Rheinmetall entwaffnen

[HH] SPD Parteizentrum von kommunistischen Jugendlichen Angegriffen

Während der Aktionstage gegen das Red Storm Charlie Manöver, in der Nacht vom 24. auf den 25.09., haben kommunistische
Jugendliche das SPD Parteibüro angegriffen. 

Kommunistische Jugendliche in Hamburg aktiv gegen das Nato Manöver „Red Storm Charlie“

InHamburgfindetvondem24.-26.09.dasMilitärmanövermitdemNamen„RedStormCharlie“statt.

Mitüber500Soldaten,(zivilen)VerschiedenenAkteurenundMonopolensolldieVerlagerungvonSoldatenund

MittelnanmöglicheStützpunkteanderOstfronttrainiert.VieleHamburgerJugendlichestellensichgegendasManöver.

 

SohabenkommunistischeJugendlicheundMilitanteverschiedeneAktionengegendiesesManöverOrganisiert.

SoberichtetederNorddeutscheRundfunk(NDR)am20.09.voneinen„FarbanschlagaufBüroderSPDinAltona“.

1AufderFassadebefindetsichroteFarbesowiederSchriftzug„RedStormCharlieStoppen!“

 

AuchvonweiterenAktionenwurdeBerichtet.AndemHauptgebäudederUniHamburg

tauchteamWochenendeRoteFarbeauf.DieAktivist:innenschriebendaneben„NatoRaus!“.

ZuletztwardasPräsidiumderUNIHamburgwegenMittäterschaftindemGenozidandem

PalästinensichenVolkindieNachrichtengekommen.

 

DieandemNatoManöverBeteiligteEinrichtungdesdeutschenStaates,„AgenturfürArbeit“inHasselbrook,

musstenebensoReinigungsunternehmen

BeschäftigenumdieNatofeindlichenParolenanihremHaupteingangzuentfernen.

DortstandinRotenBuchstaben„NatoManöverStoppen!“EswurdevondemdeutschenBundestag

imFebruarentschieden,dassdieAgenturfürArbeitimKriegsfalldie„Beschäftigungsichern“solle,

hierfürsindauchKündigungsverboteoderZwangsarbeiterlaubt.

 

„KämpftmitunsSeiteanSeitegegenKriegstreiberei“

VonderKommunistischeJugendOrganisation(KGÖ),wurdenFlyerundPlakateninverschiedenen

ViertelnHamburgsentdeckt.SowurdenmehrerehundertPlakateinverschiedenstenViertelnHamburgs,

anderUniundBerufsschulenangebrachtundFlyerverteilt.

 

„Vom24.-26.SeptemberbereitensichdieimperialistischenMächtederNatogemeinsamhierinHamburg,

aufeinendrittenWeltkriegvor.FürdreiTagewirddieStadtlahmgelegt[...].Hamburgsollzur‚logistischen

Drehscheibe‘fürdiesenKrieganderOstfrontwerden.DochdieEinzigendieandieser‚Kriegstüchtigkeit‘ein

InteressehabensinddieMonopolkapitalistenwieRheinmetall,BloomundVossoderAirbus,

dieihreMachtimWeltsystemverteidigenwollen.“SchriebensieaufihremPlakat.

 

Sieriefenauf:„DieArbeiter:innen,Unterdrückten,JugendlicheundFrauenhabenimimperialistischen

Kriegnurzuverlieren.[…]WirrufenalleNachbar:innen,Kolleg:innen,Frauen,LGBTI+,Schüler:innenundStudent:innenaufdieStraße,

umdasimperialistischeManöver‚RedStormCharlie‘zustören,sichkämpferischanderDemozubeteiligenund

Aktionenzuorganisieren,welchedenAblaufblockieren.Organisierteuchrevolutionär,fülltdieReihenderkommunistischen

Organisationen,kämpftmitunsSeiteanSeitegegenKriegstreibereiundfüreinefreieZukunftderArbeiterklasseundFrauenweltweit!“

 

DasBündnisRheinmetallEntwaffnenruftzueinemmehrtägigenAktionscampauf,dieResultatewerdensichinderKommendenWochezeigen.

AgitProp-Aktionen in Köln Messe/Deutz

 

Im Rahmen der Aktionstage von Rheinmetall entwaffnen haben wir in Köln Messe/Deutz Agitprop Aktionen durchgeführt. 

Mit vielen Genoss:innen, kreativen Aktionen & durchsagen haben wir Profiteure oder Verantwortliche für krieg & Sozialabbau markiert und haben Passant:innen informiert.

