.

Dies war der erfolglose Versuch der Anstaltsleitung mich zu brechen und vor allem auch zu isolieren. Klar auf eine Art haben sie es geschafft, aber am Ende führte dies nur zu einer größeren Entschlossenheit und Tatendrang sowie das wir noch mehr zusammenwuchsen.

Bw consulting: Kotz-Smileys bei der Beratung der Bundeswehr

Hallo, wir sind die Gruppe a.a.k. (Antimilitaristischer Adventskalender). Netterweise hatte uns die Kampagne „Werbung abrüsten!“ Adbusting-Überkleber zugesendet, die eigentlich für Werbeposter der Bundis im Nahverkehr gedacht sind. Aber wir fanden, die machen sich auch wunderschön an der Tür der BW-Consulting am Schöneberger Ufer 91 gleich gegenüber des Kriegsministeriums. Auf den Glastüren am Eingang sieht man nun einen großen Kotz-Smileys mit einer Sprechblase. In der Sprechblase steht: „Bundeswehr zum Kotzen!“ Auf der anderen Seite klebt ein großer Kack-Smiley. Er sagt: „Brauner Nazi-Haufen“.

Antimilitaristischer Adventskalender besucht Radarturm Tempelhof

Hallo, wir sind die Gruppe a.a.k. (Antimilitaristischer Adventskalender). Wir besuchen in unregelmäßigen Abständen Liegenschaften der Bundeswehr in Berlin. Diesmal waren am Radarturm am Tempelhofer Feld, Columbiadamm 76. Denn dort, mitten im Hipsterland am Tempelhofer Feld, ist eine echte Kaserne.  Netterweise hatte uns die Kampagne „Werbung abrüsten!“ Adbusting-Überkleber zugesendet, die eigentlich für Werbeposter des Militärs gedacht sind.  Am Eingang zum Karriere-Center klebt nun ein großer Kotz-Smileys mit einer Sprechblase. In der Sprechblase steht: „Bundeswehr zum Kotzen!“

Griechenlands Weg in den Faschismus sabotieren

Wenn sogar ein Leitmedium wie Der Spiegel einen Kommentar unter der Überschrift „Angriffe auf Rechtsstaat und Pressefreiheit – Griechenlands Weg in die Autokratie“ [1] veröffentlicht, wird es für die antirassistische/antifaschistische/autonome Szene Zeit, sich über mögliche Interventionsformen Gedanken zu machen. Denn was selbst der bürgerlichen Presse in Deutschland Sorgen bereitet, bedeutet für Linke, Anarchist*innen, Studierende, prekär Beschäftigte und Deklassierte in Griechenland harte Repression und für Migrant*innen oft den Tod.

Die gegenwärtige Regierung der Nea Dimokratia steuert einen Kurs, der im Fall einer Machtkonsolidierung sicher Andere zur Nachahmung ermuntern wird. In diesen Zeiten allgemeiner Abgestumpftheit kann es umgekehrt zu einer Stärkung linksradikaler Strömungen führen, wenn diese mit dazu beitragen, das das Regime von Kyriakos Mitsotakis destabilisiert wird.

Berlin: Militär-Bischof markiert

Hallo, wir sind die Gruppe a.a.k. (Antimilitaristischer Adventskalender). Wir besuchen in unregelmäßigen Abständen Liegenschaften der Bundeswehr in Berlin. Diesmal haben wir den den Amtssitz des evangelischen Militärbischof etwas kommentiert. Netterweise hatte uns die Kampagne „Werbung abrüsten!“ Adbusting-Überkleber zugesendet, die eigentlich für Werbeposter des Militärs gedacht sind. Wir fanden, der evangelische Militär-Bischof findet die vielleicht auch gut. Neben seinem Amtsschild seiner Amtsstube am Jebensstr 3 in Berlin sieht man nun einen großen Kotz-Smileys mit einer Sprechblase. In der Sprechblase steht: „Bundeswehr zum Kotzen!“

Autohäuser mit stinkender Flüssigkeit beschmiert, Solidarität mit Lützerath

In der Nacht zum Sonntag, 18.12., wurden in Wuppertal entlang der Uellendahler Straße die Eingänge ungefähr 7 große Autohäuser mit übelriechender Flüssigkeit beschmiert und Handzettel aufgehängt, die die Produktion und den Verkauf von Autos kritisieren und sich mit der Besetzung von Lützerath solidarisieren.

Ob in Freiburg oder der ganzen Welt - Bullengewalt bleibt nicht unbeantwortet - Autoritäten zerschlagen!

++ CN: Bullengewalt / Bullenmord – psychischer Notstand – Diskriminierung ++

Ob in Freiburg oder der ganzen Welt - Bullengewalt nicht unbeantwortet lassen – Autoritäten zerschlagen!

Bannerdrop von Hochhaus - Solidarität mit den Kämfen in Kurdistan

Revolutionäre Grüsse aus Berlin!

Solidarität mit den Kämpfen in Rojava und Iran!

Revolutionary greetings from Berlin!

Solidarity with the struggles in Rojava and Iran!

https://www.instagram.com/tv/CmGrvrhtybh/?igshid=YmMyMTA2M2Y=

Keine Ruhe für Nazis! Spontandemonstration gegen Nazistrukturen in Wien Margareten

 

Am 15.12.2022 versammelten sich Antifaschist*innen vor dem Wiener "Zentrum" der "Identitären Bewegung", einem zu einer Art Bunker umfunktionierten Keller in der Ramperstorffergasse 31 - 1050 Wien, um einmal mehr gegen die rechtsextremen Umtriebe in Wien Margareten ein Zeichen zu setzen. 

 

 

Potsdam: Büro des militaristischen Professors Sönke Neitzel markiert

Professor Doktor Sönke Neitzel an der Universität Potsdam ist Kriegsfetischist und Wehrmacht-Tollfinder. Deshalb haben wir die Tür seines Büros und die des Lehrstuhls für Militärgeschichte mit einem Kotz-Smiley und einer Sprechblase versehen. In der Sprechblase steht „Bundeswehr: zum Kotzen!“

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