Militarismus

Kritische Fragen - Ein Interview mit Aktivist*innen der organisierten autonomie

Kritische Fragen - Ein Interview mit Aktivist*innen der organisierten autonomie - zum antikapitalistischen Block - "Gemeinsam auf die Straße -gegen Krieg, Sozialabbau, Rechtsentwicklung und Kapitalismus" - am 3. Oktober auf der Anti-Kriegs-Demo in Stuttgart.

3.-5.10. Rebellisches Zusammenkommen: Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks

Ob neue Leute kennen lernen oder alte Bekannte treffen; ob Netzwerken  oder neu beginnen; ob Stratege oder aktionsorientiert: Wenn du die Bundeswehr genauso wenig magst wie rechtsoffene und antisemitische "Friedens"bündnisse: Komm vorbei! Denn vom 3. bis 5. Oktober ist in Berlin ein Rebellisches Zusammenkommen:  Das Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes. Im Juni haben wir mit den Adbustings zum Nazipreppertag der Bundeswehr und ihrem Veteranentag die Show gestohlen.  https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gefaelschte-bundeswehr-plakate-aufgetaucht-protest-zum-veteranentag-a-d668687b-9ca0-46fa-9530-b68f2f2313b9 Im August haben wir in Berlineinen Gerichtsprozess wegen Adbusting  gewonnen: https://taz.de/Verfahren-wegen-Adbusting-eingestellt/!6109522/ https://www.nd-aktuell.de/artikel/1193564.adbusting-vor-gericht-berlin-polizeikritik-unerwuenscht.html Gerade fliegen wir wegen Kritik an Antisemitismus aus der DFG-VK raus. Denn wir sagen offen: Ja zu Frieden, und deshalb Nein zu Rechtsoffenheit und Antisemitismus - auch in der Friedensbewegung: https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-verantwortung-der-hamas-wird-voellig-ausgeklammert/ Und im November sind wir auf dem Weg zu War Resisters International in Barcelona: https://jugend.dfg-vk.de/mi-26-11-mi-3-12-25-barcelona-konferenz-von-war-resisters-international/ Doch was machen wir das nächste Jahr?  Wohin soll die Reise gehen? Bringe dich ein, bestimme mit, womit sich  das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk in 2026 beschäftigt!

 

Krieg der NATO! Rache für Köln!

 

In der Nacht vom 22.9., auf den 23.9. haben wir die Bullenwache in Eimsbüttel (Grundstraße 6) mit Farbe markiert.

 

Rein in die Proteste gegen Krieg und Militarisierung

Deutschland rüstet wieder auf – und das massiv. Große Teile des Staatshaushaltes werden investiert, um Deutschland kriegstüchtig zu machen und die Militarisierung der Gesellschaft wird in schnellen Schritten voran getrieben. Wenn es nach den Interessen der Herrschenden geht, stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung.

Doch gegen die voranschreitende Militarisierung beginnt sich erster Widerstand in verschiedenen Teilen der Gesellschaft zu regen. Die Beweggründe dafür sind unterschiedlich: Die anstehende Einführung der Wehrpflicht, das Ausbluten lassen der öffentlichen Daseinsvorsorge zu Gunsten von Rüstungsausgaben, moralische Widersprüche zur Kriegstreiberei, oder die Angst, in einen Krieg verwickelt zu werden, von dem man direkt betroffen sein wird. Hinzu kommen die schon lange laufenden Proteste gegen den Genozid in Palästina und die Verantwortlichkeit des deutschen Staates und deutscher Rüstungsfirmen die zunehmend thematisiert werden und die viele Menschen politisiert haben und zu einer antimiliatristischen Haltung geführt haben.

 

(HH) Video: Nein zum Nato-Manöver in unserer Stadt!

Diese Woche findet in Hmaburg das Nato-Manöver "Red Storm Bravo" statt. Wir sagen: Nein zum Nato-Manöver! Nain zum Krieg!

Erneut: Werbevitrinen der Bundeswehr beschädigt/zerstört

Nachdem aus Leipzig mal wieder eine Werbeoffensive der Bundeswehr gemeldet wurde und auch sogleich reagiert wurde (https://de.indymedia.org/node/537380), war auch Berlin wieder dran.

TKMS in Kiel als Kriegsprofiteur markiert

In der Nacht von Freitag (12.09) auf Samstag (13.09.25) wurde der Werkszaun und Gehweg vor der Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS) Werft in Kiel mit roter Farbe und der Parole “Stop Genocide!” markiert. Es soll für alle unübersehbar sein, was hinter diesen Toren gebaut und wofür es genutzt wird.

Rheinmetall entwaffnen

Im Nachgang zu den Protesten zu "Rheinmetall entwarfen", Ende August 2025, hat der NRW Innenminister im Innenausschuss des Landtages zu dem Geschehen Stellung genommen. 

Das Dokument findet sich hier als PDF, einschließlich der Angaben über die Zahl erstatteter Anzeigen und den Hinweis, es seien zwei Schlagstöcke der Polizei abhanden gekommen.

Erneute Aktion gegen Ströer/RBL Media im Leipziger Süden

Seit geraumer Zeit wird das Stadtbild geprägt von Bundeswehrwerbung in den leuchtenden Werbekästen der Firma RBL Media. Diesen kaum erträglichen Zustand der widererwachenden Militarisierung, in diesem Täterland, wollen wir nicht einfach hinnehmen. Also sind wir in der Nacht vom 07.09. losgezogen und haben so viele Werbeflächen von RBL Media zerstört wie möglich. Am Ende waren es laut den Bullen wohl um die 30 Stück.

 

 

[Berlin] Angriff auf militärisch-industriellen Komplex – Blackout in Europas größtem Technologiepark

9. September, früher Morgen: tausende Städte erwachen zum Leben, millionen Menschen werden von dem schrillen Piepen ihres Weckers aus dem Schlaf gerissen, welcher den Beginn eines weiteren Tages der Monotonie und Apathie einläutet – 15 Minuten Zeit zum Kaffeetrinken, um dann zur Arbeit zu hetzen. Eine Stunde in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wenige Blicke, die sich kreuzen, keine:r redet, alle starren auf ihre Bildschirme. Unmengen Autos durchqueren die Straßen, der Blaulichtlärm erschrickt die wenigen Vögel, die über der Stadt kreisen. Die Kieze jeden Tag etwas trostloser. Einsamkeit macht sich breit unter Vielen, zwischen Betonbauten, Zäunen und Kameras. Umgeben von Polizeipräsenz, die uns mehr und mehr zu ersticken droht. Werbebildschirme, die zum konsumieren auffordern oder dazu einladen, sich der Bundeswehr anzuschließen. Ja, es ist wieder so weit: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“. Die „Zeitenwende“ erfordert stramm stehen fürs Vaterland und Kriegstüchtigkeit, dass der „Volkskörper“ zusammenrückt und Opfer bringt. Die Militarisierung schreitet voran und hinter dem neoliberalen Versprechen von Wohlstand zeigt sich immer unverhohlener die faschistische Fratze. Die Resignation und die Schwarzseherei gewinnt an Gefolgschaft, man atmet Traurigkeit.

 

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