Ökologie

Busted in Barcelona! Paper airplane protest against airport expansion, Part 2

To protest against airport expansion, overtourism, and skyrocketing rents in Barcelona adbusters from Barcelona came up with an exciting adbusting idea: folding posters in advertising displays into paper airplanes and scribbling "Caiguda Lliure" or "Free Fall" on the resulting blank space. We joined in the action. It got slightly out of hand: Two arrests, three identity checks, and the police presumably collected all the data of the conference participants. The proceedings have since been dropped. Here's what we learned from it.

 

Busted in Bracelone! Wegen Papierflugzeugen gegen den Flughafenausbau, Teil 2

Um gegen den Flughafenausbau, Über-Tourismus und Mietenwahnsinn in Barcelona zu protestieren, hatten Adbuster*innen aus Barcelona sich eine spannende Adbusting-Aktions-Idee: Plakate in Werbevitrinen zu einem Papierflieger falten und auf die dadurch frei werdende Fläche „Caiguda Lliure“ oder „Free Fall“ kritzeln. Wir haben bei der Aktion mitgemacht. Sie lief leicht aus dem Ruder: Zwei Verhaftungen, drei Identitätsfeststellung und die Cops haben vermutlich alle Daten der Konferenzteilnehmer*innen abgegriffen. Die Verfahren sind mittlerweile eingestellt. Was wir daraus gelernt haben.

 

Adbusting in Barcelona: Mit Papierflugzeugen gegen den Flughafenausbau, Teil 1

Wir von der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) waren im September in Barcelona auf dem "Ban fossil Ads gathering". Dort haben wir Adbuster:innen kennengelernt aus Barcelona. Wir haben bei einer Aktion gegen die Flughafenerweiterung mitgemacht. Die war sehr cool geplant und hatte breites Medienfeedback. Wir überlegen sogar, die Idee nach Berlin zu entführen. Doch nicht alles lief glatt: Die Polizei bekam Wind von der Aktion… Warum wir es trotzdem eine gute Erfahrung fanden. Hier Teil 1 unseres super spannenden aufregenden mehrteiligen Erlebnisberichtes. Weitere Teile von BRACELONE-DIE SAGA! folgen!

 

Farbe gegen Tierindustrie: Mastanlage vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen bei Wolfenbüttel verschönert.

 

In der Nacht auf den 17.03.2026 haben wir uns Zugang zum Gelände einer Hühnermastanlage in Cramme bei Wolfenbüttel verschafft und mit weißer Farbe „STOP THIS! FÜR NATUR, TIER, MENSCH!“ und „PLANET OVER PROFIT!“ auf eine Außenwand geschrieben. Damit die Forderungen auch von Weitem gut sichtbar sind, haben wir mit dem 1,50 Meter hohen und 30 Meter langen Schriftzug den Platz auf den riesigen Hallen gut genutzt. In der Mastanlage in Cramme sind pro Mastdurchgang 84.000 Tiere (allesamt Qualzucht) auf engstem Raum eingesperrt.

 

 

Der „Alti“ als One-Man-Show: Zwischen High-Tech-Aktivismus und Zersetzungsmethoden

Ein Erfahrungsbericht über hierarchische Strukturen, Denunziation und den Bruch mit dem antifaschistischen Konsens im Altdorfer Wald.

Während der Widerstand im Hambacher Forst (Hambi) auf Basisdemokratie, Anonymität und dem absoluten Ausschluss der Repressionsbehörden fußte, zeichnet sich im Altdorfer Wald („Alti“) unter der medialen Führung von Samuel Bosch ein völlig anderes Bild ab. Was nach außen als „solidarischer Kampf für das Klima“ verkauft wird, entpuppt sich intern zunehmend als ein System aus Kontrolle, technischer Überrüstung und gezielter Ausgrenzung unliebsamer Personen.

