Repression

Illegale Hausdurchsuchung in Berlin

 

Anfang August 2024 wurde bei einer Antifaschistin in Berlin eine illegale, (verdeckte) Hausdurchsuchung durchgeführt. Wir möchten euch hiermit darüber informieren, um Transparenz zu schaffen und euch vor diesem perfiden Vorgehen der Repressionsorgane zu warnen!

 

Was ist passiert?

 

Als die Genossin nach der Arbeit nach Hause gekommen ist, stellte Sie fest, dass die Wohnungstür nicht mehr abgeschlossen war. Nach dem Betreten der Wohnung war schnell klar, dass sich jemand Zugang verschafft hatte. Alle Datenträger, ein PC, Laptops, USB Sticks, Festplatten sowie persönliche Unterlagen, Briefe und Notizbücher wurden entwendet. Außerdem wurde eine Box mit vielen alten verschiedenen Schlüsseln mitgenommen. Sie hatten wahrscheinlich nicht genug Transportmittel mit, da ein Koffer mitgenommen wurde dessen Inhalt in der Wohnung geblieben ist und auf dem Boden ausgeleert wurde.

Die Wohnung war sonst nicht wie bei einer üblichen Hausdurchsuchung völlig verwüstet. Es hatte im ersten Moment nicht den Anschein als wär die Wohnung durchwühlt worden. Erst im Detail wurde ersichtlich, dass die gesamte Wohnung akribisch durchsucht wurde.

Die Durchsuchung kann auf den Zeitraum von 10.30 bis 14.30 Uhr eingegrenzt werden, da die Wohnung um 10.30 Uhr verlassen wurde und technische Geräte um 14.30 Uhr ausgestellt wurden.

Es muss davon ausgegangen werden, dass die Genossin im Vorfeld observiert worden war, um sicherzustellen das keiner Zuhause ist. Die Wohnungstür wurde nicht eingetreten und es gab keine Einbruchsspuren. Die Wohnung wurde außerdem in einem kleinem Zeitfenster mit höchster Sorgfalt durchsucht.

Bisher gibt es keinen Durchsuchungsbefehl und keine Stellungnahme seitens der Behörden zu diesem Vorfall.

Aufgrund der politisch motivierten Kriminalisierung von Antifaschist*innen und den aktuellen Geschehnissen rund um die linke Szene, muss davon ausgegangen werden das weitere Hausdurchsuchungen, Illegale Hausbegehungen oder Beschattungen stattfinden werden. Dieses perfide vorgehen einer Illegalen Hausdurchsuchung ohne offizielle Nachweise oder Stellungsnahmen zeigt uns, das Deutschen Behörden anscheinend jedes Mittel recht ist um Antifaschist*innen einzuschüchtern und sie zu Verfolgen.

Wir möchten Transparent machen, wie weit der „Rechtsstaat“ bereit ist zu gehen um Antifaschist*innen zu kriminalisieren und sie zu verfolgen.

Wir möchten ein Bewusstsein dafür schaffen wie wichtig es ist Achtsam durch den Alltag zu gehen. Räumt eure Wohnungen auf, verschlüsselt eure Endgeräte, achtet auf potenzielle Beschattungen und informiert eure Genoss*innen.

Trotz des psychischen Terrors der Behörden und der willkürlichen Verfolgung von Antifaschist*innen lassen wir uns von diesen politischen motivierten Vorgehen nicht einschüchtern

 

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

 

Viel Kraft und Glück allen Untergetauchten!

Von Berlin bis Athen – wir stehen zusammen in Trauer, in Wut und in revolutionärer Solidarität

Nach einer Explosion, die sich am Donnerstag, den 31. Oktober in Ambelokipi in Athen ereignete sowie der darauf folgenden Repression, versammelten wir uns am 3. November mit Freund*innen und Gefährt*innen von Kryiakos Xymitris, Marianna M., Dimitra Z. und der vierten beschuldigten und seit dem 1. November inhaftierten Person.

DEUTSCH / ENGLISH / GREEK / TURKISH

 

Solidarität mit Daniela Info Nr. 23 / 5. November 2024

Hallo,

 

gestern am 5.11. hatte Daniela Geburtstag. Sie wurde 66 Jahre alt. 

Am Vormittag besuchten 2 Frauen Daniela und am Nachmittag war ein Rechtsanwalt bei ihr.  

