Ökologie

(A-Radio) Libertärer Podcast Märzrückblick 2026

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Märzrückblick 2026: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit Infos zum Einsatz von §129 gegen Jagdsaboteur*innen, einer Buchvorstellung von Women in Exile, unserer Politik-Satire, einer Collage zur Großrazzia in Berlin Ende März, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Busted in BRACELONE: Was haben wir daraus gelernt? Teil 4

Aktive aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) waren im September 2025 in Barcelona. Eigentlich wollten wir zum „BAN FOSSIL ADS GATHERING“. Aber dann sind wir falsch abgebogen und in einer Adbusting-Aktion gegen den Ausbau des dortigen Flughafens gelandet (Siehe Teil 1 von BRACELONE: DIE SAGA!). Wir haben aus Werbeplakaten Papierflieger gefaltet. Zwei Festnahmen, drei Identitätsfeststellungen, ein Handy ohne PIN und dem Abgreifen vermutlich aller Daten aller Konferenzteilnehmer*innen im Hostel durch die Cops später (siehe Teil 2 von BRACELONE: DIE SAGA!) und einer wilden Verfolgungsjagd mit Zivi-Cops (Teil 3 BRACELONE: DIE SAGA!) sind wir schlauer. Was wir gelernt haben, schildern wir hier im spektakulären 4. Teil unserer hochspannenden BRACELONE-Erlebnis-Saga!

 

 

ARD produziert Doku gegen Antifa-Ost und „Linksextremismus“!

Unter dem Titel „Linksextremismus - Die unterschätzte Gefahr?“ haben Marie-Luise Grauel sowie Lisa Wreschniok eine knapp 35-minütige Doku für das ARD-Politikmagazin „report München“ produziert. Alle denkbaren Klischees über Linke, bzw. „Linksextreme“ werden bedient: kriegerisch, gewalttätig und stumpf. Auch die Hufeisentheorie darf nicht fehlen: was wäre wohl los, wenn all diese Angriffe von Neonazis begangen würden.

 

 

Who's Afraid of plainclothes Cops? Action Report on Paper Planes Adbusting in Barcelona, ​​Part 3

We carried out an adbusting action in Barcelona together with local activists. Using paper airplanes in advertising displays, we protested against the airport expansion. Not everything went smoothly: Two arrests were made, and the police presumably collected all the data of the conference participants (see Part 2 and Part 1 our Barcelona saga; the proceedings have since been dropped). Just when you think things can't get any worse... the special plainclothes cops are on the hunt!

 

 

Busted in Barcelona! Paper airplane protest against airport expansion, Part 2

To protest against airport expansion, overtourism, and skyrocketing rents in Barcelona adbusters from Barcelona came up with an exciting adbusting idea: folding posters in advertising displays into paper airplanes and scribbling "Caiguda Lliure" or "Free Fall" on the resulting blank space. We joined in the action. It got slightly out of hand: Two arrests, three identity checks, and the police presumably collected all the data of the conference participants. The proceedings have since been dropped. Here's what we learned from it.

 

Busted in Bracelone! Wegen Papierflugzeugen gegen den Flughafenausbau, Teil 2

Um gegen den Flughafenausbau, Über-Tourismus und Mietenwahnsinn in Barcelona zu protestieren, hatten Adbuster*innen aus Barcelona sich eine spannende Adbusting-Aktions-Idee: Plakate in Werbevitrinen zu einem Papierflieger falten und auf die dadurch frei werdende Fläche „Caiguda Lliure“ oder „Free Fall“ kritzeln. Wir haben bei der Aktion mitgemacht. Sie lief leicht aus dem Ruder: Zwei Verhaftungen, drei Identitätsfeststellung und die Cops haben vermutlich alle Daten der Konferenzteilnehmer*innen abgegriffen. Die Verfahren sind mittlerweile eingestellt. Was wir daraus gelernt haben.

 

Adbusting in Barcelona: Mit Papierflugzeugen gegen den Flughafenausbau, Teil 1

Wir von der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) waren im September in Barcelona auf dem "Ban fossil Ads gathering". Dort haben wir Adbuster:innen kennengelernt aus Barcelona. Wir haben bei einer Aktion gegen die Flughafenerweiterung mitgemacht. Die war sehr cool geplant und hatte breites Medienfeedback. Wir überlegen sogar, die Idee nach Berlin zu entführen. Doch nicht alles lief glatt: Die Polizei bekam Wind von der Aktion… Warum wir es trotzdem eine gute Erfahrung fanden. Hier Teil 1 unseres super spannenden aufregenden mehrteiligen Erlebnisberichtes. Weitere Teile von BRACELONE-DIE SAGA! folgen!

 

Farbe gegen Tierindustrie: Mastanlage vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen bei Wolfenbüttel verschönert.

