Gender

(OL) Solidarität mit der Genossin aus Jena – Das Patriarchat und seine Täter zerschlagen!

Heute am 07.12.2020 wurde der Gerichtstermin einer Genossin verschoben, die einen sexualisierten Übergriff vor 3 Jahren zur Anzeige gebracht hatte. Die Begründung ist, dass es den Verdacht gibt, dass die solidarische Kundgebung für die Betroffene vor dem Gericht, das Gericht und die Verhandlung beeinflussen wolle.

Wir sind unfassbar wütend!

"Kann illegal, kann scheißegal": Polizei-Adbustings in Berlin

Die Berliner Adbusting-Szene hat wieder zugeschlagen. Mit vierzig selbst gestalteten Postern kritisiert die Kommunikationsguerilla-Gruppe "Polizei abschaffen" die Polizei. Diese Plakate hing die Gruppe heute unautorisiert in Werbevitrinen der ganzen Berliner Innenstadt. "Der Staatsschutz veranstaltet Hausdurchsuchungen und sammelt DNA-Proben wegen veränderter Werbeplakate, wenn diese das Militär oder die Polizei kritisieren" erklärt Barbara Jendro, Sprecher*in der Kommunikationsguerilla-Gruppe "Polizei abschaffen". Gleichzeitig sei man dort nicht in der Lage, die Nazi-Chats der Kolleg*innen zu erkennen oder die Verstrickungen der eigenen Behörde in den "Neukölln-Komplex" aufzudecken. "Eine Behörde, die lieber mit DNA-Proben und Hausdurchsuchungen beklebten Werbeplakaten hinterher jagt, statt wichtige Dinge zu tun, gehört besser heute als morgen abgeschafft."

(B) Auswertung Anarchistischer CSD 2020 -Emancipate, liberate, cooperate – gegen jeden Krieg, gegen jede Herrschaft und ohne Nationalfahnen!

 

Der anarchistische CSD fand am Samstag 25.07.2020 statt und startete um 18 Uhr am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg. Die Sonne schien. Anders als der kommerzielle CSD brachten wir unseren Protest auf die Straße. Auch wenn die Corona-Einschränkungen das Ganze schwieriger machten, formierten über 1000 Leute mit anarchistischer Vermummung die Demo. Wir wollten auf soziale „Abstände“ statt auf „Hygieneabstände“ aufmerksam machen. Die sozialen Abstände wollten wir mit der Demo überwinden und gemeinsam ein starkes Zeichen des Widerstands gegen die Grenzziehungen zwischen Menschen setzen. Denn die Grenzen sind schon lange vorher von den Herrschenden gezogen worden und werden mit Gewalt aufrecht erhalten. Wir kritisierten den Umgang der Herrschenden im Rahmen der Corona-Pandemie: Die Fokussierung auf die Hetero-Familie als Kern der Gesellschaft und die Ignoranz gegenüber queeren Bedürfnissen und kollektiven Lebensweisen... Es folgt eine grundsätzliche Auswertung des Anarchistischen CSD in Hinblick auf einen starken Anarchistischen CSD im Jahr 2021...

 

 

[VS] We fight back! Aktionen am Tag gegen Gewalt an Frauen*

Zum 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, gab es auch in Villingen-Schwenningen mehrere Aktionen.

Frauen* und Mädchen* erfahren Gewalt, werden angegriffen, beleidigt, verletzt und, ja auch getötet, aus dem alleinigen Grund, dass wir Frauen* sind. Das war früher so, das ist heute so und wird solange sein, wie wir in dieser Gesellschaft leben in der wir nach wie vor nicht frei und gleichberechtigt sind.

Vonovia Karre zerstört - Rache für die Liebig34

Wir haben in der Nach vom 25.11.2020 auf den 26.11. eine Vonovia Karre in Frankfurt am Main-Bockenheim geplättet, die Scheiben eingeschlagen und eine Forderung hinterlassen: Wohnraum für alle!

[KA] Alle zusammen gegen Gewalt an Frauen* - We fight back - Kundgebung gegen Gewalt an Frauen*

 

Heute, am internationale Tag gegen Gewalt an Frauen*, haben wir eine Kundgebung in der Karlsruhe Innenstadt organisiert.

 

Trotz Corona, oder gerade deswegen, müssen wir auf die bestehende Gewalt gegen Frauen* eingehen. Denn die Fakten sprechen für sich: Gewalt gegen Frauen* ist kein Einzelfall, sondern hat in unserer Gesellschaft System.

 

Daher ist es wichtig, dass wir über die Täter, aber auch über die gesellschaftlichen Verhältnisse sprechen, in denen wir leben. Es sind nicht nur die einzelne Männer, die Gewalt gegen Frauen* ausüben, sondern auch der Staat, die Medien, die Öffentlichkeit, Arbeitgeber oder die Justiz. Sämtliche Ebenen unserer Gesellschaft verfestigen männliche Privilegien und die Gewalt gegen Frauen* wird bagatellisiert und legitimiert.

 

 

Denkmäler gegen patriarchale Gewalt

Am Morgen des 25.11., dem internationelen Tag “Gegen die Gewalt gegen Frauen”, positionierten sich in ganz Berlin Statuen und Denkmäler zu Feminiziden und den patriarchalen Gewalt-Verhältnissen der Gesellschaft in der wir leben. Aktivist*innen fordern feministische und antirassistische Interventionen.

Prostitution ist Gewalt

Trotz §129/a Verfahren finden wir es wichtig, als politische Struktur weiterzumachen und inhaltlich auch Positionen zu beziehen. Wir werden uns nicht alleine in Antirepressionsarbeit drängen lassen. Wir nehmen den Tag gegen Gewalt zum Anlass um uns zum Thema Prostitution zu positionieren und Partei für unsere Klasse zu ergreifen!

In der radikalen Linken haben sich unterschiedliche Positionen zum Thema Prostitution herausgebildet und wir denken es ist Zeit, dass wir diese Debatte als kommunistische Bewegung erneut aufgreifen und Position beziehen – nicht allein als Beitrag zum heutigen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, vielmehr weil uns die linksliberalen, reaktionären Positionen so mancher Teile der linken Bewegung zu diesem Thema schon lange ein Dorn im Auge sind.

(B) Bannerdrop gegen Padovicz

Heute Nacht wurde ein Transpi mit dem Inhalt "Feuer und Flammen für Padovicz" an der S-Bahn-Brücke Scharnweber-/Gürtelstraße Richtung Frankfurter Allee aufgehängt. Die Aktion geschah in der Nacht auf den "Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen*" in Solidarität mit der Liebig34 und allen weiteren Zwangsgeräumten.

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