Düsseldorf/NRW

2.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

Die Verteidigung kritisiert die Einlasskontrollen und Durchsuchung von Anwält*innen durch das OLG und hält die ausstehenden Opening Statements.

Gegen 11 Uhr beginnt der zweite Verhandlungstag vorm 7. Strafsenat am OLG Düsseldorf. Wieder sind viele Unterstützer*innen und Angehörige der Angeklagten vor Ort und können durch die Glasscheibe Solidarität und Zuneigung ausdrücken.

 

1.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

1. Verhandlungstag – 13.01.2026 

 

Der Gerichtsaal bis auf letzten Platz gefüllt, tosender Applaus für die Angeklagten – beim ersten Prozesstag zeigen mehr als 150 Unterstützer*innen ihre Solidarität den Angeklagten, als der vorsitzende Richter Lars Bachler die Verhandlung um 12:05 Uhr eröffnet. Schon ab 8:00 Uhr morgens versammeln sich zahlreiche Menschen trotz strömenden Regens und schwer bewaffneten Cops bei der Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude, um den beschuldigten Genoss*innen und ihren Angehörigen beim Prozessauftakt am Oberlandesgericht Düsseldorf im Rahmen des sogenannten „Budapest-Komplex“ beizustehen. Nach stundenlangem Warten und einer Verzögerung des Prozessbeginns um mehr als 90 Minuten werden Clara, Emmi, Paula, Moritz, Luca und Nele in den Gerichtssaal geführt. Das solidarische Publikum jubelt, skandiert mehrfach „Free All Antifas“ und „Ihr seid nicht allein“, bislang geduldet vom 7. Strafsenat und dem Vorsitzenden Richter Bachler. 

7.Verhandlungstag gegen die 6. angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

7. Verhandlungstag – 04.02.2026Feb 4, 2026

 

Der Verhandlungstag war überschattet vom Urteil gegen Maja und (in Abwesenheit) gegen Anna und Gabriele in Budapest. Außerdem wurden zwei Zeugen vernommen, die Angaben zur Attacke auf die beiden Nazis am 12. Januar 2023 in der Erfurter Pestalozzistraße machten. Der Prozesstag endete im Tumult. Zahlreiche Menschen im Saal waren nach Bekanntwerden des Urteils in Budapest aufgestanden, hatten „Free Maja, Free all Antifas!“ skandiert, einige trugen T-Shirts mit „Free Maja“ . Der Vorsitzende Richter ließ den Sitzungssaal räumen.

Solidarität gegen Repressionen

In den letzten Wochen haben zahlreiche politische Aktivistinnen verstärkte Repressionen erlebt. Dieser Aufruf sammelt Spenden, um betroffene, Genossinnen finanziell zu unterstützen, ihre Gerichtskosten zu decken und Solidarität in schwierigen Zeiten zu zeigen. Jede Spende hilft, den Widerstand und die Gemeinschaft zu stärken.

Erneute Stellungnahme

Angesichts der durchschaubaren Reaktionen auf unseren letzten Beitrag sehen wir es als zwingend notwendig an, uns erneut zu Wort zu melden. Die dort aufgestellten unwahren Behauptungen entspringen direkt dem toxischen Narrativ der rechten Szene und sind Teil eines gezielten Versuchs, unseren Widerstand zu brechen, indem man uns diskreditiert. Das lassen wir nicht unkommentiert. 

Erneut Faschorap im Kulturzentrum

Am 28. Februar 2026 ist es wieder so weit. Wieder einmal entscheidet sich das Zakk in Düsseldorf bewusst dafür, rechten Agitator:innen, Queerfeind:innen und Menschenhasser:innen eine Bühne zu bieten. Wieder einmal wird queeres Leben nicht geschützt, sondern zur Zielscheibe gemacht. Wieder einmal sollen wir schweigen, wegsehen, hinnehmen. Und wieder einmal sagen wir Nein! Ein klares Nein! Ein kollektives Nein! Ein antifaschistisches Nein!

Sabotagereihe gegen die Bahn

WIr haben in den letzten 4 Monaten 5 Brandanschläge auf Signalkabel der Bahn im Großraum Düsseldorf verübt. Bei einem davon haben wir gut sichtbar den Schriftzug "STOP TREN MAYA" hinterlassen. Primäres Ziel war die Behinderung von Güterverkehr. Zum Teil wurden dadurch mehrere Gleise für den ganzen Tag nicht nutzbar. Um den Effekt zu verstärken, haben wir uns bemüht, die Brandstiftungen mit den Streiks oder anderen Sabotageaktionen gegen die Bahn zu synchronisieren.

Eilt: Aktivis... Muss mal

Mensch kackt vor dem Eingang der Landeszentrale der Grünen NRW, auf dem Boden steht "Scheißverein" gesprüht.

CW: Fäkal-Humor

In der Nacht auf den 20.01.23 haben wir vor der Landesparteizentrale der Grünen NRWE die Parole „Scheißverein“ auf den Boden gesprüht und vor die Tür gekackt.
Diese „Abseilaktion“ richtet sich gegen eine Regierungspartei, die einst aus einer sozialökologischen Bewegung gewachsen ist. Heute sind die Ideale runtergespült und dieselbe Scheiße in Grün wird reproduziert, die damals kritisiert wurde. Natürlich haben CDU, SPD, FDP noch viel mehr Dreck am Stecken, ganz zu schweigen von der braunen Jauchegrube am rechten Rande, aber die haben ja auch nie etwas anderes behauptet! Eure Doppelmoral hingegen bereitet uns Bauchschmerzen.

Garath bleibt Antifa Area!

Am 13.12.2020 haben wir den Treffpunkt der Neonazigruppe Bruderschaft Deutschland in Düsseldorf-Garath verschönert.

RECHTSANWALTSKANZLEI DES NAZI-ANWALT BJÖRN CLEMENS IN DÜSSELDORF MARKIERT

RECHTSANWALTSKANZLEI DES NAZI-ANWALT BJÖRN CLEMENS IN DÜSSELDORF MARKIERT

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