 

In der Nacht auf den 17.03.2026 haben wir uns Zugang zum Gelände einer Hühnermastanlage in Cramme bei Wolfenbüttel verschafft und mit weißer Farbe „STOP THIS! FÜR NATUR, TIER, MENSCH!“ und „PLANET OVER PROFIT!“ auf eine Außenwand geschrieben. Damit die Forderungen auch von Weitem gut sichtbar sind, haben wir mit dem 1,50 Meter hohen und 30 Meter langen Schriftzug den Platz auf den riesigen Hallen gut genutzt. In der Mastanlage in Cramme sind pro Mastdurchgang 84.000 Tiere (allesamt Qualzucht) auf engstem Raum eingesperrt.

 

 

Der „Alti“ als One-Man-Show: Zwischen High-Tech-Aktivismus und Zersetzungsmethoden

Ein Erfahrungsbericht über hierarchische Strukturen, Denunziation und den Bruch mit dem antifaschistischen Konsens im Altdorfer Wald.

Während der Widerstand im Hambacher Forst (Hambi) auf Basisdemokratie, Anonymität und dem absoluten Ausschluss der Repressionsbehörden fußte, zeichnet sich im Altdorfer Wald („Alti“) unter der medialen Führung von Samuel Bosch ein völlig anderes Bild ab. Was nach außen als „solidarischer Kampf für das Klima“ verkauft wird, entpuppt sich intern zunehmend als ein System aus Kontrolle, technischer Überrüstung und gezielter Ausgrenzung unliebsamer Personen.

High-Tech-Aktivismus statt Verzicht

In den Baumhäusern des Alti findet man keine einfache Lebensweise, sondern eine professionelle PR-Maschinerie. Gefördert durch massives Crowdfunding (allein Anfang 2026 wurden tausende Euro für „Projekte“ gesammelt), wird hier mit Equipment operiert, das für normale Aktivist:innen unbezahlbar ist: Powerstations (Jackery/EcoFlow) für bis zu 1.500 Euro, Profi-Kameras und Teufel-Boxen. Dieser „Lifestyle-Aktivismus“ dient vor allem der Pflege des öffentlichen „Lacks“. Wer diesen Konsum oder die dahinterstehenden Spendenstrukturen hinterfragt, gerät schnell ins Visier der Camp-Leitung.

Bruch des Konsenses: Die Polizei als Türsteher

Der schwerwiegendste Vorwurf betrifft den Umgang mit dem staatlichen Repressionsapparat. Während im Hambi das Rufen der Bullen als ultimativer Verrat galt, scheint es im Alti zum strategischen Repertoire zu gehören:

  • Selektives Hausrecht: Es gibt Berichte über interne „Einlasskontrollen“ via WhatsApp/Signal. Wer nicht ins bürgerfreundliche Medienbild passt, wird aussortiert.

  • Denunziation per Festnetz: In einem konkreten Fall wurde eine Person, die Schutz vor der Kälte in einer Krankenhauskapelle suchte, nach einem Telefonat mit der Camp-Leitung durch die Polizei entfernt. Der Vorwurf: Ein angeblicher „Einbruch“, der von Zeugen beobachtet worden sei – eine glatte Lüge, da die betroffene Person bereits seit Stunden dort saß. Hier wurde die Polizei mittels gezielter Falschinformation als privater Sicherheitsdienst missbraucht.

Zersetzung und psychologische Kriegsführung

Die Methoden im Wald erinnern fatal an historische Zersetzungstaktiken:

  • Die Phantom-Kamera: Um das punktgenaue Auftauchen von „Aufpassern“ (wie dem E-Bike-Typen) zu erklären, wird die Existenz von Wildkameras vorgeschoben. Das erzeugt ein Klima der Paranoia („Gaslighting“), während man gleichzeitig den „Überwachungsstaat“ öffentlich kritisiert.

  • Täterschutz statt Solidarität: Wenn es zu Diebstählen innerhalb des Camps kommt, wird Augenzeugen nicht geglaubt. Statt Aufklärung folgt die Diskreditierung der Zeugen als „verwirrt“ oder „instabil“.

Fazit: Wir brauchen ehrlichen Widerstand, keine Selbstdarsteller

Der Altdorfer Wald darf keine private Bühne für Einzelpersonen sein, die linke Werte wie Solidarität und Hierarchiefreiheit nur als Maske tragen. Wer mit Bullen kooperiert, Lügen über Mitstreiter:innen verbreitet und Diebstähle deckt, hat den Boden des gemeinsamen Kampfes verlassen.

Solidarität bedeutet, aufeinander aufzupassen – nicht, sich gegenseitig bei den Bullen anzuzeigen!

 

Sabotage von Ticketinfrastruktur – Bekennerschreiben

Wir nehmen die sozialfeindliche Politik der Österreichischen und Wiener Regierung nicht mehr hin! In der Nacht vom 27.03.2026 sabotierten wir Entwertungsautomaten und Ticketautomaten in den Wiener Ubahn-Stationen und machten sie unbrauchbar. Damit wollen wir einerseits Sachschäden an den Wiener Linien verursachen und andererseits das Entwerten von Tickets unmöglich machen, um ticketloses Fahren zu entschuldigen.

 

 

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