High-Tech-Aktivismus statt Verzicht

In den Baumhäusern des Alti findet man keine einfache Lebensweise, sondern eine professionelle PR-Maschinerie. Gefördert durch massives Crowdfunding (allein Anfang 2026 wurden tausende Euro für „Projekte“ gesammelt), wird hier mit Equipment operiert, das für normale Aktivist:innen unbezahlbar ist: Powerstations (Jackery/EcoFlow) für bis zu 1.500 Euro, Profi-Kameras und Teufel-Boxen. Dieser „Lifestyle-Aktivismus“ dient vor allem der Pflege des öffentlichen „Lacks“. Wer diesen Konsum oder die dahinterstehenden Spendenstrukturen hinterfragt, gerät schnell ins Visier der Camp-Leitung.

Bruch des Konsenses: Die Polizei als Türsteher

Der schwerwiegendste Vorwurf betrifft den Umgang mit dem staatlichen Repressionsapparat. Während im Hambi das Rufen der Bullen als ultimativer Verrat galt, scheint es im Alti zum strategischen Repertoire zu gehören:

  • Selektives Hausrecht: Es gibt Berichte über interne „Einlasskontrollen“ via WhatsApp/Signal. Wer nicht ins bürgerfreundliche Medienbild passt, wird aussortiert.

  • Denunziation per Festnetz: In einem konkreten Fall wurde eine Person, die Schutz vor der Kälte in einer Krankenhauskapelle suchte, nach einem Telefonat mit der Camp-Leitung durch die Polizei entfernt. Der Vorwurf: Ein angeblicher „Einbruch“, der von Zeugen beobachtet worden sei – eine glatte Lüge, da die betroffene Person bereits seit Stunden dort saß. Hier wurde die Polizei mittels gezielter Falschinformation als privater Sicherheitsdienst missbraucht.

Zersetzung und psychologische Kriegsführung

Die Methoden im Wald erinnern fatal an historische Zersetzungstaktiken:

  • Die Phantom-Kamera: Um das punktgenaue Auftauchen von „Aufpassern“ (wie dem E-Bike-Typen) zu erklären, wird die Existenz von Wildkameras vorgeschoben. Das erzeugt ein Klima der Paranoia („Gaslighting“), während man gleichzeitig den „Überwachungsstaat“ öffentlich kritisiert.

  • Täterschutz statt Solidarität: Wenn es zu Diebstählen innerhalb des Camps kommt, wird Augenzeugen nicht geglaubt. Statt Aufklärung folgt die Diskreditierung der Zeugen als „verwirrt“ oder „instabil“.

Fazit: Wir brauchen ehrlichen Widerstand, keine Selbstdarsteller

Der Altdorfer Wald darf keine private Bühne für Einzelpersonen sein, die linke Werte wie Solidarität und Hierarchiefreiheit nur als Maske tragen. Wer mit Bullen kooperiert, Lügen über Mitstreiter:innen verbreitet und Diebstähle deckt, hat den Boden des gemeinsamen Kampfes verlassen.

Solidarität bedeutet, aufeinander aufzupassen – nicht, sich gegenseitig bei den Bullen anzuzeigen!

 

Sabotage von Ticketinfrastruktur – Bekennerschreiben

Wir nehmen die sozialfeindliche Politik der Österreichischen und Wiener Regierung nicht mehr hin! In der Nacht vom 27.03.2026 sabotierten wir Entwertungsautomaten und Ticketautomaten in den Wiener Ubahn-Stationen und machten sie unbrauchbar. Damit wollen wir einerseits Sachschäden an den Wiener Linien verursachen und andererseits das Entwerten von Tickets unmöglich machen, um ticketloses Fahren zu entschuldigen.

 

 

Dr. Guido Arnold nach der rechten Medienhetze - Wegducken keine Option - Plädoyer für antifaschistische und feministische Gegenwehr!

