Medien

30 Jahre DIE SIMPSONS - Kultzeichentrick im TV

Vorabendserien gibt es viele. Kaum eine habe icke auch in meiner Jugend so genossen wie DIE SIMPSONS. Ein fiktives Zeichentrickspektakel aus Amerika, jetzt im 30. Jahr, welches auf anarchischste Weise die Abgründe der westlichen Welt ad absurdum führt. Eine US-Unterschichtenfamilie im täglichen Leben - so könnte der Untertitel lauten. Gezeigt werden Freude und Leid, Höhen und Tiefen, gepaart mit einer gehörigen Portion Systemkritik. Nein, man muss DIE SIMPSONS nicht lieben. Vielmehr kann man sie als Exempel amerikanischer Sozietäten rekognieren ...

 

(A-Radio) Libertärer Podcast Novemberrückblick 2019

Seit dem 16.12.2019 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Novemberrückblick 2019 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit allen neuigkeiten zur drohenden Räumung der Kiezkneipe Syndikat, einem besonderen Beitrag zur Luftdemo der Meuterei in Berlin, einem Beitrag zu 20 Jahren Indymedia, einem Gastbeitrag aus Karlsruhe zu einem weiteren Entzug der Gemeinnützigkeit, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Interventionen im Wahlk(r)ampf Teil 2

Noch mehr Bilder zum Artikel Interventionen im Wahlkrampf

https://de.indymedia.org/node/52630

Interventionen im Wahlk(r)ampf

Sie jähren sich regelmäßig, nur die Hälfte geht hin und trotzdem kommt keiner an ihnen vorbei: Wahlen. Durch die schiere Flut an Wahlwerbung sind sie eine Einladung an jede*n Kommunikationsguerill@. Durch die rund um die Wahlen erzeugte diskursive Bühne bietet es sich besonders an, gesellschaftlich unhinterfragten Konstrukte, wie Herrschaft, sichtbar zu machen. Das gilt besonders, wenn man dabei verschiedene Aktionsformen geschickt mit Adbusting kombiniert.

Nachruf auf Richter Matthias Borgmann (Liebig34 Prozess)

Matthias Borgmann

 

Der Tod von Richter Dr. Matthias Borgmann beunruhigt die Berliner Justiz. Aus linksradikaler Perspektive soll dabei nicht in Häme und Schadenfreude verfallen werden, sondern vielmehr die unmenschlichen Bedingungen in der Justiz, auch für ihre Repräsentant*innen, thematisiert werden. Bis vor wenigen Tagen war Richter Borgmann noch ein klarer Feind jedes freiheitsliebenden Menschen, jetzt wurde er von den Bedingungen, die er selbst geschaffen hat, in den Abgrund gerissen.

 

 

„wenig verbreitet oder bekannt, pro-kurdisch“

Der österreichische Geheimdienst BVT und die Grazer Staatsanwaltschaft haben Max Zirngast eine wahnwitzige Terror-Geschichte angedeihen lassen. Aber auch das re:volt magazine hat nun einen neuen geheimdienstlich verbrieften Kampfslogan: „Rebellion! Widerstand! Freiheit!“ Danke, BVT!

Rechte Adbustings oder die Ambivalenz des Verstehens

Rechte Adbustings sind vermutlich genauso alt wie linke Kommunikationsguerilla. Trotzdem sorgt die Verwendung dieser Aktionsformen auch durch Nazis für Irritationen. Dahinter steckt ein Missverständnis, dass dazu führt, dass linke Politik oft als Subkultur agiert. Handlung und Inhalt werden deshalb oft gleichgesetzt oder verwechselt. Ein selbstkritischer Umgang mit diesem Problem könnte helfen, Vereinahmungsversuchen von Rechts zu begegnen. 

Umgestaltung von plakatwaenden

Einige riesige Tourplakate der Deutschrockband Freiwild, einige der Bundewehr usw wurde Ziel unserer nächtlichen Verschönerung. Dabei beschmierten/zerstörten wir vor allem Plakatwände die für die leider Ausverkaufte Tour der Band Freiwild warben.

video: ultimatum an berliner senat und wohnungsunternehmen

ein ultimatum an den berliner senat und die wohnungsunternehmen.

Staatsschutzdelikt Adbusting? Kleine Anfrage an den Innensenat und Veranstaltungseinladung

Nach dem Gerichtsprozess im Oktober wegen des kreativen Veränderns von Werbeplakaten hat der Berliner Abgeordnete Niklas Schrader eine Kleine Anfrage gestellt. In der Verhandlung war öffentlich geworden, dass offenbar mehrere Polizist*innen aus verschiedenen Städten an dem Fall arbeiteten. „Der Prozess zeigte, dass Ermittler*innen Fingerabdrücke von einem Plakat in Erfurt abglichen, zahlreiche Adbusting-Videos auswerteten und Mitarbeiter*innen der Firma Wall befragten. Sogar eine Hausdurchsuchung folgte (…) weil jemand ein Werbeplakat überklebt hat“ schrieb die taz (1). Der Prozess endete ohne Urteil mit Einstellung. Unter der Frage „Staatsschutzdelikt Adbusting?“ konfrontierte Schrader den Innensenat mit Fragen zu dem unverhältnismäßigem Ressourcenaufwand der Ermittlungsbehörden. Jetzt ist die Antwort der Regierung da (2).

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