 

(Berlin) Kaputte Scheiben bei Bundeswehr-Beratungsgesellschaft

Deutschland soll wieder "kriegstüchtig" werden, erstmals seit über 30 Jahren werden wieder 2% des BIP in Rüstung gesteckt und die Zielmarke der NATO erreicht. Campino sagt, heute würde er zum Bund gehen. In der Taz wird Aufrüstung herbeigeschrieben. "Robert Habeck will die Rüstungsindustrie stärken" vermeldet das Handelsblatt. Deutschland 2024, ganz ohne Trump.

Dringende Schreibaktion für Leonard Peltier, seit 1976 politischer Gefangener in den USA

Der indigene Aktivist Leonard Peltier hatte im Herbst 2024 seinen 80. Geburtstag. Seit 1976 ist er Gefangener der US Regierung. Er wurde der Beihilfe zum Mord an zwei FBI Beamten verurteilt, für den es keine Beweise gibt. Vielmehr ist das Urteil eher eine Täter/Opfer Umkehr, denn es waren FBI Beamte, die in Zivil und ohne Vorwarnung das Feuer auf eine Gruppe Indigener eröffnete und dabei einen Gefährten von Peltier erschossen. Über den "Fall" Leonard Peltier ist vermutlich genauso viel geschrieben worden wie über den des afroamerikanischen Journalisten und ebenfalls politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal.

Liebe und Kraft vom Kalabal!k nach Athen

Mit Entsetzen und Wut hat uns die schreckliche Nachricht über den tragischen Unfall in Athen erreicht. Der Verlust von Kyriakos hinterlässt eine riesige Lücke im Leben jener, die ihn gekannt haben. Wir werden ihn als liebevollen Freund und Gefährten und als treibende Kraft im Kampf um Befreiung und für die Anarchie in Erinnerung behalten. Er wird für immer einen Platz in unseren Herzen und Kämpfen haben. Auf dass die Erde dir leicht ist!

Diese Tage sind unsere Gedanken bei allen Freund*innen, Angehörigen und Gefährt*innen, die mit diesem schweren Verlust umgehen müssen. Vor allem denken wir an Marianna, die sich nun schwer verletzt in einem Krankenhaus in Athen in den Händen der Schergen des Staates befindet und den anderen Beschuldigten und Inhaftierten in diesem Verfahren. Freiheit und eine schnelle Genesung!

Liebe und Kraft für Marianna und den anderen Beschuldigten in diesem Fall!

Unser Freund und Gefährte Kyriakos lebt für immer in unseren Herzen und Kämpfen weiter!

 

 

Anti-Knastkundgebung in Köln - Lautstarker Protest gegen Gefängnisse

Letzte Woche gab es eine kämpferische Ant-Knastkundgebung vor der JVA Köln-Ossendorf.

Wuppertal: Plakataktion gegen Polizeigewalt

polizeikritisches Plakat mit dem Titel "Stoppt diese Polizei"

Rund um den 1. November, dem dritten Todestag von Georgios Zantiotis, sind in mehreren Wuppertaler Stadtbezirken polizeikritische Plakate augetaucht.
Georgios Zantiotis, starb am 1. November 2021 nach seiner Festnahme unter bis heute ungeklärten Umständen im Polizeigewahrsam in einer Zelle des Wuppertaler Landgerichts.
Das Plakat thematisiert Polizeigewalt und das Polizeiproblem und erinnert an die Wuppertaler Georgios, Max und Alexander, die alle in den letzten Jahren bei einer polizeilichen Maßnahme gestorben sind.

Die im Feuer des Kampfes fallen, sterben nie

(Übersetzung aus dem Griechischen)

Am 31.10.2024 wird der Anarchist Kyriakos Xymitiris durch eine Explosion in einer Wohnung in Ampelokoipi getötet.

Die Einzigen, die für unseren Genossen sprechen können, sind wir. All diejenigen, die mit ihm bei Plena, Aktionen, Demos, Auseinandersetzungen zusammengekommen sind.

Bericht vom 26. Prozesstag gegen die Dortmunder Polizei - Mouhamed Dramé

Prozessbericht vom 26. Prozesstag - 28.10.2024

Am 19.12.2023 startete der Prozess gegen 5 Polizist*innen, die bei dem tödlichen Einsatz, bei dem Mouhamed Lamine Dramé erschossen wurde, involviert waren. Der Schütze muss sich wegen Totschlags, 3 Beamt*innen wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt und der Einsatzleiter zu Anstiftung dieser, verantworten. (Aktenzeichen: 39 Ks 6/23)
Der Solidaritätskreis Justice4Mouhamed begleitet den Prozess kritisch und unterstützt die Familie Dramé.

 

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