Im Januar fand im schweizerischen Basel eine Veranstaltung unter dem Titel „BIG TECH GOES MAGA - Eine faschistoide Allianz“ statt. Der Referent Dr. Guido Arnold sprach unter anderem darüber, wie durch künstliche Intelligenz und algorithmisch verstärkte Polarisierung ,Hass, Hetze und Fake nicht nur immer mehr um sich greifen, sondern viel, viel mehr zerstören als ‚nur‘ eine gemeinsame Debattenkultur. 

Im Anschluss an die Veranstaltung gab es eine massive Kampagne in rechten Portalen gegen den Referenten Guido Arnold, die so weit ging, dass NIUS, das einflussreiche rechte Medium des ehemaligen BILD-Chefredakteur Reichelt, mit einer Kamera vor Arnolds Wohnung auftauchte sowie Bewohnende die das Haus betraten, filmte, bzw. auch namentlich benannte. Arnold wurde vorgeworfen zu Anschlägen aufgerufen zu haben. 

Die AfD im Bundestag forderte in einer Pressemitteilung, es müsse Schluss sein „mit staatlicher Förderung von Extremisten an Hochschulen“, da Arnold als Dozent tätig ist. 

Radio Dreyeckland sprach mit Dr. Guido Arnold über dessen Vortrag in Basel und die Folgen. Aber auch über die Gefahren die von Big Tech ausgehen und was es braucht, um alledem etwas wirkungsvolles entgegen zu setzen. 

Vom 10.-12. April 2026 findet genau zu diesem Themenkomplex eine Bewegungskonferenz in Berlin, unter dem Titel „Cabels of resistance“, statt.

Hier gehts zu dem Interview mit Dr. Arnold.

 

Eine Razzia am 24.3.2026 bei einer Erwerbsloseninitiative, warum denn das?

Unsere Aluminiumtüre nach der Razzia. Sinnlos reingeflext.

Am Dienstag den 24.3.26 wurden unsere Räume im Rahmen einer bundesweiten Razzia durchsucht. Schön ist so eine Razzia nicht, denn deutlich wird die kalte Aggression der willigen Vollstrecker.

Technologie gegen die Klimakrise? Geoengineering als Herrschaftstechnologie

 

Die Konsequenzen des Klimawandels sind jetzt schon deutlich spürbar: Lebensfeindliche Hitze, Dürre, Waldbrände, Auftauen des Permafrost und der Gletscher, mehr und heftigere Winde, heftigerer Niederschlag, Überschwemmung von Landmassen, insbesondere Inseln, Aufheizen der Meere, Korallensterben und das Zusammenbrechen von Ökosystemen. Globale Meeresströmungen werden langsamer und auch der Jet-Stream in 10 km Höhe verliert an Kraft. Unerwartet ist dieses Verhalten nicht. Seit gut 200 Jahren wird der anthropogene Klimawandel erforscht; bereits 1965 wurde vor den Auswirkungen gewarnt, obwohl noch nicht alle Details vorkommen verstanden waren. Jetzt ist die Situation klarer, die Krise weniger abstrakt. Doch anstatt mit sozialer Revolution reagiert die Weltgemeinschaft auf die Klimakrise durch ein Aufrechterhalten des Status Quo. Besonders autoritäre, technokratische und solutionistische Bestrebungen finden Resonanz.

 

 

Kumpelhafte Kommunikation zwischen RWE & der Staatsanwaltschaft Mönchen-Gladbach

Im Sommer nach Lützerath sendet die RWE Kanzlei Feigen Graf folgendes 14 seitiges Dokument an die Staatsanwaltschaft Mönchen-Gladbach. Darin wird um eine weitere angenehme und kooperative Zusammenarbeit gebeten und sich über die rezente Einstellungs- und Freispruchpraxis der Gerichte beschwert. Über 14 Seiten argumentiert die Anwaltskanzlei teils skurill warum Klimaaktivist*innen zu verurteilen seien.

 

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