[K] NIE WIEDER KRIEG - NIE WIEDER KRISE // SPD ZENTRALE UND KÖLNER RATHAUS ANTIMILITARISTISCH MARKIERT

In der Nacht vom 6. auf den 7. August haben wir die Standorte von zwei akuten Orten des Krieges und der Krise, die SPD Zentrale und das Kölner Rathaus, mit antimilitaristischen Parolen markiert. Trotz den zunehmenden Repressionen und Videoüberwachung, haben wir selbstbestimmte und militante Praxis verfolgt. Das Video findet ihr über den beigefügten Link. 

A-Barrio: Auswertungsstext der Berliner Versammlung

*** Nach der englischen nun die deutsche Version von https://de.indymedia.org/node/555874 ***

Im Kontext des antimilitaristischen Rheinmetall Entwaffnen (RME) Aktionscamp in Köln 2025 kam in Berlin eine offene Versammlung zusammen, um ein Anarchistisches Barrio im Camp zu organisieren. Nach dem Camp diskutierten Menschen aus der Berliner Versammlung, die sich am A-Barrio beteiligt hatten, ihre Perspektiven und Erfahrungen des Camps in Evaluierungstreffen. Der folgende Text soll diese Diskussionen zusammenfassen, aber auch dazu beitragen, sie zu vertiefen.

 

Köln: Spontandemo am Freitag Abend im Zuge von Rheinmetall Entwaffnen

Am Freitag Abend nahmen sich im Zuge des Rheinmetall Entwaffnen Camps 80 Kommunist:innen selbstbestimmt die Straße in Köln Mühlheim.

„Krieg dem Kriege” - und für die soziale Revolution: Der Anarchist und Antimilitarist Ernst Friedrich

Widerrede gegen den Beitrag: "Soziale Revolution statt "Krieg dem Krieg"! Zum Rheinmetall-Entwaffnen Camp" (https://de.indymedia.org/node/531877)

Der Beitrag stellt sehr weit hergeholte Widersprüche her, wo es nie welche gab. Krieg dem Krieg und für die soziale Revolution einzutreten wurde schon seit dem der Slogan auftauchte, gerade von Anarchist*innen, in der Propaganda der Tat als sich bedingende Handlungsfelder gesehen.

Einfach eine ergoogelte schwarze Fahne im Indy Artikel zu verwenden und dann nur knapp was aus Wikipedia zu zitieren über den Autoren und Anarchisten Ernst Friedrich – der mit seinem Buch den Slogan "Krieg dem Kriege" populär machte, zeigt: es ging dem/der Indy-Beitrag-Schreibenden Person wohl doch nicht so sehr um einen Standpunkt von Anarchist*innen, sondern eher um ein bashing von "Roten Gruppen" und nebenbei um ein bashing der "Propaganda der Tat" - also der Militanz.

Alleine ein Blick zb in die Biographie von Ernst Friedrich weist auf einen revolutionär und antiautoritär zu verstehenden aktivistischen Ansatz des damals von Anarchist*innen propagierten Analysen hin.

Ihr kriegt uns nicht: Kommt mit uns ab 26. August zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp nach Köln!

Wir sind überzeugt: Gegen Kriegstüchtigkeit hilft nur Widerstand von unten!

Die weltweite Zuspitzung von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und autoritären Rückschritten trifft uns nicht getrennt voneinander, sondern als Ausdruck eines globalen Systems, das auf Ausbeutung und Unterdrückung, auf Ausschluss und Gewalt basiert. Die Militarisierung ist dabei keine Randerscheinung, sondern ein zentrales Herrschaftsinstrument. 

 

Rheinmetall-Entwaffnen Nachbericht

Trotz rasanter Militarisierung und erklärtem Kriegskurs gibt es in Deutschland aktuell keine antimilitaristische Massenbewegung – was uns aber nicht daran hindern darf, gegen Krieg und Aufrüstung aktiv zu werden, Standpunkte und Argumente gegen die Kriegstreiber der herrschenden Klasse in praktisches Handeln zu übersetzen. Dafür gilt es Ansatz- und vor allem Angriffspunkte zu finden, z.B. in der Landschaft der deutschen Rüstungsindustrie und unter den Kriegsprofiteuren des deutschen Kapitals im Allgemeinen. Die Rheinmetall-Entwaffnen Aktionstage vom 3. bis zum 7. September waren dafür wieder einmal eine fruchtbare Gelegenheit.

 

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